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Sauna planen – wie umweltbewusst ist der private Wellnessbereich?

Immer öfter wird energetisch saniert. Der Wunsch, Energie und Kosten zu sparen, lässt sich in einer Wohnung ebenso realisieren wie im Eigenheim. Durch den Einsatz energieeffizienter Strategien können die Wohnqualität gesteigert und gleichzeitig Ressourcen geschont und Kosten gesenkt werden. Trifft dies auch für die Sauna im Eigenheim zu? Ist es überhaupt möglich, beim Saunieren Energie zu sparen?

Energieeffiziente Aspekte bei der Planung einer Heimsauna

Saunagänge gelten als förderlich für die Gesundheit. Es wird davon ausgegangen, dass sich regelmäßiges Saunieren günstig auf das Immunsystem auswirkt. Grundsätzlich kann eine Sauna in jedem Eigenheim und bei ausreichend Platzverfügbarkeit sogar in einer Wohnung installiert werden. Auch ein nachträglicher Einbau einer Saunakabine ist möglich. Wer sich die Fahrten zu öffentlichen Wellness-Einrichtungen sowie die damit verbundenen Kosten sparen will, zieht möglicherweise eine Heimsauna in Erwägung. Entsprechende Modelle wie eine Sauna für den Innenbereich oder eine Außensauna für den Gartenbereich findet man heutzutage auch online. Abhängig von Modell und Ausführung ist bei einer Heimsauna jedoch mit einem verhältnismäßig hohen Stromverbrauch zu rechnen. Daher wird empfohlen, sich zuvor über Eigenschaften und Merkmale des jeweiligen Sauna-Typs zu informieren. Generell sollte eine privat genutzte Sauna möglichst aus robustem, widerstandsfähigem Material bestehen, pflegeleicht und langlebig sein. Mit etwas vorausschauender Planung kann eine Sauna durchaus umweltschonend betrieben werden. Wichtig ist, auf die Materialdämmwirkung zu achten. Zur Herstellung von Saunakabinen werden meist Hölzer, die eine relativ geringe Wärmeleitfähigkeit besitzen, verwendet. Dadurch ist der Wärmedämmwert, auch U-Wert genannt, eher ungünstig. Beim Nutzen der Sauna führt dies dazu, dass die Wärme rasch über Decke und Außenwände abgegeben wird. Mit einer guten Dämmung kann dieser Effekt reduziert werden. Eine Außensauna im Garten lässt sich zudem energieeffizient mit Solarenergie betreiben. Um den Stromverbrauch einer Gartensauna zu senken, genügen meist wenige Module auf dem Hausdach. Auch die Beleuchtung in der Heimsauna verbraucht Strom. Hier kann es sich lohnen, die Beleuchtungsmittel gegen energiesparende LED-Glühbirnen auszutauschen.

Energetische Sanierung – lohnt sich die nachträgliche Sauna-Installierung?

Meist kann eine Sauna auch nachträglich installiert werden. Bei der Standortwahl spielen die Platzverfügbarkeit sowie die Nähe zum Badezimmer für das Duschen nach dem Saunagang eine große Rolle. Bei einer Gartensauna müssen auch Anschlüsse für Strom und Wasser im Außenbereich berücksichtigt werden.

Ist Energiesparen im Haushalt möglich, ohne auf die gewohnten Saunagänge zu verzichten? Tatsächlich kann die Stromrechnung bereits durch einfache Maßnahmen gesenkt werden. Praktische Energiespartipps helfen, den Stromverbrauch niedrig zu halten. Um Energie zu sparen und die Umwelt zu schonen, sollten veraltete Haushaltsgeräte frühzeitig durch moderne energieeffiziente Modelle ersetzt werden. Die energetische Sanierung des Eigenheims oder der Eigentumswohnung erfordert neben sorgfältiger Planung auch ein gewisses Kapital. Dabei sollte es sich möglichst um eine solide Baufinanzierung handeln. Im Zusammenhang mit Renovierung und Sanierung werden Begriffe wie Werterhaltung und Wertsteigerung oft synonym verwendet, obwohl zwischen beiden einige Unterschiede bestehen. So ist der Werterhalt einer Immobilie durch regelmäßige Renovierung zu gewährleisten. Die Wertsteigerung hat allerdings nichts mit dem Zustand eines Hauses oder einer Wohnung zu tun. Der aktuelle Wert einer Immobilie kann durch Maßnahmen, wie etwa durch den nachträglichen Einbau einer Heimsauna, erhöht werden.

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Titelbild: ©Pixabay.com / jennyfreidrichs / CC0

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