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Kosten einer Einblasdämmung - übliche Preise

Foto: Einblasdämmung Schlauch
Einblasdämmung in der Fassade | © Jan Janzen / NordDämm

Einblasdämmungen kosten weniger und sind einfacher durchzuführen. Das stimmt. In der Regel ist die Dämmung mit Einblasverfahren kostengünstiger als andere Dämm-Methoden.

Jedoch variieren auch die Kosten für eine Einblasdämmung je nach dem angewandten Einblasdämmungs-Verfahren und dem eingesetzten Dämmstoff zwischen 15 Euro und 55 Euro je m2.

Hier haben wir für Sie einen Kosten-Vergleich für die verschiedenen Einblasverfahren und Dämmstoffe aufbereitet.


Navigation

1. Einleitung

2. Kosten

3. Vorteile und Nachteile

4. Varianten

5. Durchführung

6. Amortisation

Hochwertige Einblasdämmung schon ab 15 € pro m²

Einleitung: Einblasdämmung senkt die Heizkosten

Foto: Kerndämmung in eine Fassade von außenKerndämmung einer Fassade | © Norddämm/Energieheld

In vielen alten Gebäuden sind die Hohlräume von Wänden und Böden, sowie die Gefache zwischen den Dachschrägen gar nicht oder nur schlecht gedämmt. Im Winter geht dadurch viel Heizenergie verloren und im Sommer wärmen sich die Räume unerträglich auf.

Um dies zu verhindern und die Energieeffizienz zu steigern, sollten die Schwachstellen gedämmt werden. Die Hohlräume mit Dämmplatten oder Dämmmatten zu dämmen, ist jedoch oftmals relativ kostenintensiv und sehr zeit- und arbeitsaufwendig, da die Wände und Böden aufgerissen werden müssen.

Mit einer Einblasdämmung können diese bestehenden Hohlräume jedoch günstig und schnell gedämmt werden, da kaum Nebenarbeiten anfallen und der Dämmstoff direkt dort eingebracht wird, wo er hin soll.

Das zu dämmende Gebäude muss über einen Hohlraum in Dach, Wand oder Boden verfügen, wenn per Einblasdämmung gedämmt werden soll, außer beim Dachboden, bei dem auch offen aufgeblasen werden kann. In Deutschland ist ein Hohlraum jedoch häufig gegeben, da in den Dachschrägen oftmals keine oder kaum Dämmung vorhanden ist oder ein zweischaliges Mauerwerk vorhanden ist.


Übersicht: Kosten einer Einblasdämmung

Hier sehen Sie die üblichen Kosten für eine  Einblasdämmung in der Übersicht:

OrtVerfahrenKosten für ein Einfamilienhaus*Kosten pro m2
Dachschrägen Dämmsacksystem ca. 3.000 € ca. 50 - 65 €
  Hartfaserplatten-System ca. 2.250 € ca. 40 - 50 €
Flachdach (80m²) Kaltdach einblasen ca. 2.400 € ca. 20 - 40 €
Dachboden begehbar ca. 1.950 € ca. 15 - 50 €
  nicht-begehbar ca. 1.200 € ca. 15 - 25 €
Fassade Kern-Einblasdämmung ca. 2.600 € ca. 15 - 30 €
Keller vorhandener Hohlraum ca. 1.200 € ca. 15 - 25 €
  nachtr. Balkenkonstruktion ca. 3.600 € ca. 50 - 70 €

Vorteile und Nachteile bei einer Einblasdämmung

Oft möglich: Die Kerndämmung der Fassade ist gerade in Gebäuden der nördlichen Hälfte Deutschlands oftmals möglich, da hier viele Häuser eine vorgesetzte Klinkerschale haben, also über ein zweischaltiges Mauerwerk mit Hohlraum verfügen.

Schnell durchgeführt: Für ein Einfamilienhaus benötigen die Fachbetriebe in der Regel nur einen einzigen Arbeitstag. Morgens wird mit den Arbeiten angefangen, Nachmittags ist die Dämmung beendet. Zudem entsteht wenig Schmutz, da die Dämmung in den Zwischenwänden der Fassade Platz findet. Es werden keine Wände aufgestemmt oder mit Klebstoffen gearbeitet.

Relativ geringe Kosten: Die Einblasdämmung ist im Vergleich zu anderen Dämmmethoden die kostengünstigste. In der Tabelle oben sehen Sie einen Überblick über die ungefähren, jeweiligen Kosten. Der geringe Preis resultiert aus dem geringen Arbeitsaufwand und daraus, dass der Dämmstoff als loser Schüttdämmstoff vorher keiner weiteren Verarbeitung (etwa zu Platten, etc.) bedarf.

Hier ist ein Foto, dass die Einblasdämmung in eine Dachschräge zeigtWährend einer Komplettsanierung: Einblasdämmung einer Dachschräge | © Norddämm / Energieheld

Dämmstärke abhängig vom Holraum: Ein Nachteil ist, dass die Dicke der Dämmung nur so breit sein kann, wie eben der Hohlraum breit ist. Der Hohlraum beschränkt also die Stärke der Dämmung. Dennoch wird bei jeder Kerndämmung der U-Wert (quasi die Dämmwirkung) der Wand deutlich verbessert, selbst wenn nur etwa 5cm Dämmstoff eingebracht werden.

Ein Beispiel: Eine klassische ungedämmte Wand aus 17,5cm Kalksandstein, 5cm (ruhende) Luftschicht und 11,5cm Klinkerschale hat einen U-Wert von etwa 1,65W/m²K. Wird dieser Hohlraum nun mit 5cm EPS-Granular WLG 033 gefüllt, so sinkt der U-Wert auf 0,52W/m²K, verbessert sich also um fast 70%. Zum Vergleich: beim Neubau wird ein Wert von 0,28W/m²K gefordert.


Durchführung einer Einblasdämmung - Dachschrägen und Fassade

Wir haben hier eine Einblasdämmung eines Einfamilienhauses begleitet.

Hier wurde eine Komplettsanierung vorgenommen, so dass die Zwischensparren (Gefache) des Daches gut vorbereitet werden konnten. Die Kerndämmung der Fassade des zweiten Hauses wurde mit EPS-Kügelchen durchgeführt

Einblasdämmung des Daches

  1. Der Einblasschlauch wird vom Wagen auf der Straße aus in den 1. Stock des Hauses gelegt
  2. Der Dämmstoff (hier Zellulose) wir in die Einblasmaschine eingebracht und dort zerkleinert
  3. Mittels des Schlauches wird der Dämmstoff dann oben in das Dach eingeblasen
  4. Am Ende wird alles wieder versiegelt

 

Einblasdämmung der Fassade (Kerndämmung)

  1. Die Bohrlöcher werden angezeichne
  2. Bohrungen durch die Wetterschale (Fassadenwand des Hauses) in den Hohlraum
  3. Mittels des Schlauches wird der Dämmstoff auch hier eingeblasen
  4. Am Ende wird alles wieder versiegelt

 


Quelle: Gemeinsames Sanierungsprojekt mit der Firma NordDämm (Jan Janzen)

Unterschiedliche Varianten der Einblasdämmung

Das Verfahren der Einblasdämmung ist vielfältig. Es wird für Dämmungen in der Fassade, im Dach und der obersten Geschossdecke angewandt. Hier ein kleiner Überblick über die gängigsten Methoden.

Kern-Einblasdämmung der Fassade

Die klassische Kerndämmung. Gebäude, welche über ein zweischaliges Mauerwerk verfügen, können eine Einblasdämmung in der Fassade vornehmen lassen. Hierzu wird der Dämmstoff in den Hohlraum zwischen Wetterschale (aussen) und Tragschale (innen) eingeblasen.

Kern-Einblasdämmung von außen

Foto: Kerndämmung in eine Fassade von außen Kerndämmung durch d. Aussenschale der Fassade | © Dachfit GmbH

Im Normalfall wird diese Form der Einblasdämmung von außen durchgeführt. Dazu bohren die Handwerker der Fachbetriebe zunächst kleine Löcher in die Fugen der Fassade. Danach wird hierdurch der Dämmstoff eingeblasen. Je nach Dämmstoff wird so ein Bohrloch für alle ein bis drei Quadratmeter benötigt. Diese werden später natürlich wieder geschlossen.

Die anfallenden Kosten sind im Vergleich zu anderen Einblasorten pro Quadratmeter recht gering. Jedoch umfasst die Fassade einen großen Anteil an der thermischen Hülle, was die Gesamtkosten im Vergleich erhöht.


Kern-Einblasdämmung von innen

Foto: EinlasungEinblasdämmung in die Fassade | © TJ Dämmtechnik

Die Einblasdämmung der Fassade (Kerndämmung) kann ebenfalls von innen durchgeführt werden. Dies ist immer dann sinnvoll, wenn man die kleinen Bohrlöcher in den Fügen der Fassade außen gar nicht sehen möchte.

Bei der von innen durchgeführten Einblasdämmungen lassen sich die Bohrlöcher leichter verbergen. Nach dem Streichen oder Tapezieren der Wand sind sie nicht mehr sichtbar. Die Fassade bleibt also von außen unverändert. Sollten Sie ohnehin das gesamte gebäude renoviren wollen, bietet sich diese Einblasvariante an.

Nachteil ist jedoch der Mehraufwand bei der Durchführung der Dämmung. Entstehender Staub fällt somit direkt innerhalb des Gebäudes an. Zudem ist es für den Handwerker meist etwas aufwändiger im Haus zu dämmen, da die Wände in der Regel schlechter zugänglich sind, als von außen. Schränke etc. können den Zugang etwas erschweren und die Arbeitszeit etwas verlängern

Link: Weitere Informationen über die Kern-Einblasdämmung können Sie hier entdecken.


Einblasdämmung in den Dachboden

Foto: Dachboden dämmenZellulose in die Geschossdecke | © Holzconnect GmbH

Die Einblasdämmung kann ebenfalls in der Dämmung des Dachbodens Verwendung finden. Hierfür wird der Dämmstoff in den Hohlraum des Dachbodens eingeblasen. 

Ebenfalls möglich ist die Einblasdämmung in einem nicht-begehbaren Dachboden. Hierbei wird der Dämmstoff lediglich auf den nicht benutzten Dachboden aufgeblasen. In diesem Fall ist der Dachboden nicht mehr wirklich als Stauraum nutzbar, meistens wird lediglich ein hochgelegter Gang erzeugt.

Link: Mehr über die Einblasdämmung der obersten Geschossdecke erfahren Sie hier.


Finanzielle Amortisation der Kosten

Foto: Perlite Einblasdämmstoff Kosten wieder "reingeholt" | © Mona Makela / shutterstock.com

Die Einblasdämmung stellt die kostengünstigste Variante dar, um Ihr Haus zu dämmen. Mit Hilfe des Einblasverfahrens wird Ihr Haus in der Regel in ein bis zwei Tagen gedämmt. Sie als Hausbewohner werden von den Arbeiten kaum beeinträchtigt. Die einfache Durchführung der Einblasdämmung ist auch einer der Hauptgründe, weshalb die Kosten hier eher gering sind. Natürlich gibt es auch hier Kostenspannen, vor allem wegen der verschiedenen Dämmstoff-Kosten und die jeweils benötigte Menge davon.

Das Besondere an der Technik der Einblasdämmung sind die relativ geringen Kosten. Aus diesem Grund lohnen sich Einblasdämmungen auch finanziell wesentlich früher. Durch die Wärmedämmung werden die in dem Gebäude anfallenden Energiekosten gesenkt. Es muss weniger Geld für das Heizen mit Gas, Öl, Pellets, Strom, etc. ausgegeben werden. Diese Kostenersparnis rechnet sich.

Stellt man die Investitions-Kosten für die Einblasdämmung den Einsparungen der Energiekosten gegenüber, so haben sich die Kosten in den meisten Fällen nach etwa 4 bis 5 Jahren amortisiert. Die Kosten wurden wieder "hereingeholt". Die Dämmung selber wird jedoch noch eine ganze Zeit länger vorhanden bleiben. Während dieses Zeitraums spart man jedoch durch die Dämmung natürlich weiterhin Energiekosten ein.

Letztlich spart man mit den meisten Einblasdämmungen also nicht nur CO2, sondern vor allem auch nachhaltig Energie-Kosten ein. Wie viel dies genau ist, kann man schlecht vorhersagen, da das gesamte Gebäude betrachtet werden muss. Zudem ist das eigene Heizverhalten stets ein wichtiger Faktor für die Höhe der anfallenden Energiekosten.

Hier ist ein Foto, dass die Befüllung einer Einblasmaschine mit Zellulose zeigtHier wird vor Ort ein Zellulose-Dämmstoff in die Einblasmaschine eingefüllt | © Norddämm / Energieheld

Energieheld-Whiteboard: 3 Arten der Fassadendämmung

Quelle: © energieheld / youtube.com

In diesem Energieheld-Whiteboard informieren wir über die 3 gängigen Arten, die Kosten* und die Förderungen der Fassadendämmung.

*ACHTUNG: Wir beziehen uns hierbei auf durchschnittliche Werte für ein bereits bestehendes Ein- bzw. Mehrfamilienhaus. Alle Zahlen und Kosten sind als ungefähre Näherungswerte zu verstehen.


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Geschrieben von:
Stephan Günther


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