Smart Home – Energieeffizient In Die Zukunft

3 Smart Home Beispiele um Strom, Heizenergie und Wasser zu sparen

3 Smart Home Beispiele um Strom, Heizenergie und Wasser zu sparen
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Smart Home – ist das Zuhause der Zukunft intelligent?

Smart-Home-Anwendungen sind derzeit in aller Munde. Kein Wunder, bieten sie den Anwendern doch zahlreiche Vorteile. Wer die richtigen Komponenten miteinander kombiniert, spart nicht nur Energie, er erhöht auch den eigenen Komfort und die Sicherheit zu Hause. Das Thema Smart Home wird immer wichtiger, Rund 65 Prozent der Deutschen können mit dem Begriff „Smart Home“ etwas anfangen (Quelle: © Bitkom).

Statistik - Smart Home ist bereits vielen ein Begriff

Im Folgenden werden verschiedene Smart-Home-Lösungen für Einsteiger betrachtet, die unter anderem auf intelligente Weise dabei helfen, Strom- und Heizungsenergie sowie Wasser zu sparen.

Themen in diesem Artikel:


1. Strom sparen – intelligente Beleuchtung und selbstständige Jalousien

Wer nicht ständig daran denken will, das Licht auszuschalten, wenn ein Raum verlassen wird, oder wer im Urlaub nicht jedes Mal die Freunde bitten möchte, die Rollläden zu öffnen und zu schließen, um den Eindruck eines verlassenen Hauses zu vermeiden, der entscheidet sich für eine smarte Beleuchtungs- und Jalousie-Steuerung. Smarte Beleuchtungen bieten zudem noch viele weitere Vorteile.

Die Beleuchtungssteuerung

Die Beleuchtung verursacht durchschnittlich bis zu zehn Prozent der Energiekosten eines Haushaltes. Wer nicht immer daran denken oder seine Kinder dazu ermahnen möchte, das Licht auszuschalten, wenn ein Raum verlassen wird, kann sich für eine intelligente Beleuchtungssteuerung entscheiden.

Dem Ratgeber „Energieeffizienz maßgeschneidert – Stromkosten senken im intelligenten Zuhause“ nach können folgende wichtige Komponenten für eine effektive Beleuchtungssteuerung entnommen werden:

Grafik 1 - Smart  Home durch intelligente Beleuchtung

Die Planung des Lichtkonzepts und der Beleuchtungssteuerung

Wer neu baut oder das Heim saniert beziehungsweise smarter macht, überlegt sich in diesem Zuge meist auch, wie das Lichtkonzept zukünftig gestaltet sein soll. Hierfür ist es wichtig, sich genau vor Augen zu halten, wie der eigene Bedarf aussieht, welche Funktionen gewünscht sind und wie oft und in welcher Weise die einzelnen zu beleuchtenden Räume genutzt werden. Zudem müssen sich die Bewohner überlegen, ob sie eine vollautomatisierte Lösung anstreben oder die Beleuchtung lieber per App steuern möchten.

In Bezug auf die Raumnutzung kann zwischen zwei verschiedenen Beleuchtungskonzepten unterschieden werden:

Grafik 2 - smart home - zwei Arten der Beleuchtung

Wurde festgelegt, welche Räume eine Zweckbeleuchtung und welche eine Ambiente-Beleuchtung benötigen, muss nun entschieden werden, wo die einzelnen Lichtquellen innerhalb des jeweiligen Raums platziert werden. Hierzu ist es wichtig, sich genau zu überlegen, wo Licht gebraucht wird und wofür. Das Licht über dem Esstisch ist beispielsweise ein anderes als das in der Leseecke.

Licht schaft Atmosphäre

Licht schafft Atmosphäre
© lulu – Fotolia.com

Nicht nur Decken- und Wandleuchten auch Standleuchten müssen bei der Planung Berücksichtigung finden. Sind diese Fragen geklärt, können sich die Bewohner überlegen, welche Elemente der Beleuchtungssteuerung für sie infrage kommen und in welchen Räumen diese genutzt werden sollen.

So ist ein Dimmer beispielsweise im Wohn- und Esszimmer eine gute Idee, während der Bewegungsmelder in der Einfahrt, im Flur, im Keller oder auch im Gäste-WC Sinn macht und der Präsenzmelder zum Beispiel im Arbeitszimmer oder auch im Bad hilfreich sein kann. Dabei kann die Beleuchtungssteuerung vollautomatisch oder rein manuell erfolgen oder eine Kombination aus beidem bilden.

Die Jalousie-Steuerung mittels Smart Home Lösung

Jalousien helfen dabei, das Raumklima zu beeinflussen und sind somit auch eine wichtige Komponente in Punkto Energiesparen. Doch nicht nur in Hinblick auf die Energieeffizienz macht eine Jalousie-Steuerung Sinn. Sie erhöht auch den Komfort und die Sicherheit. So kann zum Beispiel durch automatisch gesteuerte Jalousien die Anwesenheit der Bewohner vorgetäuscht werden, wenn diese gerade in den Ferien sind. Zudem sind heruntergelassene Jalousien immer auch ein guter mechanischer Schutz vor Einbrechern, welche sich über die Fenster Zutritt zur Wohnung beziehungsweise ins Haus verschaffen wollen.

Der Komfort der Bewohner wird insofern erhöht, als das sie am Abend, wenn es dämmert beispielsweise nicht selbst dafür sorgen müssen, dass sich die Jalousien schließen. Mithilfe einer Zeitschaltuhr können sie sich zudem mithilfe der Jalousien wecken lassen. Fahren diese zum gewünschten Zeitpunkt automatisch hoch, kommt Tageslicht ins Schlafzimmer und weckt die Bewohner. Das Aufwachen durch Tageslicht ist eine deutlicher schonendere Art des Weckens, als es mit einem Wecker der Fall wäre.

Durch den Einsatz von Zeitschaltuhren und Helligkeitssensoren funktioniert die Jalousie-Steuerung vollautomatisch, kann bei Bedarf aber auch manuell erfolgen. Im nächsten Punkt werden die verschiedenen Optionen, die bei der Installation einer automatischen Jalousie-Steuerung zur Auswahl stehen, beleuchtet.

Optionen der automatischen Jalousie-Steuerung

Die im Folgenden aufgelisteten Optionen zur Jalousie-Steuerung funktionieren jeweils für sich allein, oft macht es aber Sinn, verschiedene Elemente miteinander zu kombinieren.

Grafik 3 - Smart Home - Intelligente Jalousien

Zusätzliche Tipps zum Strom-Sparen

Nachdem nun die Beleuchtungs- und Jalousie-Steuerung behandelt wurden, folgen drei weitere Tipps zum Thema smartes Strom-Sparen:

  • Der Stromverbrauch von Kleinstgeräten darf in der Summe nicht unterschätzt werden. Auch im Standby-Modus verbrauchen die eingebauten oder angedockten Netzteile Strom. Es gibt jedoch Tools, die erkennen, wenn ein Gerät in den Standby-Modus wechselt. Sie schalten es dann direkt ab.
  • Es sollte überlegt werden, welche Arbeitsabläufe unbedingt den Einsatz von Strom erfordern und welche nicht. Wer beispielsweise die Hecke stutzen will, kann zur klassischen Heckenschere greifen, anstatt den elektrischen Heckentrimmer zu benutzen und wer seine Blumen gießen will, braucht dafür nicht unbedingt eine vollautomatische Bewässerungsanlage, sondern kann die Gießkanne nutzen. Zwar geht damit auch ein wenig Komfort verloren, doch die von Hand ausgeführten Tätigkeiten schonen die Umwelt und sind zudem noch ein kostenloses Fitness-Training.
  • Klimaanlagen fressen sehr viel Strom. Sie sollten deshalb, so pc-magazin.de, ausgeschaltet bleiben, wenn sie nicht gerade aus medizinischen Gründen notwendig sind. Wer die Räume dennoch per Klimaanlage kühlen will, sollte diese nur einige Grad unter Außentemperatur einstellen. Noch besser ist es natürlich, die Klimaanlage in die intelligente Gebäudesteuerung zu integrieren. So schaltet sich die Anlage zum Beispiel nur ein, wenn der Raum auch genutzt wird und stellt die Kühlung automatisch ab, wenn die Fenster geöffnet werden.


2. Clever heizen – Kosteneinsparung dank Zeitschaltuhr und Smartphone-Apps

Wer beim Thema Heizen an Kosten- und Energiesparen denkt, meint häufig, fortan im Kalten sitzen und zwei Pullover tragen zu müssen. Doch das stimmt nicht. Smart-Home-Lösungen erlauben es, den Energieverbrauch um 20 bis 30 Prozent zu senken und das Wohnen gleichzeitig noch komfortabler zu machen.

Die Heizungssteuerung per Smartphone-App oder per Zeitschaltuhr? Die jeweiligen Vor- und Nachteile

Die Zeitschaltuhr ist mittlerweile schon fast ein Klassiker, wenn es um die Heizungssteuerung geht. Die Heizungssteuerung per App hingegen gibt es erst seit einigen Jahren. Die Vorteile der Zeitschaltuhr liegen klar auf der Hand. Zum einen ist sie kostengünstig zu erwerben, zum anderen fällt die Installation nicht schwer. Doch der größte Vorteil ist natürlich die Energieersparnis. So können Bewohner einfach einstellen, dass die Heizung die Temperatur zu einer bestimmten Uhrzeit hoch oder runterdrehen soll.

Mit dem Smartphone die Temperatur im eigenen Zuhause regeln.

Mit dem Smartphone die Temperatur im eigenen Zuhause regeln.
© Andrey Popov – Fotolia.com

Die Heizungssteuerung per Smartphone-App ist, je nach gewähltem System, kostspieliger und zudem anfällig für Cyber-Attacken. Die Vorteile der App: Je nach Anbieter können Bewohner die App nutzen, um, genau wie mit der Zeitschaltuhr, die Wärmezufuhr in der Wohnung zu regeln. Die App ist jedoch deutlich praktischer als eine einfache Zeitschaltuhr, denn so kann die Heizungsanlage auch von unterwegs gesteuert werden.

Wer beispielsweise doch eine Stunde früher als eigentlich gedacht nach Hause kommt, kann mithilfe der App dafür sorgen, dass sich die Heizung automatisch einschaltet und die Wohnräume wärmt. Wer auf eine einfache Zeitschaltuhr setzt, die erst zur vorher eingestellten Uhrzeit die Temperatur hochdreht, wird in eine kalte Wohnung kommen. Des Weiteren bieten viele Apps zahlreiche Zusatzfunktionen, wie Auswertungen und Grafiken des eigenen Energieverbrauchs oder auch die Option, die Heizung mit anderen intelligenten Smart-Home-Systemen zu verbinden.

Diese Möglichkeiten werden für eine höhere Energieeffizienz im Gebäude sorgen.

Tado und Homematic – zwei beliebte Systeme im Vergleich

Große Heizsystemhersteller bieten meist ihre eigenen Techniken an, jedoch können sich Verbraucher auch für herstellerunabhängige Nachrüstsysteme entscheiden. Diese können auch zum Einsatz kommen, wenn das betreffende Objekt nur gemietet ist, denn sie lassen sich rückstandslos wieder entfernen und im neuen Zuhause neu installieren. Zwei der aktuell wichtigsten Systeme auf dem Markt sind Tado und Homematic.

Die Smart Home App erkennt offene Fenster und schaltet die enteprechenden Heizkörper ab

Wird ein Fenster geöffnet, regelt der Heizkörper automatisch die Temperatur herunter.
© thingamajiggs – Fotolia.com

Wie einem Beitrag von rp-online.de entnommen werden kann, zeichnet sich Tado vor allem dadurch aus, dass es das Heizsystem direkt steuert, während bei Homematic die Steuerung über die Heizkörperventile erfolgt. Die einzelnen Heizkörperventile können dank Homematic individuell angesteuert werden, auch außerhaus per Smartphone. Es ist allerdings auch weiterhin möglich, die Temperatur manuell hoch, beziehungsweise herunter zu drehen. Auch eine Koppelung an die Fenster ist eine Option, sodass der Heizkörper seine Temperatur herunterregelt, sobald die Fenster geöffnet werden.

Bei Tado wiederum handelt es sich um ein sogenanntes „Stand Alone“-System. Der Raumthermostat, welcher für die Steuerung des Heizsystems zuständig ist, wird hier gegen eine neue Steuereinheit ausgetauscht. Um die Verbindung mit dem Internet zu ermöglichen, wird ein Gateway in die Telefonanlage eingesteckt. Mithilfe der dazugehörigen Smartphone-App kann der Nutzer nun verschiedene Anwendungen steuern. So ist es etwa möglich, die eigene Wohlfühltemperatur einzustellen. Genauso können Bewohner dank der App auch dafür sorgen, dass die Heizkörper die Raumtemperatur senken, wenn niemand Zuhause ist. Tado sorgt zum Beispiel dafür, dass die Heizung die Wohnung weniger stark aufheizt, wenn der Wetterbericht für den Nachmittag Sonnenschein voraussagt und die Zimmer durch das hereinfallende Sonnenlicht sowieso erwärmt würden.

Der große Nachteil des Systems ist hingegen, dass es ein eigenes Heizsystem benötigt und deshalb zum Beispiel in einem Mietshaus nicht zum Einsatz kommen kann.

Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass sowohl Homematic als auch Tado ein großes Einsparpotential mitbringen. Zudem sind sie beide praktisch, da sie nachträglich installiert und bei einem Umzug sogar mitgenommen werden können.

Die Angreifbarkeit ungesicherter Smart-Home-Systeme: Sicherheit und Datenschutz

Im smarten Zuhause wertet eine zentrale Steuerungseinheit Daten aus. Diese wiederum ist mit dem PC, dem Tablet und dem Smartphone verbunden, entweder über Funk, WLAN oder Kabel und vernetzt diese wiederum mit den einzelnen Smart-Home-Elementen. Seine privaten Daten einem System anzuvertrauen, macht jedoch auch angreifbar, nämlich dann, wenn Dritte in das System eindringen und die Daten auslesen oder Datenmissbrauch betreiben.

Deshalb ist es wichtig, stets auf eine gesicherte Internetverbindung zu achten. Wie einem Beitrag von immonet.de zu entnehmen ist, zeigte ein Test des unabhängigen Instituts AV-Test, dass zahlreiche Systeme gravierende Mängel aufweisen. Gemeint sind zum Beispiel fehlende Verschlüsselungen oder leicht zu knackende Passwörter. Neu angeschaffte Systeme sollten also stets über eine verschlüsselte Internet-Verbindung verfügen. Zudem ist es nicht ratsam, sich für ein System zu entscheiden, welches über den Server eines Dritten geht, da dies das Sicherheitsrisiko erhöht.


3. Wasser sparen – Duschen mit amphiro und Eva

Wasser sparen und dennoch das volle Duschvergnügen genießen – ist das möglich?

Wasser sparen und dennoch das volle Duschvergnügen genießen – ist das möglich?
© Lars Zahner – Fotolia.com

Duschaufsätze für den Wasserhahn und die Dusche, welche das Wassersparen ermöglichen und kostengünstig im Baumarkt zu erwerben sind, kennt mittlerweile wohl jeder. Die folgenden zwei Innovationen hingegen hat so wohl noch kaum jemand in seinem Badezimmer.

Eva – Die smarte Dusche aus Kalifornien

Die smarte Dusche namens Eva, die im US-amerikanischen Bundesstaat Kalifornien entwickelt wurde, soll es dem Anwender erlauben, bis zu 50 Prozent Wasser einzusparen. Zudem soll sie auch das Duscherlebnis als solches verbessern können.

Viele Menschen lassen die Dusche erst eine Weile laufen, bevor sie sich darunter stellen, schließlich braucht die Dusche eine gewisse Zeit, bis sie die gewünschte Wassertemperatur erreicht hat und kaum jemand möchte sich morgens eiskaltes Wasser über den Körper laufen lassen. Doch meist läuft die Dusche auch mit der Wunschtemperatur noch etwas, bis der Betreffende bemerkt, dass das Wasser warm genug ist und sich darunter stellt.

Eva ist da anders. Sobald die Wunschtemperatur, welche natürlich vorher exakt eingestellt werden kann, erreicht ist, stoppt der Wasserdurchlauf. Er wird erst dann per Knopfdruck wieder freigegeben, wenn tatsächlich eine Person unter der Dusche steht. Doch die intelligente Dusche hat noch mehr zu bieten. So erkennt sie beispielsweise, ob der Nutzer gerade unter dem Wasserstrahl steht oder daneben, zum Beispiel weil er sich einseift. Steht er neben dem Wasserstrahl wird der Wasserschwall auf 70 Prozent reduziert. Wird wieder unter den Strahl getreten, gibt er automatisch wieder die vollen 100 Prozent Wasser frei. Auf diese Weise wird Wasser gespart und der Duschende muss gleichzeitig nicht frieren, wie es der Fall wäre, würde er den Hahn komplett zudrehen. Tritt der Nutzer noch weiter vom Wasserstrahl zurück, verringert sich der Wasserdruck sogar auf 40 Prozent.

Alles erfolgt ganz automatisch und niemand muss mehr Zeit und Nerven dafür aufbringen, an den Warm- und Kaltwasserhähnen herumzuschrauben. Eva unterstützt den Duschenden auch dabei, insgesamt weniger Wasser zu verbrauchen. Eine dazugehörige App erlaubt es, die eigene Duschzeit einzustellen. Neigt sich die vorgegebene Duschzeit dem Ende, warnt die Dusche den Duschenden 45 Sekunden im Vorfeld und reduziert dann den Wasserlauf. Wer Spaß daran hat, kann seine Duschzeiten auch in das eigens eigenrichtete Eva-Netzwerk hochladen und sie mit denen seiner Freunde vergleichen.

Der amphiro a1 aus Zürich

Das kleine Gerät amphiro a1 wurde in Zürich entwickelt und kommt zusammen mit einer kurzen Anleitung per Post. Wie einem Erfahrungsbericht von siio.de zu entnehmen ist, dauert die Installation des amphiro a1 fünf Minuten. Da das Gerät das vorbeifließende Wasser zum Energiegewinn nutzt, sind keine Batterien notwendig. Das kleine Helferlein verfügt über ein Display auf welchem der Nutzer nachvollziehen kann, wie viel Wasser er verbraucht, welche Temperatur es hat und wie viel Energie das Duschen umgerechnet kostet. Aus diesen Daten berechnet amphiro dann die Energieeffizienzklasse. Auch, wenn die Wasserzufuhr während des Duschens abgestellt wird, zum Beispiel um sich einzuseifen, startet das Gerät nicht wieder bei null. So lassen sich nach dem Duschen der gesamte Duschvorgang und das dabei verbrauchte Wasser sowie die Energie nachvollziehen.

Wer möchte, kann seinen Duschverbrauch auf der offiziellen Website von amphiro eingeben und erfährt so mehr über sein Duschverhalten, beziehungsweise darüber, wie umweltfreundlich und wassersparend es ist. Laut Angaben des Schweizer Bundesamtes soll amphiro dafür sorgen, dass im Jahr 440 kWh Wärmeenergie und 8.500 Liter Wasser eingespart werden können. Dies gilt allerdings nur dann, wenn die Besitzer das smarte Gerät nutzen, um ihr eigenes Duschverhalten umzustellen. Wer einfach so weiter duscht, wie bisher, wird von amphiro zwar erfahren, wie viel er verbraucht, einen anderer Effekt wird sich jedoch nicht einstellen.

Eine nette Idee ist jedoch die Darstellung eines Eisbären auf dem Display des Geräts. Steigt der Energieverbrauch beim Duschen, schmilzt diesem langsam die Eisscholle unter den Tatzen weg. Dies könnte zumindest auf Kinder einen erzieherischen Effekt haben und sie dazu motivieren, ihr Duschverhalten dauerhaft umzustellen.

Soalarthermie – nicht nur für ein heißes Duschvergnügen gut

Eine thermische Solaranlage kann für mehr als nur heißes Duschwasser sorgen

Eine thermische Solaranlage kann für mehr als nur heißes Duschwasser sorgen
© Kara – Fotolia.com

Dass thermische Solaranlagen vor allem an sonnigen Tagen ein heißes Duschvergnügen sichern, ist wohl den meisten Menschen klar. Was viele jedoch nicht wissen, ist, dass auch Haushaltsgeräte, welche heißes Wasser benötigen, an die Solaranlage angeschlossen werden können. Dies funktioniert beispielsweise mit der Spülmaschine, die immer heißes Wasser benötigt, wenn sie in Betrieb ist. Die Waschmaschine hingegen braucht zwischendurch auch kaltes Wasser. Hier ist die Installation eines vorgeschalteten Warmwassermischers die Lösung.


Fazit – Smart Home Lösungen

Niemand der Geld sparen und der Umwelt etwas Gutes tun will, muss heute noch bei Kerzenschein in der Kälte sitzen und frieren. Moderne Smart-Home-Lösungen erlauben es, das Wohnen komfortabler, energieeffizienter und sogar sicherer zu machen.

Wichtig ist, sich für ein System zu entscheiden, welches nachgerüstet werden kann. So lassen sich die Anwendungen jederzeit auf den eigenen Bedarf anpassen. Die richtige Planung ist das A und O, denn nicht alle Systeme sind miteinander kompatibel.

Sie interessieren sich für das Thema Smart Home? Dann haben wir hier weitere Informationen für Sie.

Bildverzeichnis:
Titelbild – Smart Home: © iconimage – Fotolia.com
Optionen der automatischen Jalousie-Steuerung: Alle von Fotolia.com © Dvarg, © Anikakodydkova, © Fotoschlick, © Seraphim Vector, © doris oberfrank-list, © AA+W

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Stephan Günther

"Für eine erfolgreiche Energie- und Wärmewende ist eine realistische und unabhängige Informationsbereitstellung wichtig. Bei Energieheld ist dies unser tägliches Bestreben."