Das Autarke Haus Kann Sich Von Selbst Versorgen.

Autarkes Haus – eine interessante Idee

Weder Öl, noch Gas, noch Strom vom Netzt, das autarke Haus versorgt sich komplett unabhängig – autark eben.

In einem solchen Haus zu leben, hat zwei große Vorteile: Zum Einen die komplette Unabhängigkeit von den Energieversorgern und zum Anderen die Möglichkeit wesentlich umweltfreundlicher leben zu können. Hier finden sie einen Infobericht über das Potential von autarken Häusern.

„Kann dies die Zukunft sein? Lohnt sich das überhaupt?“

Der Begriff „Autarkie“ stammt ursprünglich aus dem griechischen und bedeutet „Selbständigkeit“. Genau das ist es auch, was dieses Haus ist, selbstständig. Besitzer eines solchen Hauses umgehen damit die häufig unterstellte Willkür der Engieversorger was ihre Preispolitik angeht und gehen diesen komplett aus dem Weg. Branchen-Vorteile die nicht an die Endkunden weitergegeben werden interessieren die Besitzer eines Autarken Hause nicht mehr. Genauso wie die Nichtvorhersagbarkeit der Energiepreisentwicklung auf den gesamten Märkten, Stichwort Ölkrise. Zu dem sind autarke Häuser wesentlich umweltfreundlicher, da sie schließlich keine eigene Ölraffinerie im Keller haben, sondern stets mittels Energie aus erneuerbaren Ressourcen versorgt werden. Die Unabhängigkeit von der Energiebranche, sowie die erhebliche CO2-Einsparung, sind die beiden großen Vorteile von autarken Eigenheimen.

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„Gelassener und umweltbewusster in die Zukunft sehen, ein interessanter Gedanke.“
Doch wie schafft das autarke Haus dies genau? Was kostet das autarke Haus und ist das auch wirtschaftlich sinnvoll?

Benötigt wird in einem Haus stets Wärme und Strom. Daran lässt sich nicht wirklich etwas ändern. Es kommt aber auch darauf an wie viel benötigt wird und wie diese Ressourcen (Wärme und Elektrizität) erzeugt werden.

Wärme wird bislang in normalen, herkömmlichen Eigenheimen hauptsächlich durch Öl oder Gas erzeugt. Dabei wird bekanntlich Heizöl oder Erdgas verbrannt um Wasser zu erhitzen. Dieses warme oder heiße Wasser wird dann durch das Leitungsnetz des Hauses in die jeweiligen Heizkörper in den Zimmern verteilt und gibt die Wärme somit an die Räume ab. Dies ist generell praktisch und funktionierte die letzten Jahre ja auch relativ gut. Nur gibt es mindestens zwei Argumente dafür, diese Technik noch einmal zu überdenken. Bei der Öl- und Gasverbrennung entsteht sehr viel CO2. Dieses Treibhausgas ist mit haupt-verantwortlich für den Klimawandel und seine diversen Schäden und Katastrophen die daraus entstehen. Ein klarer Grund dies einzuschränken oder?

Ein Lösungsansatz: Das autarke Haus

Solar Röhrenkollektor - Das autarke HausWärme kann jedoch auch anderes hergestellt werden. Autarke Häuser verwenden dafür bis jetzt Sonnenkollektoren (Solarthermie). Diese heizen Wasser auf und versorgen so das Haus mit Wärme. Komplett ohne CO2-Ausstoß und durch die Nutzung von Sonnenstrahlen auch ohne Ressourcenverbrauch, denn an Sonnenstrahlen wird es uns die nächsten 5 bis 6 Milliarden Jahre eher nicht mangeln. Zudem ist diese Ressource komplett umsonst und auch für alle frei zugänglich. Dies ist auch der Grund weshalb in autarken Häusern Photovoltaik-Anlagen genutzt werden. Ist die Anlage erst einmal installiert, ist der elektrische Strom günstig und CO2-frei herzustellen. (Man könnte so sogar sein Elektromobil mit einer eigenen „Heimtankstelle“ speisen.) Ein so ausgestattetes Haus macht in der Tat nicht nur das Haus selber unabhängig von diversen externen Energiequellen, es macht damit vor allem auch den Besitzer unabhängig von drei, eventuell sogar vier der größten finanziellen Ausgabeblöcke:

  • Miete – fällt hier durch Eigenheim weg
  • Wärme – keine Ausgaben für Öl, Gas, oder ähnliche Heizressourcen
  • Strom – kann durch Photovoltaik erzeugt werden
  • Benzin – Elektromobil mit eigenem Strom aufladen

Ein schlüsselfertiges, 162 qm großes,  autarkes Haus kostet ca. 398.000,- EUR. Dabei spart man pro Jahr etwa 5.000,- bis 6.000 ,- EUR gegenüber herkömmlichen Eigenheimen. Die Mehrkosten für die neue Technik haben sich somit nach ungefähr 13 Jahren amortisieren. (Vergleiche: Helma in Lehrte)

In Betracht auf die private Altersversorgung erscheint das autarke Haus ebenfalls eine echte Alternative zu sein: Das Haus als Wertanlage, die steigenden Strompreise und die Sicherheit der Renten…

Gibt es günstigere Alternativen?

Gut ok, aber was kann man machen wenn man gerade keine 400.000,- EUR über hat? Oder zum Beispiel schon ein Haus gebaut oder gekauft hat?

Modernisieren und Sanieren lohnt sich immer und ist eine sinnvolle und umweltfreundliche Wertanlage.
Besuchen sie unseren energiecheck für mehr Informationen.

Bildquelle:
Autarkes Haus: © Manfredxy / shutterstock.com

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Geschrieben von: Stephan Günther

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Stephan Günther

"Für eine erfolgreiche Energie- und Wärmewende ist eine realistische und unabhängige Informationsbereitstellung wichtig. Bei Energieheld ist dies unser tägliches Bestreben."