Durchschnittlicher Energieverbrauch

Durchschnittlicher Stromverbrauch und Energieverbrauch im Einfamilienhaus

Durchschnittlicher Stromverbrauch und Energieverbrauch im Einfamilienhaus 4.35/5 (87.03%) 290 Stimmen

Energieverbrauch - Welche Werte sind normal?

Hier wird ein Überblick darüber gegeben, wie hoch der Energieverbrauch durch Strom und Heizung eines durchschnittlichen Einfamilienhauses in Deutschland ist. Dabei gehen wir von einem klassischen, alleinstehenden Einfamilienhaus aus. Und zeigen den durchschnittlichen Strom-, Erdgas- und Heizöl-verbrauch auf. Sowie den gegenwärtigen Preis der jeweiligen Ressource als Überblick.

Richtwerte - eigenen Energieverbrauch mit einem Durchschnittshaushalt vergleichen.

Themen in diesem Artikel:

energieverbrauch-durchschnit-einfamilienhaus

durchschnittlicher Stromverbrauch in Deutschland

Stromverbrauch:

Durchschnittlicher Jahresverbrauch an Strom

Angegeben wird hier der durchschnittliche, jährliche Stromverbrauch in kWh. Je nach Anzahl der Personen, die im Haushalt leben, gelten unterschiedliche Werte als Richtlinien, ob "zu viel" Strom verbraucht wird oder nicht. Wie viel Strom verbrauchen Sie? Ein Vergleich mit Ihrem jährlichen Energieverbrauch zeigt Ihnen, wie Sie in diesem Bereich aufgestellt sind.

(Werte schließen hier die eventuelle Nutzung von Warmwasserbereitung, Heizungspumpe und Elektroherd mit ein.)

Durchschnittsverbrauch an Strom

Haushaltsgröße gut, wenn: zu hoch bei:
1 Person im Haushalt 1.500 - 1.900 kWh/a über 2.300 kWh/a
2 Personen im Haushalt 2.600 - 3.300 kWh/a über 4.000 kWh/a
3 Personen im Haushalt 3.700 - 4.500 kWh/a über 5.300 kWh/a
4 Personen im Haushalt 4.600 - 5.500 kWh/a über 6.400 kWh/a
5 Personen im Haushalt 5.500 - 6.500 kWh/a über 7.300 kWh/a

Die Kilowattstunde (kWh):

Mit einer kWh Strom können Sie beispielsweise 5 Stunden am PC arbeiten, 9 Liter Tee aufbrühen oder 50 Stunden lang eine Energiesparlampe (20 W) brennen lassen.

Strompreisentwicklung

Jahr Durchschnitts-Preis Kosten bei 5.300 kWh
2016 28,69 €-Cent / kWh 1.520 € / Jahr
2015 28,68 €-Cent / kWh 1.520 € / Jahr
2014 29,79 €-Cent / kWh 1.579 € / Jahr
2013 29,30 €-Cent / kWh 1.553 € /Jahr
2012 26,13 €-Cent / kWh 1.385 € /Jahr
Strompreis 2016

Etwa 28,69 Cent je kWh  (Durchschnitt) - Das bedeutet bei dem beispielhaften Verbrauch von 5.300 kWh/a entstehen dieses Jahr Stromkosten von 1.520 EUR.

(Quellenangaben finden Sie unten.)

Was Sie bei einem hohen Stromverbrauch tun können:

  • Ist Ihr Stromverbrauch zu hoch? Machen Sie hier den kostenlosen energiecheck und lassen Sie sich Ihre persönlichen Einsparungen berechnen.
  • Energieverbrauch und Energiekosten verringern sich durch umweltschonende Sanierungsmaßnahmen des Gebäudes.
  • Letztlich lassen sich auch Kosten senken, indem man den Stromanbieter wechselt. Eine Liste der besten Ökostromanbieter finden Sie hier.

Heizung - jährlicher Energieverbrauch

Ungefähr 70% des Energieverbrauches eines durchschnittlichen deutschen Einfamilienhauses entfallen auf die Heizenergie. Damit nimmt der Wärme-Energieverbrauch eine große Rolle ein, mit welcher der Stromverbrauch über Kühlschränke und Co. nicht mithalten kann.

In kaum einem anderen Bereich lässt sich mehr Energie und damit Kosten einsparen, als durch den Energieverbrauch beim Heizen.

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Durchschnittlicher Gasverbrauch in Deutschland

Erdgas - Durchschnittlicher Energieverbrauch pro Jahr

Etwa 16 m³ bzw. 160 kWh je m² Wohnfläche

Der aktuelle Durchschnittsverbrauch von Gas liegt in Deutschland bei 16 m³ (entspricht 160 kWh/a) pro m² Wohnfläche im Jahr. (Ohne Warmwasser durch Gas.)

Die Rechnung: Folgende Beispielrechnung zeigt den durchschnittlichen Verbrauch pro m² (laut Energieeinsparverordnung [EnEV]) der verschiedenen Gebäudearten. Ältere Hauser verbrauchen demnach im Durchschnitt mehr als neuere oder gar Passiv-Häuser. Der jeweilige Verbrauchswert (kWh/a) wird mit der Durchschnittsgröße eines Einfamilienhauses (140 m² Wohnfläche) pro Jahr multipliziert.

Letztlich erhält man so den durchschnittlichen Energiebedarf an Erdgas pro Jahr für die jeweilige Gebäudeart. (Wer umrechnen möchte: 10 kWh entsprechen auch etwa 1 m³ Erdgas)

Durchschnittlicher Energieverbrauch eines Einfamilienhauses an Gas, nach EnEV

Gebäudeart und Baujahr Rechnung (Gasbedarf * Wohnfläche) Energiebedarf pro Jahr 
Baujahr bis 1977 200 kWh * 140 m2 28.000 kWh/a
Baujahr bis 2002 100 kWh * 140 m2 14.000 kWh/a
KfW-Effizienzhaus 70 60 kWh * 140 m2 8.400 kWh/a
Passiv-Haus 15 kWh * 140 m2 2.100 kWh/a

Erklärung: Unsanierte Gebäude die vor 1977 gebaut wurden haben im deutschen Durchschnitt einen Energiebedarf von 200 kWh aus Gas pro Quadratmeter. Ein Einfamilienhaus mit 140 Quadratmeter Wohnfläche verbraucht dann pro Jahr 200*140= 28.000 kWh.

Mit diesen Zahlen kann man sich einmal ein Bild davon machen, wie viel Energie jährlich durch das Heizen mit Gas verbraucht wird. In Deutschland werden laut Statistischem Bundesamt etwa 56,5% aller Heizungen mit Gas betrieben. Gas ist damit der mit Abstand häufigste Brennstoff für Heizungen. Auf Platz Zwei, mit einem Anteil von 28,2%, liegt das Heizöl.

So errechnen Sie Ihren Gasverbrauch:

Ihren eigenen Gasverbrauch pro m² ermitteln Sie, indem Sie Ihren Jahresverbrauch durch die Anzahl an m² Ihres Hauses teilen. Zum Beispiel:   28.869 kWh / 190 m² = 152 kWh Gasverbrauch pro m² im Jahr (bzw.15,2 m³).

Durchschnittlicher Preis für Gas 2016: 7,02 Cent pro kWh

Das bedeutet bei 25.000 kWh/a   *   0,0702 € = 1.755 Euro Kosten für Heizenergie jährlich.

Was Sie bei einem hohen Gasverbrauch tun können:

Je nach Baujahr und energetischem Stand des Gebäudes wird der Gasverbrauch höher oder niedriger ausfallen. Wenn er über 100 kWh/m² liegt, sollten Sie einmal über eine Sanierung Ihres Eigenheimes nachdenken. Das wäre zum Einen gut für Ihre Geldbörse und zum Anderen schont es die Umwelt, wenn weniger Gas verheizt wird.

  • Mit einer modernen Heizung können Sie Ihren Energieverbrauch erheblich senken. Ein moderner Gas-Brennwertkessel benötigen etwa 20 - bis 25 % weniger Gas als ältere Heizungen.
  • Ein so genannter hydraulischer Abgleich der Heizungsanlage verbessert die Effizienz der Heizung. Dies kann den durchschnittlichen Energieverbrauch deutlich senken und ist finanziell nicht so aufwendig wie die Investition in eine neue Heizungsanlage.
  • Der Wechsel des Energieversorgers kann die Energiekosten bis zu einem Drittel verringern. Doch auch hier sollte auf einen ökologischen Anbieter geachtet werden, diese sind häufig noch nicht einmal teurer als herkömmliche Anbieter. Beim Wechsel müssen Sie sich in der Regel nicht um viel kümmern, der neue Anbieter übernimmt die Formalitäten für Sie.
  • Das eigene Heizverhalten ändern. Nachts ist es durchaus möglich und sinnvoll die Heizung herunterzudrehen. Eine solche Nachtabsenkung kann den Energieverbrauch um etwa 5% senken.

Durchschnittlicher Heizölverbrauch

Heizöl - Durchschnittlicher Energieverbrauch pro Jahr

Etwa 13,6 Liter auf einen m² Wohnfläche

Aktueller Durchschnittsverbrauch von Heizöl liegt in Deutschland bei 13,6 Litern pro m² Wohnfläche und Jahr. (Milder Winter; Quelle: Techem-Studie, Ohne Warmwasser durch Heizöl.)

Die folgende Beispielrechnung zeigt den durchschnittlichen Verbrauch pro m², multipliziert mit der Durchschnittsgröße eines Einfamilienhauses (140 m²) pro Jahr. (Ältere Häuser haben dabei einen höheren Verbrauch pro m² als jüngere.)

Jährlicher Energiebedarf eines Einfamilienhauses nach EnEV 2007:

Gebäudeart Rechnung Ölbedarf * Wohnfläche Energiebedarf pro Jahr
Baujahr bis 1977 20 l * 140 m2 2.800 l/a
Baujahr bis 2002 10 l * 140 m2 1.400 l/a
KfW-Effizienzhaus 70 6 l * 140 m2 840 l/a
Passiv-Haus 1,5 l * 140 m2 210 l/a

Erklärung: Unsanierte Gebäude die vor 1977 gebaut wurden haben im deutschen Durchschnitt einen Heizölverbrauch von 20 Liter pro Quadratmeter. Ein Einfamilienhaus mit 140 Quadratmeter Wohnfläche verbraucht dann pro Jahr 20*140= 2.800 Liter.

So errechnen Sie Ihren Ölverbrauch:

Den eigenen Energieverbrauch ermitteln Sie, indem Sie Ihren eigenen Jahresverbrauch durch die Anzahl an Quadratmetern Ihres Hauses teilen: Zum Beispiel:   2.900 l Heizöl / 160 m² = 18,13 l pro m² im Jahr.

Tipp: Falls Sie Ihr Heizöl auch zum Bereiten des Warmwasser (Dusche etc.) benutzen, ziehen Sie vor dem Vergleich etwa 80 – 100 l pro Person im Haushalt von Ihrem Jahresölverbrauch ab. So erhalten Sie den reinen Ölverbrauch den Sie zum Heizen der Räume benötigen.

Durchschnittlicher Preis für Heizöl (Ø-2012-2015): 74,65 Cent pro Liter

Dies bedeutet bei  2.500 l * 0,7465 EUR = 1.866,25 EUR Kosten für Heizöl im Jahr.

Was Sie gegen einen hohen Ölverbrauch tun können:

Ebenso wie bei Gas ist auch hier der eigene Ölverbrauch stark von dem Gebäude abhängig. Häuser mit älterem Baujahr verbrauchen dabei mehr Energie. Bei mehr Verbrauch als 10  Liter pro m² kann man durch Sanierungs- und Erneuerungsmaßnahmen schon viel an Geld und CO2 sparen!

  • Mit einer modernen Heizung können Sie Ihren Energieverbrauch deutlich senken. Ein neuer Öl-Brennwertkessel benötigen etwa 20 – bis 25 % weniger Energie als ältere Heizungen.
  • Auch eine Dämmung der Fassade, auch eine günstigere Kerndämmung, wird Ihren Energieverbrauch um bis zu 30% senken. Die Kosten dafür haben sich in der Regel nach 3 - 8 Jahren wieder amortisiert.
  • Bedenken Sie auch die Fenster, sind sie zu alt kann viel Wärme über die Fenster entweichen.
  • Das eigene Heizverhalten ändern. Nachts ist es durchaus möglich und sinnvoll die Heizung herunterzudrehen. Eine solche Nachtabsenkung kann den Energieverbauch um etwa 5% senken.

Fazit: Energieverbrauch durch Gebäudesanierung senkbar

einsparungen-durch-sanierung

Den eigenen Energieverbrauch im Auge zu behalten ist wichtig, da hier jeder jährlich eine Menge Geld ausgibt und man den Überblick über das Jahr schnell mal verlieren kann. Die Preise für die Energieversorgung sind dabei tendenziell über die letzten Jahre immer ansteigend gewesen! Egal ob Strom, Erdgas oder Heizöl, billiger wird es sicherlich nicht mehr werden.

Allerdings gibt es Alternativen zu den herkömmlichen ressourcenabhängigen Heizsystemen, wie etwa die unterstützende Wärmeerzeugung durch Solarthermie. Auch gibt es zudem noch Wege, den eigenen Energieverbrauch zu verringern. Der größte Energieverbrauch in Form von Wärmeverlusten entsteht über die Aussenhülle des Hauses, also über die Fassade (30%) und das Dach (21%). Über diese Wärmeverluste können Sie hier mehr erfahren.

Was können Sie tun? Sinnvoll sanieren.

Energiekosten lassen sich einsparen. Mit neuen Fenstern, einer modernen und effizienten Heizung oder der Dämmung des Hauses. Man kann vieles machen, um den Energieverbrauch zu senken und dabei sein Haus aufzuwerten. Eine wirtschaftliche Betrachtung ist dabei natürlich sehr wichtig. Letztlich will man ja nicht nur Energie, sondern auch Geld sparen.

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Weitere interessante Themen

Die Themen der energetischen Gebäudesanierung sind vielseitig und komplex. Sie können sich dazu auf www.energieheld.de umfassend informieren.

solarthermie

Foto: Dämmplatten

Foto: Heizkessel

 

Quellen: Wir haben hier stets versucht so realistische Zahlen, wie nur möglich anzunehmen. Als Quellen für die Energiepreise dienten uns dabei: Statista.com, mwv.de, destatis.de. Vielen Dank dafür.

Bilderverzeichnis: Titelbild: © Energieheld GmbH Stromverbrauch: © TebNad / shutterstock.com Gasverbrauch: © Steshkin Yevgeniy / shutterstock.com Ölverbrauch: © Thaiview / shutterstock.com Dämmung: © John Kasawa / shutterstock.com Fenster: © Kostsov / shutterstock.com Heizung: © Studio BM / shutterstock.com
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Stephan Günther

"Für eine erfolgreiche Energie- und Wärmewende ist eine realistische und unabhängige Informationsbereitstellung wichtig. Bei Energieheld ist dies unser tägliches Bestreben."
  • ildiko szajko

    Hallo Herr Kloth!
    Ich wohne ein 75qudratm mietwohnung 2.obergeschoss mit mein Mann und mit mein kind.erdgas jahresrechnung:42000kwh pro jahr.
    42000÷75=560!!kwh.nasche monat die neue uberschlag:277€ /monat.das ist moglich?????wie??

    • Philipp Kloth

      Da dürfte wohl ein Fehler beim Ablesen des Gaszählers passiert sein. Alternativ läuft die Heizung vielleicht im Dauerbetrieb bei offenem Fenster?

  • Walter Schaper

    Hallo, ich möchte einwerfen dass ein elektrischer Verbrauch lt. Ihren Listen deutlich überhöht erscheint. Wir haben 3.000,- Euro von unseren nicht verzinsten Bankkonten genommen und dafür konsequent Notebooktechnik, LED Beleuchtung und A(+++) Geräte gekauft. (Geschirrspüler, Waschmaschine, Wärmepumpentrockner, Gefrierschrank, Kühl-Gefrierkombination, Staubsauger, Heizungspumpe)
    Zu viert verbrauchen wir im Jahr nun 2.400 kWh Strom (inkl. elektr. Warmwasserbereitung), unter Einbeziehung einer etwas größeren PV-Anlage (ohne Speicherbatterie) sind es nur 1.200 kWh Netzbezug – im Jahr. Das ist das derzeit darstellbare Minimalverbrauch ohne nennenswerte Einschränkungen.

    • Philipp Kloth

      Hallo Herr Schaper,
      das lässt sich über das Internet immer recht schwer beurteilen. Jeder Haushalt ist da anders aufgestellt.

      Unsere Angaben beziehen sich auf Durchschnittswerte. Alles was darüber liegt, kann als zu hoch eingeschätzt werden. Niedriger Energieverbrauch ist natürlich immer besser.

      Bedenken Sie auch, dass in vielen Haushalten das Trinkwasser elektrisch erwärmt wird und dieser Verbrauch hinzugerechnet werden muss.

      Mit besten Grüßen

      • Walter Schaper

        Hallo Herr Kloth, die Latte hängt bei uns besonders hoch.
        Trinkwasser ist ein schlechter Begriff, Warmwasser ist aussagekräftiger. Tatsächlich ist dieser Verbrauch bei uns in den 2.400 kWh Jahresverbrauch für 4 enthalten, allerdings haben wir auf Badewannen verzichtet. Diese elektrisch zu beheizen grenzt ja auch schon an Fahrlässigkeit, auch mit WW-WP.

  • Monika Weber

    Kapiere ich nicht so ganz. Wir leben zu zweit in einem Einfamilienhaus Baujahr 1956 mit 120 qm auf 2 Etagen (nicht wärmegedämmt). Ich habe gerade vor 30 min die jährliche Endabrechnung des Versorgers geöffnet und wollte mal im Internet schauen, was denn so der Durchschnittsverbrauch für 2 Personen ist. Wir haben zusammen ca. 2.700 KWh für das Gas zum Heizen Inklusive warmem Wasser benötigt. Wie schafft man es, das Zehnfache im Jahr zu verbrauchen? Klar haben wir nicht in allen Zimmern permanent 24 Grad, aber funk- und computergesteuerte Heizkörperventile fahren die Temperaturen dann rauf oder runter, wenn’s nötig ist. Zudem bade ich sehr gerne. Es ist mir aber rätselhaft, wie man das Zehnfache verheizen kann. Ich hatte schon letztes Jahr ein schlechtes Gewissen, weil ich das Haus nicht hässlich mit Dämmmaterial aufplustern ließ und stattdessen Putzreparaturen vornehmen ließ. Die einzige Möglichkeit, wie ich auf solche Verbrauchszahlen käme, wäre Tag und Nacht mit gekippten Fenstern in allen Zimmern 24 Grad zu halten.

    • Philipp Kloth

      Hallo Frau Weber,

      das klingt wirklich interessant! Falls Ihre Angaben stimmen, dann hat man in diesem Fall wohl schon in den 50er Jahren besonders energieeffizient gebaut.

      Ich muss aber leider vermuten, dass da bei der Abrechnung ein Fehler passiert ist. Rechnet man den Verbrauch herunter, so müssten Sie pro Tag nur rund 8 Kilowattstunden verbraucht haben.

      Vielleicht könnten Sie uns ja eine Kopie der Abrechnung zukommen lassen – das Ganze klingt zu schön um wahr zu sein.

      Mit freundlichen Grüßen
      Philipp Kloth von energieheld

    • Vulture

      Ich vermute, man hat die Umrechnung von m3 in kWh vergessen

  • Harry

    Vielleicht habe ich es ja überlesen, trotzdem: Ist in den obigen Durchschnittswerten für den Energiebedarf für das Heizen das Warmwasser schon enthalten, oder geht das extra?

    • http://www.energieheld.de Stephan Günther

      Hallo Harry, vielen Dank für Ihren Beitrag.
      Vielleicht geht es etwas unter bei den ganzen Zahlen, die Rechnungen sind OHNE Warmwasserbereitung erstellt (sowohl bei Gas, als auch bei Öl). Wir versuchen hier einen Durchschnittswert pro Quadratmeter der Wohnfläche zu finden. Daher ist der Energieverbrauch für Duschen etc. extra zu beachten.

      Als Richtwert für das Warmwasser:
      Man kann davon ausgehen, dass pro Person für Warmwasser im Jahr etwa 800 bis 1.000 kWh Energie zusätzlich nötig sind. (Das sind in etwa 80 bis 100 m³ Gas oder 80 bis 100 Liter Heizöl.)
      Ich hoffe ich konnte Ihnen damit weiter helfen.

      Beste Grüße,
      Stephan Günther von energieheld

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  • möller

    ich frage mich warum die deutschen wdv-systeme per gesetz für holzhäuser in den usa verboten wurden muss man sich mal angucken was dämmung so alles anrichten kann am haus und wie styrophor gedämmte häuser abbrennen da staunt sogar die feuerwehr

    • http://www.energieheld.de Stephan Günther

      Hallo Herr Möller, vielen Dank für Ihren Hinweis.
      Auch in Deutschland sollte man Styropor WDV-Systeme nicht auf Holzhäusern / Fachwerkhäusern anbringen, da das Material verhindert, dass Feuchtigkeit aus der Raumluft oder Baufeuchte aus dem Holzständerwerk entweichen kann. Hier sind diffusionsoffene Baustoffe wie etwa Holzfaser die bessere Wahl. Eine gute Beratung ist bei jeder Dämmmaßnahme unbedingt zu empfehlen.
      Zum Brandschutz: Brennende Styroporfassaden sind in der Tat ein schwieriges Thema und auch wir stehen dem Material kritisch gegenüber. Nach geltenden Gesetz sind diese aber weiterhin zulässig. Eine Alternative die nur geringfügig teurer ist und das Problem verhindert, wäre Mineralwolle.

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  • weber, jörg

    warum muß man unbedingt in deutschland mit allem an erster stelle liegen
    betracher man die vollbiologischen klärgruben für dezentrale häuser
    ist das nur eine geldschneiderei oder warum müssen wir da strom verbrauchen in anderne eu ländern kommt die sch…e auch direkt in die flüsse oder badestrände

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  • http://eozwei.wordpress.com eozwei

    Sehr guter, inhaltsstarker und dadurch für jede und jeden hilfreicher Artikel.
    Vor allem die expliziten Angaben zu Strom-, Gas- und Ölverbräuchen und damit den entstehenden Kosten ist für die Verbraucher sehr nutzbringend.

    Dazu gibt es auch richtig aussagekräftige Grafiken, die Veranschaulichung unterstützen würden:

    Beispielsweise …
    http://www.stadt-wien.at/uploads/pics/diagramm_heizkosten.gif

    Da wir eine Vernetzung von ähnlichen Interessen und Aktiven als sehr sinnvoll ansehen, lassen wir hier unseren Link, damit Sie und auch alle anderen uns auch finden: http://eozwei.wordpress.com und bald auch unter: http://www.eo2.de.

    Viele Grüße, Nils für eo2

    • Stephan

      DANKE erstmal für das liebe Feedback. Sowas hören wir immer gerne.
      Infografiken sind in Arbeit – auch zu diesem Thema. Bei uns sieht das dann bald so aus:
      http://www.energieheld.de/blog/energiepreisentwicklung/
      Informativ und interessant!

      Viele Grüße zurück,
      auch vom ganzen energieheld-Team