Interview: greenjobs

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In der Blog-Reihe energieheld fragt – Experten antworten, interviewt energieheld regelmäßig Experten aus den verschiedensten Bereichen.

Diverse wichtige Punkte zur Technik, zum alltäglichen Umgang mit Energie oder zur aktuellen energiepolitischen Lage werden angesprochen. Anschließend wird ein Ausblick auf Trends sowie Tipps gegeben, wie im Alltag etwas für die Umwelt getan werden kann. In der Reihe kommen Blogger, Politiker, Unternehmen, Prominente und viele mehr zu Wort.

 Zu Gast: Jan Strohschein von greenjobs

Jan Strohschein studierte an der Technischen Universität Berlin Landschaftsplanung und schrieb seine Abschlussarbeit über kooperative Planungsprozesse. Danach arbeitete er bei einer auf die Energiewirtschaft spezialisierte Unternehmensberatung, für das Umweltbundesamt und den NABU e.V. in den Bereichen Nachhaltige Energieversorgung, Wärmemarkt und Klimaschutz. Ab 2008 arbeitete er für das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung auch auf europäischer Ebene. Seit 2011 ist er Geschäftsführer der greenjobs GmbH, einem Jobportal für umweltrelevante Berufe. Wirtschaftsunternehmen, Forschungsinstitute, Umweltverbände und viele mehr inserieren dort Stellenanzeigen. Einen großen Anteil haben Anzeigen aus dem Bereich erneuerbare Energien und Energieeffizienz.


energieheld: Hallo Jan, schön dass du dir für uns Zeit genommen hast. Wie kamst du eigentlich auf die Idee greenjobs.de zu gründen?

Thema: Warum greenjobs?

greenjobs: Letztendlich war es eine typische Kneipenidee. Ich saß mit meinem Co-Gründer Uwe bei ein paar Bier und an diesem Abend im Frühjahr 2000 entstand die Idee. Ausschlaggebend für uns waren 3 Motivationen: Ich war 2000 gerade mit der Uni fertig und selbst auf Jobsuche im Umweltbereich, auch Uwe suchte einen Job im grünen Bereich. Online-Jobbörsen für diese Nische gab es damals fast nicht.

Zum Zweiten war es die Zeit der ersten großen Dot-Com-Blase und es entstanden ganz viele Onlineunternehmen mit teilweise gar keinen Geschäftsmodellen, das fand ich spannend. Zu guter Letzt kam bei uns die technische Neugier dazu: Wie funktioniert eigentlich dieses Internet? Wie baut man eine Website? Was ist HTML, Datenbanken? Wir mussten also nur 1 und 1 und 1 zusammenzählen und schon war die Idee da.

energieheld: Was waren für euch besondere Meilensteine und welchen Herausforderungen siehst du für die nächsten Jahre?

greenjobs: Das waren das durchgängig positive Feedback der Arbeitgeber und der Jobsuchenden vor unserer Kommerzialisierung im März 2011. Dies gipfelte darin, dass Arbeitgeber des Öfteren fragten, ob sie uns für unsere Dienstleistung nicht etwas zahlen könnten. Was sie dann teilweise auch einfach taten, obwohl wir immer wieder betonten, dass greenjobs (bis 2011) ein kostenloses Angebot sei. Der wichtigste Meilenstein war dann im März 2011 die erfolgreiche Kommerzialisierung des Angebotes. Ab diesem Zeitpunkt zahlen die Arbeitgeber für die Veröffentlichung ihrer Stellenanzeigen. Zeitgleich sind wir eine sehr wichtige Partnerschaft mit den Solarthemen – einem Fachverlag aus der erneuerbaren Energienszene – eingegangen, die uns gerade in diesem Segment sehr stark voran gebracht hat.

Die Herausforderungen der Zukunft lassen wir wie immer entspannt auf uns zukommen. Trotz der Diskussionen z.B. um “Active Sourcing” und “Mobile Recruiting” oder wenn der US-Onlinehändler Zappos bekannt gibt, dass sie zukünftig ganz auf Stellenanzeigen verzichten will, sehe ich den Bedarf für klassische Spezialstellenbörsen wie wir es sind, noch für lange Zeit als groß an.

energieheld: Was ist für dich „corporate social responsibility“?

greenjobs: Für mich ist das erstmal nur eine Worthülse. Ob und wie diese Hülse mit Leben gefüllt wird, hängt vor allem von den UnternehmerInnen, dem Management und den MitarbeiterInnen ab. Unternehmen, die auf soziale und ökologische Belange Rücksicht nahmen – obwohl dies nicht zu ihrem „Geschäft“ gehörte – gab es schließlich schon lange vor der Etablierung dieses Begriffes. Ob sich aber hinter diesem Begriff echtes Engagement verbirgt oder sich das Unternehmen nur ein grünes Mäntelchen umhängen möchte, bleibt von außen schwer zu beurteilen. Auch vollmundige Nachhaltigkeitsberichte und Zertifikate können da nur Hinweise geben.

Konkret müssen wir bei greenjobs.de immer wieder entscheiden, ob wir eine Stellenanzeige für den CSR-Bereich eines Unternehmens bei uns veröffentlichen oder nicht. In der Vergangenheit hatten wir da immer mal wieder Stellenanzeigen von Unternehmen dabei, die wir eher ungern auf unserem Portal hätten. Andererseits gibt es hier einen Graubereich, in dem wir uns nicht in der Lage sehen eine klare Grenze zu ziehen – also bei jeder konkreten Anzeige nachvollziehbar zu entscheiden ob wir sie veröffentlichen oder nicht. Letztendlich haben wir uns für ein pragmatisches Vorgehen entschieden: Sofern die Stelle selbst eine klare umweltbezogene Tätigkeit beinhaltet und/oder eine entsprechende Qualifikation erfordert, veröffentlichen wir die Anzeige – egal wie kritisch wir das Unternehmen selbst sehen. Damit agieren wir an dieser Stelle nicht als Filter, sondern überlassen unseren NutzerInnen die Entscheidung, auf diese Anzeige zu reagieren oder nicht.

Verantwortungsvolles Unternehmertum äußert sich bei greenjobs übrigens ganz konkret u.a. darin, dass wir seit Beginn einen Teil unseres Jahresgewinns an verschiedene Projekte spenden. In den letzten Jahren waren dies verschiedene Naturschutz- und Entwicklungsprojekte aber auch die Unterstützung von Vereinen, die sich dem Thema Datenschutz und Bürgerrechte verschrieben haben.

Jan Strohschein

Jan Strohschein Gründer von greenjobs.de

Thema: Übersicht Branche

„Seit 2013 durchgehend bis heute beobachten wir aber ein relativ stabiles Niveau der absoluten Anzahl der Stellenanzeigen im Segment Erneuerbare. Das Verhältnis zwischen Windjobs, Solarjobs und dem Bereich Bioenergie – hier insb. Biogas – verschiebt sich aber weiterhin in Richtung Wind und Energiewende allgemein.“

energieheld: Ganz ehrlich, lohnt sich ein Studium der Solarenergie heute noch? Wie ist die Stimmung? Spürt man die aktuelle Krise der Solarbranche auf dem Arbeitsmarkt in Deutschland?

greenjobs: Die Krise der Branche ist auf dem Arbeitsmarkt definitiv spürbar. Man muss ja nur in die Tagespresse schauen, um von Insolvenzen und Entlassungen zu lesen. Das gilt insbesondere für den Photovoltaikbereich, aber auch die anderen Sparten der erneuerbaren Energien bleiben derzeit kaum verschont. Wir können das auch bei uns auf greenjobs.de bzw. eejobs.de nachvollziehen. Erstens ging im Jahr 2012 die Zahl der Stellenausschreibungen im Bereich Erneuerbare absolut deutlich zurück und zweitens ist der relative Anteil der PV-Stellen innerhalb der Erneuerbaren-Jobs um rd. die Hälfte kleiner geworden.

Seit 2013 durchgehend bis heute beobachten wir aber ein relativ stabiles Niveau der absoluten Anzahl der Stellenanzeigen im Segment Erneuerbare. Das Verhältnis zwischen Windjobs, Solarjobs und dem Bereich Bioenergie – hier insb. Biogas – verschiebt sich aber weiterhin in Richtung Wind und Energiewende allgemein.

Das „Studium Solarenergie“ ist ein etwas schwammiger Begriff. Wenn man als Traumberuf in die Modulfertigung gehen will, kann man sich heute nicht mehr auf Deutschland konzentrieren, denn das findet hier kaum noch statt. Wenn man global mobil ist, lohnt sich ein entsprechendes Studium aber auf jeden Fall. Oder man geht mehr in Richtung der anderen Komponenten, z.B. Wechselrichter. SMA hat zwar gerade einen Haufen Leute entlassen müssen, ist aber immer noch ein riesiger Arbeitgeber und wird es auch sicher bleiben.

energieheld: Ein breites Feld, aber wie bekommt der interessierte Schüler oder Student eine Übersicht über die Jobs der Erneuerbaren Energien Branche? Ganz allgemein gefragt: Welche grünen Jobs gibt es in den Bereichen Wind-, Sonne, Bioenergie und Energieeffizienz?

greenjobs: Einen Überblick über mögliche Arbeitsfelder bekommt man ganz gut, wenn man z.B. mal bei uns auf’s Portal schaut. Generell kann man sagen, dass EntwicklungsingenieurInnen, Vertriebsleute und Projektplaner immer wieder gesucht werden. Allgemeinere Informationen findet man bei der Agentur für Erneuerbare Energien  und sehr umfangreiche Infos beim Wissenschaftsladen Bonn 

energieheld: greenjobs gibt es seit 14 Jahren und ihr habt eine Unmenge an Bewerbern vermittelt. Welche Trends haben sich in den 14 Jahren abgezeichnet?

greenjobs: Der größte Trend in den vergangenen 14 Jahren war auf jeden Fall die extrem dynamische Entwicklung bei den erneuerbaren Energien bis zum Jahr 2011/2012. Das hat sich auch auf dem Arbeitsmarkt gezeigt. Nicht zuletzt das Bundesumweltministerium hat immer wieder mit Freude berichtet, welch positiven Effekte die Erneuerbaren auf den Arbeitsmarkt haben. Das hat sich seit etwas mehr als 2 Jahren leider gedreht. Diese Trends konnten wir ziemlich exakt auf unserem Portal nachvollziehen: In den ersten 10 Jahren wuchs der Anteil von Erneuerbaren-Jobs stetig, dann kam in 2012 der Einbruch.

Aber mal kurz weg vom Thema Erneuerbare: In den anderen grünen Bereichen, die wir ja auch abdecken, sieht es erfreulicher aus. Im öffentlicher Dienst, bei den Umweltverbänden, in der Umweltforschung und allem was mit Umweltwissenschaften im weitesten Sinne zu tun hat, haben wir es mit einen sehr stabilen Segment zu tun.

energieheld: Was schätzt du, wie groß ist der Anteil an IT-Fachkräften, die gezielt nach Jobs im Umweltbereich suchen?

greenjobs: Der Anteil ist bei greenjobs recht gering. Das liegt aber auch daran, dass es für diesen Spezialbereich passendere Jobbörsen gibt als greenjobs.de. In der Start-Up-Szene ist der Anteil von Unternehmen mit grünem bzw. Energiehintergrund recht hoch. Viele davon sind technologiegetrieben, so dass die viele IT-Spezialisten brauchen. Das ist natürlich ein extrem spannendes Arbeits(um)feld.

Thema: Kritik an der Erneuerbaren Energien Branche

„Sorgenkinder aus Arbeitsmarktsicht sind heute in Deutschland die Photovoltaik und die Biogasanlagen.“

energieheld: Gefährdet die Energiewende Jobs in der konventionellen Energiebranche? Das wird ja gerne von Gegnern der Energiewende behauptet. Oder sind die Jobs, die im Zuge der Erneuerbaren Energien entstehen, dazu geeignet das zu kompensieren?

greenjobs: Das Thema bzw. die Diskussion kann ich leider nicht mit eigenen Erkenntnissen bereichern. Es gibt die entsprechenden Studien und Einschätzungen, die das eine oder andere belegen sollen. Welche näher an der Wahrheit sind, kann ich nicht fundiert beurteilen. Natürlich freue ich mich, wenn durch die Energiewende Jobs entstehen, wenn es mehr sind als im alten Energiesystem: um so besser. Aber das kann meiner Meinung nach nicht das ausschlaggebende Argument für oder gegen die Energiewende sein. Da sollten weitgehende Unabhängigkeit von endlichen Rohstoffen und Klimaschutzaspekte ganz klar im Vordergrund stehen.

energieheld: Nach einer Befragung der Agentur für Struktur- und Personalentwicklung (AgS) im Auftrag der IG Metall Küste ergab, dass trotz Reform der EEG kaum neue Arbeitsplätze im Bereich Windenergie entstanden sind. Seit Beginn 2013 sind dieser Umfrage zufolge sogar 2.000 Stellen in den 13 befragten Windenergieunternehmen gestrichen worden. Ist das symptomatisch für den Bereich erneuerbare Energien?

greenjobs: Fakt ist, dass gerade in der Windenergie noch die positivsten Entwicklungen in Bezug auf Arbeitsplätze zu finden sind wenn man auf den Bereich Stromerzeugung schaut. Und das sowohl onshore als auch offshore ebenso bei Neuerrichtungen oder Betreuung von Bestandsanlagen. Sorgenkinder aus Arbeitsmarktsicht sind heute in Deutschland die Photovoltaik und die Biogasanlagen.

Aber wir schauen ja nicht nur auf den Bereich Stromerzeugung, wenn wir von der Energiewende – und hier speziell dem Arbeitsmarkt in diesem Bereich – sprechen. Da gibt es ja noch viel mehr: Wärme, Mobilität und Energieeffizienz. Gerade bei der Wärmeversorgung und Mobilität (insb. Elektromobilität) auf Basis Erneuerbarer Energien stehen wir noch ganz am Anfang. Da wird es in den nächsten Jahren und Jahrzehnten noch viel zu tun geben und das nicht nur in Deutschland.

Thema: Der Bewerber

„Speziell im Bereich Erneuerbare Energien werden immer wieder relevante Software-Skills gefragt, damit meine ich nicht Office, Internet oder Programmierung sondern echte Fachsoftware zur Anlagen und Projektplanung.“

energieheld: Neben fachlichen Kompetenzen wünschen sich viele Arbeitgeber häufig Zusatzqualifikationen. Welche Zusatzqualifikationen sind besonders im Bereich Erneuerbare Energien gefragt?

greenjobs: Es hat sich bewährt, eine technisch orientierte Zusatzqualifikation zu haben wenn die Hauptqualifikation eine nicht-technische ist. Auf der anderen Seite schätzen es Arbeitgeber wenn ihre IngenieurInnen und TechnikerInnen auch ein wenig von Betriebswirtschaft verstehen. Speziell im Bereich Erneuerbare Energien werden immer wieder relevante Software-Skills gefragt, damit meine ich nicht Office, Internet oder Programmierung sondern echte Fachsoftware zur Anlagen und Projektplanung. Da gibt es für die einzelnen Erneuerbaren Energien verschiedenste. Soll es eher in den Bereich Gebäudeenergieeffizienz gehen, sind entsprechende Zertifikate beispielsweise von den Kammern Gold wert.

energieheld: Lohnt sich beim Studium eine Spezialisierung auf bestimmte Bereiche der Umwelt- und Erneuerbaren Energien Branche oder werden eher Generalisten gesucht?

greenjobs: Klare Antwort: Beides! Je nach Aufgabenfeld und/oder Arbeitgeber werden teils hochspezialisierte Fachleute gesucht – die aber auch gerne über den Tellerrand schauen können sollen. In anderen Bereichen – z.B. im öffentlichen Dienst oder Verbänden – kommen eher Generalisten zum Zuge, denn hier ist zwar auch fundiertes Fachwissen wichtig, dazu kommen aber oft z.B. Medienkompetenz und die Kenntnis von rechtlichen Grundlagen als Anforderungen dazu.

energieheld: Wie können Unternehmen junge Menschen begeistern – durch hohes Identifikationspotential, durch die Möglichkeit etwas Gutes zu tun oder ist der Hauptanreizpunkt nach wie vor das Gehalt?

greenjobs: Es wird ja in letzter Zeit viel von der Generation Y geschrieben und das Gehalt und Dienstwagen nicht mehr die größte Rolle spielen. Ich glaube eher, dass man als Arbeitgeber heute einen ganzen Kasten an Werkzeugen braucht, um seine MitarbeiterInnen zu begeistern. Menschen sind verschieden und ticken unterschiedlich.

Nicht jeder schätzt die vermeintlichen Freiheiten eines völlig flexiblen Arbeitszeitmodells mit mobilem Arbeiten, sondern möchte manchmal gerade etwas starrere Rahmen, bei dem er oder sie weiß, dass in der Regel zwischen 5 und 6 echter Feierabend beginnt. Letztendlich zeigt sich meistens, dass MitarbeiterInnen dann besonders motiviert sind, wenn sie und ihre Arbeit von ihrem KollegInnen und Vorgesetzten respektiert und wertgeschätzt werden. Klingt banal, ist aber leider oft nicht die Regel.

energieheld: Welche Tipps würdest du jungen Menschen für die Berufs- und Studienwahl geben?

greenjobs: Hört auf jeden Fall auf eure innere Stimme und lasst euch nicht (nur) von Eltern, LehrerInnen, FreundInnen und BerufsberaterInnen lenken. Die haben zwar oft gute (!) Ratschläge, wenn man selbst aber ganz andere Ideen hat, sollte man diesen Ideen auch eine Chance geben. Das kann manchmal auch mitten im Studium bedeuten, nochmal etwas anderes zu beginnen oder sich auch danach im Berufsleben ggf. nochmal umzuorientieren. Inspirierend finde ich es immer, die Lebensläufe von einflussreichen Persönlichkeiten anzuschauen – seien es erfolgreiche Businessmenschen, KünstlerInnen oder MillionärInnen – da gibt es einige, die sehr interessante und gar nicht geradlinige Karrierewege haben.

energieheld: Zum Abschluss eine persönliche Frage: Was waren in den 14 Jahren greenjobs deine größten Erfolge und Misserfolge? Und würdest du dich stand heute wieder dazu entschließen ein Jobportal spezialisiert auf den Umweltbereich aufzubauen?

greenjobs: Weil du diese Frage als „persönlich“ einführst, bleibe ich – anstatt uns alle damit zu langweilen wie toll und erfolgreich greenjobs ist – auch gerne persönlich: Für mich ist es jeden Tag eine Riesenfreude, in einem tollen Team zusammen für eine gute Sache zu arbeiten. Das gilt für meinen alten Schulfreund und Co-Gründer von greenjobs Uwe Trenkner und die oben genannten Partner von den Solarthemen!
Ich würde keine Sekunde zögern, unsere beiden Jobportale greenjobs.de und eejobs.de in dieser Konstellation wieder auf die Beine zu stellen.

energieheld: Lieber Jan, vielen Dank für das Gespräch!

energieheld fragt experten antworten

Liebe LeserInnen, 

bei der Berufswahl egal in welchen Bereichen,  geht es neben vielen guten Ratschlägen und Tipps immer auch um die innere Stimme, um das berüchtigte Bauchgefühl. Gerade im erneuerbaren Energien-Bereich gibt es die unterschiedlichsten Berufsfelder. Wer sich auch in beruflicher Hinsicht für die Umwelt einsetzen möchte sollte eine spezielle fachliche Ausbildung mitbringen sowie über eine gute Allgemeinbildung verfügen.

Bis 2012 ging die Zahl der Stellenausschreibungen für den erneuerbaren Energien-Bereich zurück und erst seit 2013 ist der Job-Markt wieder stabil. Aber auch hier lohnt sich der Blick über den Tellerrand. Arbeiten im öffentlichen Dienst, in Umweltverbänden, in der Umweltforschung oder in der Umweltwissenschaft erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. 

Der Corporate-Social-Responsibilty-Bereich ist gerade im Feld Wärmeversorgung und Elektromobilität ein Zukunftsmarkt. Da schließen wir uns von energieheld natürlich an und freuen uns über aussagekräftige Bewerbungen!

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Sebastian Zahn

Literatur, Redaktion und Energiewende - das sind meine Themen. Bei energieheld bin ich daher genau richtig.