Neubau:lohnt sich die Investition - Solar / Gas-Brennwert-Heizung für Heizung und Warmwasserbereitung?

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Gefragt 18, Dez 2016 in Heizung von Günter (160 Punkte)
Wir sind noch in der Planungsphase, nach grober Einschätzung sind wir bei einen KW 50 Haus. Eine Wärmepumpenanlage ist mit Erdleitungen nicht erlaubt, eine Luft-Wermepumpe mit einer Leistungszahl von unter 3 ist wohl uninteressant. Aus diesen Erkenntnissen hat sich unsere Frage ergeben da auch Erdgas im Neubaugebiet vorhanden ist.

2 Antworten

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Beantwortet 20, Dez 2016 von Andre (4,520 Punkte)
ausgewählt 13, Jan 2017 von Basti
 
Beste Antwort
Sie meinen vermutlich ein KfW 55 Haus.
Ob hierfür eine eine Gasbrennwertheizung mit heizungsunterstützender Solarthermie überhaupt zulässig ist, muss berechnet werden, da diese den Primärenergiebedarf des Gebäudes beeinflusst.
Das kann im schlechtesten Falle dazu führen, dass dieser Wert die Anforderungen der KfW nicht erfüllt und sie dann über eine bessere Dämmung oder eine Lüftungsanlage nachbessern müssen.
Das kann aber vorher genau berechnet werden, zum Beispiel vom Architekten oder Bauingenieur.
Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe kann im Neubau ebenfalls genau geplant werden und sollte mit den richtigen Bedingungen auch eine Jahresarbeitszahl von über 3 erreichen.

Grundsätzlich ist die Kombination von Gas und Solarthermie heute beim Neubau aber Standard, sobald aber ein KfW-Effizienzhaus Niveau angestrebt werden soll, ist die Wärmepumpe aber klar im Vorteil.

Ich hoffe ich konnte Ihnen damit weiterhelfen.

MfG Andre
+1 Punkt
Beantwortet 2, Jan 2017 von GESBB (1,160 Punkte)
Hallo,

fachlich korrekt und damit gut dimensionierte LWP Anlagen erreichen Anlagenaufwandszahlen < 0,29 (JAZ >,= 3,5). Hier ist STA nicht erforderlich, um primärenergetische Nachweise zu erfüllen.

Gut dimensionierte GBW Anlagen erreichen Anlagenaufwandszahlen 1,07...1,15. Hier benötigt man meist zusätzlich eine STA, die in EFH oftmals unwirtschaftlich ist, aber dem primärenergetischen Nachweisverfahren genügt.

Mit LWP kann man Kühlen, mit Gas dagegen Kochen.

Vor einer Entscheidung würde ich die Ergebnisse einer Grundlagenermittlung (tatsächlicher Leistungs- u. Energiebedarf für Hzg u. WW) abwarten (technologieunabhängig), die ein vertrauenswürdiger Anbieter stets zur Verfügung stellen können/sollte.

v.G.

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