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Energieheld VOR ORT auf der Großbaustelle

Wir von Energieheld sind zu unserem Großprojekt nach Hagen gefahren und haben uns angeschaut, wie dort neue energieeffiziente Fensterelemente verbaut werden. Unser Fachpartner Lengeder Fensterbau (LFB) führt die Sanierung durch und erklärt, wie der Fenstertausch funktioniert.

Von der Anfrage bis zum Auftrag

Alles fing damit an, dass ein Bewohner des Mehrfamilienhauses in Hagen auf energieheld.de eine Anfrage zur Fenstersanierung stellte. Im Gespräch mit unserem Kundenberater Pierre Wirth stellte sich nach und nach der Umfang des Projekts raus. 420 Fensterelemente produzieren und vor Ort auszutauschen war ein spannende Herausforderungen, die den richtigen Fensterbauer benötigte. Unser Partner LFB Lengede war genau der richtige Betrieb, um so ein Projekt umzusetzen und so nahmen wir die Aufgabe begeistert an.

Auf den elf Stockwerken des Mehrfamilienhauses befinden sich insgesamt 96 Wohnungen – ein logistisch umfassendes Projekt! Mieter, Eigentümer, Hausverwaltungsgesellschaft und Architekt mussten gemeinsam mit dem Fensterbauer LFB besprechen, wie der Fenstertausch so leicht wie möglich durchgeführt werden könnte, ohne die Mieter allzu stark einzuschränken.

Nachdem die Vorbereitungen abgeschlossen waren, ging es ans Eingemachte: Mitte November 2017 legte das Handwerker-Team der LFB los und begann, die alten Fenstereinheiten auszubauen und gegen die neuen energieeffizienten Fenster auszutauschen.

Warum die neuen Fenster?

Ausbau der alten Fenster 

Die alten Fenster des Mehrfamilienhauses entsprachen mittlerweile nicht mehr den hohen Standards, die heute für Gebäudeenergieeffizienz gelten. Über die Fenster geht, neben Dach und Wänden, ein Großteil der Energie verloren. Das ist bei steigenden Öl- und Gaspreisen nicht nur teuer für die Bewohner, sondern durch die erhöhten CO2-Emissionen fossiler Brennstoffe auch klimaschädlicher.

Die alten Fensterrahmen in dem Mehrfamilienhaus in Hagen bestanden ursprünglich aus Holz und wurden bei einer ersten Sanierung mit Aluminiumfenstern nachgebessert, wodurch kaum mehr Energie eingespart werden konnte. Da die neuen Fensterelemente aus hochdämmenden Kunststoffrahmen bestehen und zusätzlich dreifachverglast sind, bleibt die Wärme länger in der Wohnung. So muss weniger geheizt werden und das spart Energie.

Das LFB-Team bei der Arbeit im 6. Stock

Stockwerk für Stockwerk wird saniert

So ein neues Fensterelement wiegt circa 150 Kilo. Damit die Handwerker nicht jedes Fenster einzeln in den 11. Stock tragen müssen, gibt es einen Aufzug am Baugerüst, der die Last transportiert. Um so wenig Umstände wie möglich zu machen, begannen die Fensterbauer ganz oben im Haus und arbeiten sich Stockwerk für Stockwerk bis ins Erdgeschoss. Das hat den Vorteil, dass weniger Dreck in die oberen Etagen getragen wird. Die Bewohner können so schnell wie möglich wieder Alltag einkehren lassen und ihre neuen Fenster richtig genießen.

Die alten Glasbausteine im Treppenhaus…

…wurden gegen die energieeffziente Fensterfront getauscht.

 

Nicht nur die Wohneinheiten, auch die großen Fenster im Treppenhaus und in den Fluren wurden erneuert. So kann noch mehr Energie gespart werden, da die Wärme im ganzen Haus besser gespeichert wird und die umliegenden Wohnungen nicht so schnell auskühlen.

Die Bewohner merken den Unterschied

„Es ist mitten im Winter und ich musste heute noch nicht die Heizung anmachen“

Natürlich ist eine Baustelle in der eigenen Wohnung keine schöne Angelegenheit. Erst recht nicht, wenn Anfang Februar die gesamte Fensterfront aus dem Wohnzimmer ausgebaut wird, so wie bei der Mieterin, die wir besuchen durften. Sie sieht es allerdings recht gelassen: „Die Absprache mit dem Betrieb hat super funktioniert und nach einem Tag war alles erledigt. Klar fällt auch Dreck an, aber die Handwerker haben so zügig gearbeitet und waren bemüht, so wenig Schmutz wie möglich zu hinterlassen.“

Die neuen Fenster werden vorbereitet,

der Rahmen eingesetzt…

…und die Fensterflügel eingehängt. Fertig!

 

Eine Bewohnerin hat bereits die neuen Fenster inklusive elektrischer Rollläden und erklärt uns den Unterschied. „Es ist mitten im Winter und ich musste heute noch nicht die Heizung anmachen“, freut sie sich.

Fazit: Großer Aufwand mit großem Nutzen

So ein großes Projekt wie das Mehrfamilienhaus in Hagen braucht genaue Absprachen und viel Planungsarbeit im Vorfeld, damit die Umsetzung reibungslos klappt. Nachdem wir von Energieheld die Anfrage zur Fenstersanierung an unseren Fachpartner LFB weitergeleitet hatten, begannen die Gespräche mit der Wohneigentümergemeinschaft. Aufgrund der Größenordnung wurde das Projekt offiziell ausgeschrieben und die LFB Lengede musste auf der Eigentümerversammlung sich und ihre Fensterprofile vorstellen und bekam den Zuschlag.

Unser Kundenberater Pierre Wirth betreut das Projekt in Hagen seit der ersten Anfrage eines Bewohners bis zum Abschluss, vermittelte den Auftrag an unseren Fachpartner LFB und steht als Ansprechpartner zur Verfügung.

Die Bewohner nehmen die Bauarbeiten mit Humor.

Die Bewohner des Mehrfamilienhauses sind zufrieden mit dem Fenstertausch und spüren eine deutliche Verbesserung im Energieverbrauch. So eine Baustelle macht natürlich immer Dreck, Fristen werden verschoben und manchmal verzögert sich die Umsetzung – aber wenn das Ergebnis stimmt, lohnt sich der Aufwand. Im April 2018 kommt das Projekt zum Abschluss und Mieter und Eigentümer können sich über die neuen Fenster und eingesparte Energie freuen.

 

Mehr Informationen über Fenstersanierungen und die Vor- und Nachteile finden Sie hier.

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