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Fenstermontage - besser vom Fachmann

Fenstermontage
Fenstermontage, besser vom Fachmann | © A.L. Spangler / shutterstock.com

Nach dem Kauf von neuen Fenstern, müssen diese natürlich auch eingebaut werden. Wenn die Fenster bei einem Fachbetrieb gekauft werden, bietet dieser gegen ein Entgelt, Lieferung und Einbau an.

Bestellen Sie die Fenster im Internet, was oft günstiger sein kann, gibt es diesen Service in der Regel nicht.

In diesem Fall helfen wir Ihnen gern, einen geeigneten Fachbetrieb zu finden, der die Fenstermontage für Sie durchführt. Sie können hier eine kostenlose und unverbindliche Anfrage an uns stellen.


Anforderungen an eine Fenstermontage

An eine Fenstermontage, die fachgerecht und förderfähig durchgeführt werden soll, werden viele Anforderungen gestellt. Regelwerke, welche die Grundlage für eine fachgerechte Fenstermontage bilden, sind die Vorgaben und Normen der EnEV (Energieeinsparverordnung), DIN 18355 und DIN 4108.

Es wird gefordert, dass die Fenster bis zu einem bestimmten Grad luftdicht sind. Gleichzeitig ist es wichtig, dass das Gebäude trotzdem einen Mindestluftwechsel sicherstellt. Dafür muss eventuell ein Lüftungskonzept erstellt werden. Ohne Mindestluftwechsel kann Feuchtigkeit entstehen, die zur Bildung von Schimmel führt.

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RAL-Montage

Achten Sie darauf, dass der Fachbetrieb eine Fenstermontage nach RAL anbietet. Sie sollten auf Fenster spezialisierte Fachbetriebe vorziehen, bei denen dieser Service inklusive ist. Das RAL (Abk. für Reichs-Ausschuss für Lieferbedingungen) ist ein deutsches Institut für Gütezeichen und Kennzeichnung und eine unabhängige Organisation, die Anforderungen an die fachgerechte Fenstermontage stellt. Die Fachbetriebe, die das RAL „Fenster oder Haustüren“- Gütesiegel tragen, gewährleisten, dass die Fenstermontage nach aktuellem Stand der Technik durchgeführt wird. Die Qualitätssicherung der mit dem RAL-Gütesiegel zertifizierten Fachbetriebe, erfolgt über die Eigen- und Fremdüberwachung der Produktqualität und Fenstermontage.


Ablauf einer Fenstermontage vom Fachmann

Fenstermontage Wasserwaage | © Zurijeta/shutterstock.com

1. Schritt der Fenstermontage

Im ersten Schritt wird der Fensterrahmen umlaufend mit einem Kompriband oder innen und außen mit Fugendichtbändern oder -folien beklebt. Die Dichtbänder können im Gegensatz zum Kompriband aber auch nachträglich angebracht werden. Beide Varianten dienen zur späteren Abdichtung des Rahmens bzw. zum Anschluss an das Mauerwerk. Danach wird das Fenster in die Öffnung der Wand eingesetzt und mit Holz- oder Kunststoffkeilen fixiert. Der Fachmann kontrolliert mit einer Wasserwaage, ob das Fenster gerade ist. Anschließend wird durch im Rahmen befindliche Montagebohrungen das Fenster festgeschraubt. Die dafür vorgesehenen Montageschrauben sind etwa 15 cm lang und gewährleisten einen guten Halt.

2. Schritt der Fenstermontage

Nachdem die Fenster in der Wand befestigt sind, folgt nun das Abdichten bzw. der Anschluss des Rahmens an die Wand. Wurde vorher ein Kompriband umlaufend angebracht, dehnt sich dieses nun selbstständig aus und erfüllt durch seinen Mehrschichtigen Aufbau alle Dichtungsfunktionen. Bei den Fugendichtbändern / - folien wird die Fuge zwischen Rahmen und Wand mit PU-Schaum ausgespritzt. Dabei ist sehr wichtig, dass der Zwischenraum zwischen Mauerwerk und Blendrahmen vollständig wärmegedämmt wird. Anschließend werden die Dichtbänder fugenfrei vom Rahmen bis an das Mauerwerk angebracht.


Kleiner Exkurs: Dichtungsebenen von Fenstern

Die Fenster müssen innen dichter als außen sein. Es wird zwischen drei Dichtungsebenen unterschieden:

  • Die innerste Ebene trennt das Raumklima von äußeren Einflüssen. Diese Dichtungsebene muss dampfdiffusionsdicht sein.
  • Die Ebene zwischen Rahmen und Wand dient der Wärmedämmung und muss deswegen wärmedämmend gefüllt werden.
  • Die äußerste Ebene muss über einen Schlagregenschutz verfügen und diffusionsoffen sein, damit Feuchtigkeit entweichen kann.

Als Materialien werden spezielle Fugendichtbänder, -folien oder Anputzleisten verwendet.


3. Schritt der Fenstermontage

Im letzten Schritt wird der Fensterflügel eingebaut und der Fachmann stellt das Fenster richtig ein. Das Einstellen der Fenster garantiert, dass sich das Fenster ohne Probleme öffnen lässt.

Der Fenstereinbau klingt simpel, die Realität zeigt jedoch die Tücken bei dem Versuch, Fenster in Eigenregie anzubringen. Wir empfehlen Ihnen die Fenstermontage vom Fachmann durchführen zu lassen, da dieser einen fachgerechten, energieeffizienten Einbau gewährleisten kann. Beim Selbsteinbau besteht die Gefahr, dass Wärmebrücken entstehen oder übersehen werden oder andere Faktoren, die dazu führen, dass das Fenster nicht dicht ist. Bei einem falschen Einbau kann sich so der U-Wert verschlechtern, sodass Ihre Heizkosten steigen werden. Zudem werden bei einem Selbsteinbau der Fenster entstandene Schäden nicht von der Versicherung übernommen.

Wie hoch sind die Kosten für eine Fenstermontage?

Die Einbaukosten variieren regional von Anbieter zu Anbieter. Im Durchschnitt können Sie 40 Euro pro Stunde einkalkulieren. Die Einbauzeit für ein Fenster beträgt zwischen zwei bis vier Stunden. Die Anfahrt ist in der Regel bis 50 km Entfernung inklusive. Hier erfahren Sie mehr zu den Einbaukosten.


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Geschrieben von:
Philipp Kloth


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