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Holzheizung mit Förderung

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Inhaltsverzeichnis

Allgemeines zur Förderung Ihrer Holzheizung

Der Austausch einer Heizungsanlage ist in den seltensten Fällen ein Grund zur Freude. Viel Geld muss investiert und vielleicht aufwendige Änderungsarbeiten durchgeführt werden. Man sollte aber versuchen, in die Zukunft zu schauen. Moderne Heizungen sind mittel- und langfristig eine finanziell äußert lohnende Investition, denn die Effizienz neuerer Heizungen ist mit alten Modellen kaum zu vergleichen.

Das gilt umso mehr für die Holzheizung, mit der so günstig geheizt werden kann, wie mit keiner anderen konventionellen Öl- oder Gasheizung, mit einem allgegenwärtigen und außerdem auch noch CO2-neutralen Brennstoff. Dafür sind die Kosten für die Anschaffung aber auch häufig recht hoch. Aus diesem Grund, und weil er die Energiewende vorantreiben möchte, schreibt der Staat großzügige Förderung in Form von Zuschüssen und Krediten für energetische Sanierung und die Verwendung erneuerbarer Energien aus. Und eine moderne Holzheizung zählt zu beidem.

Höchstmögliche Förderung für die Holzheizung

Zu Beginn des Jahres 2020 wurde die Förderung für Heizungen von der Bundesregierung grundlegend novelliert. Die Unterscheidung in Basisförderung und Innovationsförderung existiert nicht mehr. Die unterschiedlichen Fördersätze wurden vereinheitlicht - insgesamt ist die Förderung jedoch gestiegen. Seitdem gibt es für eine Holzheizung 35 Prozent der förderfähigen Kosten als Förderung. Diese wird vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) vergeben. 

Holzheizung Förderung Altbau / Neubau
Scheitholzvergaser 35 % der förderfähigen Kosten
Hackschnitzelheizung 35 % der förderfähigen Kosten
Pelletheizung  35 % der förderfähigen Kosten
Pelletofen mit Wassertasche bis 25kW 35 % der förderfähigen Kosten

Antragstellung für die Förderung

Bild: Mann mit Antrag auf Klemmbrett
Antragstellung auf Förderung | © Mark Moz / pixabay.com CC0

Natürlich sind bei dem Antrag auf Förderung für Ihre Holzheizung einige Dinge zu beachten. Vor allem die Zuschüsse des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) bieten sich als Förderung für eine Holzheizung an, denn sie sind häufig wesentlich höher als die Zuschüsse der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW).

Außerdem fördert die KfW Holzheizungen auch nur anteilig im Rahmen von Effizienzhaus-Sanierungen. Lediglich im Neubau kann diese Förderung mit der des BAFA kombiniert werden. Außerdem gibt es noch einen Kredit zur Finanzierung einer Heizung auf Basis erneuerbarer Energien, der ebenfalls kombinierbar ist.

Grundsätzlich ist jeder berechtigt, die BAFA-Förderung zu erhalten. Dazu muss der Antrag auf Förderung  vor Beginn der Bauarbeiten (der Abschluss eines Liefervertrages / Auftragsvergabe für die neue Holzheizung) online beim BAFA eingehen. Außerdem muss auch ein Kostenvoranschlag des ausführenden Fachunternehmens für die Holzheizung alle anfallenden Arbeiten hochgeldaden werden.

Alle Formulare für den Antrag auf Förderung finden Sie auf der Internetseite des BAFA. Sollte eine Förderung von der KfW gewünscht sein, müssen diese vor Umsetzungsbeginn zusammen mit einem zertifizierten Energieberater beantragt werden.

Vorgaben für die Holzheizung

Um eine Förderung für ihre Holzheizung erhalten zu können, muss diese einige Voraussetzungen erfüllen. Sie muss eine Nennwärmeleitung von mindestens 5 kW haben. Außerdem muss sie bestimmte Emmissionswerte einhalten und der Wirkungsgrad des Kessels muss mindestens 89 Prozent betragen - bei Pelletöfen sogar 90 Prozent. Hackschnitzelheizungen und Scheitholzvergaser müssen zudem über einen Pufferspeicher verfügen.

Für die Hackschnitzelheizung muss dieser mindestens 30 Liter pro kW Nennwärmeleistung groß sein, für den Holzvergaser sogar 55 Liter pro kW Nennwärmeleistung. Zudem muss die Heizung über Brennwerttechnik oder eine sekundäre Partikelabscheidung der im Abgas enthaltenen Partikel verfügen (siehe Tabelle unten). Außerdem muss die Anlage in den Listen der förderfähigen Anlagen gelistet sein (automatische oder handbeschickten Holzheizungsanlagen).​

Holzheizung max. CO-Emission max. Feinstaub-Emission Mindestvolumen des Pufferspeichers minimaler Kesselwirkungsgrad
Pelletheizung 200 mg pro m³ 20 mg pro m³ n / a 89 %
Hackschnitzelheizung 30 l pro kW
Holzvergaser-Pellet- bzw. Holzvergaser-Hackschnitzel-Kombikessel 55 l pro kW
Scheitholzvergaser 15 mg pro m³

BAFA-Förderung

Nachdem die Formalitäten geklärt sind, werfen wir nun einen Blick auf die verschiedenen Möglichkeiten zur Förderung. Da Holzheizungen natürlich zu den erneuerbaren Energien zählen, greift hier auch primär die BAFA-Förderung. Alternativ finden Sie in einem späteren Abschnitt auch Informationen zur KfW-Förderung für eine Holzheizung.

Grundsätzlich erhält man für die Installtion einer Holzheizung immer 35 Prozent der förderfähigen Kosten erstattet. Im Bestandsbau besteht zudem die Möglichkeit durch den Austausch einer alten Ölheizung gegen eine Holzheizung eine erhöhte Förderung zu bekommen. Die Rede ist von der sogenannten Ölaustauschprämie. In einem solchen Fall erhalten Sie 45 Prozent statt der üblichen 35 Prozent Förderung vom BAFA - also 10 Prozent mehr.

Heizung übliche Förderung Ölaustauschprämie Gesamtförderung
Pelletheizung 35 % der förderfähigen Kosten 10 % der förderfähigen Kosten 45 % der förderfähigen Kosten
Hackschnitzelheizung 35 % der förderfähigen Kosten 10 % der förderfähigen Kosten 45 % der förderfähigen Kosten
Holzvergaser 35 % der förderfähigen Kosten 10 % der förderfähigen Kosten 45 % der förderfähigen Kosten

Förderung durch KfW-Programme

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bietet eine Vielzahl von Krediten und Zuschüssen für energetische Sanierungen. Mit BAFA-Zuschüssen für eine Holzheizung kombinierbar sind aber nur die Kreditprogramme 153 (Energieeffizient Bauen) für den Neubau eines energieeffizienten Gebäudes und 167 (Energieeffizient Sanieren - Ergänzungskredit) für die Sanierung von Heizungsanlagen in Wohngebäuden, die erneuerbare Energien verwenden. Das Kreditprogramm 151/152 und der Zuschuss 430 sind nicht mit der BAFA-Förderung kombinierbar.

KfW-Zusatzkredit 167 (Energieeffizient Sanieren) (Kombinierbar mit BAFA-Förderung)

Der KfW-Zusatzkredit 167 ist speziell für Heizungssysteme wie die Holzheizung gedacht, die unter Verwendung erneuerbarer Energien laufen. Sie können die Förderung durch diesen Kredit in Anspruch nehmen, wenn ihre Aktuelle Heizung vor 2009 Installiert wurde.

Sollzins (effektiv) Laufzeit Tilgungsfreie Zeit Zinsbindung
0,78 % (0,78 %) 4 - 10 Jahre 1 - 2 Jahre 10 Jahre

Der Kreditrahmen beträgt hierbei bis zu 50.000 Euro pro Wohneinheit, die Saniert werden soll und das Geld ist maximal drei Jahre lang abrufbar. Bei Zahlung eines Vorfälligkeitsentgeltes ist auch eine frühzeitige Tilgung möglich. Beachten Sie auch, den gewünschten Betrag möglichst genau zu wählen, da nach vier Monaten für nicht abberufene Beträge eine Bereitstellungsprovision anfällt.

KfW-Kredit 153 (Energieeffizientes Bauen; kombinierbar mit BAFA-Förderung)

Die Förderung durch den Kredit KfW 153 bietet sich an, wenn Sie entweder ein Haus erwerben oder selbst eines Bauen möchten. Allerdings muss das Haus hierfür mindestens den Standard eines KfW-Effizienzhaus 55 erreichen, ansonsten sind Sie von diesem Kredit ausgeschlossen.

Sollzins (Effektivzins) für das Kredit-Programm KfW 153 Laufzeit tilgungsfreie Anlaufzeit Zinsbindung
0,75 % (0,75 %) 4 - 10 Jahre 1 - 2 Jahre 10 Jahre
0,95 % (0,95 %) 11 - 20 Jahre 1 - 3 Jahre 10 Jahre
0,95% (0,95 %) 21 - 30 Jahre 1 - 5 Jahre 10 Jahre

Hier können Sie bis zu 120.000 Euro pro Wohneinheit als Kredit erhalten. Außerdem können Sie bis zu 25 Prozent der Kreditsumme als Förderung erhalten. Das entspricht einem Betrag von 30.000 Euro als Förderung. Diese können Sie dann noch mit der Förderung des BAFA kombinieren. So erhalten Sie die maximale Fördersumme für die Holzheizung bzw. für Ihren Neubau.

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