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Inhaltsverzeichnis

Allgemeines zur Dämmung

Auch wenn sich Gerüchte und Mythen standhaft halten, die besagen, dass Dämmung dem Raumklima oder dem Gebäude schadet, sind diese schlichtweg falsch. Eine Dämmung trägt zur energetischen Effizienz eines Gebäudes bei und erhöht dadurch den Komfort in selbigem.

Die einzigen Fälle, in denen eine Dämmung sich nachteilig auf die Gebäudestruktur auswirken kann, ist wenn entweder beim Einbau gepfuscht wird, oder wenn die Bewohner ein schädigendes Verhalten an den Tag legen, also beispielsweise nicht lüften. Aus diesem Grund soll dieser Ratgeber Ihnen dabei helfen zu verstehen, wie eine Dämmung funktioniert und wie Sie richtig damit umgehen, nicht aber beleuchten, ob eine Dämmung sinnvoll ist oder nicht.

Schimmel bei einer Dämmung

Bild: Schimmel vermeiden
Ihre Familie sollten Sie vor Schimmel schützen | © badski007 / pixabay.com CC0

Eine Dämmung erzeugt aus eigener Energie keinen Schimmel, verhindert diesen aber auch nicht. Pauschal betrachtet schimmelt eine ungedämmte Wand schneller als eine gedämmte, denn die Dämmung schützt die restliche Bausubstanz auch vor Feuchtigkeit.

Wenn sich Schimmel im Haus bildet, ist dies zumeist auf falsche beziehungsweise zu wenig Lüftung zurückzuführen und damit direkt die Schuld des Bewohners. Schimmel findet sich immer dort, wo sich Kondenswasser sammelt, also am kältesten Punkt der Raumhülle. In der Regel finden sich diese kältesten Stellen entweder an den Fenstern oder aber an Wärmebrücken.

Wärmebrücken sind schwache Stellen in der Raumhülle, durch die thermische Energie schneller entweichen kann als anderswo. Bei einer gut ausgeführten Dämmung sollten solche Schwachstellen aber nicht vorkommen. Sollten Sie doch einen Verdacht haben, könnte ein Pfusch bei der Sanierung stattgefunden haben. In diesem Fall empfiehlt es sich, einen Energieberater zu Rate zu ziehen.

Brandschutz bei Dämmungen

Ein Dämmstoff ist ein Baustoff wie jeder andere. Entsprechend muss er auch den gleichen Ansprüchen hinsichtlich Brandschutz standhalten. Mineralwolle und interessanterweise auch pflanzliche Dämmstoffe fangen erst bei Temperaturen an zu brennen, bei denen auch die Steinwände nachgeben. Einzig bei Kunststoffdämmungen (Styropor, EPS) muss auf den Flammpunkt geachtet werden. Alle gängigen Dämmstoffe aus diesen Materialien sind aber mit Flammschutzmitteln versetzt und erfüllen somit die gesetzlichen Vorschriften.

HBCD - Verbot und Alternativen

Bild: Plattenbau Mietskaserne
In Plattenbauwohnungen wurde früher meist Asbest verbaut | © zephylwer0 / pixabay.com CC0

Über Jahre hinweg wurden EPS-Dämmstoffe mit Hexabromcyclododecan (HBCD) versetzt und damit brandsicher gemacht. Seit August 2015 ist dieser Stoff verboten und darf nicht mehr in Baustoffen verwendet werden.

Dies liegt darin begründet, dass HBCD zwar nicht akut gesundheitsgefährdend ist, wie beispielsweise Asbest, dafür aber als schwer biologisch abbaubar klassifiziert wurde. Das bedeutet, dass dieser Stoff sich in Organismen anreichert und dort potenziell toxisch wirken kann.

Seit dem Verbot wird alternativ der Stoff PolyFR verwendet. Dieser ist verträglicher und erfüllt die gleichen Voraussetzungen für den Brandschutz. Ökologisch noch sinnvoller ist es, direkt einen chemiefreien Dämmstoff auf pflanzlicher Basis oder Mineralwolle zu nutzen.

Dampfbremse oder Dampfsperre?

Dampfsperre und Dampfbremse bezeichnen letztlich denselben Bauteil, eine Kunststofffolie, die zwischen Dämmung und Innenputz angebracht wird. Der Begriff Dampfsperre sichert dabei einen hypothetischen einhundertprozentigen Schutz vor Feuchtigkeit. Dieser ist aufgrund baulicher Eigenschaften der Folie und ihrer Verklebung nicht möglich. Auch ansonsten ist eine Dampfbremse eher problematisch, da sie auf keinen Fall durchbrochen werden darf.

In den letzten Jahren wird immer häufiger eine Klimamembran statt einer Dampfbremse verwendet. Diese Membran ist deutlich weniger fehleranfällig und erlaubt der Feuchtigkeit, besser zu zirkulieren und bei Bedarf auch nach innen zu entweichen. Aus diesem Grund wird die Klimamembran auch als intelligente Dampfbremse bezeichnet.

Hitzeschutz bei Dämmungen

Um auch im Sommer effizient die Temperatur auf einem angenehmen Niveau zu halten, ist die Rohdichte eines Dämmstoffs entscheidend. Besonders hohe Rohdichte findet man bei pflanzlichen Dämmstoffen. Da diese teurer als ihre Alternativen sind, nutzt man gerade im Dachgeschoss häufig eine Kombination von Mineralwolle und Zellulose als Dämmstoff.