Titelbild: Energieverbrauch Einfamilienhaus

Durchschnittlicher Energieverbrauch im Einfamilienhaus (EFH)

Durchschnittlicher Energieverbrauch im Einfamilienhaus (EFH)
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Energieverbrauch – Welche Werte sind normal?

Hier wird ein Überblick darüber gegeben, wie hoch der Energieverbrauch durch Strom und Heizung (Gas & Öl) eines durchschnittlichen Einfamilienhauses in Deutschland ist. Dabei gehen wir von einem klassischen, alleinstehenden Einfamilienhaus aus. Und zeigen den durchschnittlichen Strom-, Erdgas- und Heizölverbrauch auf, sowie den gegenwärtigen Preis der jeweiligen Ressource als Überblick.

Achtung: Hierbei handelt es sich um Richtwerte – Sie können Ihren eigenen Energieverbrauch mit dem eines Durchschnittshaushaltes vergleichen.

Was interessiert Sie?

  1. Durchschnittlicher Stromverbrauch
  2. Durchschnittlicher Gasverbrauch
  3. Durchschnittlicher Ölverbrauch

durchschnittlicher Stromverbrauch in Deutschland

Stromverbrauch:

Durchschnittlicher Jahresverbrauch an Strom

Angegeben wird hier der durchschnittliche, jährliche Stromverbrauch in kWh. Je nach Anzahl der Personen, die im Haushalt leben, gelten unterschiedliche Werte als Richtlinien, ob „zu viel“ Strom verbraucht wird oder nicht. 

Wie viel Strom verbrauchen Sie? Ein Vergleich mit Ihrem jährlichen Energieverbrauch zeigt Ihnen, wie Sie in diesem Bereich aufgestellt sind.

(Werte schließen hier die eventuelle Nutzung von Warmwasserbereitung, Heizungspumpe und Elektroherd mit ein.)

Durchschnittsverbrauch an Strom

Haushaltsgröße gut, wenn: eher hoch bei:
1 Person im Haushalt 1.500 – 1.900 kWh/a über 2.300 kWh/a
2 Personen im Haushalt 2.600 – 3.300 kWh/a über 4.000 kWh/a
3 Personen im Haushalt 3.700 – 4.500 kWh/a über 5.300 kWh/a
4 Personen im Haushalt 4.600 – 5.500 kWh/a über 6.400 kWh/a
5 Personen im Haushalt 5.500 – 6.500 kWh/a über 7.300 kWh/a

Info: Die Kilowattstunde (kWh)

Mit einer kWh Strom können Sie beispielsweise 5 Stunden am PC arbeiten, 9 Liter Tee aufbrühen oder 50 Stunden lang eine Energiesparlampe (20 W) brennen lassen.

Strompreisentwicklung

Jahr Durchschnitts-Preis Kosten bei 5.300 kWh
2018 29,5 €-Cent/ kWh 1.563,5 € / Jahr
2017 30,48 €-Cent/ kWh 1.615,44 € / Jahr
2016 29,73 €-Cent / kWh 1.575,69 € / Jahr
2015 29,48 €-Cent / kWh 1.562,44 € / Jahr
2014 29,78 €-Cent / kWh 1.578,34 € / Jahr
2013 29,30 €-Cent / kWh 1.552,90 € / Jahr
2012 29,20 €-Cent / kWh 1.547,60 € / Jahr
2011 25,3 €-Cent / kWh 1.340,90 € / Jahr

Kosten für den jährlichen Stromverbrauch

Bei 29,5 Cent je verbrauchter kWh  (Durchschnitt 2018), entstehen bei dem beispielhaften Gesamtverbrauch von 5.300 kWh/a in diesem Jahr Stromkosten von 1.563,50 EUR.
(Quellenangaben finden Sie unten.)

Was Sie bei einem hohen Stromverbrauch tun können:

  • Der eigene Stromverbrauch lässt sich am besten durch das eigene Verhalten verringern. Eine Liste mit vielen Tipps für einen klimafreundlicheren Alltag finden Sie ganz unten auf dieser Seite.
  • Energieverbrauch und Energiekosten verringern sich durch umweltschonende Sanierungsmaßnahmen des Gebäudes.
  • Stromkosten lassen sich auch durch einen Wechsel des Stromanbieters erreichen.
    Eine Liste der besten Ökostromanbieter finden Sie hier.

Energieheld-Whiteboard zum Anbieterwechsel

In diesem Energieheld-Whiteboard informieren wir über die Erstellung von Ökostrom und den Wechsel des Stromanbieters.
ACHTUNG: Wir beziehen uns hierbei auf durchschnittliche Werte. Alle Zahlen und Kosten sind als ungefähre und durchschnittliche Näherungswerte zu verstehen.


Überblick Heizung – jährlicher Energieverbrauch

Ungefähr 70% des Energieverbrauches eines durchschnittlichen deutschen Einfamilienhauses entfallen auf die Heizenergie. Damit nimmt der Wärme-Energieverbrauch eine große Rolle ein, mit welcher der Stromverbrauch über Kühlschränke und Co. nicht mithalten kann.

In kaum einem anderen Bereich lässt sich mehr Energie und damit Kosten einsparen, als durch den Energieverbrauch beim Heizen.

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Erdgas – Durchschnittlicher Energieverbrauch pro Jahr

➤ Durchschnittlich etwa 16 m³ bzw. 160 kWh je m² Wohnfläche im Jahr

Der aktuelle Durchschnittsverbrauch von Gas liegt in Deutschland bei 16 m³ (entspricht 160 kWh/a) pro m² Wohnfläche im Jahr. (Ohne Warmwasser durch Gas.)

Die Rechnung: Folgende Beispielrechnung zeigt den durchschnittlichen Verbrauch pro m² (laut Energieeinsparverordnung [EnEV]) der verschiedenen Gebäudearten. Ältere Hauser verbrauchen demnach im Durchschnitt mehr als neuere oder gar Passiv-Häuser. Der jeweilige Verbrauchswert (kWh/a) wird mit der Durchschnittsgröße eines Einfamilienhauses (130 m² Wohnfläche) pro Jahr multipliziert.

Letztlich erhält man so den durchschnittlichen Energiebedarf an Erdgas pro Jahr für die jeweilige Gebäudeart. (Wer umrechnen möchte: 10 kWh entsprechen auch etwa 1 m³ Erdgas)

Durchschnittlicher Energieverbrauch eines Einfamilienhauses an Gas, nach EnEV:

Gebäudeart
und Baujahr
Rechnung
(Gasbedarf * Wohnfläche)
Energiebedarf
pro Jahr 
Baujahr 1955 180 kWh * 130 m2 23.400 kWh/a
Baujahr 1975 115 kWh * 130 m2 14.950 kWh/a
Baujahr 1990 75 kWh * 130 m2 9.750 kWh/a
Passiv-Haus 15 kWh * 130 m2 1.950 kWh/a

Erklärung: Unsanierte Gebäude, z.B. aus dem Jahre 1955, haben im deutschen Durchschnitt einen Energiebedarf von 180 kWh aus Gas pro Quadratmeter. Ein Einfamilienhaus mit 130 Quadratmeter Wohnfläche verbraucht dann pro Jahr insgesamt 180 * 130 = 23.400 kWh.

Mit diesen Zahlen kann man sich einmal ein Bild davon machen, wie viel Energie jährlich durch das Heizen mit Gas verbraucht wird. In Deutschland werden laut Statistischem Bundesamt etwa 56,5% aller Heizungen mit Gas betrieben. Gas ist damit der mit Abstand häufigste Brennstoff für Heizungen. Auf Platz Zwei, mit einem Anteil von 28,2%, liegt das Heizöl.

So errechnen Sie IHREN Gasverbrauch:

Ihren eigenen Gasverbrauch pro m² ermitteln Sie, indem Sie Ihren Jahresverbrauch durch die Anzahl an m² Ihres Hauses teilen. Den Verbrauch können Sie der letzten Abrechnung Ihres Energieversorgers entnehmen.
Zum Beispiel: 17.869 kWh (Jahresverbrauch) / 130 m² (Wohnfläche) = 137 kWh Gasverbrauch pro m² im Jahr (bzw. umgerechnet ca. 13,7 m³ Erdgas).

Kosten pro Jahr

 

Durchschnittlicher Preis für Gas 2018: 6,08 Cent pro kWh
(Quelle: Statistisches Bundesamt / DESTATIS)

 

Das bedeutet bei einem Jahresverbrauch (bzw. Bedarf) von 25.000 kWh/a und einem Gaspreis von 6,08 Cent pro kWh, entstehen 1.520 EUR Heizkosten.
Rechnung: 25.000 * 0,0608 € = 1.520 €/a

Was Sie bei einem hohen Gasverbrauch tun können:

 

Es gibt einige kleine und große Stellschrauben, mit denen man den eigenen Gasverbrauch reduzieren kann.

Je nach Baujahr und energetischem Stand des Gebäudes wird der Gasverbrauch höher oder niedriger ausfallen. Wenn er über 100 kWh/m² liegt, sollten Sie einmal über eine Sanierung Ihres Eigenheimes nachdenken. Das wäre zum Einen gut für Ihre Geldbörse und zum Anderen schont es die Umwelt, wenn weniger Gas verheizt und damit weniger CO2 emittiert wird.

  1. Das eigene Heizverhalten ändern
    Nachts ist es z.B. durchaus sinnvoll die Heizung herunterzudrehen. Eine solche Nachtabsenkung kann den Energieverbrauch um etwa 5% senken. Aber auch der Gebrauch von Warmwasser kann etwas reduziert werden. z.B. indem man sich die Hände einfach mit kaltem, statt mit warmen Wasser wäscht oder öfter duscht anstatt zu baden, etc. 
  2. Wechsel des (Ökostrom-) Anbieters
    Der Wechsel des Energieversorgers kann zwar nicht den Verbreuach selber senken, die Energiekosten jedoch schon undzwar um bis zu einem Drittel. Doch auch hier sollte auf einen ökologischen Anbieter geachtet werden, diese sind häufig noch nicht einmal teurer als konventionelle Energieversorger. Beim Wechsel müssen Sie sich in der Regel nicht um viel kümmern, der neue Anbieter übernimmt die Formalitäten für Sie, der Wechselt dauert knappe 10 Minuten.
  3. Heizung einstellen lassen
    Ein so genannter hydraulischer Abgleich der Heizungsanlage verbessert die Effizienz der Heizung. Dies kann den durchschnittlichen Energieverbrauch deutlich senken und ist finanziell nicht so aufwendig (ca. 650 – 1.250€ für EFH) wie die Investition in eine neue Heizungsanlage. Der Energieverbrauch kann hiermit um etwa 5 bis 10% eingespart werden.
  4. Heizkessel modernisieren
    Mit einer modernen Heizung können Sie Ihren Energieverbrauch erheblich senken. Ein moderner Gas-Brennwertkessel benötigen etwa 20 bis 30% weniger Gas als ältere Heizungen.
    Mehr Informationen:
    Neue Gasheizung – Kosten, Förderung und Wirtschaftlichkeit


Durchschnittlicher Heizölverbrauch

Heizöl – Durchschnittlicher Energieverbrauch pro Jahr

➤ Etwa 13,6 Liter auf einen m² Wohnfläche pro Jahr

Aktueller Durchschnittsverbrauch von Heizöl liegt in Deutschland bei 13,6 Litern pro m² Wohnfläche und Jahr. (Milder Winter; Quelle: Techem-Studie, Ohne Warmwasser durch Heizöl, hier soll es ja nur um die Raumwärme gehen.)

Die folgende Beispielrechnung zeigt den durchschnittlichen Verbrauch pro m², multipliziert mit der Durchschnittsgröße eines Einfamilienhauses (140 m²) pro Jahr. (Ältere Häuser haben dabei einen höheren Verbrauch pro m² als jüngere.)

Jährlicher Energiebedarf eines Einfamilienhauses nach EnEV 2007:

Baujahr bzw. 

energetischer Standard

Rechnung:
Ölbedarf * Wohnfläche
Energiebedarf 

pro Jahr

Baujahr bis 1977 20 l * 140 m2 2.800 l/a
Baujahr bis 2002 10 l * 140 m2 1.400 l/a
KfW-Effizienzhaus 70 6 l * 140 m2 840 l/a
Passiv-Haus 1,5 l * 140 m2 210 l/a

Erklärung: Unsanierte Gebäude die vor 1977 gebaut wurden haben im deutschen Durchschnitt einen Heizölverbrauch von 20 Liter pro Quadratmeter Wohnfläche. Ein Einfamilienhaus mit 140 Quadratmeter Wohnfläche verbraucht so pro Jahr 20*140= 2.800 Liter.

So errechnen Sie IHREN Ölverbrauch pro m²:

Den eigenen Energieverbrauch ermitteln Sie, indem Sie Ihren eigenen Jahresverbrauch durch die Anzahl an Quadratmetern Ihres Hauses teilen.
Zum Beispiel: 2.900 l Heizöl / 160 m² = 18,13 l pro m² im Jahr.

 

Tipp: Falls Sie Ihr Heizöl auch zum Bereiten des Warmwasser (Dusche, etc.) benutzen, ziehen Sie vor dem Vergleich etwa 80 – 100 l pro Person im Haushalt von Ihrem Jahresölverbrauch ab. So erhalten Sie den reinen Ölverbrauch den Sie zum Heizen der Räume benötigen.

Durchschnittlicher Preis für Heizöl (Durchschnitt 2018): 69 Cent pro Liter

Dies bedeutet bei  z.B. 2.000 l * 0,69 EUR = 1.380 EUR Kosten für Heizöl im Jahr.

Was Sie gegen einen hohen Ölverbrauch tun können:

Ebenso wie bei Gas ist auch hier der eigene Ölverbrauch zum Einen von dem eigenen Verhalten und aber vor allem auch vom energetischen Standard des Gebäude abhängig.

Häuser mit älterem Baujahr „verbrauchen“ dabei mehr Energie. Vor allem, weil durch die Gebäudehülle (Dach, Fassade, Fenster) so viel Wärme wieder verloren geht. Dämmungen und Modernisierungen helfen hier. Bei mehr Verbrauch als 10  Liter pro m² kann man durch Sanierungs- und Erneuerungsmaßnahmen viel Geld und CO2 sparen!

  1. Das eigene Heizverhalten ändern.
    Nachts ist es durchaus möglich und sinnvoll die Heizung herunterzudrehen. Eine solche Nachtabsenkung kann den Energieverbrauch um etwa 5% senken.
  2. Heizungseinstellung
    Genau wie bei der Gasheizung können der hydraulische Abgleich für weniger Verbrauch sorgen.
  3. Effizienter Heizkessel
    Mit einer modernen Heizung können Sie Ihren Energieverbrauch deutlich senken. Ein neuer Öl-Brennwertkessel benötigen etwa 10 – bis 20% weniger Energie als ältere Heizungen.
  4. Sinnvolle Dämmungen
    Auch eine Dämmung der Fassade, auch eine günstigere Kerndämmung, wird Ihren Energieverbrauch um bis zu 20% senken. Die Kosten dafür haben sich in der Regel nach 3 – 8 Jahren wieder amortisiert. Im Dach kann man dies ebenfalls durchführen lassen und den Wärmebedarf weiterhin um bis zu 20% reduzieren.
  5. Moderne Fenster
    Bedenken Sie auch die Fenster. Sind diese zu alt, kann viel Wärme über die Fenster verloren gehen. Modernisierungen können zwischen 10 und 15% bringen.

Fazit: Energieverbrauch durch Gebäudesanierung senkbar

einsparungen-durch-sanierung

Den eigenen Energieverbrauch im Auge zu behalten ist wichtig, da hier jeder jährlich eine Menge Geld ausgibt und man den Überblick über das Jahr schnell mal verlieren kann.

Die Preise für die Energieversorgung sind dabei tendenziell über die letzten Jahre gestiegen. Egal ob Strom, Erdgas oder Heizöl, billiger wird es sicherlich in Zukunft nicht mehr werden.

Allerdings gibt es Alternativen zu den herkömmlichen ressourcenabhängigen Heizsystemen, wie etwa die unterstützende Wärmeerzeugung durch Solarthermie. Auch gibt es zudem noch Wege, den eigenen Energieverbrauch zu verringern. Der größte Energieverbrauch in Form von Wärmeverlusten entsteht über die Aussenhülle des Hauses, also über die Fassade (20%) und das Dach (20%). Über diese Wärmeverluste können Sie hier mehr erfahren.

Warum sollten wir den Energieverbrauch senken?

Energiekosten lassen sich einsparen. Der größte Hebel dabei ist vor allem die energetische Gebäudesanierung. Mit modernen Fenstern, einer effizienten Heizung oder der sinnvollen Dämmung des Hauses, kann man zukünftig viel Geld sparen. Doch warum ist das so wichtig?

Der verringerte Energieverbrauch hat gleich mehrere Vorteile:

    • Niedrigere Heizkosten
      Zunächst verringert man durch den niedrigeren Verbrauch den Bezug an Brennstoffen (Öl, Gas, Elektrizität) und damit die Heizkosten.
      Eine Sanierungsmaßnahmen kann teuer werden, nicht selten belaufen sich die Kosten auf mehrere Tausend Euro. Durch die eingesparten Heizkosten holt man diese Investitionen aber in der Regel nach einigen Jahren wieder herein und macht über die gesamte Zeit ein Plusgeschäft.
    • Höhere Wohnqualität
      Die Sanierungsmaßnahmen bringen immer eine Erhöhung der Wohnqualität mit sich. Durch dichtere Fenster und Außenwände, besser ausgesteuerte Heizungsanlagen, etc. wird das Wohlbefinden der Bewohner erhöht. Die Wände fühlen sich nicht mehr klamm und kalt an. Die Heizung reagiert schneller und gleichmäßiger im ganzen Haus.

 

  • Aufwertung des Hauses
    Das Geld für die Sanierungen ist in dem Haus angelegt und erhöht dessen Wert eben um die Summe des Sanierungsvolumens. Beim eventuellen Verkauf des Hauses wird dies den Wert und Preis des Gebäudes natürlich erhöhen.
  • Mehr Unabhängigkeit
    Mit einem geringeren Energieverbrauch machen Sie sich von den Energieversorgern weniger abhängig. Wenn die Preise schwanken trifft es Sie jetzt nicht mehr ganz so hart.
  • Weniger CO2-Emission
    Je weniger Brennstoffe wie Gas und Öl verheizt werden und je weniger Strom bezogen wird, desto besser für die Umwelt. Beim Verheizen entsteht CO2, was wir alle gerne vermeiden wollen. Und selbst der Bau von CO2-neutralen Ökostromanlagen, wie etwa Windkraftparks oder Wasserkraftwerken, ist ein negativer Eingriff in die Natur (wenn auch wesentlich besser als der Braunkohleabbau etc.).

Eine wirtschaftliche Betrachtung ist dabei natürlich sehr wichtig. Letztlich will man ja nicht nur Energie, sondern auch Geld sparen. Daher ist die Planung und Organisierung der Sanierung recht wichtig.

Eines noch zum Schluss:
Sein Geld auf der Bank liegen zu haben bringt auch nichts, hier frisst es die Inflation langsam weg. Hiermit sollten lieber sinnvolle Investitionen getätigt werden. Eine Investition in Ihr eigenes Haus kann so eine sein.

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Schnelle Möglichkeiten um im Alltag den Energieverbrauch zu verringern:

23 Tipps für einen klimafreundlicheren Alltag
1. Wechsel zu Ökostrom und Ökogas!
2. Auf LED-Lampen umsteigen
3. Elektrogeräte nicht im Stand-by-Modus lassen
(Generell die Stecker ganz ziehen)
4. Kurzstrecken per Fahrrad statt Auto fahren
5. Längere Strecken per Bahn statt Auto fahren
6. Private Fahrgemeinschaften aufbauen
(Auto mit Freunden teilen und finanzieren)
7. Weniger Flugreisen tätigen
(Urlaub muss nicht eine Weltreise sein)
8. Weniger Fleisch nachfragen
9. Hände mit kalten Wasser waschen
10. Elektrogeräte mit hoher Energieeffizienz kaufen
(Beim Tausch auf Effizienzklassen (A+++) achten)
11. Wasser für das Kochen vorher im Wasserkocher erhitzen
12. Dann im Kochtopf mit Deckel kochen
13. Wäsche auf niedriger Temperatur waschen
14. Kinderkleidung weitergeben und secondhand kaufen
15. Lebensmittel regional und saisonal kaufen
16. Produkte mit möglichst wenig Verpackung kaufen
17. Leitungswasser statt gekauftes Wasser aus Plastikflaschen trinken
18. Räume kurz, aber stark stoßlüften
(Fenster nicht auf kipp lassen)
19. Alte Gebäudetechnik modernisieren
(Moderne Fenster, Sinnvolle Dämmung, Effiziente Heizung, unterstützende Solaranlagen, etc.)
20. Heizungspumpe einstellen lassen
21. Duschen statt baden
22. Jute statt Plastik – Einkaufstüten selber mitbringen
23. Beim Kauf auf Ökosiegel achten
(Bio, Blauer Engel, Naturland, FSC, PEFC, etc.)

So arbeitet energieheld

Alle Infos und die besten Handwerker ihrer Region finden Sie bei uns. Im Video erklären wir unsere Arbeitsweise von energieheld.

Weitere interessante Themen

Die Themen der energetischen Gebäudesanierung sind vielseitig und komplex. Sie können sich dazu auf www.energieheld.de umfassend informieren.

solarthermie

Foto: Dämmplatten

Foto: Heizkessel

 

Quellen:
Wir haben hier stets versucht so realistische Zahlen, wie nur möglich anzunehmen. Als Quellen für die Energiepreise dienten uns dabei: Statista.com, mwv.de, destatis.de. Vielen Dank dafür.

Bilderverzeichnis:
Titelbild: © Energieheld GmbH
Stromverbrauch: © TebNad / shutterstock.com
Gasverbrauch: © Steshkin Yevgeniy / shutterstock.com
Ölverbrauch: © Thaiview / shutterstock.com
Dämmung: © John Kasawa / shutterstock.com
Fenster: © Kostsov / shutterstock.com
Heizung: © Studio BM / shutterstock.com

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Stephan Günther

"Für eine erfolgreiche Energie- und Wärmewende ist eine realistische und unabhängige Informationsbereitstellung wichtig. Bei Energieheld ist dies unser tägliches Bestreben."