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7 Tipps um die Energiekosten zu senken!

Dabei ist Strom aus dem modernen und digitalen Zeitalter nicht mehr wegzudenken. Vom Smartphone, über das Elektroauto, die Wärmepumpe, den Staubsaugroboter, bis zum gesamten Smart-Home – der Umstieg auf immer mehr elektrisch betriebene Alltagsgegenstände ist im vollen Gange.

Natürlich zahlt niemand gerne hohe Stromrechnungen. Die neuen und technischen Errungenschaften in der heutigen Zeit erhöhen zwar den Wohnkomfort um ein Vielfaches, allerdings wird auch mehr Energie benötigt.

Da diese Energie irgendwo her kommen muss, ist auch klar, dass jede verbrauchte Kilowattstunde (kWh) Strom, mit einem negativen Effekt auf die Umwelt und ggf. auf das Klima einher geht. Selbst für die Erzeugung von erneuerbarem Strom ist ein Eingriff in die Natur notwendig, und daher haben natürlich auch Windkrafträder und Staudämme (für Wasserkraft) einige Nachteile. Von den negativen Auswirkungen auf das Klima durch steigende CO2-Emissionen durch die Verstromung von fossilen Brennstoffen einmal ganz abgesehen.

Daher sind viele Menschen an der Einsparung von Energie interessiert. Sowohl aus ökologischen, als auch aus finanziellen Gründen.

Dabei lässt sich mit einigen einfachen Mitteln dafür sorgen, dass die Energiekosten für einen Haushalt sinken. Wer auf ein paar wichtige Faktoren achtet, kann dafür sorgen den Energieverbrauch um bis 30 Prozent zu senken ohne dabei auf den gewohnten Komfort in den eigenen vier Wänden verzichten zu müssen.

Mit diesen sieben Tipps und Tricks lässt sich der Energieverbrauch reduzieren und die Stromrechnung etwas niedriger halten.

Tipp 1: Stromanbieter wechseln für günstigeren und grüneren Strom

Die Kosten für eine Kilowattstunde liegen derzeit bei circa 30 Cent. Zum Vergleich: Im Jahr 2000 war die Kilowattstunde noch für einen Preis von circa 14 Cent zu haben. Dies ist ein gewaltiger Anstieg, der sich natürlich auch die Kosten für Verbraucher umgelegt hat. Wer schon über einen langen Zeitraum bei demselben Energieanbieter unter Vertrag steht, zahlt meistens zu viel Geld für seinen Stromtarif. Denn mittlerweile gibt es eine Vielzahl von Stromlieferanten, die zu einer echten Konkurrenz für namhafte und etablierte Anbieter geworden sind. Demnach lohnt es sich verschiedene Tarife für das günstigste Angebot zu vergleichen. Am einfachsten gelingt dies im Internet. Durch einen Stromvergleich wird es möglich, schnell und unkompliziert das aktuell beste und günstigste Angebot für die Energieversorgung einzusehen. Auch der Wechsel zu einem anderen Stromanbieter wird durch Vergleichsportale innerhalb weniger Minuten möglich. Auch Ökostromanbieter sind einfach zu erkennen und bei der Suche zu berücksichtigen. In vielen Fällen sind diese sogar günstiger als konventionelle Stromanbieter, die den Strom mit fossilen Brennstoffen erzeugen, welche zu hohen CO2-Emissionen führen.

So sollten sich Verbraucher nicht scheuen und den Markt für Stromanbieter sondieren. Läuft der aktuelle Stromvertrag demnächst aus, ist es ratsam auch die Augen für andere Stromlieferanten offen zu halten.

Tipp 2: Investition in energieeffiziente Elektrogeräte

Auch eine Investition in den Haushalt kann auf lange Sicht bares Geld sparen. Alte Elektrogeräte wie ein Kühlschrank, eine Waschmaschine oder ein Gefrierschrank benötigen deutlich mehr Energie als moderne, energieeffizientere Geräte. So kann sich die Anschaffung eines energieeffizienteren Geräts durchaus auszahlen, da sich die Kosten für die Neuanschaffung über die Jahre amortisieren. Demnach ist die Investition in neue und energiesparende Elektrogeräte durchaus sinnvoll, wenn langfristig Geld gespart und weniger Energie erzeugt werden muss.

Tipp 3: Lichtquellen überdenken

Auch beim Licht lässt sich Geld sparen. In der kalten Jahreszeit haben viele Haushalte eine Vielzahl von kleinen und dezenten Lichtquellen eingeschaltet, um die eigenen vier Wände gemütlicher zu gestalten. Um bei den Lichtquellen Geld zu sparen, ist es ratsam auf LED-Leuchtmittel zu setzen, um die Kosten der Lichtquellen zu minimieren. Zwar sind auch hier die Anschaffungskosten ein Faktor, diese Kosten werden sich aber durch die geringeren Energiekosten langfristig ebenfalls amortisieren.

Tipp 4: Mehrzwecksteckdosen mit Kippschalter

Viele Geräte in einem Haushalt sind durch den Standby-Modus ständig angeschaltet und verbrauchen auch dann etwas Strom, wenn man sie gerade nicht nutzt. Demnach sollte man bei Geräten im Standby-Modus auf eine Mehrzwecksteckdose mit Kippschalter setzen, um Unterhaltungselektronik und Haushaltsgeräte unkompliziert ein- und auszuschalten.

Tipp 5: Restwärme beim Kochen nutzen

Auch beim Kochen gelingt es, die Energiekosten nach unten zu drücken. Wer ein schon fast fertig gegartes Gericht nur noch mit der Restwärme durch einen ausgeschalteten Elektroherd befeuert, spart sich über das ganze Jahr einiges an Energie. Ebenso sollte man abwägen, ob es sich auszahlt den Backofen tatsächlich anzuschalten. Single-Haushalte, die sich nur sehr kleine Mahlzeiten wie 2-3 Aufbackbrötchen oder Fertiggerichte im Backofen zubereiten, sollten darüber nachdenken besser zum Bäcker zu laufen oder die Mikrowelle zu benutzen. Dies spart nicht nur Geld, sondern auch Zeit. Zudem ist es oft effizienter den Wasserkocher zu benutzen, anstatt einen Topf kaltes Wasser auf dem Herd zu erhitzen. Der Wasserkocher ist hierfür wesentlich effizienter. Das kochende Wasser kann dann in einen Topf umgefüllt werden und die Nudel so, wie gewohnt auf dem Herd gekocht werden.

Tipp 6: Gefrierschrank mindestens einmal im Jahr abtauen

Fast jeder Haushalt in Deutschland besitzt einen Gefrierschrank. Dabei kennt fast jeder das Problem: Nach einigen Jahren hat sich viel Eis im Gefrierschrank gebildet. Dieses Eis entsteht durch Feuchtigkeit, die beim Öffnen des der Tür in das Fach gelangt. Die Folgen sind ein höherer Stromverbrauch (da der Innenraum durch das Eis hindurch gekült werden muss) und ein geringes Schrankvolumen. Demnach empfiehlt es sich mindestens einmal im Jahr den Gefrierschrank abzutauen und dadurch komplett zu enteisen.

Tipp 7: Strom sparen beim Wäsche waschen

Auch beim Waschen lässt sich Geld und Strom sparen. Heutige Waschmaschinen bieten auch auf dem 60-Grad-Programm eine sehr gründliche Reinigung, so dass das teure und eher altmodische 95-Grad-Programm quasi ausgedient hat. Normale Bunt- oder Weißwäsche lässt sich meistens auch im 30-Grad-Programm waschen ohne dabei befürchten zu müssen Flecken oder andere Verschmutzungen nicht entfernt zu bekommen. So sollten Verbraucher beim Waschen der Wäsche ruhig einen Gang herunterschalten. Hier können sich Ersparnisse von bis zu 15 Prozent ergeben, wodurch vor allem Großfamilien profitieren können.

Bildverzeichnis:
Titelbild: CC0 / pixabay.com / Bru-nO

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Stephan Günther

"Für eine erfolgreiche Energie- und Wärmewende ist eine realistische und unabhängige Informationsbereitstellung wichtig. Bei Energieheld ist dies unser tägliches Bestreben."