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Energieeffizientes Bauen und Sanieren

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Aus mehreren Gründen wurde das energieeffiziente Bauen und Sanieren in den letzten Jahren zu einem immer größeren Thema. Auf der einen Seite macht der Gesetzgeber inzwischen klare rechtliche Vorgaben, worauf insbesondere Bauherren achten müssen – wichtig ist dies unter anderem im Zusammenhang mit der Energiewende, in deren Verlauf schrittweise auf Atomenergie verzichtet und die Verschwendung fossiler Ressourcen verringert werden soll.

Die Möglichkeiten für das Bauen und Sanieren unter Gesichtspunkten der Energieeffizienz sind auf der anderen Seite gerade für die Bürger selbst relevant in Zeiten drastisch steigender Energie. Lohnend ist das Engagement: Denn vielfach fördert der Staat die Maßnahmen sogar.

Die Vorteile energieeffizienten Bauens liegen auf der Hand

  • Möglichkeiten staatlicher Förderung (z.B. über die KfW)
  • Maßnahmen vielfach steuerlich absetzbar (§ 35a Abs. 3 EStG)
  • geringerer Energieverbrauch lässt Energiekosten drastisch sinken
  • eigener aktiver Beitrag zum Umweltschutz
  • Wertsteigerung der Immobilie

Fördermittel vom Staat können die Belastungen senken

Als ein weiterer Punkt ließe sich die Unterstützung der Wirtschaft ins Feld führen. Denn wer sich für eine umfassende Energieberatung (Informationen dazu z.B. auf Immonet.de) und anschließend für die tatsächliche Umsetzung der eigenen Pläne durch Experten entscheidet, investiert nicht nur in die eigene Zukunft, sondern finanziert zugleich die Branche im Sanierungs- und Bauwesen. Immer mehr Unternehmen bieten hierzulande ihre Dienste an, um Eigentümern gute und zukunftsträchtige Chancen zur Kostensenkung zu offerieren. Wir von energieheld helfen dem Sanierungs-Interessierten dabei sich im Dschungel der Informationen und unterschiedlichen Handwerker zurechtzufinden. Das KfW-Förderprogramm „Energieeffizient Bauen und Sanieren“ ist nur ein Beispiel für die Hilfestellungen vom Bund, der mit dem Modell einmal mehr die Energiewende vorantreiben möchte durch die Sanierungen im Gebäudebereich.

Die KfW nennt einen Wert von 2.000 Gigawattstunden pro Jahr, die bundesweit durch optimal gestaltete Neubauten und sanierte Bestandsbauten eingespart werden. Zugleich kann ein durchschnittlicher Haushalt bei den Nebenkosten nach Aussagen der KfW-Experten jährlich mehr als 700 Euro sparen. So amortisiert sich die Investition bereits nach relativ kurzer Zeit. Unser energiecheck zeigt Ihnen das Einsparpotential Ihres Eigenheimes einmal vereinfacht auf.

Kredite für Sanierungen sollten genau verglichen werden

hauseffizientEin interessanter und lohnender Weg kann die Inanspruchnahme eines Bausparvertrages für Modernisierungen und Sanierungen sein. Gerade wegen der hohen Kosten für die notwendigen Arbeiten wird die Mehrheit der Interessenten wohl auf ein Darlehen angewiesen sein. Wer schon vor dem Kauf an energieeffiziente Maßnahmen denkt, sichert sich über den rechtzeitig abgeschlossenen Bausparvertrag günstige Zinssätze für die kommenden Jahre. In Niedrigzins-Zeiten ein nicht zu verachtender Pluspunkt, zumal die Gelder schrittweise zu immerhin akzeptablen Guthabenzinsen auf dem Sparkonto zum Vertrag angespart werden können. Der Angebotsvergleich stellt die richtigen Gleise für den bedarfsgerechten Vertragsabschluss. Ohnehin gilt der Rat für den genauen Vergleich selbstredend ebenso für jeden Modernisierungs- oder Immobilienkredit.

Aufgrund hoher Finanzierungssummen im fünf- oder sechsstelligen Bereich (Grundsanierungen ab etwa 30.000 Euro) rechnen sich schon geringe Unterschiede beim Jahres-Effektivzins. Bei Häusern müssen es nicht immer komplette Umbaumaßnahmen sein. Mitunter kann schon der energieeffiziente Aus- und Umbau des Dachbodens zu einem deutlich geringeren Energieverbrauch führen. Dächer älterer Gebäude sind ein erheblicher Kostenfaktor. Auch der Fensteraustausch durch moderne Produkte kann je nach Baujahr zu einer deutlichen Verbrauchsoptimierung führen.

Fazit zum Thema energieeffizientes Bauen und Sanieren:

Wer frühzeitig mit der Planung beginnt, hat gute Aussichten auf Förderungen vom Staat. Der frühzeitige und präzise Vergleich verschiedener Kreditangebote ist grundsätzlich zu empfehlen, weil minimal geringere Kreditzinsen unterm Strich bei mehreren Jahren Laufzeit großen Einfluss auf die Gesamtkosten haben können.

Bildverzeichnis:
Wärmebild & Sparschwein: © GaToR-GFX – Fotolia.com
Effizienzklassehaus: © Pixel – Fotolia.com

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Stephan Günther

"Für eine erfolgreiche Energie- und Wärmewende ist eine realistische und unabhängige Informationsbereitstellung wichtig. Bei Energieheld ist dies unser tägliches Bestreben."