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6 gute Gründe für die Einblasdämmung mit naturnahem Dämmstoff

Die Energieeinsparverordnung (EnEV) ist für nahezu alle beheizten oder klimatisierten Immobilien gültig. Sie legt fest, welche energetischen Anforderungen diese erfüllen müssen.

Die Inhalte in der Energieeinsparverordnung zielen auf

  • Heizungstechnik,
  • Klimatechnik und
  • Wärmedämmungsstandards

ab. Es ist unbestritten, dass schlecht gedämmte Immobilien einen großen Teil ihrer Heizwärme ungenutzt nach außen abgeben. Die passende Dämmung wirkt dem entgegen. Besonders bei nachträglicher Dämmung ist das Unterfangen oft mit großem Aufwand verbunden – dafür eignet sich vor allem die Einblasdämmung, die mit nachwachsenden Rohstoffen auch noch nachhaltig ist. Aber auch im Neubau zahlt sich die Verwendung von naturnahem Dämmstoff aus.

Kosten für Dämmungen

Die Kosten für eine Dämmung hängen grundsätzlich von den umgesetzten Maßnahmen und der Dicke der Dämmstoffe ab. Das Institut für Wohnen und Umwelt (IWU) gibt in dem Fachbericht Kosten energierelevanter Bau- und Anlagenteile bei der energetischen Modernisierung von Altbauten folgendes an:

Dämmmaßnahme Dicke des Dämmstoffs in cm Kosten des Dämmstoffs
Hinterlüftete Vorhangfassade 14 cm 30 € – 48 €
Obere Geschossdecke (begehbar) 20 cm 40 € – 55 €
Dach mit Zwischensparrendämmung 20 cm 24 € – 36 €
Flachdach warm 20 cm 60 € – 96 €
Flachdach kalt 20 cm 30 € – 54 €

(Quelle: IWU)

Bei den reinen Materialkosten bleibt es nicht. Hinzu kommen die Kosten für den Einbau inklusive der Zusatzmaterialien und Nebenkosten wie Anlieferung, Gerüstgestellung und anderes mehr. In Abhängigkeit von der gewählten Dämmmaßnahme in Kombination mit dem gewählten Dämmstoff und dem ausführenden Fachbetrieb kommen noch einmal 10 bis 100 % obendrauf, eine enorme Spannbreite.

  • So kommt die hinterlüftete Vorhangfassade gemäß IWU-Bericht auf Gesamtkosten von 100 € bis 200 € pro Quadratmeter.
  • Ein Steildach mit Zwischensparrendämmung schlägt mit 120 € bis 150 € pro Quadratmeter zu Buche und ein Flachdach (kalt) kann am Ende zwischen 110 € und 180 € pro Quadratmeter kosten.

Dieser finanzielle Spielraum ist sehr groß und aus diesem Grund ist es für Bauherren unerlässlich, sich mehrere der Methoden anzusehen und sich ganz gezielt konkrete Angebote machen zu lassen. Mit den konkreten Zahlen gewinnen sie Planungssicherheit für die Finanzierung.

Einblasdämmung im Einfamilienhaus: Kooperation zwischen Energieheld und NordDämm

 

Zellulosedämmung: Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit inklusive

Zellulosedämmung ist eine intelligente Lösung, um die strengen Vorgaben der Gebäudedämmung zu erfüllen. Die Verarbeitung durch Fachbetriebe ist schnell und daraus ergibt sich gleichzeitig Einsparpotenzial für Bauherren aufgrund eine vergleichsweise geringen Lohnkostenanteils. Der Firma Peter Seppele Gesellschaft m. b. H. verfügt über jahrzehntelange Erfahrung im Umgang mit umweltfreundlichen Baustoffen und stellt die Vorteile von naturnahem Dämmstoff aus Zellulose (Thermofloc) in aller Ausführlichkeit dar. Drei davon sind hier kurz zusammengefasst.

  • Schnelle Herstellung der Dämmung durch einfache Baustellenlogistik und unkomplizierte Verarbeitung
  • Geringe Kosten (€ 15 pro m² für 20 cm Dämmung fertig verarbeitet)
  • Das Material füllt die zu dämmenden Hohlräume zu 100% aus.

Mit einem nachhaltigen Dämmmaterial lassen sich die Kosten senken und die Umwelt schonen, ein zweifacher Gewinn für Mensch und Natur.

Hier sehen Sie ein halb befülltes Gefach (Dach/Zwischensparren) mit Zellulose-Dämmstoff.
© Energiehed & NordDämm (Thermofloc Dämmstoff)

Gute Gründe für die Wärmedämmung mit naturnahen Dämmstoffen

Gute Gründe für die Wärmedämmung mit natürlichem Dämmstoff liegen in diesen Punkten verborgen:

  1. Energiekosten sparen und Geldbeutel entlasten
  2. Unabhängigkeit von steigenden Energiepreisen erreichen
  3. Wohnkomfort erhöhen und gesundes Raumklima erzeugen
  4. Immobilie vor Feuchtigkeit schützen
  5. Immobilienwert steigern
  6. CO2 Ausstoß vermindern und den Treibhauseffekt reduzieren
  7. Ressourcen schonend
  8. Entsorgung belastet die Umwelt weniger

1. Energiekosten sparen und Geldbeutel entlasten

Sinkt der Verbrauch, sinken die Energiekosten und mittel- bis langfristig sparen Verbraucher kräftig. In Abhängigkeit von der Höhe der Investitionen und dem individuellen Energieverbrauch amortisieren sich die investierten Kosten schon nach wenigen Jahren. Eine konkrete Berechnung stellen Energieberater auf.

2. Unabhängigkeit von steigenden Energiepreisen erreichen

Die großen multinationalen Ölkonzerne und Gaslieferanten bestimmen die Energiepreise auf dem Markt. Energie ist generell teuer und seit Jahren einem stetigen Preisanstieg unterworfen. Diese Preisspirale wird sich voraussichtlich auch zukünftig fortsetzen. Je weniger Energie ein Haushalt verbraucht, desto unabhängiger macht er sich von den Marktpreisen. Eine Gebäudedämmung unterstütz beim Ausbau dieser Energiepreis-Unabhängigkeit.

3. Wohnkomfort erhöhen und gesundes Raumklima erzeugen

Ist Wohnraum gut gedämmt, spüren das die Bewohner. Das Raumklima stimmt, die Räume halten wertvolle Wärme im Winter und sie lassen die Hitze im Sommer nicht rein – das gilt besonders für natürliche Dämmstoffe. Fachgerecht gedämmte Häuser sind ein Garant für gesunde Temperaturregulierung. Naturnahe Dämmstoffe wirken dabei deutlich besser auf das Klima des Raums als Platten aus künstlichem Dämmstoff.

4. Immobilie vor Feuchtigkeit schützen

Ist die Außenfassade korrekt gedämmt, sind die Temperaturunterschiede zwischen der äußeren und der inneren Wand verhältnismäßig gering und der Taupunkt liegt nicht innerhalb der Wand. Physikalisch bedeutet es, dass kein Kondenswasser auftritt und Schimmel keine Chance hat, sich zu entwickeln.

5. Immobilienwert steigern

Mit Blick auf die Entwicklung der Energiepreise profiliert sich die Gebäudedämmung zu einer der wichtigsten Maßnahmen für die Werterhaltung- und Wertsteigerung einer Immobilie. Korrekt gedämmte Immobilien zeichnen sich durch niedrige Verbrauchswerte aus und haben deshalb einen höheren Wiederverkaufswert als vergleichbare Immobilien mit schlechteren Dämmwerten. Auch als Mietobjekt in Verbindung mit dem vorgeschriebenen Energieausweis bieten gedämmte Immobilien gefragten Wohnraum. Viele Hausbesitzer möchten inzwischen auch bewusst in einem ökologischen Haus leben – da zahlt sich die natürliche Dämmung doppelt aus.

6. CO2 Ausstoß vermindern und den Treibhauseffekt reduzieren

Eine gedämmte Immobilie hinterlässt einen kleineren CO2-Fußabdruck als eine nicht gedämmte Immobilie. Der verminderte CO2 Ausstoß wirkt sich günstig auf das Klima aus, da die Belastung in Sachen Treibhauseffekt messbar geringer ist. Mit naturnaher Dämmung ist der CO2-Ausstoß noch mal deutlich geringer als mit künstlichem Dämmstoff, der in seiner Produktion ebenfalls die Umwelt belasten würde.

7. Ressourcen schonend

Naturnahe Dämmstoffe, wie Holzwolle, Zellulose oder Flachs verbrauchen in der Herstellung weniger Energie und Ressourcen als beispielsweise Styropor-Dämmstoffe. Sie basieren meist direkt auf nachwachsenden Rohstoffen wie Holz etc. Fossile Rohstoffe wie Erdöl etc. kommen nicht zum Einsatz.

8. Entsorgung belastet die Umwelt weniger

Bei naturnahen Dämmstoffen ist eine biologische und thermische Entsorgung möglich. Viele dieser Dämmstoffe lassen sich einfach kompostieren oder gar recyceln. Hier fallen also keine Sondermüllkosten oder umweltschädliche Deponien an.

Finanztipp Fördermittel

Viele der in der Energieeinsparverordnung festgelegten Dämmmaßnahmen an Immobilien sind förderfähig und Privatpersonen und Unternehmen können spezielle Förderprogramme in Anspruch nehmen. In Abhängigkeit von der Energieeinsparung, die eine der Maßnahme erreicht, fließt Fördergeld. Es gibt das KfW-Programm 151, das als Darlehen ausgereicht wird und günstige Zinsen aufweist. Es lässt sich mit einem Tilgungszuschuss von bis zu 27.500 € kombinieren. Das bedeutet unterm Strich, dass Darlehensnehmer weniger zurückzahlen müssen, als sie aufgenommen haben. Auch direkte Zuschüsse über Programm 430 sind möglich, zum Beispiel für Einzelmaßnahmen wie Wärmedämmung von Wänden, Dachflächen, Keller- und Geschossdecken.

Weiter Infos zu den staatlichen Fördermitteln der KfW können Sie bei uns hier lesen.

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Stephan Günther

"Für eine erfolgreiche Energie- und Wärmewende ist eine realistische und unabhängige Informationsbereitstellung wichtig. Bei Energieheld ist dies unser tägliches Bestreben."