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Dachdecker Angebote

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Allgemeines zur Sanierungen am Dach

aufsparrendaemmung-dach
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Der Begriff der Dachsanierung ist an sich sehr vage gefasst. Gemeint sein können damit Ausbesserungen am Dachstuhl oder an der Entwässerung, der Entfernung von Asbest, eine Neueindeckung oder auch alle genannten Maßnahmen zusammen mit einer anschließenden Dämmung.

Wer also die notwendigen Arbeiten beim Namen nennen kann, wird viel leichter einen Anhaltspunkt zu den Kosten der eigenen Dachsanierung finden. Als Laie kann es natürlich schwer sein, die notwendigen Maßnahmen alle auf Anhieb zu erkennen - mit dem richtigen Dachdecker ist das allerdings kein Problem. Die Fläche des Daches und das Ausmaß der Bauarbeiten beeinflussen logischerweise erheblich die Kosten Ihrer Dachsanierung.

In Deutschland sollten Sie bei einem durchschnittlichen Einfamilienhaus mit einer Dachfläche von rund 100 Quadratmetern rechnen (2x Dachschräge á 50 m²), in Einzelfällen sicher auch mit bis zu 150 Quadratmetern. Ein durchschnittliches Einfamilienhaus mit Flachdach hat dagegen etwas weniger Fläche. Meist liegt sie bei ca. 80 Quadratmetern. Allerdings kann es auch hier Abweichungen nach oben geben.

Durchschnitts-Haus Fläche
Wohnfläche 140 m²
Dachschräge (2x) 50 m²
Dachfläche 100 m²
Alternativ: Flachdach 80 m²

Einbau: Was kostet ein Dachdecker?

Viele Portale verschweigen die Kosten für den Dachdecker, der neben dem benötigten Material mit seiner Arbeitszeit mitunter das teuerste bei einer Dachsanierung sein kann. Bei Energieheld sind hingegen alle Preise als Gesamtkosten der gewählten Maßnahme zu verstehen, sodass die Kosten für den Dachdecker bereits enthalten sind. Grundsätzlich werden die Kosten für einen Dachdecker in Deutschland aber immer irgendwo zwischen 40 und 80 Euro pro Stunde liegen.

Alle Dacharbeiten und Kosten im Vergleich

Bild: Komplettsanierung eines Daches
Dachsanierung inklusive neuem Dachstuhl, Dämmung und Eindeckung | © stux / pixabay.com CC0

Hier möchten wir Ihnen die Kosten aller möglichen Maßnahmen bei einer Sanierung am Dach näher bringen. Die Preise verstehen sich dabei als umfassende Gesamtpreise inklusive Material, Einbau und zusätzlichen Ausgaben wie einem Baugerüst.

Von diesen Kosten können je nach Fall noch 10 bis 15 Prozent durch staatliche Zuschüsse der KfW abgezogen werden. Für ein reguläres Dach (ca. 100 m²) sollten Sie für eine umfassende Sanierung inklusive Förderung also etwa 14.000 bis 27.000 Euro einplanen.

Dach-Sanierung Kosten pro m² Kosten für 100 m²
Gesamtsanierung 200 - 300 € 20.000 - 30.000 €
Dacheindeckung 80 - 130 € 8.000 - 13.000 €
Dämmung ohne Eindeckung 50 - 80 € 5.000 - 8.000 €
Dämmung mit Eindeckung 150 - 250 € 15.000 - 25.000 €

Gesamt-Sanierung inklusive Dachdämmung

Eine umfassende Gesamt-Sanierung umfasst beim Dach meist eine Neueindeckung, kleinere Arbeiten am Dachstuhl und auch eine Dämmung. Nach 30 bis 60 Jahren ist dies eine der häufigsten Sanierungen, wenn lange Zeit überhaupt nichts modernisiert wurde. Bei einer solch umfassenden Maßnahme sollten Sie mit Kosten zwischen 200 und 300 Euro pro Quadratmeter rechnen. Muss am Dach auch Asbest entsorgt werden, sind die Kosten eher im oberen Bereich anzusiedeln.

Wirtschaftlichkeit - lohnt sich eine Dachsanierung?

Bild: Strandbar, Sonne, Palmen
Sparen Sie Geld und machen Sie Urlaub - dank Dachdämmung | © ii7017 / pixabay.com CC0

Lohnt sich eine Dachsanierung? Diese Frage ist berechtigt. Sie lässt sich jedoch nicht pauschal beantworten. Zunächst gilt es die gesetzlichen Vorgaben der EnEV zu beachten.

Diese schreibt vor, dass Gebäude, die über keinerlei Dachdämmung verfügen oder diese vor 1985 erhalten haben, bei einer Neueindeckung auch neu gedämmt werden müssen. Gebäude, deren Dach danach gedämmt wurde, müssen jedoch nicht neu gedämmt werden.

Außerdem müssen Gebäude, die nach dem 01.02.2002 erworben wurden, unabhängig von der Regelung oben, bei einer Dachsanierung neu gedämmt werden. Gebäude, die vor diesem Datum gekauft wurden, sind von dieser Regelung jedoch ausgenommen. Grundsätzlich kann man allerdings sagen, dass sich eine Dachsanierung nur dann amortisiert, wenn das Dach auch nach dem neuesten Stand der Technik gedämmt wird. In diesem Fall, amortisieren sich die Ausgaben über die durch die Dämmung eingesparten Heizkosten.

Allerdings ist die Frage wann. Denn im Bereich der Dachdämmung gibt es viele verschiedene Möglichkeiten. Insbesondere die Aufsparrendämmung braucht sehr lange bis sie sich amortisiert und sollte eigentlich nur dann durchgeführt werden, wenn das Dach ohnehin neu eingedeckt werden muss. In einem solchen Fall amortisiert sie sich nach 9 bis10 Jahren. Auf eine Lebensdauer von rund 40 bis 60 Jahre betrachtet, lohnt sich eine solche Dachsanierung also allemal.

Hat man das Dach aber gerade erst vor ein paar Jahren neu decken lassen, muss man die Kosten dafür anteilig mit einrechnen und die Amortisierung verschiebt sich deutlich nach hinten. In einem solchen Fall, macht es mehr Sinn, sich alternativ auf eine Zwischensparrendämmung zu verlegen. Sie ist zwar nicht ganz so effektiv, dafür aber wesentlich effizienter, da das Preis-Leistungs-Verhältnis deutlich besser ist. Das gilt vor allem für alle Formen der Einblasdämmung. Sie ist preiswert, schnell durchgeführt und erfüllt die Vorgaben der EnEV.

Eine Dachsanierung ohne neue Dämmung amortisiert sich dagegen nicht. Natürlich ist eine Neueindeckung irgendawann nötig, damit es nicht beginnt durch das Dach zu regnen. Auch Reperaturarbeiten an Dachstuhl und Regenrinne sowie am Schornstein können irgendwann nötig werden. Da aber durch diese Maßnahmen keine zusätzlichen Heizkosten gespart werden, gibt es auch keine zusätzlichen Kostenersparnisse, die den Sanierungs-Kosten gegengerechnet werden können und somit auch keine Amortisation.

Bild: Amortisation Dachdämmung
Amortisation einer Dachdämmung | © Energieheld

Kosten einer allgemeinen Dachsanierung

Sieht man einmal von einer umfassenden Gesamt-Sanierung ab, dann können bei einer Dachsanierung folgende Maßnahmen anfallen: Dachstuhl oder Dachsparren erneuern, Dachfenster einbauen, das Dach reinigen und beschichten lassen, oder auch die Dach-Entwässerung (Regenrinne) reinigen oder reparieren lassen. Außerdem kann man gegebenenfalls eine Asbestsanierung vornehmen.

Maßnahme Kosten pro m²
Dachstuhl erneuern 50 - 80 €
Dacheindeckung erneuern (ohne Dämmung) 80 - 130 €
Dämmung erneuern 30 - 130 €
Dachfenster einbauen ca. 1.200 - 1.800 €
Asbest-Abriss & Entsorgung 10 - 20 €
Dachentwässerung -

Was kostet ein Dachausbau?

Bild: Dachausbau mit Aufsparrendämmung und Dachgaube
Dachausbau inklusive Aufsparrendämmung und Dachgaube | © Delphinmedia / pixabay.com CC0

Unter einem Dachausbau wird gemeinhin die Schaffung von neuem Wohnraum unter dem Dach verstanden. Häufig wird der Dachboden dafür zunächst entrümpelt und entkernt, um danach mit Rigips, bzw. OSB-Platten den Boden und die Wände zu verkleiden. Eventuell wird dabei auch eine Wärme- und Trittschalldämmung angebracht. Auch Anschlüsse für Wasser, Strom und Heizung müssen in vielen Fällen neu verlegt werden.

Gauben oder Dachfenster werden ebenfalls gerne verbaut, um das Wohnen unter dem Dach attraktiver zu gestalten. Welche Kosten bei einem solchen Dachausbau anfallen, hängt selbstverständlich von der Summe der Maßnahmen und ihrem Umfang ab. Wir möchten Ihnen deshalb im Folgenden einen groben Überblick vermitteln, damit Sie sich die finalen Gesamtkosten für Ihren Dachausbau selbst ausrechnen können.

Bauteil Kosten
Dachgaube 6.500 - 10.500 €
Gaubenfenster ab 500 € pro Fenster
Dachfenster ca. 1.200 € pro Fenster
Dämmung 3.000 - 13.000 €
Trockenbau-Arbeiten (Wand-/Boden-/Deckenverkleidung, inkl. Schallschutz) 40 - 120 € pro m2

Dachgauben und Dachfenster

Wer mehr Licht unter dem Dach haben möchte, der lässt gerne Dachfenster oder Dachgauben einbauen. Bei einem Dachfenster sollten Sie dabei inklusive Einbau mit Kosten zwischen 1.500 und 2.500 Euro rechnen, wenn die Sparrenbreite erhalten bleibt oder 1.800 bis 3.000 Euro, wenn breitere Varianten verbaut werden sollen. Eine Dachgaube ist in jedem Fall eine größere Investition - planen Sie hier mit 6.000 bis 10.000 Euro pro Gaube.

Preise für eine neue Dacheindeckung

Bild: Traditionelles norddeutsches Haus mit Reet Dach
Ein Reet-Dach kann sehr teuer werden | © Pauline_17 / pixabay.com CC0

Die Preise für eine Dacheindeckung haben in der Regel eine recht schmale Spanne, wenn mit herkömmlichen Materialien gearbeitet wird. Ausnahmen gibt es eigentlich nur bei Schiefer-, Stroh- und Reetdächern oder wenn Sie Solardachziegel installieren lassen. Für alle anderen Dacheindeckungen sollten Sie inklusive Einbau mit einem Preis von 80 bis 130 Euro pro Quadratmeter rechnen.

Bedenken Sie jedoch, dass entsprechend den Vorgaben der EnEV (Energieeinsparverordnung) entweder das Dach oder die oberste Geschossdecke gedämmt sein müssen. Eine reine Dacheindeckung ohne Dämmung kommt also nur bei Nicht-Wohngebäuden oder bei unbewohnten Dachböden mit gedämmter Geschossdecke in Frage.

Maßnahme Kosten pro m2
Dacheindeckung (ohne Dämmung) 80 - 130
Dacheindeckung (mit Dämmung nach EnEV) 150 - 250

Kosten für eine Dachdämmung

Bild: Aufsparrendämmplatten aus Polyurethan auf Dach
Hocheffektiv: Aufsparrendämmung aus Polyurethan | © Reisefreiheit_eu / pixabay.com CC0

Eine Dachdämmung ist die einzige Sanierung am Dach, mit der Sie tatsächlich Geld sparen können - alles andere dient nur der technischen oder optischen Ausbesserung.

Auch wenn eine zusätzliche Dämmung immer etwas mehr kostet, bietet sich hier ein grundsätzliches Energiesparpotenzial von 15 Prozent der jährlichen Heizkosten.

Welche Dämmung die richtige für Sie ist, hängt stark von Ihrem Budget und den örtlichen Gegebenheiten ab. Mit einer Dachboden- oder Zwischensparrendämmung sind Sie aber in jedem Fall gut bedient.

Aufsparrendämmung

Die Aufsparrendämmung ist grundsätzlich die beste, aber auch teuerste Dachdämmung und ist besonders dann zu empfehlen, wenn das Dach ohnehin neu gedeckt werden muss. Sie unterscheidet sich preislich deutlich von einer Zwischen- oder Untersparrendämmung, denn neben der Dachdämmung selbst, muss hier zusätzlich noch die Dacheindeckung entfernt und wieder neu hergerichtet werden.

Preislich ist bei einer Aufsparrendämmung mit Kosten zwischen 150 bis 250 Euro pro Quadratmeter zu rechnen. In diesen Kosten sind neben dem Einbau auch die neuen Dachziegel, Fallrohre und sonstige Anschlüsse enthalten - also ein komplett neues Dach. Der Vorteil dieser Dachdämmung liegt ganz klar darin, dass so kein Wohnraum verloren geht.

Die Aufsparrendämmung bietet sich vor allem in Kombination zusammen mit einer Zwischensparrendämmung an. Hierbei kann der Raum zwischen den Sparren mit einem Klemmfilz gedämmt werden, ohne dass dabei Wohnraum verloren geht oder weitere Arbeitsschritte notwendig werden.

Durch diese Kombination der Dachdämmung muss die Aufsparrendämmung nicht so dick ausfallen und das Dach wächst entsprechend weniger stark nach außen. Mit einer kombinierten Auf- und Zwischensparrendämmung können besonders gute U-Werte erreicht werden, die zum Beispiel für die Einhaltung der EnEV oder für die KfW-Förderungen benötigt werden.

Maßnahme Kosten pro m2
Aufsparrendämmung 150 - 250 €

Zwischensparrendämmung

Die Zwischensparrendämmung ist die am häufigsten gewählte Dachdämmung und kann auch bei vorhandener Dacheindeckung durchgeführt werden. Der Dämmstoff wird hier meist in Form von Matten oder Platten von Innen zwischen den Sparren des Daches angebracht. Hierfür muss das Dach nicht neu eingedeckt werden. Aus dem Grunde ist diese Variante der Dachisolierung auch günstiger als die Aufsparrendämmung.

Sie sollten mitKosten zwischen 50 und 80 Euro pro Quadratmeter rechnen. Statt der üblichen Zwischensparrendämmung mit Dämmmatten kann dieselbe Fläche auch mit Holz verkleidet und anschließend mit einer Einblasdämmung versehen werden (wenn eine funktionierende Unterspannbahn vorhanden ist). Diese Art der Dachdämmung geht schneller und hält die Kosten niedrig. Pro Quadratmeter kann man mit Preisen zwischen 40 und 60 Euro rechnen.

Maßnahme Kosten pro m2
Zwischensparrendämmung, klassisch 50 - 80 €
Zwischensparrendämmung, Einblasdämmung: Dämmsackmethode 50 - 65 €
Zwischensparrendämmung, Einblasdämmung: Hartfaserplattenmethode 40 - 50 €

Untersparrendämmung

Die Untersparrendämmung ist das “schwarze Schaf” unter den Dachdämmungen - wenn die Möglichkeit besteht, dann wird Sie vermieden, um Raumverlust und bauphysikalische Probleme zu vermeiden. Da die Dämmung unter den Dachsparren angebracht wird, kann sie meist nicht so dick ausfallen und ist damit keine wirklich adäquate Lösung, um ein Dach zu dämmen.

In Kombination mit einer Zwischensparrendämmung sind aber trotzdem recht gute Ergebnisse zu erzielen. Gängige Materialien für die Untersparrendämmung sind Klemmfilze aus Mineralwolle oder Platten aus Mineralwolle. Handelt es sich bei der Dachdämmung um einen Innenausbau, werden die Klemmfilze mit einer Gipskartonplatte verkleidet. Rechnen Sie bei einer reinen Untersparrendämmung mit Kosten zwischen 30 und 60 Euro pro Quadratmeter.

Energieheld-Whiteboard zur Dachdämmung

Quelle: © Energieheld / youtube.com

In diesem Energieheld-Whiteboard informieren wir über die Arten, die Kosten* und die Förderungen einer Dachdämmung. Außerdem zeigen wir einige der gängigsten Dämmstoffe.

*ACHTUNG: Wir beziehen uns hierbei auf durchschnittliche Werte für ein bereits bestehendes Ein- bzw. Mehrfamilienhaus. Alle Zahlen und Kosten sind als ungefähre Näherungswerte zu verstehen.

Dachboden (oberste Geschossdecke)

Bild: Einblasdämmung
Einblasdämmung für die oberste Geschossdecke | © Energieheld

Ist das Dach noch in einem annehmbaren Zustand, dann reicht es in den meisten Fällen, einfach den Dachboden zu dämmen. Die Einsparungen sind dieselben wie bei einer herkömmlichen Dachdämmung, bei gleichzeitig deutlich geringeren Kosten.

Nur wenn das Dachgeschoss bewohnt ist, dann kommt die Dachbodendämmung eigentlich nicht in Frage. Meist wird das sehr günstige Einblasverfahren genutzt. Dabei richten sich die Preise danach, ob die Geschossdecke unbegehbar oder begehbar sein soll.

Eine unbegehbare Geschossdeckendämmung kostet ca. 15 bis 25 Euro pro Quadratmeter. Eine begehbare Geschossdeckendämmung schlägt mit ca. 40 bis 60 Euro zu Buche. Die günstigere begehbare Variante ist besonders für sogenannte Spitzböden zu empfehlen, die nicht einmal als Abstellraum ausreichen würden.

Maßnahme Kosten pro m2
Unbegehbare Dämmung der Geschossdecke 15 - 25 €
Begehbare Dämmung der Geschossdecke 40 - 60 €

Kosten für guten Hitzeschutz

Eine Hitzeschutz-Dämmung gibt es für ein Dach per se eigentlich nicht. Für besseren Hitzeschutz werden nur entsprechende Dämmstoffe mit besonderen Eigenschaften genutzt, während das Dämmverfahren jedoch gleich bleibt (Auf, Zwischen-, oder Untersparrendämmung).

Für guten Hitzeschutz im Dachgeschoss werden Dämmstoffe mit höherer Rohdichte benötigt (zum Beispiel Holzfaser), die die Mittagshitze besser zwischenspeichern können, um diese dann Nachts wieder an die kältere Außenluft abgeben zu können. Für ein solches “Hitzeschutz-Dach” fallen in der Regel 10 bis 15 Prozent höhere Kosten, als für eine reguläre Dachdämmung an.

Kosten rund um das Flachdach

Bild: Flachdachbegrünung
Flachdachbegrünung eines Hochhauses | © Alexas_Fotos / pixabay.com CC0

Bei den Kosten für eine Dachsanierung stellt das Flachdach eine Sonderform dar, weil es hier verschiedenste Bauweisen gibt und sich die anfallenden Arbeiten auch stark von denen eines Schrägdachs unterscheiden.

Nennenswerte Beispiele wären hier die Flachdacheindeckung, bzw. Abdichtung, die Flachdachdämmung oder auch das Anlegen einer Dachbegrünung oder einer Dachterrasse.

Maßnahme Kosten
Flachdacheindeckung (ohne Dämmung) 40 - 120 € pro m2
Flachdacheindeckung (mit Dämmung) 150 - 300 € pro m2
Kaltdachdämmung 45 - 75 € pro m2
Warmdachdämmung 80 - 120 € pro m2
Umkehrdachdämmung 80 - 120 € pro m2
Einblasdämmung für Flachdach 25 - 60 € pro m2
Flachdachabdichtung 60 - 120 € pro m2
Flachdachentwässerung 150 - 290 € pro Gully
Flachdachabdichtung 60 - 120 € pro m2
Flachdachbegrünung 25 - 100 € pro m2

Förderung und Zuschüsse

Die allermeisten Dachsanierungen werden von der KfW entweder mit konkreten Zuschüssen oder mit zinsgünstigen Krediten gefördert. In Frage kommen hier der Zuschuss 430 und der Kredit 152 für Einzelmaßnahmen. Wichtig ist, dass die Förderung vor der Umsetzung und zusammen mit einem Energieberater beantragt wird. Im Nachhinein gibt es keinerlei Förderung!

Förderprogramm Förderung
KfW 430 mindestens 10 % der Kosten, max. 5.000 € pro Wohneinheit
KfW 151/152 0,75 % Effektivzins, 7,5 % Tilgungszuschuss, max. 3.750 € pro Wohneinheit

Der offizielle KfW-Fahrplan zur energieeffizienten Immobilie

Dieser 6-Schritte-Fahrplan der KfW unterstützt Sie bei der optimalen Durchführung Ihrer Fördermittelbeantragung.

Solaranlage einbauen lassen

Bild: PV-Anlagen auf Dächern
PV-Anlagen werden immer beliebter | © esbobeldijk / shutterstock.com

Wenn Sie auf Dauer noch mehr Geld sparen möchten, dann lohnt sich in vielen Fällen der Einbau einer Solaranlage. In Frage kommen hier Solarthermie-Anlagen für Wärme oder Photovoltaik-Anlagen für Strom, wobei letztere deutlich beliebter und rentabler sind.

Wird der Einbau zusammen mit einer Dachsanierung durchgeführt, dann sind die Kosten für die Solaranlage unterm Strich natürlich geringer - als Mittelweg können Sie auch bei der Sanierung nur schon mal die Halterungen für die Solaranlage montieren lassen und die eigentliche Anlage aber erst später einbauen. Dies verursacht ebenfalls geringere Kosten, als eine separate Dachsanierung mit späterem Einbau der Solaranlage.

Solaranlage Preis
Solarthermie-Anlage (Warmwasser / Einfamilienhaus Ø) ca. 4.500 €
Solarthermie-Anlage (Warmwaser + Heizungsunterstützung / Einfamilienhaus Ø) ca. 7.500 - 11.000 €
Photovoltaik-Anlage (Einfamilienhaus Ø) ca. 8.000 €
Photovoltaik-Anlage (Einfamilienhaus Ø) mit Stromspeicher ca. 22.000 €

Erklärvideo: Energieheld-Whiteboard zur Photovoltaik-Anlage

Quelle: © energieheld / youtube.com

In diesem Energieheld-Whiteboard informieren wir über die Funktionsweise, die Kosten* und die Förderungen einer Photovoltaik-Anlage.

*ACHTUNG: Wir beziehen uns in den Energieheld-Whiteboards stets auf durchschnittliche Werte für ein bereits bestehendes Ein- bzw. Mehrfamilienhaus. Alle Zahlen und Kosten sind als ungefähre Näherungswerte zu verstehen.