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Was ist eine Abschlagsrechnung?

Eine Abschlagsrechnung ist ein Teil der Schlussrechnung eines Auftrags. In ihr wird nicht der gesamte Rechnungsbetrag, sondern zunächst ein Abschlag davon eingefordert. Eine Abschlagsrechnung macht vor allem bei Großprojekten für beide Vertragspartner Sinn: Der Auftragnehmer muss mit seiner Rechnungsstellung nicht bis zum Ende des Projekts warten, bekommt also schon vorher einen Teil seines Geldes, und der Auftraggeber kann seine Zahlungen nach und nach tätigen, anstatt einen großen Betrag zu begleichen.

Beide Vertragspartner können sich ohne gesetzliche Vorschriften darüber einigen, wann und in welchem Umfang Abschlagsrechnungen erstellt werden sollen. Eine Abschlagsrechnung wird auch als A-Conto-Rechnung bezeichnet, sie kann auch vor oder zu Beginn eines Auftrags wie eine Anzahlung verwendet werden. Rechtlich muss sie die gleichen Bestandteile wie eine Gesamtrechnung beinhalten, und es muss ersichtlich sein, um welche Abschlagsrechnung es sich handelt. Im Gegensatz zur Teilrechnung werden in der Abschlagsrechnung nicht unbedingt die einzelnen Positionen und Leistungen aufgeführt.

Oft handelt es sich um prozentuale Abschläge, deren Grundlage eine Auftragsbestätigung beziehungsweise ein angenommenes Angebot ist. Bei der Endrechnung müssen die gestellten Abschlagsrechnungen berücksichtigt und abgezogen werden. Es gibt keine Vorschriften, in wie viele Abschlagsrechnungen die Endrechnung während des Projekts eingeteilt werden darf oder soll - das entscheiden die beiden Vertragspartner.

Abschlagsrechnung im Handwerk

Jeder Handwerker freut sich über Projekte mit einem großen Auftragsvolumen. Häufig erstrecken sich solche Aufträge über einen langen Zeitraum, in dem der Handwerker in Vorleistung gehen muss - personell und finanziell. Häufig schwingt hier im Hintergrund die Sorge mit, es könnte nach Projektabschluss auf Kundenseite zu Problemen bei der Begleichung der Rechnung kommen, und der Handwerker bleibt auf seinen Kosten sitzen. Sicherheit gibt hier die Abschlagsrechnung.

Kunde und Handwerker einigen sich im Vorfeld über die Zahlungsschritte und das Zahlungsziel. Sinnvoll ist eine Rechnungsstellung nach jeweils erbrachten Leistungsschritten. Auch der Kunde hat so die Möglichkeit, jeweils kleinere Beträge zu begleichen und somit nicht so leicht in Zahlungsschwierigkeiten zu gelangen.

Vorteile und Nachteile einer Abschlagsrechnung

Das Positive an der Abschlagsrechnung für den Handwerker ist, dass er schnell absehen kann, ob der Kunde zahlungswillig und zahlungsfähig ist. Sollte es schon mit der Begleichung einer Abschlagsrechnung zu Problemen kommen, kann er aus diesem Verhalten Konsequenzen für den weiteren Projektverlauf ziehen. Positiv für den Kunden ist, dass er nach und nach Rechnungen mit kleineren Beträgen begleichen kann, anstatt eine große Summe nach Projektende bezahlen zu müssen.

Das Negative an der Abschlagsrechnung ist für den Handwerker, dass er häufiger Rechnungen schreiben und seine Zahlungseingänge intensiver im Blick haben muss. Auch kommt es vor, dass Kunden den Sinn der Abschlagsrechnung anders bewerten und die einzelnen Rechnungen trotz angegebenem Zahlungsziel bis zum Projektende sammeln wollen. Das kann zur Mahnung und nötiger Kommunikation führen. Negativ für den Kunden ist, dass er häufiger die Tätigkeit einer Überweisung ausführen muss. Zudem sollte er auch die Beträge der einzelnen Rechnungen addieren und zum Schluss auf ihre Richtigkeit kontrollieren.

Unser Tipp: Abschlagsrechnung in der Anwendung

Ob der Handwerker Abschlagsrechnungen oder ausschließlich Endrechnungen stellen möchte, ist ihm selbst überlassen. Sinnvoll ist es, das Vorgehen vor Projektstart mit dem Kunden zu klären. So lässt sich auch besprechen, nach welchen Arbeitsschritten Abschlagsrechnungen gestellt werden oder ob es prozentuale Zahlungen zu festen zeitlichen Terminen geben soll. Einige Handwerker haben sich angewöhnt, zum Projektstart die erste Abschlagsrechnung mit dem Kunden zu vereinbaren, zum Beispiel über die veranschlagten Materialkosten oder einen Prozentsatz von 20 bis 25 Prozent, um nicht direkt in hohe Vorleistung zu gehen.

Andere Handwerker verzichten völlig auf diese Möglichkeiten und klären mit dem Kunden der Einfachheit halber eine Zahlung des Gesamtbetrags nach Projektende. Auch bereitet es einigen Kunden Bauchschmerzen, direkt für etwas zu zahlen, von dem sie noch nichts gesehen haben, vor allem, wenn es die erste Zusammenarbeit mit dem Handwerker ist. Es kann also dazu geraten werden, die Zahlungsmodalitäten auf jeden Fall zu Beginn der Zusammenarbeit gemeinsam zu besprechen.

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