Stromanbieter gewissenhaft vergleichen – Nicht nur auf den Preis schauen

Electric plug isolated on whiteDie Strompreise steigen und selbst wenn sich die Politik immer wieder mit der Energiewende befasst und günstige Preise proklamiert, bleibt der gewöhnliche Verbraucher außen vor. Dennoch steht kein Haushalt vollkommen ausgeliefert den Energieunternehmen gegenüber. Denn Haushalte, die geschickt vorgehen und regelmäßig ihren Stromanbieter mit Konkurrenzunternehmen vergleichen, können aufs Jahr gerechnet deutliche Summen einsparen.

Die drei wichtigsten Faktoren beim Stromanbietervergleich

Zugegeben, der Preis spielt eine tragende Rolle, wenn es darum geht, einen neuen Stromanbieter auszuwählen. Dennoch sollte der Preis nicht das alleinige Entscheidungskriterium darstellen. Ganz im Gegenteil, ein zu günstiger Jahrespreis bietet mitunter die Gefahr, notfalls doppelt zahlen zu müssen. Daher sollten Verbraucher die Anbieter nach folgenden Kriterien auswählen und miteinander vergleichen:
Welche Mindestvertragslaufzeit habe ich? Bis heute möchten Stromkonzerne Kunden über einen längeren Zeitraum an sich binden. Eine Mindestvertragslaufzeit kann sich preislich günstig auswirken, doch bedeutet dies auch, dass ein Kunde nicht innerhalb der Laufzeit erneut wechseln kann.
Welche Kündigungsfrist liegt vor? Bei Verträgen ohne Mindestlaufzeit ist die Kündigungsfrist wichtig. Sie sollte möglichst dreißig Tage betreffen, sodass Verbraucher innerhalb von kürzester Zeit einen neuen Stromanbieter wählen können.
Habe ich eine Preisgarantie? Die Vereinbarung der Preisgarantie verhindert, dass der Konzern innerhalb der Vertragslaufzeit deutliche Erhöhungen vornehmen kann. Allerdings sollten Verbraucher beachten, dass die vom Staat erhobenen Steuern und Umlagen nicht in der Garantie enthalten sind.

Auf Vorauszahlungen verzichten

Beim Vergleich der Stromanbieter stechen einige Konzerne preislich deutlich hervor: Anbieter mit Vorkasseleistung. Bei diesen Verträgen binden sich Stromkunden meist für ein Jahr an den Anbieter und entrichten den Jahresbetrag komplett im Voraus. Was günstig erscheint, kann sich im Endeffekt als nachteilig herausstellen. Geht das Unternehmen während der Vertragslaufzeit in Konkurs und beliefert den Kunden nicht weiter, ist seine Vorauszahlung in der Regel komplett verloren. Daher empfehlen sich Angebote, bei denen die Stromkosten monatlich eingezogen werden, aus Sicherheitsgründen grundsätzlich. Der Stromanbieter Enstroga sticht hier  besonders hervor und scheint nach Erfahrungen auch seriös zu sein.

Woher stammt der Strom?

Grüner Strom wird immer beliebter. Glücklicherweise können Verbraucher, die möglichst Strom aus erneuerbaren Energie nutzen wollen, ebenfalls solche Anbieter im Anbietervergleich finden. Teilweise bieten Portale sogar die Möglichkeit, ausschließlich Anbieter mit Öko-Tarifen miteinander zu vergleichen. Wer nun noch darauf achtet, dass im Vertrag eine Prämie enthalten ist, die wahlweise auf die monatlichen Kosten umgerechnet oder nach dem ersten Jahr angerechnet wird, erhält grünen Strom zu günstigen Kursen.

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Stromstecker: © Sashkin / fotolia.com

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Stephan Günther

"Für eine erfolgreiche Energie- und Wärmewende ist eine realistische und unabhängige Informationsbereitstellung wichtig. Bei Energieheld ist dies unser tägliches Bestreben."