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Photovoltaik & Stromspeicher

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Inhaltsverzeichnis

Funktionsweise des Solar-Wechselrichters

Als Teil einer an das öffentliche Stromnetz gekoppelten Photovoltaik-Anlage, wandelt der Wechselrichter Gleichspannung aus Solarmodulen in Wechselspannung um. Auf der Eingangsseite des Wechselrichters befindet sich ein Gleichspannungswandler. Dieser wird von einem Mikroprozessor gesteuert.

Die Ausgangsseite weist einen ein-, zwei- oder dreiphasigen Wechselrichter auf. Dieser speist in ein Niederspannungsnetz oder im Fall von größeren Geräten, mit Unterstützung eines Transformators, in ein Mittelspannungsnetz ein. Der Wechselrichter synchronisiert sich hierbei automatisch mit dem öffentlichen Stromnetz.

Welcher Solar-Wechselrichter passt zur Ihrer Photovoltaik-Anlage?

Um bestimmen zu können, welcher Wechselrichter zu Ihrer Photovoltaik-Anlage passt, orientieren Sie sich an der Anzahl der PV–Module und an der Leistung Ihrer Photovoltaik-Anlage. Um den Wechselrichter wirtschaftlich zu betreiben, ist eine volle Auslastung des Wechselrichters unbedingt empfehlenswert.

Preise für einen Wechselrichter

Wählen Sie den Wechselrichter passend zu Ihrer Photovoltaik-Anlage. Dabei kommt es vor allem auf die Leistung der PV-Anlage an, also auf die maximale Eingangsspannung. Weiter unterscheiden sich die Wechselrichter vor allem in ihrer Ausstattung, Qualität und Wirtschaftlichkeit.

Preise für einen Wechselrichter
Je nach Ausstattung müssen Sie mit Preisen von 300 Euro bis 1.700 Euro rechnen.

Welche Arten von Wechselrichtern gibt es?

Die Wechselrichter lassen sich grundlegend in zwei Arten unterscheiden. Zum einen der Photovoltaik–Wechselrichter mit einem Transformator, dieser übernimmt die Trennung von DC (Gleichstrom) und AC (Wechselstrom).

Die Trennung erfolgt galvanisch (die Stromkreise sind nicht gleichstrommäßig verbunden) und der Photovoltaik-Generator kann einpolig geerdet werden, freischwebende Potenziale in der Anlage können dadurch verhindert werden. Zum anderen ein Photovoltaik –Wechselrichter ohne Transformator.

In diesem Fall sind Eingangs- und Ausgangsseite auf elektrischer Ebene miteinander verbunden. Die Wechselrichter weisen in diesem Fall einen hohen Wirkungsgrad auf. Besondere Sicherheitsvorkehrungen sind hier zu treffen, da keine galvanische Trennung vorliegt.

Drei gängige Varianten von Wechselrichtern lassen sich unterscheiden:

  • Modul-Wechselrichter (engl. Micro-Inverter): Das einzelne Photovoltaik-Modul weist einen einphasigen Wechselrichter auf, dieser ist in der Anschlussdose integriert. Eine Gleichstromverkabelung ist damit nicht mehr relevant. Besonders bei einer Photovoltaik-Anlage, die aus verschieden ausgerichteten Teilfeldern besteht, macht ein Modul-Wechselrichter Sinn.
  • Strang-Wechselrichter (engl. String-Inverter): Ein meist einphasiger Wechselrichter, dieser speist Energie von einem oder mehreren Strängen in das öffentliches Stromnetz ein.
  • Zentral-Wechselrichter: Der Zentral-Wechselrichter wird bei einer Leistung von 100 kWp eingesetzt, ist modular aufgebaut und hat die Form eines Schaltschrankes.

Wo ist der Solar-Wechselrichter anzubringen?

Bild: Strom Einspeisung
Einspeisung ins öffentliche Netz | © fractalgr / shutterstock.com

Um den Wechselrichter möglichst lange verwenden zu können, sollten Sie darauf achten, ihn vor Umwelteinflüssen und extremer Witterung zu schützen, ihm aber auch genügend Raum für eine ausreichende Belüftung zu lassen.

Einen solchen Ort zu finden ist mitunter nicht ganz einfach, zumal auch noch hinzukommt, dass geeignete Unterbringungsorte daher vor allem Keller, Dachböden oder gar etwas außerhalb des Hauses, z. B. in einer Garage, sind.

Orientierungshilfe für den richtigen Wechselrichter - der 'Photon Wechselrichter Test'

Das Angebot für Wechselrichter ist sehr vielfältig. Um einen besseren Überblick zu erhalten, empfehlen wir die regelmäßigen Tests durch das Fachmagazin 'Photon', welches die Wechselrichter nicht nur nach dem maximalen Wirkungsgrad und dem europäischen Wirkungsgrad testet, sondern einen eigenen, realitätsnahen Testwert, den 'Photon Wirkungsgrad', entwickelt hat.

Hersteller, die ein Leistungsvermögen von unter 90 Prozent dieses Wirkungsgrades erzielen, werden mit der Note "mangelhaft" bewertet. Eine Amortisierung für diesen Wechselrichter ist nur schwer oder gar nicht zu erzielen.