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Garagenrenovierung – Wie Sie alle Vorteile nutzen

Letztendlich ist auch die Garage ein Gebäude, wenn auch kein Wohngebäude. Und wie Häuser altert sie mit den Jahren, was eine Renovierung nach sich ziehen kann – und sollte. Das Problem ist, dass gerade Wassereinbrüche in das Mauerwerk oder die Fertigteilwände große Schäden verursachen können. Schließt die Garage nun auch noch fest an das eigentliche Wohngebäude an, kann Feuchtigkeit zwischen Garage und Hauswand dringen. Aber wie kann eine Garage renoviert werden und welche Vorteile lassen sich nutzen?

Abbildung 1: Die eigene Garage ist für die Haltbarkeit des eigenen Wagens ein echter Segen – doch sollte auch an die Instandhaltung gedacht werden. Bildquelle: @ Vivint Solar / Unsplash.com

Sicherheit und Stabilität für’s Garagentor

Ein großer Schwachpunkt alter Garagen sind die Tore. Die meisten Autofahrer kennen die Problematiken: 

  • Türschloss – es hakt oder lässt sich gar nicht mehr korrekt bedienen. Eventuell streikt zudem der Griff, sodass die Garagentür im Endeffekt dauerhaft angelehnt bleibt. 
  • Tor – ging es anfangs noch recht leicht, ist es nun schwergängig. Je nach Ausprägung des Verschleißes quietscht es hartnäckig, muss fast mit Gewalt bewegt werden oder lässt sich gar nicht mehr bewegen. 

Während diese Probleme selbst auf den ersten Blick eher den Komfort betreffen, besteht verdeckt eine ganz andere Gefahr. Garagen sind längst nicht nur die Standorte für das abgeschlossene Auto. Die meisten Garagenbesitzer nutzen die Räumlichkeit auch als Lagerraum. Die Sommer- oder Winterreifen werden hier gelagert, Fahrräder, das Gartenequipment oder gar die eigene Werkzeugbank. Ein in die Jahre gekommenes Garagentor ist somit für Einbrecher eine direkte Einladung, denn es erwartet sie nicht viel Widerstand, um ins Innere zu gelangen. Besonders gefährlich sind an das Haus gebaute Garagen mit eigenem Zugang zum Haus. Gibt es hier keine ordentliche – und stets verschlossene – Tür, können Einbrecher fast unbemerkt bis ins Wohnzimmer eindringen. Daher gilt im Zuge der Renovierung: 

  • Neues Tor – die heutigen Tore sind auf Stabilität und Haltbarkeit ausgelegt. Zudem gibt es wesentlich mehr Auswahl. Der Garagentor-Hersteller Normstahl bietet auch, je nach Wünschen, individuelle Lösungen und Tore „mit dem gewissen Extra“ – wie Schlupftüren und Fenster – an.  
  • Torart – neben dem Schwingtor, welches in einer veralteten Form noch in alten Garagen verbaut ist, gibt es Sektional- und Rolltore. Rolltore rollen sich beim Öffnen ähnlich wie Rollläden auf, Sektionaltore bestehen aus Einzelelementen, sehr breite Sektionaltore (mehr als 6 Meter) besitzen zwei Flügel.
  • Antrieb – moderne Garagentore besitzen einen elektrischen Antrieb. Dieser ist dank Fernöffnung nicht nur bequem, er erhöht auch die Sicherheit. Das Tor kann nicht mehr aufgehebelt werden, zugleich ist es dank des Antriebs nicht mehr möglich, dass das Tor nicht einrastet und ähnlich einer alten Dachbodentreppe auf den Garagenbesitzer niederfällt.

Garagenbesitzer sollten sich genau über die möglichen Varianten und ihre Eigenheiten informieren. Zudem ist es natürlich möglich, die Antriebstechnik mit ins Smart-Home oder in die Überwachung des Hauses zu integrieren. 

Technik: Neueste Standards sorgen für niedrigen Energieverbrauch

Früher wurde oft geglaubt, dass ein elektrisches Garagentor ein wahrer Energiefresser ist. Das ist heute natürlich nicht mehr der Fall, denn die neuen Antriebe unterliegen natürlich den aktuellen Standards. Zudem darf nicht vergessen werden, dass der Antrieb nicht dauerhaft im Gebrauch ist, sondern nur auf Knopfdruck anspringt. Das Argument des Stromverbrauchs lässt sich also widerlegen. Anders sieht es natürlich mit der Beleuchtung der Garage aus. Doch auch hier gibt es Lösungen: 

  • LED-Lösungen – Licht ist in der Garage notwendig. Wird hier zugleich gearbeitet, ist eine gute Beleuchtung das A und O. LED-Lösungen schaffen hier den Spagat zwischen Beleuchtung und Stromersparnis. 
  • Beheizung – an und für sich muss eine Garage nicht beheizt werden. Doch diejenigen, die sich einen Arbeitsplatz in der Garage einrichten, möchten diesen natürlich auch im Winter nutzen. Eine stromsparende Lösung wäre eine Infrarotheizung oder eine moderne Stromheizung. Gerade Infrarotheizungen erwärmen nicht die gesamte Garage, sondern nur die angestrahlten Oberflächen und Gegenstände. Es wird somit nicht umsonst die komplette »Luft« erhitzt.

Von verbrennenden Heizquellen (Gas- oder Ölofen) ist in der Garage aufgrund der mangelnden Durchlüftung abzusehen.

Dämmung und Co: die Garage zukunftssicher machen

Bevor es an die Garage selbst geht, ist ein Blick auf das Dach derselben notwendig. Viele Garagen sind mit Bitumen und Dachpappe abgedeckt. Wie auch bei Flachdächern von Wohnhäusern haben diese Dachbedeckungen eine gewisse Lebensdauer. Irgendwann werden sie brüchig und lassen Wasser hindurch. Diese Schäden müssen noch nicht in der Garage ersichtlich sein, werden aber früher oder später auftreten. Bei der Renovierung ist also das Dach mit einer der wichtigsten Eckpunkte. Hinzukommen: 

  • Dämmung – auch eine Garage sollte gedämmt werden. Schließt sie direkt ans Haus an und gibt es eine Zwischentür, ist die Dämmung ohnehin wertvoll, da sonst die Wärme aus dem Haus durch die Garage entweicht. Doch auch am Übergang zum Haus können Kältebrücken entstehen, wenn die Hausfassade gedämmt ist, nicht aber die Garage. Für die Garage selbst ist die Dämmung insoweit sinnvoll, dass sie schlichtweg wärmer, beziehungsweise im Sommer kühler bleibt. 
  • Überwachung – eine Vielzahl an Einbrüchen findet in die oder durch die Garage statt. Daher ist es empfehlenswert, die Garage mit einer Alarmanlage auszustatten oder auch eine Überwachungskamera zu installieren. 
  • Zwischentüren – die Richtlinien bezüglich der Türen, die von der Garage zum Haus führen, haben sich in den vergangenen Jahrzehnten geändert. In der Regel sind feste, brandsichere Türen gefordert. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, der baut eine einbruchshemmende Tür ein oder lässt nachträglich einen Panzerriegel einbauen.

Es gibt natürlich noch weitere Punkte, die gleich beachtet werden können. Die verbesserte Garagennutzung gehört mit dazu. Wie wäre es mit sicheren Aufbewahrungsregalen oder auch Aufbewahrungsplätzen in Kopfhöhe? Wer diesbezüglich geschickt plant, der umgeht, dass sich so häufig anbahnende Chaos, bei dem das Fahrrad im Weg steht, die Besen in der Garage verstreut stehen und der Rasenmäher die Stolperfalle darstellt.  Eine Überlegung wäre noch, einen Starkstromanschluss ziehen zu lassen, sodass eventuell ein Elektrofahrzeug in der Garage geladen werden kann.

Abbildung 2: Die Dämmung der eigenen Garage ist immer dann besonders sinnvoll, wenn es direkte Verbindungstüren zum Haus gibt. Bildquelle: @ ArticticOperations / Pixabay.com

Fazit – die Garage als Raum betrachten

Heute sind Garagen nicht mehr die bloßen Örtlichkeiten in denen das Auto steht, sondern vollwertige Räume. Bei einer Renovierung der Garage sollte also auch der eigene Komfort mitsamt der Reduzierung des Energieverbrauchs und die Nutzung von Dämmmaterialien gedacht werden. Um zukunftsfähig zu sein, bietet sich ein Starkstromanschluss für die E-Auto-Ladestation an.

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