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Neuer Holzvergaser gesucht?

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Inhaltsverzeichnis

Allgemeines zum Holzvergaser

Holzvergaser haben mit anderen Holzheizungen gemein, dass sie Holz als Brennstoff verwenden. Dort enden die Gemeinsamkeiten aber auch: Holzvergaser sind, im Gegensatz zur Pellet- oder Hackschnitzelheizung, günstig in der Anschaffung, benötigen wenige Zusatzkomponenten, funktionieren dafür aber auch nicht vollautomatisch. Sie verbrennen ganze Scheite (zwischen 0,3 und 1,1 Metern Länge), die täglich manuell nachgelegt werden müssen.

Wie funktioniert ein Holzvergaser?

Bild: Innenansicht eines Holzscheitvergasers im Betrieb
Ein Holzvergaser während des laufenden Betriebs | © Viessmann Werke

Ein Holzvergaser funktioniert anders als die übrigen Holzheizungen. Der Heizkessel besitzt quasi eine zweigeteilte Kammer: In der ersten wird das Holz getrocknet und erhitzt, bis es „ausgast“, also verschiedenste Gase durch die Hitze aus dem Holz austreten.

Dieses Holzgas wird abgesaugt und in die zweite Kammer geführt, wo es bei hohen Temperaturen verbrannt wird. Durch diese hohen Temperaturen kann ein Großteil des Holzes rückstandslos verheizt werden. Durch diese umfassende Verbrennung erreichen Holzvergaser hohe Wirkungsgrade bei sehr niedrigen Emissionswerten. So sparen Sie Geld und können gleichzeitig noch das Klima schützen.

Befüllung und Brenndauer beim Holzvergaser

Holzvergaser müssen in der Regel von Hand beschickt werden, nur so kann das Holz optimal für eine effektive Verheizung platziert werden. Dabei wird eine Ladung - zumeist 90 bis 300 Liter - unter Volllast in ca. 5 Stunden verbrannt. Um Wärmeverlust zu vermeiden und die Umwelt und den Schornstein zu schonen, ist es empfehlenswert, stets unter Volllast zu heizen. Damit man nicht ständig Holz nachfüllen muss, sollte man einen Pufferspeicher anbauen, in dem die Wärme gespeichert wird.

Pufferspeicher für den Holzvergaser

Wie alle Holzheizungen ist auch der Holzvergaser auf einen Pufferspeicher angewiesen, da er nur mit Speicher wirtschaftlich und effizient betrieben werden kann und man nur so eine staatliche Förderung für die Heizung bekommt. Außerdem erhöht der Speicher den Komfort, da man nicht dauernd Holz nachlegen muss.

Beim Pufferspeicher handelt es sich um einen gut isolierten Wassertank, in dem das im Holzvergaser erhitzte Wasser vor Wärmeverlusten geschützt bis zur endgültigen Benutzung gespeichert wird. Die Mindestgröße liegt bei 55 Liter pro Kilowatt Nennleistung, wenn man für die Heizung eine Förderung bekommen möchte, zu empfehlen sind jedoch eher 80 bis 90 Liter pro Kilowatt.  Allerdings darf der Speicher auch nicht zu groß sein, sonst geht Wärme verloren.

Bei einigen Anbietern sind Pufferspeicher im Holzvergaser-Paket enthalten. Falls nicht, sollte dieser nachgekauft werden. Die Kosten für einen Pufferspeicher betragen dann ca. 1.500 bis 3.000 Euro. Es gibt auch platzsparende Kombispeicher, die aus einem zusätzlichen Tank Warmwasser für den Haushaltsgebrauch zur Verfügung stellen können und meist ab 2.000 Euro zu haben sind. Wie hoch der Preis genau ist hängt vor allem von der Art und vom Fassungsvermögen eines Speichers ab.

Grafik: Schematische Darstellung eines Holzvergasers mit Pufferspeicher und Heizkreislauf
Billig heizen mit Holz | © Energieheld GmbH

Welchen Brennstoff benötigt ein Holzvergaser?

Es gibt zwar Holzvergaser, bei denen auch Pellets-, Sägespäne oder Hackschnitzel verheizt werden können, die meisten Holzvergaser verwenden aber Stück- oder Scheitholz als Brennstoff. Die Art des Holzes hat Einfluss auf die Wärmeleistung und Schmutzentwicklung.

Eichen, Buchen oder andere harte und vor allem trockene Laubhölzer sind am besten geeignet. Außerdem sollte man darauf achten, Stückholz in der richtigen Größe zu verwenden, damit es einerseits in den Holzvergaser passt und andererseits im Kessel nicht zu viel Platz „verschenkt“ wird.

Platzbedarf von Holz

Der Platzbedarf von Holz ist vergleichsweise hoch. Ein Holzvergaser mit 15 kW, der jeden Tag einmal läuft braucht etwa 0,04 Raummeter (Rm) Holz täglich (entspricht ca. 77 kWh). Das enstpricht einem Raummeter Holz alle 25 Tage. Auf das Jahr gerechnet wären das bei einer optimalen Einstellung und Nutzung des Holzvergasers mindestens 14,5 Raummeter. Da es hier aber eigentlich immer ein bisschen Schwund gibt, ist eher mit 16,5 Raummetern zu rechnen. Durch den richtigen Pufferspeicher kann man den Holzbedarf etwas verringern (auf etwa 16 Raummeter). Trotzdem benötigt man rund fünfmal so viel Raum für das Holz wie für Öl.

Brennholz lagern und trocknen

Bild: Holzscheite für Scheitholzvergaser
Brennholzlager | © wjule / pixabay.com CC0

Ein großer Nachteil des Holzvergasers ist zugleich auch eine seiner Stärken. Da der Holzvergaser kein Fördersystem und damit auch kein zentrales Brennstofflager hat, ist es möglich frisch geschlagenes Scheitholz billig zu kaufen und im Freien überdacht auf Vorrat zu lagern, bis es seinen optimalen Heizwert erreicht hat. Dadurch kann man ein Drittel des Preises sparen.

Bereits getrocknetes ofenfertiges Scheitholz sollte in der Nähe des Holzvergasers lagern, sodass man den Holzvergaser schnell und möglichst bequem nachfüllen kann. Das feuchte Holz sollte man dagegen nach dem Zusägen und Spalten überdacht und trocken lagern. Gegebenenfalls kann man es auch in einem gut gelüfteten Raum gelagert werden. Der Boden muss fest sein und es empfiehlt sich die Lagerung auf einer Palette um Schimmelbildung zu vermeiden. Das Holz muss dann, je nach Wassergehalt, 2 Monate bis 2 Jahre trocknen, bis es trocken genug ist, um es im Holzvergaser zu verbrennen.

Heizwert und Wassergehalt des Brennholzes

Den größten Einfluss auf den Heizwert hat der Wassergehalt des Holzes. Frisch geschlagenes Holz besitzt einen Wassergehalt von ca. 50 Prozent und einen Heizwert von etwa zwei Kilowattstunden (kWh) pro Kilogramm. Ordentlich luftgetrocknetes Holz besitzt bei einem Wassergehalt von etwa 20 Prozent (W20) mit 4 Kilowattstunden pro Kilogramm (kWh/kg) beinahe den doppelten Heizwert! 2,5 Kilogramm lufttrockenes Holz haben also den gleichen Energiegehalt wie ein Liter Heizöl. 

Achtung! Man sollte niemals nasses Holz im Holzvergaser verheizen. Das ist nicht nur nach Bundesimmisionsschutzverodnung (1.BImSchV) verboten, sondern auch umweltschädlich, ineffizient (und somit teuer) und stellt ein Sicherheitsrisiko dar, weil durch die zusätzlichen Ablagerungen im Kamin Kaminbrände entstehen können! Davon abgesehen hat jede Baumart etwas andere Brennwerte. Am besten geeignet zu Energiegewinnung sind Eschen, Eichen, Buchen und Robinien.

Abfall und Reinigung

Bild: Asche aus einem Holzscheitvergaser
Asche beim Holzvergaser | © Alternative Heat / flickr.com CC-BY

Moderne Holzvergaser kommen beinahe ohne Abfallproduktion aus. Das Abgasaufkommen ist sehr gering, da der größte Teil von Holz und Gasen verheizt wird. Lediglich die Asche muss ca. 1 mal die Woche entsorgt werden.

Wie oft genau hängt von der Häufigkeit der Nutzung, der Verbrennung, der Holzart, dem Rindenanteil und der Feuchtigkeit ab. Ist die Asche nicht fein und hell, kann es sein, dass die Verbrennung nicht optimal abläuft.

Auch die restliche Reinigung sollte gleich mit der Entsorgung der Asche verbunden werden um Zeit zu sparen. Das beinhaltet die Reinigung der Abgaskanäle, Wärmetauscher und des Kesselraumes. Die Reinigung kann mit dem häufig mitgelieferten Reinigungsgerät - meist eine Art Schaber - durchgeführt werden. Je nach Beschaffenheit der Asche und Ablagerungen kann man sich aber auch mit Handfegern, Drahtbürsten oder Aschesaugern behelfen.

Vorteile und Nachteile der Holzvergaser

Der größte Vorteil beim Holzvergaser sind die vergleichsweise niedrigen Kosten - sowohl in der Anschaffung als auch im laufenden Betrieb. Bei entsprechender Wohnlage, wie an einem Wald, kann der Brennstoff sogar selbst hergestellt werden. Außerdem sind die Emissionswerte sehr niedrig - ein Plus für Umweltbewusste.

Richtig genutzt und mit einem Pufferspeicher ausgestattet, ist ein Holzvergaser außerdem hocheffizient. Dafür bietet ein Holzvergaser aber natürlich auch weniger Komfort beim Heizen. Neben dem hohen Reinigungsaufwand (ein- bis zweiwöchentlich) ist vor allem das Nachfüllen per Hand vor jedem Heizen ein Faktor, der durchaus abschrecken kann.

Vorteile beim Holzvergaser Nachteile beim Holzvergaser
Günstige Anschaffungs- und Investitionskosten Brennstoff benötigt viel Platz
Richtig betrieben sehr effizient Manuelles Nachfüllen ist nötig
Günstiger, teils selbst herstellbarer Brennstoff Hoher Reinigungsaufwand
Sehr geringe Emissionswerte, wenn richtig betrieben Für größere Objekte weniger geeignet

Kosten und Förderung für einen Holzvergaser

Bild: Geldscheine
Nutzen Sie die staatliche Förderung und sparen Sie Geld | © falco / pixabay.com CC0

Heizkessel für Holzvergaser sind in der Anschaffung vergleichsweise günstig. So sind Holzvergaser mit einer Nennleistung von 15 Kilowatt (kW) für 3.000 bis 6.000 Euro zu haben.

Stärkere Systeme mit etwa 25 kW gibt es für 4.000 bis 10.000 Euro. Der Preis für einen Kessel mit 40 kW liegt bei 13.000 bis 14.000 Euro. Allerdings sind andere Heizungen in diesem Leistungsbereich auf Dauer weitaus günstiger. 

Nennleistung der Holzvergaserkessels Wärmebedarf pro Jahr Beheizte Wohnfläche (Baujahr 1980) Preisspanne (inklusive Einbau)
10 - 15 kW 18.000 - 35.000 kWh ca. 140 m² (Einfamilienhaus) 6.000 - 10.000 €
20 - 25 kW 35.000 - 50.000 kWh ca. 240 m² (Zweifamilienhaus) 8.000 - 12.000 €
ab 40 kW ca. 75.000 kWh ca. 500 m² (Mehrfamilien-haus mit 6 - 8 Wohnungen) 13.000 - 14.000 €

Da Holzvergaser manuell befüllt werden und kein Brennstofflager gebaut werdfen muss, fallen die Preise deutlich niedriger aus als bei einigen anderen Arten der Holzheizung.  Das Holz sollte überdacht im Freien gelagert werden, bis es soweit luftgetrocknet ist, dass man es nutzen kann. Das heisst, der Wassergehalt darf 10 - 15, allerhöchstens 20 Prozent nicht übersteigen.

Falls keine andere Möglichkeit besteht und das Holz in einem geschlossenen Raum gelagert und getrocknet wird, sollte unbedingt ein Belüftungssystem installiert werden, um die Gesundheit zu schützen (Pilz- und Schimmelbildung verhindern) und das Trocknen zu unterstützen. Für eine solche Anlage kann man 500 bis 2.000 Euro ausgeben. Weitere Kosten in Höhe von 1.500 bis 3.000 Euro können für einen Pufferspeicher entstehen, falls dieser extra gekauft werden muss.

Laufende Kosten für Holzvergaser

Prinzipiell gilt: Je trockener das Holz, desto besser der Heizwert und geringer die Abgasmenge, aber desto höher fällt auch der Preis aus. Einen Schüttraummeter (srm) feuchtes Kamin-Hartholz bekommt man ab etwa 60 Euro, trockenes Hartholz ab etwa 80 Euro pro Schüttraummeter. Da Besitzer von Hackschnitzelheizungen und Holzvergasern aber meist eine Verbindung zur Holzwirtschaft haben und Meterware ordern, kann man etwa von 40 Euro pro Schüttraummeter ausgehen.

Das entspricht ca. 60 Euro pro Raummeter (RM). Bei einem angenommenen durchschnittlichen Brennwert von 1870 bis 1900 Kilowattstunden pro Raummeter kostet die einzelne Kilowattstunde somit ca. 3,19 Cent. Das heisst, dass, ausgehend von einem jährlichen Wärmebedarf von 28.000 Kilowattstunden, die reinen  Brennstoffkosten für ofenfertiges Hartholz bei ca. 900 Euro pro Jahr liegen. Deutlich günstiger wird es, wenn man das Holz selber trocknet. Richtig teuer ist es dagegen, kleine Mengen Holzscheite im Baumarkt zu kaufen: Hier ist Preisen von rund 0,07 Euro pro Kilowattstunde zu rechnen.

Wer Platz genug zum Lagern hat und und noch mehr Geld sparen möchte, der sollte deshalb das 20 bis 30 Prozent günstigere Frischholz kaufen und dieses selber lagern bis es trocken ist. Weitere Kosten in Höhe von 300 Euro pro Jahr entstehen für die Wartung. Lässt man das Holz liefern muss auch dafür bezahlt werden. Generell ist es empfehlenswert, regional nach einem Holzlieferanten zu suchen, um Transportkosten niedrig zu halten.

Wärmebedarf Jährlicher Holzbedarf Preis pro Kilowattstunde Jährliche Wartung Jährliche Kosten (inklusive Wartung)*
28.000 kWh/a ca. 16 Rm 3,19 Ct 300 € ca. 1.200 €

* Ofenfertiges Hartholz, ≦ 20% Wassergehalt

Förderung für Holzvergaser

Dank der geringen Umweltbelastung und der Verwendung von erneuerbaren Energien durch Holzvergaser ist es möglich, sich den Kauf eines Holzvergasers vom Staat fördern zu lassen. Die in den meisten Fällen geeignetste Förderstelle ist das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Hier gibt es einen Zuschuss, der nicht zurückbezahlt werden muss.

Wem allerdings das Geld fehlt, die verbleibende Kaufsumme zu bezahlen, der kann bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) zusätzlich einen zinsgünstigen Kredit (KfW 167) aufnehmen, um die verbliebenen Anschaffungskosten zu bezahlen.

Förderinstitut Art der Förderung Förderung für Holzvergaser / Scheitholzkessel Förderung für Scheitholz-Hackschnitzel-Kombikessel Förderung für Scheitholz-Pellet-Kombikessel
BAFA Zuschuss 2.000 € 5.000 € 5.000 € - 8.750 €
KfW Kredit 50.000 € 50.000 € 50.000 €

Wichtig: Für beide Förderungen gilt, dass der Antrag unbedingt VOR Beginn des Einbaus gestellt wird. Dabei gilt beim BAFA bereits die vertragliche Auftragsvergabe als Beginn, während die KfW den Einbau vor Ort als Beginn betrachtet.

Eine nachträgliche Antragstellung (wie sie beim BAFA früher üblich war) führt unwiderruflich dazu, dass sämtliche Ansprüche auf Förderung erlöschen. Damit es auch sonst keine Probleme bei der Beantragung der Förderung gibt, sollte Ihr Holzvergaser zudem folgende Voraussetzungen erfüllen:

Voraussetzungen - Gebäude Voraussetzungen - Holzvergaser
Ihr Haus gehört zum Gebäudebestand (die momentan Installierte Heizung ist älter als zwei Jahre) maximale Feinstaubemission: 15 mg pro m³
Hydraulischer Abgleich für den Holzvergaser muss nachgewiesen werden minimales Pufferspeichervolumen: 55 l pro kWh
Die Abnahmebescheinigung vom Schornsteinfeger muss vorgelegt werden (reine Holzvergaser erst ab 2016) minimaler Kesselwirkungsgrad: 89 %
  maximale CO-Emission: 200 mg pro m³

Für einen leichteren Überblick stellt das BAFA eine Liste förderfähiger Holzvergaser zur Verfügung. Für eine Holzheizung wie einen Holzvergaser gibt es außerdem noch weitere Fördermöglichkeiten des BAFA.

Holzvergaser kaufen - Worauf sollte ich achten?

Holzvergaser sind umweltfreundlich und günstig in der Anschaffung. Ob die Entscheidung einen Holzvergaser zu kaufen die Richtige ist, hängt allerdings von verschiedenen Faktoren ab. Einerseits ist die Anschaffung nur sinnvoll, wenn Sie einen Zugang zur Holzwirtschaft haben und dauerhaft billig an Meterware kommen. Denn nur so ist der Holzvergaser billig in Anschaffung UND Betrieb.

Andererseits ist der Betrieb mit einiger Arbeit verbunden. Es geht bei weitem nicht nur um das regelmäßige Nachlegen von Holzscheiten und Durchführen von Reinigungsarbeiten. Sägen, spalten, stapeln, umschichten - das alles sind Arbeiten, die im Rahmen des Betriebes anfallen können. Deshalb eignet er sich eigentlich auch nur für Besitzer kleinerer, energieeffizienter Gebäude, die bereit sind die Arbeit anzupacken und günstig an Meterware kommen.

Entscheidet man sich für den Kauf eines Holzvergasers, sollte man bei der Anschaffung darauf achten, das die Leistung des Holzvergasers und die Größe des Pufferspeichers mit dem jährlichen Wärmebedarf harmonieren. Zu dem sollte man mit Blick auf die vielen Arbeiten, die mit mit dieser Heizung zusammenhängen darauf achten, dass man ihn gut befüllen kann und die Abmessungen der Brennkammer so sind, das man möglichst wenig zusätzlich sägen und spalten muss.

Kombianlagen

Bild: Kombination aus Holzscheitvergaser und Pelletheizung
Ein Holzvergaser mit zusätzlicher Pelletzuführung | © Viessmann Werke

Holzvergaser-Kombianlagen kombinieren den Holzvergaser mit einer anderen Heizung. Mit welcher Heizung der Vergaser kombiniert wird, hängt davon ab, welchen Zweck die zweite Heizung erfüllen soll. Sollen z. B. die Heizkosten weiter gesenkt werden, empfiehlt sich wegen der niedrigeren Brennstoffpreise die Kombination mit einer Pelletheizung oder einer Hackschnitzelheizung.

Hier gibt es zwei Varianten: Einmal den klassischen Holzvergaser, der von Hand befüllt wird und neben Holzscheiten auch Hackschnitzel oder Pellets verbrennen kann. Und es gibt die Kombination beider Heizungen, bei der die zweite Heizung über ein Fördersystem automatisch mit Hackschnitzeln oder Pellets versorgt wird, sodass man den Holzvergaser nicht ständig von Hand nachfüllen muss. Für beide Kombinationen gibt es erhöhte Förderbeträge des BAFA.

Eine weitere in den vergangenen Jahren wegen ihrer Umweltfreundlichkeit immer beliebter gewordene Kombination, ist die des Holzvergasers mit einer Solarthermie-Anlage. Letztere kann im Sommer die Warmwasserbereitung übernehmen, sodass der Holzverbrauch für den Holzvergaser im Sommer entfällt und sich im Winter deutlich senkt. Das spart weitere Heiz-Kosten. Die Mehrkosten für die Anschaffung der Solarthermie-Anlage amortisieren sich durch die Einsparungen nach knapp 18 Jahren, bei einer Lebensdauer von ca. 30 Jahren. Eine solche Kombination erhält ebenfalls mehr Förderung durch das BAFA.

Wenn man sich dagegen nicht ausschließlich von einem Brennstoff abhängig machen möchte, ist die Kombination mit einer Öl- oder Gasbrennwertheizung eine weitere Alternative. Somit ist man nicht von einem Brennstoff alleine abhängig und der Komfort erhöht sich, da man nicht dauernd Holz nachfüllen muss. Außerdem kann man so in Zeiten niedrigen Wärmebedarfes gezielt punktuell z. B. Warmwasser erzeugen, ohne den Vergaser hoch zu fahren und Wärme über den tatsächlichen Bedarf hinaus zu produzieren.

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