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KfW Effizienzhaus: Alles zur KfW Effizienzhaus-Förderung & Typen im Vergleich

Bild: Effizienzhaus
Effizienzhäuser verbrauchen wenig Energie | © Shutter Baby photo / shutterstock.com

Die KfW-Förderung für Effizienzhäuser ist sozusagen die Krone staatlicher Förderprogramme für energieeffiziente Gebäude in Deutschland. Bis zu 67.500 Euro Förderung können Sie auf diesem Weg (KfW 261) erhalten.

Doch dafür müssen strenge Standards erfüllt werden. Was ein Gebäude zum Effizienzhaus macht, welche Standards es gibt und wie viel Förderung Sie von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) erhalten, können Sie im folgenden Artikel erfahren.

Inhalt


    KfW Effizienzhaus: Was ist das?

    Bild: Effizienzhaus / Energielabel
    Referenz für Effizienz - der Effizienzhaus-Standard | © Syda Productions / shutterstock.com

    Der Effizienzhaus-Standard ist ein von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) auf Basis eines in der Energieeinsparverordnung 2009 (EnEV 2009) genormten Referenzgebäudes eingeführter Energiestandard für Wohngebäude. Er beschreibt den energetischen Zustand eines Gebäudes.

    Ein Effizienzhaus ist demzufolge ein Gebäude, das durch Bauart und Gebäudetechnik besonders energieeffizient ist und somit diesem Standard entspricht. Wichtig: Die Kennzahl gibt den Effizienzhaus-Standard an und sagt aus, wie energieeffizient das Gebäude (im Vergleich zum Referenzhaus) ist und damit auch, wie viel KfW-Förderung man von der KfW-Bank erhalten kann. Dabei ist das KfW Effizienzhaus 100 (Prozent) das Referenzgebäude, an dem sich alle anderen Standards orientieren.

    So funktioniert die Berechnung

    Zum besseren Verständnis: Wenn Sie für Ihr Gebäude einen Effizienzhaus-Standard von 115 (Effizienzhaus Denkmal) anstreben, bedeutet das, dass der Energiebedarf des Gebäudes maximal 15 Prozent höher sein darf, als der des Referenzgebäudes (KfW Effizienzhaus 100).

    Plant man ein Haus nach KfW Effizienzhaus-Standard 40 zu bauen oder zu sanieren, so darf der Energiebedarf des Gebäudes nur 40 Prozent vom Energiebedarfs des Effizienzhaus 100 ausmachen. Um eine EE-Klasse (Erneuerbare-Energien-Klasse) ganz gleich welchen Effizienzhaus-Standards zu erreichen, müssen zudem 65 Prozent des Energiebedarfes des Gebäudes mit erneuerbaren Energien und / oder unvermeidbarer Abwärme gedeckt werden. Der Einsatz einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung ist eine weitere Voraussetzung für den EE-Status. Zuletzt müssen noch alle Effizienzhäuser Niedertemperatur-Ready (NT-ready) sein. Das bedeutet, dass eine Vorlauftemperatur von 55 °C nicht überschritten werden darf. Effizienzhäuser Denkmal sind hiervon ausgenommen.  

    In 4 Schritten zum eigenen Effizienzhaus

    Um eine KfW-Förderung für ein Effizienzhaus zu erhalten, müssen Sie VOR Baubeginn zunächst einen Energie-Effizienz-Experten (zertifizierter Energieberater der dena-Expertenliste) mit der Planung des Vorhabens beauftragen. Danach suchen Sie einen Finanzierungspartner (z. B. Ihre Hausbank), der den Kredit für Sie bei der KfW beantragt.

    Nachdem Ihnen die KfW die Förderung bestätigt hat, schließen Sie einen Kreditvertrag ab (Kredit). Die Bauarbeiten können beginnen. Nach deren Abschluss stellt der Energie-Effizienz-Experte die sogenannte Bestätigung nach Durchführung (BnD) aus - diese reichen Sie bei Ihrem Finanzierungspartner ein und der Tilgungszuschuss wird Ihnen gutgeschrieben.

    Bild: Energieheld-Tipps

    Durch die Einführung der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) und nachfolgenden Novellierung sind neue Effizienzhaus-Klassen geschaffen sowie Förderungen sowohl für Sanierungen als auch für Neubauten nach Effizienzhaus-Standard angepasst worden.


    Beratung zur Förderung

    KfW Effizienzhausförderung: Kredit 261 für Sanierung nach Effizienzhaus-Standard

    Bild: Zum Effizienzhaus saniertes Einfamilienhaus
    Zum Effizienzhaus saniert | © Altrendo Images / shutterstock.com

    Sollten Sie nicht über ausreichend Eigenkapital verfügen, um Ihre Immobilie zum Effizienzhaus zu sanieren, steht Ihnen der Kredit KfW 261 mit Tilgungszuschuss zur Verfügung. Das bedeutet, dass Sie einen gewissen Prozentsatz der Kreditsumme – die Förderung – nicht zurückzahlen müssen. 

    Wie hoch diese Förderung ausfällt, hängt von der erreichten Effizienzhausstufe ab. Der Kredit ist im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) für Sanierungen von Wohngebäuden (BEG WG) erhältlich und gilt seit 2021. Das Programm KfW 461 wurde 2022 eingestellt. 

    Erreichen Sie eine der neu eingeführten Erneuerbare-Energien-Klassen (EE-Klasse) bzw. Nachhaltigkeits-Klassen, steigt der Kreditrahmen von 120.000 Euro auf 150.000 Euro. Dadurch erhält man einen um 5 Prozent erhöhten Fördersatz. 

    Unter Berücksichtigung aller möglichen Boni ist ein Fördersatz von bis zu 45 Prozent der Kreditsumme von bis zu 150.000 Euro möglich. Das entspricht einer maximalen Fördersumme von 67.500 Euro.

    Zum Erreichen der EE-Klasse müssen allerdings mindestens 65 Prozent des Wärmebedarfs des zu sanierenden Gebäudes durch erneuerbare Energien und / oder unvermeidbare Abwärme gedeckt werden. 

    Voraussetzung für den Erhalt der Förderung ist allerdings, dass die Sanierung in einzelnen Etappen durchgeführt und am Ende ein Effizienzhaus-Standard erreicht wird. Genauere Informationen kann Ihnen ggf. Ihr Energie-Effizienz-Experte geben.

    Effizienzhaus-Standard Förderung (KfW 261 Kredit)
    KfW-Effizienzhaus Denkmal Tilgungszuschuss** von 5 % der Kreditsumme von höchstens 120.000 €, max. 6.000 €
    KfW-Effizienzhaus Denkmal EE-Klasse* Tilgungszuschuss** von 10 % der Kreditsumme von höchstens 150.000 €, max. 15.000 €
    KfW Effizienzhaus 100 Wird seit dem 28.07.2022 nicht mehr gefördert
    KfW Effizienzhaus 100 EE-Klasse* Wird seit dem 28.07.2022 nicht mehr gefördert
    KfW Effizienzhaus 85 Tilgungszuschuss** von 5 % der Kreditsumme von höchstens 120.000 €, max. 6.000 €
    KfW Effizienzhaus 85 EE-Klasse* Tilgungszuschuss** von 10 % der Kreditsumme von höchstens 150.000 €, max. 15.000 €
    KfW Effizienzhaus 70 Tilgungszuschuss** von 10 % der Kreditsumme von höchstens 120.000 €, max. 12.000 €
    KfW Effizienzhaus 70 EE-Klasse* Tilgungszuschuss** von 15 % der Kreditsumme von höchstens 150.000 €, max. 22.500 €
    KfW Effizienzhaus 70 EE, WPB-Klasse***Tilgungszuschuss** von 25 % der Kreditsumme von höchstens 150.000 €, max. 37.500 €
    KfW Effizienzhaus 55 Tilgungszuschuss** von 15 % der Kreditsumme von höchstens 120.000 €, max. 18.000 €
    KfW Effizienzhaus 55 EE-Klasse* Tilgungszuschuss** von 20 % der Kreditsumme von höchstens 150.000 €, max. 30.000 €
    KfW Effizienzhaus 55 (und 55 EE), WPB-Klasse***Tilgungszuschuss** von 45 % der Kreditsumme von höchstens 150.000 €, max. 67.500 €
    KfW Effizienzhaus 55 EE, WPB, SSB-Klasse****Tilgungszuschuss** von 40 % der Kreditsumme von höchstens 150.000 €, max. 60.000 €
    KfW Effizienzhaus 40 Tilgungszuschuss** von 20 % der Kreditsumme von höchstens 120.000 €, max. 24.000 €
    KfW Effizienzhaus 40 EE-Klasse* Tilgungszuschuss** von 25 % der Kreditsumme von höchstens 150.000 €, max. 37.500 €
    KfW Effizienzhaus 40 (und 40 EE), WPB-Klasse***Tilgungszuschuss** von 35 % der Kreditsumme von höchstens 150.000 €, max. 52.500 €
    KfW Effizienzhaus 40 EE, WPB, SSB-Klasse****Tilgungszuschuss** von 45 % der Kreditsumme von höchstens 150.000 €, max. 67.500 €
    KfW-Baubegleitung (Ein- & Zweifamilienhaus) Tilgungszuschuss von 50 % der förderfähigen Kosten von höchstens 10.000 €, max. 5.000 €

    * Erneuerbare-Energien-Klasse: Zum Erreichen müssen mindestens 65 Prozent des Wärmebedarfes durch erneuerbare Energien und / oder unvermeidbare Abwärme erzeugt werden; ** Der Tilgungszuschuss entspricht in dieser Tabelle dem maximal möglichen Fördersatz; *** Die 25 Prozent energetisch schlechtesten Gebäude in Deutschland profitieren in diesem Rahmen von dem sogenannten „Worst Performing Building“ Bonus (WPB) in Höhe von 10 Prozent; **** SSB steht für "Serielle-Sanierung-Bonus“. Wenn mehrere Gebäude in einem standardisierten Verfahren zu Effizienzhäusern 55 oder 40 saniert werden, kann der Bonus in Höhe von 15 Prozent beansprucht werden. Er ist mit allen anderen Boni kombinierbar. Allerdings ist er in Kombination mit dem WPB auf insgesamt 20 Prozent gedeckelt. 

    Energieheld-Hinweis

    Achtung: Die Zinskonditionen der KfW sind sehr dynamisch und haben sich zuletzt teilweise täglich geändert. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir die Zinssätze nicht auf tagesaktuellem Stand halten können. Die jeweils aktuellen Konditionen finden Sie auf der Website der KfW.

    Konditionen für den Kredit KfW 261

    Um Ihnen einen besseren Überblick zur Kreditförderung der KfW zu verschaffen, haben wir nachfolgend die Kreditkonditionen des Programms KfW 261 für Sie zusammengestellt. Dabei gelten die Konditionen für Sanierungen und Neubauten gleichermaßen. Es sei noch erwähnt, dass Sie zwischen Annuitätendarlehen und endfälligem Darlehen wählen können. Sollten Sie Fragen hierzu haben, nutzen Sie unser Angebotsformular und nehmen Sie Kontakt zu unseren Beratern auf. Sie helfen Ihnen gerne.

    • Maximale Zinsbindung 10 Jahre
    • Die bereitstellungs-provisionsfreie Zeit beträgt 12 Monate
    • Kostenfreie Sondertilgungen sind nicht möglich
    • Annuitätendarlehen, Sollzins / Effektivzins pro Jahr: 0,24 % / 0,24 % (4 - 10 Jahre); 1,37 % / 1,38 % (11 - 20 Jahre); 1,65 % / 1,66 % (21 - 30 Jahre)
    • Endfälliges Darlehen: 1,77 % / 1,78 % (4 - 10 Jahre)
    • Tilgungsfreie Anlaufzeit: Je nach Laufzeit 1 bis 2 Jahre, 1 bis 3 Jahre oder 1 bis 5 Jahre
    • Mögliche Laufzeiten: 4 bis 10 Jahre / 11 bis 20 Jahre / 21 bis 30 Jahre

    (Stand: Januar 2024)


    Beratung zur Förderung

    KfW Effizienzhaus als Neubau

    Bild: Neubau nach Effizienzhaus-Standard
    Neues Effizienzhaus | © Jaruwan Jaiyangyuen / shutterstock.com

    Sollten Sie planen ein Haus zu bauen, können Sie dafür ebenfalls Förderung erhalten. Allerdings wurde die Förderung für Neubauten wegen Budgetmangels zweimal (kurz) ausgesetzt. So musste die Neuauflage der Neubauförderung am 20.04.2022 bereits nach 3 Stunden wieder eingestellt und durch das Nachfolgeprogramm ersetzt werden. Den Zuschuss KfW 461 für energieeffiziente Neubauten gibt es dagegen nicht mehr.

    Seit März 2023 gibt es das KfW-Programm 297/298, welches das KfW-Programme 261 für Neubauten ablöste. Der maximale Kreditbetrag liegt bei 150.000 Euro pro Wohneinheit und kann beantragt werden, wenn der Effizienzhausstandard EH 40 Nachhaltigkeits-Klasse mit dem "Qualitätssiegel Nachhaltige Gebäude" (QNG) erreicht wird.

    Bild: Energieheld-Tipps

    Achtung: Für Neubauten wird nur noch der Standard EH 40 mit „Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude“ (QNG) durch das KfW-Programm 297/298 gefördert. 

    Für die energetische Sanierung kann nur noch der Kredit KfW 261 mit Tilgungszuschuss genutzt werden – der Zuschuss KfW 461 existiert nicht mehr. Sollten Sie Fragen haben, helfen unser Berater Ihnen gerne.


    Beratung zur Förderung

    KfW Effizienzhaus: beispielhafte Sanierungen und Neubauten

    Bild: Thermografie Bild zur Bestandsaufnahme
    Thermografie für Bestandsaufnahme | © Ivan Smuk / shutterstock.com

    Damit Sie eine bessere Vorstellung davon bekommen, wie eine Förderung aussehen kann, haben wir im Folgenden einmal ein paar Sanierungsbeispiele für Sie durchgespielt. Selbstverständlich handelt es sich hier nur um Beispiele.

    Im konkreten Fall kann die Förderung natürlich davon abweichen. Ausschlaggebend dafür ist, welche Kosten entstehen und welche Effizienzhaus-Klasse Sie erreichen.

    Beispiel 1: KfW Kredit 261 - KfW Effizienzhaus 70 EE-Klasse

    In diesem Beispiel saniert die Familie Herber aus Mainz ihren Altbau aus dem Jahre 1970 zum Effizienzhaus. Zusätzlich kombiniert sie die Förderung des Programms KfW 261 mit dem Programm KfW 455 B (Barrierefreiheit) – und lässt sich gleich das Badezimmer barrierefrei mit sanieren.

    Dabei entstehen Kosten in Höhe von insgesamt 184.200 Euro. Demgegenüber steht eine Förderung von 42.700 Euro. Das entspricht knapp einem Viertel der Gesamtkosten. Familie Herber muss also noch 141.500 Euro bezahlen. Rechnungsdetails können Sie der folgenden Tabelle entnehmen.

    Sanierung Kosten ohne Förderung Förderprogramm Förderung Kosten inkl. Förderung
    KfW Effizienzhaus 70 EE-Klasse* 140.000 € BEG WG: KfW 261 Kredit mit Tilgungszuschuss Zuschuss** von 25 % der förderfähigen Kosten (140.000 €); 35.000 € 105.000 €
    Barrierefreies Badezimmer 36.000 € KfW 455-B Zuschuss (Barrierefreiheit) bis 2.500 € 33.500 €
    Baubegleitung 8.200 € BEG WG: KfW 261 Kredit mit Tilgungszuschuss; Fachplanung und Baubegleitung Zuschuss von 50 % der förderfähigen Kosten (8.200 €); 4.100 € 4.100 €
    Gesamtkosten 184.200 € Kombination aller genannten Förderprogramme 39.100 € 145.100 €

    * Erneuerbare-Energien-Klasse ** Setzt sich zusammen aus Tilgungszuschuss (5 Prozent) und EE-Bonus (5 Prozent)

    Beispiel 2: KfW Kredit 261 Denkmalschutz EE-Klasse

    Herr Vogt hat ein altes Landhaus geerbt und plant die Sanierung des Gebäudes. Da es unter Denkmalschutz steht, kann er allerdings nur sehr begrenzt sanieren lassen, weil er ansonsten gegen Auflagen des Denkmalschutzes verstößt. Daraufhin beauftragt er einen Energie-Effizienz-Experten, die Sanierung den Auflagen entsprechend zu planen. Auf dessen Rat entschließt er sich, das Haus nach Effizienzhaus-Standard Denkmal Erneuerbare-Energien-Klasse zu sanieren.

    Die Kosten hierfür liegen bei insgesamt 160.000 Euro. Demgegenüber steht eine Förderung in Höhe von insgesamt 16.000 Euro aus dem Programm KfW 261 der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Herr Vogt zahlt also nur noch 140.200 Euro für die Sanierung. Die Rechnungsdetails entnehmen Sie bitte der nachfolgenden Tabelle.

    Sanierung Kosten Förderprogramm Förderung Kosten inkl. Förderung
    KfW-Effizienzhaus Denkmal EE-Klasse* 148.000 € BEG WG: KfW 261 Kredit mit Tilgungszuschuss Zuschuss** von 10 % der förderfähigen Kosten von höchstens 150.000 €***; 14.800 € 133.200 €
    Baubegleitung 12.000 € BEG WG: KfW 261 Kredit mit Tilgungszuschuss; Fachplanung und Baubegleitung Zuschuss von 50 % der förderfähigen Kosten von höchstens 10.000 €** ; 5.000 € 7.000 €
    Kosten gesamt 160.000 €  Kombination aller genannten Förderprogramme 19.800 € 140.200 €

    * Erneuerbare-Energien-Klasse; ** Setzt sich zusammen aus Tilgungszuschuss (5 Prozent) und EE-Bonus (5 Prozent) ; *** Maximal förderfähiger Betrag

    Beratung zur Förderung

    KfW Effizienzhaus: Vorteile & Nachteile

    Bild: Effizienzhaus mit Sparpotenzial
    Einsparungen dank niedriger Betriebskoten | © Andrey_Popov / shutterstock.com

    In diesem Kapitel wollen wir klären, ob sich der Aufwand nach Effizienzhaus-Standard zu bauen oder zu sanieren lohnt. Dazu wollen wir einmal die Vorteile und Nachteile näher beleuchten.

    Zu den Vorteilen gehören die hohe Förderung, die sehr niedrigen Betriebskosten der Immobilie, der gesteigerte Wiederverkaufswert der Immobilie und das verbesserte Wohnklima. Zudem schont man natürlich die Umwelt und wirkt dem Klimawandel entgegen.

    Zu den Nachteilen gehören der höhere Preis für die Sanierung bzw. den Neubau, die teure Anschaffung einer Lüftungsanlage zur Schimmelvermeidung sowie die Antragsformalitäten der Förderung. Zudem muss man vertrauenswürdige Handwerksbetriebe finden, die die Arbeiten ausführen.

    Die letzten beiden Punkte können Sie allerdings umgehen, indem Sie den Energie-Effizienz-Experten mit der Durchführung beauftragen. Er stellt den Antrag form- und fristgerecht und findet zuverlässige Handwerksbetriebe aus Ihrer Region. Sie brauchen sich um nichts zu kümmern.

    Vorteile Nachteile
    Hohe Förderung von der KfW Hohe Kosten
    Niedrige Betriebskosten durch Energieeinsparung Zur Vermeidung der Schimmelbildung wird eine teure Lüftungsanlage benötigt
    Wertsteigerung / höherer Wiederverkaufswert Formalitäten der Beantragung
    Besseres Wohnklima Passende Handwerksbetriebe müssen gefunden werden
    Energie-Effizienz-Experte findet Handwerksbetriebe, stellt Förderantrag und prüft fachgemäße Umsetzung der Handwerksarbeiten nach Durchführung  
    Dient dem Klimaschutz