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Inhaltsverzeichnis

Allgemeines über Solaranlagen

Bild: Photovoltaik-Anlage
Photovoltaik-Anlage | © PublicDomainPictures / pixabay.com CC0

Es gibt zwei Sorten von Solaranlagen - Solarthermie-Anlagen zur Unterstützung der Heizung und der Warmwassererzeugung und Photovoltaik-Anlagen zur Erzeugung von Strom. Aktuell entwickelt sich der Markt mehr und mehr zugunsten der PV-Anlage, da sie sich schneller amortisiert. Immer häufiger werden PV-Anlagen auch gemietet.

Dadurch muss man die Anschaffungskosten nicht auf einmal tragen. Egal für welche Lösung man sich entscheidet - um die Anlage wirtschaftlich zu betreiben, wird ein hoher Eigenverbrauchs-Anteil angesichts der sinkenden Einspeisevergütung immer wichtiger. Dieser lässt sich mit einem Stromspeicher zwar theoretisch steigern. Dessen Anschaffung ist jedoch nach wie vor so teuer, dass er sich in den meisten Fällen nur knapp oder nicht amortisiert.

Bild: Energieheld Tipp

Mit einer Photovoltaik-Anlage macht man sich nicht komplett unabhängig von Stromversorgern, aber die jährlichen Ersparnisse sind trotzdem enorm! Pro Haus werden meist 5 bis 10 kWp Leistung installiert und pro kWp können Sie mit 900 kWh Sonnenstrom pro Jahr rechnen! Nach spätestens 15 Jahren haben sich nahezu alle PV-Anlagen amortisiert.

Die wichtigsten Punkte zu Photovoltaik-Anlagen

Bild: Flachdach PV-Anlage
Flachdach-Photovoltaik-Anlage | © lucasgouvea0 / pixabay.com CC0

Um Ihnen einen besseren Überblick über die verschiedenen Aspekte einer PV-Anlage zu verschaffen, haben wir diese in der nachfolgenden Tabelle einmal zusammengefasst. Hier finden Sie die wichtigsten Informationen über Anlagen-Größe, Rentabilität uvm.

Wenn Sie Fragen zur Planung, der Anschaffung, den Kosten oder dem Betrieb von Photovoltaik-Anlagen haben, nutzen Sie unser Angebotsformular. Unsere Berater beantworten Ihre Fragen gerne.

Photovoltaik-Anlage Erläuterung
Größe (Anlage & Dach) Anlagengröße für Einfamilienhaus mit 140 m²: ca. 36 - 60 m², 6 - 10 kWp Leistung; Benötigte Dachfläche: 6 m² / kWp Anlagenleistung
Kosten ca. 200 - 300 € / m² Anlagengröße; ca. 7.200 - 10.800 € für 36 m²
Förderung Einspeisevergütung nach EEG, Kredit KfW 270, ggf. Förderung auf Länderebene oder regionale Förderung in Form von Krediten oder Zuschüssen
Steuern Umsatzsteuerbefreiung + volle Einspeisevergütung bis zu einer Anlagenleistung von 10 kWp, Umsatzsteuerpflicht + Reduzierung der Einspeisevergütung auf 90 % bei einer Anlagenleistung über 10 kWp
Einsparungen 500 - 1.000 € / Jahr (Einfamilienhaus)
Einspeisevergütung Derzeitig 8,64 Ct für eine Anlage bis 10 kWp Leistung (Okt. 2020)
Wirtschaftlichkeit Amortisation nach ca. 12 Jahren
Eigenverbrauch Ca. 20 bis 30 % des erzeugten Solarstroms
Stromspeicher & Autarkie Stromspeicher sind aus wirtschaftlicher Sicht meist nur knapp oder nicht rentabel; Autarkie ist nicht erstrebenswert, da die Anschaffungskosten für eine entsprechende Anlage und Stromspeicher in keinem Verhältnis zu den Einsparungen stehen.
Elektroauto aufladen Da die Installation einer Wallbox ab Ende November 2020 mit 900 € gefördert wird durchaus sinnvoll für eine Teilaufladung; für eine vollständige Aufladung benötigt man einen (sehr teuren) Stromspeicher, Laden an öffentlichen Ladestationen ist meist billiger.
Mit Wärmepumpe Sehr gute Kombination, senkt die Stromkosten der Wärmepumpe, sodass sie noch wirtschaftlicher arbeitet. Empfehlenswert!
Mit Elektroheizung Senkt die Stromkosten der Elektroheizung; trotzdem bleibt die Elektroheizung unrentabel, da sie zum Betrieb Strom braucht und dieser viel teurer als alle anderen Energieträger ist.

Photovoltaik, Steuern und das Finanzamt

Einnahmen - auch die aus Verkäufen von PV-Strom - unterliegen in Deutschland der Umsatzsteuer. Wenn Ihre PV-Anlage nicht mehr als 10 Kilowatt-Peak Leistung hat und Sie sich nicht extra als Unternehmer einstufen lassen, betrachtet das Finanzamt Sie automatisch als Kleinunternehmer und Sie werden von der Umsatzsteuerpflicht befreit. Das trifft auf die meisten Eigenheimbesitzer und ihre PV-Anlagen zu. Betreiber von Anlagen mit mehr als 10 Kilowatt-Peak werden dagegen steuerlich immer als Unternehmer veranschlagt und müssen 19 Prozent Umsatzsteuer abführen.

Steuern als Kleinunternehmer Steuern als Unternehmer
Umsatzsteuerbefreiung Umsatzsteuerpflichtig (19 %)
Keine Vorsteuererstattung möglich Vorsteuererstattung möglich  (z. B. Rückerstattung der Umsatzsteuer für PV-Anlage, Anrechnung Betriebskosten wie Wartung und Reinigung)
Kein Steuerberater nötig Steuerberater nötig

Kosten für eine komplette Photovoltaik-Anlage

Bild: Kosten-Kalkulation einer PV-Anlage
Wichtig: Die Kosten einer PV-Anlage vorher kalkulieren | © New Africa / shutterstock.com

Die Kosten für die Anschaffung einer Photovoltaik-Anlage setzen sich aus verschiedenen Faktoren zusammen und liegen bei ca. 200 bis 300 Euro pro Quadratmeter Anlagenfläche. Für eine Photovoltaik-Anlage mit einer Leistung von 6 Kilowatt-Peak (36 Quadratmeter) müssen Sie demzufolge mit durchschnittlichen Kosten um 8.400 Euro rechnen.

Das entspricht 1.400 Euro pro Kilowatt-Peak Leistung. Darin enthalten sind die Kosten für die Solar-Panele (ab ca. 4.400 Euro), der Wechselrichter zur Umwandlung von Gleichstrom in Wechselstrom (ab ca. 1.500 Euro) sowie die Installation inklusive Zubehör (ca. 2.500 Euro). Wer optional noch zusätzlich einen Stromspeicher installieren will, der muss mit weiteren Kosten in Höhe von ca. 7.000 bis 10.000 Euro rechnen.

Notwendige Bauteile einer Photovoltaik-Anlage Optionale Bauteile Kosten inklusive Einbau
Solar-Panele   ab ca. 4.400 €
Wechselrichter   ab ca. 1.500 €
Zubehör   ab ca. 2.500 €
  Stromspeicher ab ca. 7.000 €
     
Gesamtkosten ohne Stromspeicher   ab ca. 8.400 € 
Gesamtkosten mit Stromspeicher   ab ca. 15.400 €

Erklärvideo zur Photovoltaik-Anlage | Energieheld-Whiteboard

Quelle: © Energieheld / youtube.com

In diesem Energieheld-Whiteboard informieren wir über die Funktionsweise, die Kosten* und die Förderungen einer Photovoltaik-Anlage. *ACHTUNG: Wir beziehen uns in den Energieheld-Whiteboards stets auf durchschnittliche Werte für ein bereits bestehendes Ein- bzw. Mehrfamilienhaus. Alle Zahlen und Kosten sind als ungefähre Näherungswerte zu verstehen.

Größe, Einsparungen und Wirtschaftlichkeit

Bild: PV-Anlage auf Hausdach
Auf die Größe kommt es an - eine PV-Anlage | © PhotoMIX-Company / pixabay.com CC0

Wer die Installation einer Photovoltaik-Anlage plant, um sie wirtschaftlich zu betreiben, muss sich über einige Punkte Klarheit verschaffen. Ob eine PV-Anlage Einsparungen erzeugt, ist letztlich auch von der Anlagengröße im Verhältnis zum Eigenverbrauch, den Stromkosten und der Einspeisevergütung abhängig.

Dabei geht es jedoch nicht darum, den Stromverbrauch künstlich zu steigern um einen hohen Eigenverbrauch zu haben. Es geht vielmehr darum, möglichst viel des erzeugten Stromes rentabel zu nutzen - z. B. zum Betrieb von Geräten, die ohnehin gebraucht werden wie etwa einer Wärmepumpe.

Die passende Größe für Photovoltaik

Für ein Einfamilienhaus mit 4-Personen-Haushalt und einem Stromverbrauch von 4.500 Kilowattstunden pro Jahr liegt die optimale Größe einer Photovoltaik-Anlage bei rund 6 Kilowatt-Peak bzw. 36 Quadratmetern. Auf keinen Fall sollte sie über 10 Kilowatt-Peak liegen, da man sonst als Unternehmer eingestuft wird, dementsprechend Umsatzsteuer für den selbst erzeugten Strom bezahlen muss und zudem die Einspeisevergütung sinkt.

Leistung der Photovoltaik-Anlage Größe Jährlicher Ertrag pro kWp Leistung Jährlicher Ertrag gesamt
6 kWp 36 m² ca. 900 kWh ca. 5.40 kWh

Eigenverbrauch und Stromkosten

Pro Kilowatt-Peak und Jahr erzeugt eine Photovoltaik-Anlage rund 900 Kilowattstunden Strom. Die Erfahrung zeigt, dass der Eigenverbrauch selten über 30 Prozent steigt, da man während der Erzeugung des Stroms üblicherweise bei der Arbeit ist und daher kein großer Energiebedarf vorliegt.

Das bedeutet, dass man pro Kilowatt-Peak Anlagenleistung und Jahr immerhin Stromkosten für 270 Kilowattstunden spart. Bei 6 Kilowatt-Peak sind das insgesamt 1.620 Kilowattstunden pro Jahr, was etwa 480 Euro Ersparnis durch die Photovoltaik-Anlage bedeutet. Die Einspeisevergütung kommt dann noch einmal oben drauf!

Einspeisevergütung 2020

Die Einspeisevergütung wird bei PV-Anlagen für jenen Strom gezahlt, der nicht im eigenen Haus genutzt wird. Erzeugt man mit 6 Kilowatt-Peak also etwa 5.400 Kilowattstunden Strom pro Jahr, werden im Schnitt 70 Prozent, also rund 3.800 Kilowattstunden, ins öffentliche Netz eingespeist. Nach aktuellem Stand werden diese 3.800 Kilowattstunden mit rund 330 Euro pro Jahr vergütet (8,64 Cent pro kWh, Stand Oktober 2020).

Der jeweils aktuelle Vergütungssatz wird bei der Inbetriebnahme auf 20 Jahre festgeschrieben. Die Vergütungen sinken jedoch regelmäßig, sodass für Sie gilt: Je eher Sie Ihre eigene Photovoltaik-Anlage installieren lassen, desto mehr Geld wird 20 Jahre lang für den eingespeisten Strom gezahlt. In der folgenden Tabelle finden Sie eine Übersicht, wie schnell die Vergütung monatlich sinkt.

Inbetriebnahme Bis 10 kWp (Cent / kWh) Bis 40 kWp (Cent / kWh) Bis 100 kWp (Cent / kWh)
Ab 01.05.2019 10,95 Cent 10,65 Cent 8,38 Cent
Ab 01.06.2019 10,79 Cent 10,50 Cent 8,25 Cent
Ab 01.07.2019 10,64 Cent 10,34 Cent 8,13 Cent
Ab 01.08.2019 10,48 Cent 10,19 Cent 8,01 Cent
Ab 01.09.2019 10,33 Cent 10,04 Cent 7,89 Cent
Ab 01.10.2019 10,18 Cent 9,90 Cent 7,78 Cent
Ab 01.11.2019 10,08 Cent 9,79 Cent 7,70 Cent
Ab 01.12.2019 9,97 Cent 9,69 Cent 7,62 Cent
Ab 01.01.2020 9,87 Cent 9,59 Cent 7,54 Cent
Ab 01.02.2020 9,72 Cent 9,45 Cent 7,42 Cent
Ab 01.03.2020 9,58 Cent 9,31 Cent 7,31 Cent
Ab 01.04.2020 9,44 Cent 9,18 Cent 7,21 Cent
Ab 01.05.2020 9,30 Cent 9,04 Cent 7,10 Cent
Ab 01.06.2020 9,17 Cent 8,91 Cent 7,00 Cent
Ab 01.07.2020 9,03 Cent 8,78 Cent 6,89 Cent
Ab 01.08.2020 8,90 Cent 8,65 Cent 6,79 Cent
Ab 01.09.2020 8,77 Cent 8,53 Cent 6,69 Cent
Ab 01.10.2020 8,64 Cent 8,40 Cent 6,59 Cent

Quelle: Bundesnetzagentur

Durchschnittliche Amortisation

Wer die Anschaffung einer Photovoltaik-Anlage plant, der will natürlich im Voraus wissen, ab wann diese rentabel wird. Durchschnittlich können Sie davon ausgehen, dass sich eine Photovoltaik-Anlage ohne Stromspeicher nach 8 bis 12 Jahren amortisiert. Wenn es schlecht läuft und die Sommer nur wenig ungetrübte Sonnenstunden liefern, können es auch 15 Jahre werden. Danach ist jede eingesparte und eingespeiste Kilowattstunde bis zum Ende der Lebensdauer der Anlage Reingewinn.

Stromspeicher kaufen - lohnt sich das?

Bild: Stromspeicher von Tesla
Stromspeicher von Tesla | © Tesla Energy

Da Strom mit einer PV-Anlage stets tagsüber erzeugt, aber meist abends verbraucht wird, scheint die Anschaffung eines Stromspeichers zunächst sinnvoll. Zudem verspricht der Stromspeicher mehr Unabhängigkeit von Stromanbietern bis hin zur Autarkie.

In der Realität sind Stromspeicher jedoch nach wie vor sehr teuer, weshalb sie sich, wenn überhaupt, nur knapp rechnen. Wirtschaftlich interessant werden sie vor allem, wenn die 20-jährige Einspeisevergütung ausläuft und man so den Eigenverbrauch erhöhen kann.

Kombinationen mit Photovoltaik

Bild: Kombination aus PV-Anlage und Luft-Wasser-Wärmepumpe
PV-Anlage und Luft-Wasser-WP | © Wirestock Images / shutterstock.com

Theoretisch lässt sich eine Photovoltaik-Anlage mit zahlreichen Technologien kombinieren. Vom Betrieb einer Elektroheizung oder einer Wärmepumpe bis zum Aufladen eines Elektroautos - es gibt zahlreiche Möglichkeiten den selbst erzeugten Strom zu nutzen.

In der Praxis sind diese Kombinationen aus wirtschaftlicher Sicht allerdings nicht immer rentabel. Insbesondere vollständige Autarkie vom Stromanbieter ist eine Illusion. Welche Kombinationen wirtschaftlich sinnvoll sind und welche nicht, erfahren Sie in den folgenden Kapiteln.

Mit Elektroheizung oder Infrarotheizung

Obwohl die Kombination einer PV-Anlage mit einer Elektroheizung zum Beheizen des gesamten Hauses die Stromkosten für den Betrieb erheblich senkt, ist der Betrieb einer Elektroheizung auch dann immer noch um ein Vielfaches teurer als der aller anderen Heizungen. Obwohl Infrarotheizungen bereits deutlich effizienter als gewöhnliche Elektroheizungen arbeiten, sind auch sie im Betrieb deutlich teurer. Jede andere Heizung ist rentabler - mit oder ohne PV-Anlage.

Mit einer Wärmepumpe

Die Kombination aus Wärmepumpe und Photovoltaik-Anlage ist enorm rentabel, weil Wärmepumpen einen Wirkungsgrad bis zu 450 Prozent haben. So wird der selbst erzeugte Strom optimal genutzt. Insgesamt lassen sich mit dieser Kombination deutliche Einsparungen realisieren. Sie ist also sehr zu empfehlen, auch wenn die Investitionskosten erst einmal hoch sind.

Elektroauto aufladen - auch mit Wallbox

Die Kombination aus Photovoltaik-Anlage und Elektroauto kann durchaus sinnvoll sein. Wenn Sie sich eine Wallbox installieren lassen und diese ausschließlich mit Strom aus der PV-Anlage oder mit Ökostrom betreiben, erhalten Sie dafür ab Ende November 2020 von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) eine Förderung von 900 Euro. Im Optimalfall sind das die vollständigen Kosten der Wallbox. So können Sie Ihr Elektroauto zumindest teilweise kostengünstig aufladen.

Da der Strom jedoch meist genau dann erzeugt wird, wenn man bei der Arbeit ist, braucht man einen zusätzlichen Stromspeicher, um das Fahrzeug vollständig über Nacht zu laden. Dieser kostet weitere 7.000 Euro. Hier sollte man genau abwägen, ob die Anschaffung sinnvoll ist, da man das Fahrzeug in der Regel an Stromtankstellen und öffentlichen Ladestationen günstig oder sogar kostenlos laden kann. Von einer Aufladung an der normalen Steckdose ist dagegen abzuraten, da so langfristig das Leitungsnetz geschädigt wird.

Kombination Vorteile Nachteile Fazit
PV + Elektroheizung (Infrarotheizung) PV senkt Stromkosten deutlich Brennstoffkosten im Vergleich zu anderen Heizungen sind immer noch enorm hoch Nicht empfehlenswert
PV+Wärmepumpe PV senkt Stromkosten für Wärmepumpe deutlich, Betrieb wird billiger Zunächst hohe Investitionskosten Sehr empfehlenswert
PV+Aufladung Elektroauto (Wallbox) Durch zukünftige Förderung der Wallbox bald preiswerte Teilaufladung möglich Vollständige Aufladung nur tagsüber oder mit Stromspeicher über Nacht möglich, Teilaufladung an Stromtankstellen oder öffentlichen Ladestationen ist billiger Empfehlenswert

Photovoltaik mieten - Anbieter und Preise

Bild: Gemietete Photovoltaik-Anlage auf Hausdach
PV-Anlage mieten | © Marina Lohrbach / shutterstock.com

Wenn Sie sich dazu entschließen, eine Photovoltaik-Anlage anzuschaffen, müssen Sie diese nicht zwingend kaufen. Sie können die PV-Anlage auch einfach mieten. Die Rendite fällt dadurch zwar etwas niedriger aus. Sie müssen aber auch nicht die hohen Anschaffungskosten tragen.

Nach Ablauf der Vertragszeit können Sie die Anlage dann kostenlos oder für kleines Geld übernehmen. Dieses Geschäftsmodell ist grundsätzlich sinnvoll, wenn man einen guten Anbieter findet. In der nachfolgenden Tabelle finden Sie die wichtigsten Anbieter und ihre günstigsten Tarife. Vermutlich werden die tatsächlichen Kosten etwas höher liegen.

Anbieter Photovoltaik-Miete pro Monat
DZ-4 ab 59 € pro Monat
Enpal ab 49 € pro Monat
EON ab 50 € pro Monat
JES.AG auf Anfrage
Sonnen auf Anfrage
Wenmag ab 59 € pro Monat

Nachhaltigkeit von Photovoltaik

Bild: PV-Anlage und Sonnenblume
Photovoltaik ist umweltfreundlich | © gerhardt12 / pixabay.com CC0

Die Photovoltaik ist eine überaus nachhaltige Technologie, da sie emissionsfrei Strom produziert - und zwar um ein Vielfaches mehr, als für die Herstellung der Anlagen benötigt wird. Gemeinsam mit Windkraft, Wasserkraft und Biomasse erhöht die Photovoltaik den ökologisch nachhaltigen Anteil an der Stromproduktion.

So sinkt der bei der Stromproduktion entstehende CO2-Ausstoß. Insgesamt hatte die Photovoltaik 2019 dadurch einen Anteil von 14 Prozent an den jährlichen CO2-Einsparungen durch erneuerbare Energien in Deutschland. Zudem können Photovoltaik-Anlagen zu 95 Prozent recycelt werden, wenn sie defekt sind und ausgemustert werden müssen. Es handelt sich also um eine ausgesprochen gute Öko-Bilanz.

Treibhausgasvermeidung durch: Einsparung THG* 2019 in % Einsparung TGH* in Mio. Tonnen  2019 EinsparungTHG* gesamt 2019
Windkraft 43,8 % 89 Mio. t 159,2 Mio t.
Biomasse 32,3 % 65,8 Mio. t
Photovoltaik 14,3 % 29,2 Mio. t
Wasserkraft 7,4 % 15,1 Mio. t
Geothermie 1,1 % 2,2 Mio. t
Solarthermie 1,0 % 2,1 Mio. t

Quelle: Bundesumweltamt; * Treibhausgase

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