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Allgemeines über die KfW

Bild: KfW Logo
Förderung durch die KfW | © Kreditanstalt für Wiederaufbau

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) ist eine staatliche Förderbank und hat unter anderem die Aufgabe, die Energiewende in Deutschland voranzutreiben. Hierfür gewährt die KfW sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen entweder attraktive zinsgünstige Kredite mit Tilgungszuschüssen oder einmalige Investitionszuschüsse.

Träger der KfW-Förderprogramme ist das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi). Durch die Einführung der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) ist die Förderung der KfW grundlegend überarbeitet und erhöht worden. Seit 01.07.2021 gelten die neuen Programme KfW 262 Kredit zur Förderung der Sanierung mit Einzelmaßnahmen (BEG EM), sowie die Programme KfW 261 Kredit und KfW 461 Zuschuss zur Förderung von Sanierungen und Neubauten nach Effizienzhaus-Standard (BEG WG).

Gefördert werden sowohl energetische Sanierungen von Bestandsbauten zum KfW-Effizienzhaus (KfW 261/KfW 461) als auch Einzelmaßnahmen und Maßnahmenpakete zur Verbesserung der Energieeffizienz (KfW 262). Außerdem fördert die KfW den Neubau energieeffizienter Immobilien (KfW 261/KfW 461). Mit der BEG WG wurden auch neue Effizienzhaus-Klassen für den Einsatz erneuerbarer Energien (EE-Klasse: Altbau und Neubau) oder besonders nachhaltige Neubauten (NH-Klasse) eingeführt. Damit einher gehen in der BEG EM und der BEG WG eine Erhöhung des Kredit- bzw. Förderrahmens, erhöhte Fördersätze sowie in der BEG EM die Einführung diverser Boni für Einzelmaßnahmen.

Wichtige Voraussetzung für den Erhalt der Förderung sind jedoch die fristgerechte Antragsstellung und die Förderfähigkeit der Sanierung bzw. des Neubaus. Wer z. B. Baukindergeld beantragt, muss natürlich auch Kinder haben. Zudem muss die Baugenehmigung bzw. notarielle Kaufbestätigung bis zum 31.03.2021 erfolgt sein. Danach endet die Förderfähigkeit. Anträge für förderfähige Projekte können dagegen bis zum 31.12.2023 gestellt werden.

KfW-Programm Geeignet für Beispiel
KfW 124 Kauf oder -Bau von Eigenheimen zinsgünstiger Kredit zum Kauf oder Bau von Eigenheimen
KfW 261 (BEG WG) Energetische Sanierung von Wohngebäuden oder Neubau von Wohngebäuden zum Effizienzhaus (BEG WG), ersetzt seit 01.07.2021 die Programme KfW 151, KfW 153 und KfW 431 zinsgünstiger Kredit inkl.Tilgungszuschuss zur Förderung von Sanierung oder Neubau nach Effizienzhaus-Standard und Energieberatung
KfW 262 (BEG EM) Energetische Sanierung mit Einzelmaßnahmen (BEG EM), ersetzt seit 01.07.2021 die Programme KfW 152 und KfW 431 zinsgünstiger Kredit inkl. Tilgungszuschuss zur Förderung der Sanierung mit Einzelmaßnahmen und Energieberatung
KfW 270 Förderung von Photovoltaik-Anlagen zinsgünstiger Kredit zur Anschaffung und Installation von Photovoltaik-Anlagen, kein Tilgungszuschuss
KfW 424 Baukindergeld (Baugenehmigung / notarielle Kaufbestätigung müssen bis zum 31.03.2021 vorliegen, Förderung bis 31.12.2023) Zuschuss zum Kauf oder Bau eines Eigenheims mit anschließender Wohnnutzung
KfW 433 Investitionszuschuss für eine Brennstoffzellen-Heizung Zuschuss zur Anschaffung und Installation einer Brennstoffzellen-Heizung
KfW 440 Förderung für eine Wallbox Zuschuss für die Anschaffung und Installation einer Wallbox (Ladestation für Elektroautos)
KfW 455 B Sanierung zur altersgerechten Barrierefreiheit von Immobilien Zuschuss zur altersgerechten Sanierung des Eigenheims z. B. durch den Einbau rutschfester Bodenbeläge, eines Treppenlift oder Liftsystems für die Badewanne
KfW 455 E Investitionszuschuss zur Sanierungsmaßnahmen zur Verbesserung des Einbruchschutzes Zuschuss zum Umbau zum verbesserten Einbruchschutz, z. B. durch den Einbau einer Alarmanlage, verbesserter Türbeschläge oder einbruchhemmender Türen und Fenster
KfW 461 (BEG WG) Energetischen Sanierung von Wohngebäuden oder dem Neubau von Wohngebäuden zum Effizienzhaus (BEG WG), ersetzt seit 01.07.2021 die Programme KfW 430, KfW 153 und KfW 431 Investitionszuschuss zur Förderung von Sanierung oder Neubau nach Effizienzhaus-Standard und Energieberatung

Bild: Achtung

Achtung, Förderung KfW 455-B vorübergehend eingestellt!
Weil die von der Bundesregierung zur Verfügung gestellten Mittel für 2021 bereits ausgeschöpft sind, kann das Programm KfW 455-B seit dem 2. Juni 2021 bis auf Weiteres nicht mehr neu beantragt werden. Laut KfW wird es gegebenenfalls für 2022 eine Neuauflage geben. (Stand Juni 2021)

KfW-Förderung nach Maßnahme geordnet

Bild: Panorama-Fenster
KfW-Förderung auch für Fenster | © qimono / pixabay.com CC0

Genaue Angaben zur Höhe der Förderung sind nicht pauschal möglich. Wie hoch die Förderung letztendlich ausfällt, hängt zum einen von der gewählten Maßnahme und zum anderen der Förderungsart ab.

Wenn Sie nur eine Einzelmaßnahme oder ein Maßnahmenpaket (Kombination aus verschiedenen Einzelmaßnahmen) fördern lassen wollen, können Sie im Rahmen der BEG EM für Einzelmaßnahmen im Programm KfW 262 einen Kredit bis zu 60.000 Euro in Anspruch nehmen. Dazu gibt es einen Tilgungszuschuss in Höhe von 20 Prozent der Kreditsumme, also maximal 12.000 Euro für Sanierungen der Gebäudehülle, der Anlagentechnik und die Optimierung der Heizung.

Für die Installation einer neuen Heizung können Sie sogar bis zu 35 Prozent der Kreditsumme - also 21.000 Euro - als Förderung erhalten. Diese kann durch diverse Boni auf bis zu 55 Prozent der Kreditsumme steigen. Das entspricht max. 33.000 Euro (für eine emissionsarme Holzheizung). Eine Förderung mit Zuschuss gibt es von der KfW für die Sanierung mit Einzelmaßnahmen dagegen nicht. Hier ist das BAFA seit 01.01.2021 zuständig. In der nachfolgenden Tabelle finden Sie einen Überblick zur Förderung von Einzelmaßnahmen.

Sanierung mit Einzelmaßnahmen (BEG EM) Kredit KfW Zuschuss KfW Alternative Förderung durch BAFA (Zuschuss)
Dachsanierung mit Dämmung KfW 262 BEG EM: Kredit bis zu 60.000 € + Tilgungszuschuss von mindestens 20 % der Kreditsumme, max. 12.000 € Zuständigkeit für Zuschuss-Förderung liegt seit 01.01.2021 beim BAFA BAFA BEG EM: Zuschuss-Förderung von mindestens 20 % der förderfähigen Kosten von höchstens 60.000 €, max. 12.000 €
Fassadendämmung KfW 262 BEG EM: Kredit bis zu 60.000 € + Tilgungszuschuss von mindestens 20 % der Kreditsumme, max. 12.000 € Zuständigkeit für Zuschuss-Förderung liegt seit 01.01.2021 beim BAFA BAFA BEG EM: Zuschuss-Förderung von mindestens 20 % der förderfähigen Kosten von höchstens 60.000 €, max. 12.000 €
Kellerdämmung KfW 262 BEG EM: Kredit bis zu 60.000 € + Tilgungszuschuss von mindestens 20 % der Kreditsumme, max. 12.000 € Zuständigkeit für Zuschuss-Förderung liegt seit 01.01.2021 beim BAFA BAFA BEG EM: Zuschuss-Förderung von mindestens 20 % der förderfähigen Kosten von höchstens 60.000 €, max. 12.000 €
Neue Fenster (3-Fach-Verglasung) KfW 262 BEG EM: Kredit bis zu 60.000 € + Tilgungszuschuss von mindestens 20 % der Kreditsumme, max. 12.000 € Zuständigkeit für Zuschuss-Förderung liegt seit 01.01.2021 beim BAFA BAFA BEG EM: Zuschuss-Förderung von mindestens 20 % der förderfähigen Kosten von höchstens 60.000 €, max. 12.000 €
Brennstoffzelle n / a KfW 433: Basis-Förderung 6.800 € + 550 € / 100 Wel, bis zu 34.300 € KWK-Zuschuss, am 31.12.2020 eingestellt
Gas.-Brennwertheizung „Renewable Ready" KfW 262 BEG EM: Kredit bis zu 60.000 € + Tilgungszuschuss von mindestens 20 % der Kreditsumme, max. 12.000 € Zuständigkeit für Zuschuss-Förderung liegt seit 01.01.2021 beim BAFA BAFA BEG EM: Zuschuss-Förderung von mindestens 20 % der förderfähigen Kosten von höchstens 60.000 €, max. 12.000 €
Gas-Hybridheizung (Gas-Brennwertheizung + EE*-Heizung) KfW 262 BEG EM: Kredit bis zu 60.000 € + Tilgungszuschuss von mindestens 30 % der Kreditsumme, max. 18.000 € Zuständigkeit für Zuschuss-Förderung liegt seit 01.01.2021 beim BAFA BAFA BEG EM: Zuschuss-Förderung von mindestens 30 % der förderfähigen Kosten von höchstens 60.000 €, max. 18.000 €
EE*-Hybridheizung KfW 262 BEG EM: Kredit bis zu 60.000 € + Tilgungszuschuss von mindestens 35 % der Kreditsumme, max. 21.000 € Zuständigkeit für Zuschuss-Förderung liegt seit 01.01.2021 beim BAFA BAFA BEG EM: Zuschuss-Förderung von mindestens 35 % der förderfähigen Kosten von höchstens 60.000 €, max. 21.000 €
Biomasseheizung KfW 262 BEG EM: Kredit bis zu 60.000 € + Tilgungszuschuss von mindestens 35 % der Kreditsumme, max. 21.000 € Zuständigkeit für Zuschuss-Förderung liegt seit 01.01.2021 beim BAFA BAFA BEG EM: Zuschuss-Förderung von mindestens 35 % der förderfähigen Kosten von höchstens 60.000 €, max. 21.000 €
Wärmepumpe KfW 262 BEG EM: Kredit bis zu 60.000 € + Tilgungszuschuss von mindestens 35 % der Kreditsumme, max. 21.000 € Zuständigkeit für Zuschuss-Förderung liegt seit 01.01.2021 beim BAFA BAFA BEG EM: Zuschuss-Förderung von mindestens 35 % der förderfähigen Kosten von höchstens 60.000 €, max. 21.000 €
Solarthermie KfW 262 BEG EM: Kredit bis zu 60.000 € + Tilgungszuschuss von mindestens 30 % der Kreditsumme, max. 18.000 € Zuständigkeit für Zuschuss-Förderung liegt seit 01.01.2021 beim BAFA BAFA BEG EM: Zuschuss-Förderung von mindestens 30 % der förderfähigen Kosten von höchstens 60.000 €, max. 18.000 €
Photovoltaik-Anlage KfW 270 Erneuerbare Energien Standard: Kredit bis zu 50. Mio. €, kein Tilgungszuschuss n / a n / a
Lüftungsanlage (Anlagentechnik außer Heizung) KfW 262 BEG EM: Kredit bis zu 60.000 € + Tilgungszuschuss von mindestens 20 % der Kreditsumme, max. 12.000 € Zuständigkeit für Zuschuss-Förderung liegt seit 01.01.2021 beim BAFA BAFA BEG EM: Zuschuss-Förderung von mindestens 20 % der förderfähigen Kosten von höchstens 60.000 €, max. 12.000 €
Heizungsoptimierung KfW 262 BEG EM: Kredit bis zu 60.000 € + Tilgungszuschuss von mindestens 20 % der Kreditsumme, max. 12.000 € Zuständigkeit für Zuschuss-Förderung liegt seit 01.01.2021 beim BAFA BAFA BEG EM: Zuschuss-Förderung von mindestens 20 % der förderfähigen Kosten von höchstens 60.000 €, max. 12.000 €
Fachplanung und Baubegleitung KfW 262 BEG EM: Kredit bis zu 5.000 € + Tilgungszuschuss von 50 % der Kreditsumme, max. 2.500 € Zuständigkeit für Zuschuss-Förderung liegt seit 01.01.2021 beim BAFA BAFA BEG EM: Zuschuss-Förderung von 50 % der förderfähigen Kosten von höchstens 5.000 €, max. 2.500 €

*Erneuerbare Energien

Effizienzhaus: KfW 461 - Zuschuss ohne Rückzahlung

Bild: Altbau Sanierung Förderung
Die KfW unterstützt Sie | © nattanan23 / pixabay.com CC0

Das Programm KfW 461 stellt seit seiner Einführung am 01.07.2021 eine der beiden wichtigsten Förderungen der KfW im Rahmen der Bundesförderung energieeffizienter Wohngebäude (BEG WG) dar. Es handelt sich um einen einmaligen Investitionszuschuss, der nicht zurückgezahlt werden muss.

Dabei dient das Programm hauptsächlich der Förderung von energetischen Sanierungen oder Neubauten nach Effizienzhaus-Standard bzw. deren Ersterwerb. Es steht im Rahmen BEG WG aber auch zur Förderung von Fachplanung und Baubegleitung durch einen Energie-Effizienz-Experten (zertifizierter Energieberater der dena-Expertenliste) zur Verfügung. In erster Linie richtet es sich an Privatpersonen, die selber energetisch sanieren oder neu bauen oder energetisch sanierten oder neu gebauten Wohnraum kaufen.

Zuschuss-Förderung für die Sanierung zum Effizienzhaus

Gefördert werden Dämmungen der Gebäudehülle (z. B. Dach- oder Fassadendämmung, dreifach-verglaste Fenster und Fenstertüren sowie energiesparende Außentüren), Lüftungsanlagen, Heizungsoptimierung und die Installation von Heizungen, die ganz oder zumindest teilweise auf Basis erneuerbarer Energien arbeiten, sowie die Energieberatung. Dazu muss mit den Maßnahmen allerdings ein Effizienzhaus-Standard erreicht werden. Um das Programm in Anspruch nehmen zu können, muss ein Energie-Effizienz-Experte (zertifizierter Energieberater der dena-Expertenliste) vor der Umsetzung der Maßnahme in die Antragstellung eingebunden werden.

Als Baubeginn gilt der Start der Bauarbeiten vor Ort. Zudem muss der Bauantrag Ihrer Immobilie mindestens 5 Jahre zurückliegen.Wie hoch die Förderung letztlich ausfällt, hängt davon ab, welcher KfW-Effizienzhaus-Standard mit der Sanierung erreicht wird. Mit der BEG wurden auch zusätzliche Effizienzhaus-Klassen für die Nutzung erneuerbarer Energien oder besonders nachhaltige Gebäude eingeführt. Für dieses Programm stellt die KfW im Rahmen der Sanierung zum KfW-Effizienzhaus Zuschüsse bis zu 50 Prozent der förderfähigen Kosten von höchstens 150.000 Euro, maximal also 75.000 Euro zur Verfügung - fast doppelt so viel wie mit den alten KfW Programmen.

Zuschuss-Förderung für den Neubau eines Effizienzhauses

Neu: Mit der Einführung der BEG WG und damit des Programms KfW 461 steht erstmalig auch eine Zuschuss-Förderung für Neubauten nach Effizienzhaus-Standard zur Verfügung. Im Neubau erhalten Sie einen Zuschuss von höchstens 25 Prozent der förderfähigen Kosten von 150.000 Euro, also max. 37.500 Euro.

Das Programm KfW 461 (BEG WG) ersetzt seit 01.07.2021 die Programme KfW 430, KfW 431 und KfW 153. Für die Förderung der Sanierung mit Einzelmaßnahmen steht es dagegen - wie zuletzt schon das Vorgängerprogramm KfW 430 - nicht zur Verfügung. Die Zuschuss-Förderung von Sanierungen mit Einzelmaßnahmen, die man früher mit dem Programm KfW 430 erhalten konnte, ist bereits zum 01.01.2021 in die Zuständigkeit des BAFA (BEG EM) übergegangen.

Maßnahme Zuschuss-Förderung pro Wohneinheit
Sanierung mit Einzelmaßnahmen BEG EM (z. B. Heizungs-Sanierung, Sanierung Gebäudehülle) keine (Zuständigkeit liegt beim BAFA; BEG EM)
Sanierung zum Effizienzhaus BEG WG KfW 461 (BEG WG): Zuschuss bis zu 50 % der förderfähigen Kosten von höchstens 150.000 €, max. 75.000 €
Neubau Effizienzhaus oder Ersterwerb eines neu gebauten Effizienzhauses BEG WG KfW 461 (BEG WG): Zuschuss bis zu 25 % der förderfähigen Kosten von höchstens 150.000 €, max. 37.500 €

Neu: Kredite 261 und 262 - mit Tilgungszuschuss

Bild: Online Antrag für KfW-Förderung
KfW-Antrag online stellen | © Free-Photos / pixabay.com CC0

Paradebeispiele für eine KfW-Förderung sind die Kredite KfW 261 und KfW 262. Sie wurden am 01.07.2021 eingeführt und ersetzen die Programm KfW 151/152, KfW 153 und KfW 431. Das Programm KfW 261/262 unterstützt Eigenheimsanierer oder Bauherren, die die Energiebilanz ihres Gebäudes auf lange Sicht verbessern wollen.

Dabei umfassen die Förderungen sowohl komplette Gebäudesanierungen als auch Neubauten zum KfW-Effizienzhaus (KfW 261). Hier wurde die Förderung durch die Einführung der Erneuerbare-Energien-Klasse (Sanierung und Neubau) und Nachhaltigkeits-Klassen (nur Neubau) sowohl der Kreditrahmen als auch der Tilgungszuschuss selber erhöht.

Erhöhte Förderung: iSFP-Bonus, Innovations-Bonus & Öl-Austauschprämie

Aber auch die Förderung zur energetischen Sanierung mit Einzelmaßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz (KfW 262) wurde durch die Einführung verschiedener Boni deutlich erhöht. So kann man eine erhöhte Förderung erhalten, wenn Sanierungsmaßnahmen zuvor in einem individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) empfohlen wurden, die neue Heizung eine alte Ölheizung ersetzt und / oder wenn man eine besonders emissionsarme Holzheizung einbaut.

Fördervoraussetzungen für Sanierungen nach Programm KfW 261/262

Allerdings ist die Gewährung der Förderungen an bestimmte Voraussetzungen geknüpft. Dazu gehört einerseits die fristgerechte Antragstellung vor Baubeginn. Für die Sanierung der Gebäudehülle und die Sanierung / Erstinstallation von Anlagentechnik ist der Antrag auf Förderung zudem unter Mitwirkung eines Energie-Effizienz-Experten (zertifizierter Energieberater) zu stellen. Außerdem werden nur Sanierungsmaßnahmen an Gebäuden gefördert, deren Bauantrag mindestens 5 Jahre zurückliegt.

KfW 262 - Kredit mit Zuschuss für Sanierung mit Einzelmaßnahmen

Die KfW stellt im Rahmen des Kredits 262 sowohl für Einzelmaßnahmen als auch für Maßnahmen-Pakete zur Verbesserung der energetischen Effizienz einen Kredit in Höhe von 60.000 Euro bereit. Dazu vergibt sie einen Tilgungszuschuss von 20 Prozent der Kreditsumme, maximal also 12.000 Euro. Wurde die Umsetzung der Maßnahmen zuvor in einem individuellen Sanierungsfahrplan empfohlen, kann man mit dem iSFP-Bonus 5 Prozent mehr Förderung erhalten. Für den Ersatz einer Heizung kann man inkl. aller möglicher Boni sogar bis zu 55 Prozent der Kreditsumme bzw. 33.000 Euro erhalten.

KfW 261 - Förderung für Sanierung oder Neubau zum Effizienzhaus

Für das KfW-Effizienzhaus steht mit dem Programm KfW 261 (BEG WG) sogar ein Kredit bis maximal 150.000 Euro zur Verfügung. Zusätzlich vergibt die KfW mit dem Programm einen Tilgungszuschuss in Höhe bis zu 50 Prozent. Das heißt, dass sich die Laufzeit verkürzt und Sie nicht den kompletten Kredit zurückzahlen müssen.

Wie hoch der Zuschuss konkret ist, hängt letztlich vom jeweiligen Effizienzhaus-Standard ab. Maximal können Sie jedoch einen Tilgungszuschuss von 75.000 Euro erhalten. Im Neubau können Sie ebenfalls einen Kredit bis zu 150.000 Euro erhalten - der maximale Tilgungszuschuss liegt hier bei 37.500 Euro (25 Prozent der Kreditsumme).

Maßnahme Förderung pro Wohneinheit
KfW 262: Sanierung mit Einzelmaßnahmen BEG EM (z. B. Heizungs-Sanierung, Sanierung Gebäudehülle) Tilgungszuschuss von 20 % - 35 %* der Kreditsumme von höchstens 60.000 Euro, max. 12.000 € - 21.000 €*
KfW 261: Sanierung zum Effizienzhaus BEG WG Tilgungszuschuss bis zu 50 % der Kreditsumme von höchstens 150.000 €, max. 75.000 €
KfW 261: Neubau Effizienzhaus oder Ersterwerb eines neu gebauten Effizienzhauses BEG WG Tilgungszuschuss bis zu 25 % der Kreditsumme von höchstens 150.000 €, max. 37.500 €

* Nur für Förderung der Heizung

Förderung beantragen - das sollten Sie unbedingt beachten

Der erste und wichtigste Schritt zur erfolgreichen Beantragung von Fördergeldern ist, dass Sie noch VOR der Auftragsvergabe den Antrag auf Förderung stellen. Handelt es sich Einzelmaßnahmen zur Sanierung der Gebäudehülle, von Anlagentechnik oder Sanierungen oder Neubauten nach Effizienzhaus-Standard, ist zudem die Mitwirkung eines Energie-Effizienz-Experten (dena-gelisteter Energieberater) notwendig. Sollten Sie die Maßnahme bereits durchgeführt haben und anschließend den Antrag stellen, dann besteht keine Chance eine Förderung zu erhalten.

Der Energie-Effizienz-Experte (zertifizierter Energieberater) erstellt für die Förderung nötige Dokumente und übernimmt die Fachplanung und Baubegleitung bis zum Abschluss der Baumaßnahme und gewährleistet so die korrekte Umsetzung. Darüber hinaus hilft er auch in allen Fragen der Antragstellung. So berät er bei der Auswahl der Fördermaßnahme, bestimmt die Höhe der förderfähigen Kosten und hilft Ihnen bei der Beantragung Ihrer gewünschten Fördermittel.

Sollten Sie einen Zuschuss beantragen, müssen Sie den Antrag online über das KfW-Zuschussportal stellen. Achten Sie darauf, dass Sie Ihre Kontaktdaten vollständig hinterlassen, da Änderungen nachträglich nicht möglich sind. Der Energie-Effizienz-Experte (zertifizierter Energieberater) berät Sie dabei, wenn es nötig ist. Die Höhe der Förderung können Sie anhand der bereits eingeholten Angebote ungefähr berechnen. Fragen Sie im Zweifel den Energie-Effizienz-Experten (zertifizierter Energieberater) bereits im Vorfeld der Antragstellung.

Es gehört zu seinen Aufgaben, Ihnen einen realistischen Betrag vorzuschlagen und Sie zu beraten. Denn falls die Kosten höher ausfallen als von Ihnen angegeben, ist eine nachträgliche Erhöhung der Förderung nicht möglich. Fallen die Kosten jedoch niedriger aus als geplant, dann verringert sich der Betrag automatisch. Zu guter Letzt identifizieren Sie sich per Video-Identifizierung oder dem Post­ident-Verfahren der Deutschen Post. Sollte all dies geklappt haben, dann heißt es abwarten: Die KfW benötigt für die Überprüfung der Unterlagen bis zu fünf Wochen. Nach der Zusage erhalten Sie Ihre Förderung zum nächsten Monatsende.

Infografik: Antragstellung KfW 430
Beachten Sie bei der Antragstellung die richtige Vorgehensweise | © Energieheld

Finanzierungspartner finden mit der KfW

Sollte Ihnen das nötige Eigenkapital für eine Sanierung fehlen und Sie deshalb einen Kredit der KfW in Anspruch nehmen, brauchen Sie zwingend einen örtlichen Finanzierungspartner. Dieser wird benötigt, da die KfW keine eigenen Filialen betreibt und Kredite nicht direkt an die Antragsteller auszahlt. Deshalb muss der Finanzierungspartner online über das KfW-Zuschussportal angefragt werden, wenn Sie nicht selber nach einem suchen wollen.

Die KfW vermittelt Ihnen dann in wenigen Schritten mögliche Finanzierungspartner. Bei der Online-Antragstellung vergleichen Sie die möglichen Finanzierungspartner, wählen einen aus und hinterlassen Ihre persönlichen Kontaktdaten. Hier sollten Sie unbedingt auf die Vollständigkeit der Angaben achten, da nachträgliche Änderungen auch hier nicht möglich sind. Zum Abschluss bestätigen Sie Ihren Antrag. Der Energie-Effizienz-Experte (zertifizierter Energieberater) berät Sie gegebenenfalls auch hierbei.

KfW-Konditionen (KfW 261/262)

  • Maximale Zinsbindung 10 Jahre
  • Die bereitstellungs-provisionsfreie Zeit beträgt 12 Monate
  • Kostenfreie Sondertilgungen sind nicht möglich
  • (Stand 13.10.2021) Annuitätendarlehen, Sollzins / Effektivzins pro Jahr: 0,68 % / 0,68 % (4 - 10 Jahre); 0,84 % / 0,84 % (11 - 20 Jahre); 0,88 % / 0,88 % (21 - 30 Jahre)
  • (Stand 13.10.2021) Endfälliges Darlehen: 0,90 % / 0,90 % (4 - 10 Jahre)
  • Tilgungsfreie Anlaufzeit: Je nach Laufzeit 1 bis 2 Jahre, 1 bis 3 Jahre oder 1 bis 5 Jahre
  • Mögliche Laufzeiten: 4 bis 10 Jahre / 11 bis 20 Jahre / 21 bis 30 Jahre

Die Rolle des Energie-Effizienz-Experten

Für den Antrag auf Förderung bzw. den Erhalt einer Förderung ist die Mitwirkung eines Energie-Effizienz-Experten (zertifizierter Energieberater), wie bereits erwähnt, verpflichtend (Ausnahmen: Austausch der Heizung / Heizungsoptimierung). Das heißt, Sie müssen ihn noch vor Baubeginn hinzuziehen. Eine Verpflichtung nach Baubeginn macht einen erfolgreichen Antrag unmöglich. Doch weshalb eigentlich? Wer ist er und was macht er, dass er unentbehrlich ist? Und wie viel kostet die Leistung eines Energie-Effizienz-Experten?

Um diese Fragen zu klären, soll seine Rolle hier noch einmal genauer beleuchtet werden. Der Energie-Effizienz-Experte ist ein von der Deutschen Energieagentur (dena) geschulter und in der dena-Expertenliste geführter Energieberater, der Immobilien energetisch bilanziert und begutachtet. Auf dieser Grundlage werden Energiesparpotenziale aufgedeckt und Investitionen, unterschieden nach rentablen und ökologisch sinnvollen Sanierungsmaßnahmen, aufgezeigt. Er erstellt auch ggf. den individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP). Deshalb ist seine Verpflichtung auch nur VOR Baubeginn zielführend.

Mit der Beratungspflicht stellt die KfW sicher, dass die von ihr vergebenen Fördergelder optimal und zweckgebunden investiert werden. Das Ziel der KfW ist schließlich nicht die Vergabe von Geldern als Selbstzweck, sondern die Förderung der Energiewende und das Erreichen der damit verbundenen Klimaschutzziele. Deshalb umfasst die Tätigkeit des Energie-Effizienz-Experten (zertifizierter Energieberater) weitere Aufgabenfelder. So plant er unabhängig und ggf. gewerkeübergreifend die erforderlichen Maßnahmen und sucht, je nach gewünschtem Service, geeignete Fachbetriebe aus, die die Maßnahme(n) durchführen.

Außerdem begleitet er die Sanierungsmaßnahme vom Baubeginn bis zur abschließenden Umsetzung des individuellen Sanierungsfahrplans (iSFP) (sofern vorhanden). Dabei überwacht er auch die korrekte Umsetzung durch den Handwerksbetrieb und stellt sicher, dass die technischen Mindestanforderungen eingehalten werden. Das ist auch im Interesse des Antragstellers, denn so unterliegt der jeweilige ausführende Handwerksbetrieb einer neutralen Kontrollinstanz, die ihn zu einer qualitativ hochwertigen Leistung zwingt.

Was kostet mich der Einsatz des Energie-Effizienz-Experten?

Die Leistung des Energie-Effizienz-Experten ist natürlich nicht kostenlos. Dabei können sich die Kosten aus Thermografie, Blower Door Test, Vor-Ort-Beratung, Fördermittelberatung und Energieausweis zusammensetzen. Sollten Sie diese Leistungen alle benötigen, fallen Kosten ab 1.300 Euro an. Das ist jedoch nur bei Sanierungen zum Effizienzhaus der Fall. Üblicherweise ist mit Kosten um die 700 Euro zu rechnen.

Dazu kommen weitere 150 Euro für einen Antrag zur Förderung einer Heizung und 300 Euro für andere Förderanträge. Allerdings müssen Sie die Kosten für den Energie-Effizienz-Experten (zertifizierter Energieberater) nicht alleine tragen. Sie können bei der KfW eine Förderung beantragen - natürlich VOR Beginn der Baumaßnahme.

Neu: Sie können den Antrag gleich im selben Formular mit beantragen. Mit dem Programm KfW 262 fördert die KfW die Leistung des Energie-Effizienz-Experten (zertifizierter Energieberater) mit 50 Prozent der förderfähigen Kosten von höchstens 5.000 Euro - also mit maximal 2.500 Euro in der BEG EM. In der BEG WG sind es in den Programmen KfW 461 oder KfW 261 sogar 50 Prozent der Kosten / Kreditsumme von 10.000 Euro - also 5.000 Euro.

Leistung des Energie-Effizienz-Experten Kosten
Energetische Bilanzierung und Begutachtung 700 - 1.300 €
Förderantrag für Heizungen 150 €
Alle anderen Förderanträge 300 €

Kann man die Förderung auch nach dem Einbau beantragen?

Wenn man sich beruflich mit Energieberatung beschäftigt, ist diese Frage leider eine, die sehr häufig gestellt wird. Die Antwort ist für die Frage stellenden und den Berater gleichermaßen frustrierend und einfach: Nein, das ist nicht möglich. Anträge auf Förderung durch die KfW müssen IMMER VOR Beginn der Baumaßnahme unter Mitwirkung des Energie-Effizienz-Experten (zertifizierter Energieberater der dena-Expertenliste) gestellt werden. Dabei gilt der Start der Bauarbeiten vor Ort als Baubeginn.

Das heißt, schon in dem Moment, in dem der Handwerksbetrieb in Ihrer Immobilie mit der Umsetzung der Baumaßnahme beginnt, ohne dass Sie VORHER unter Mitwirkung eines Energie-Effizienz-Experten den Antrag auf Förderung gestellt haben, verspielen Sie Ihre Chance auf eine Förderung durch die KfW unwiderruflich. Der Abschluss eines Leistungs- oder Liefervertrages sowie Fachplanung und Beratung sind aber erlaubt. Einzige Ausnahme: Das Programm KfW 433 für die Brennstoffzelle. Hier gilt schon die vertragliche Auftragsvergabe als Baubeginn.

Auch Interessant: Das KfW Effizienzhaus

Bild: Energielabel für Effizienzhaus / Sparschwein
KfW-Effizienzhäuser sparen Energie und Geld | © microstock3D / shutterstock.com

Der Begriff KfW-Effizienzhaus ist nun des Öfteren gefallen und bedarf einer Erklärung. Der Kennwert des KfW-Effizienzhauses gibt Auskunft darüber, wie energieeffizient Ihr Gebäude ist und zusammenhängend damit, wie hoch Ihre Förderung ausfällt.

Ausgangsbasis ist ein nach EnEV 2009 genormtes Referenzhaus mit einem energetischen Kennwert von 100 (= 100 Prozent), dass auch für das anstatt der EnEV am 01.11.2020 neu eingeführte Gebäudeenergiegesetz (GEG) weitgehend Gültigkeit hat (die Ölheizung als Referenz wurde durch eine Gasheizung ersetzt).

Für die verschiedenen Standards der Effizienzhäuser hat die KfW Kennwerte (40, 55, 70, 85, 100 = Referenzhaus und KfW-Effizienzhaus Denkmal) aufgestellt. Sie geben, gemessen am Referenzhaus, den prozentualen Energieverbrauch der jeweiligen Effizienzhäuser wieder. So benötigt beispielsweise ein KfW-Energieeffizienzhaus mit einem energetischen Standard von 40, nur 40 Prozent der Energie des virtuellen Referenzhauses. Ein KfW-Energieeffizienzhaus 55 hat demnach einen Energiebedarf von 55 Prozent des Referenzhauses.

Zudem hat sie am 01.07.2021 die sogenannten EE-Klassen für die Nutzung besonders energieeffiziente Technologien, die zu mindestens 55 Prozent auf Basis erneuerbarer Energien arbeiten eingeführt. Dadurch sind Kreditrahmen bzw. der Rahmen förderfähiger Kosten und damit auch die Fördersätze deutlich gestiegen. Wie oben bereits kurz angedeutet wurde, spielen die Kennzahlen für die Förderungshöhe der Programme KfW 461 und KfW 261 eine entscheidende Rolle.

Je niedriger die Kennzahl, desto höher fällt die Förderung für Sie aus. Außerdem muss man für Neubauten die Vorgaben des GEG (vormals Energieeinsparverordnung 2014 / EnEV 2014) hinsichtlich der energetischen Gebäudestandards erfüllen. Derzeit entspräche das theoretisch einem KfW-Effizienzhaus-Standard von 75 (den es aber praktisch nicht gibt, stattdessen Effizienzhaus-Standard 70). Um im Neubau eine Förderung zu erhalten reicht dieser Standard jedoch nicht. In der folgenden Tabelle finden Sie einen Überblick zu den Förderklassen und Fördersätzen des Programmes KfW 461.

Sanierung zum KfW-Effizienzhaus Höhe der Förderung nach KfW 461 BEG WG (Zuschuss)
KfW-Effizienzhaus 40 EE* Zuschuss von 50 % der förderfähigen Kosten von höchstens 150.000 €, max. 75.000 €**
KfW-Effizienzhaus 40 Zuschuss von 45 % der förderfähigen Kosten von höchstens 120.000 €, max. 54.000 €**
KfW-Effizienzhaus 55 EE* Zuschuss von 45 % der förderfähigen Kosten von höchstens 150.000 €, max. 67.500 €**
KfW-Effizienzhaus 55 Zuschuss von 40 % der förderfähigen Kosten von höchstens 120.000 €, max. 48.000 €**
KfW-Effizienzhaus 70 EE* Zuschuss von 40 % der förderfähigen Kosten von höchstens 150.000 €, max. 60.000 €**
KfW-Effizienzhaus 70 Zuschuss von 35 % der förderfähigen Kosten von höchstens 120.000 €, max. 42.000 €**
KfW-Effizienzhaus 85 EE* Zuschuss von 35 % der förderfähigen Kosten von höchstens 150.000 €, max. 52.500 €**
KfW-Effizienzhaus 85 Zuschuss von 30 % der förderfähigen Kosten von höchstens 120.000 €, max. 36.000 €**
KfW-Effizienzhaus 100 EE* Zuschuss von 32,5 % der förderfähigen Kosten von höchstens 150.000 €, max. 48.750 €**
KfW-Effizienzhaus 100 Zuschuss von 27,5 % der förderfähigen Kosten von höchstens 120.000 €, max. 33.000 €**
KfW-Effizienzhaus Denkmal EE* Zuschuss von 30 % der förderfähigen Kosten von höchstens 150.000 €, max. 45.000 €**
KfW-Effizienzhaus 100 Zuschuss von 25 % der förderfähigen Kosten von höchstens 120.000 €, max. 30.000 €**

* Erneuerbare-Energien-Klasse; erhöhte Förderung für den Einsatz erneuerbarer Energien (mindest. 55 % der erzeugten Wärme); ** pro Wohneinheit

Sollten Sie den Kredit KfW 261 in Anspruch genommen haben, können Sie mit dem Tilgungszuschuss die Laufzeit verkürzen und so den zurückzuzahlenden Kreditbetrag reduzieren. Anders ausgedrückt: Sie müssen nicht den gesamten Betrag zurückzahlen. Eine Übersicht zu den Fördersätzen des Programms KfW 261 finden Sie in der folgenden Tabelle.

KfW-Effizienzhaus-Standard Höhe der Förderung nach KfW 261 BEG WG (Kredit + Tilgungszuschuss)
KfW-Effizienzhaus 40 EE* Tilgungszuschuss von 50 % der Kreditsumme von höchstens 150.000 €, max. 75.000 €**
KfW-Effizienzhaus 40 Tilgungszuschuss von 45 % der Kreditsumme von höchstens 120.000 €, max. 54.000 €**
KfW-Effizienzhaus 55 EE* Tilgungszuschuss von 45 % der Kreditsumme von höchstens 150.000 €, max. 67.500 €**
KfW-Effizienzhaus 55 Tilgungszuschuss von 40 % der Kreditsumme von höchstens 120.000 €, max. 48.000 €**
KfW-Effizienzhaus 70 EE* Tilgungszuschuss von 40 % der Kreditsumme von höchstens 150.000 €, max. 60.000 €**
KfW-Effizienzhaus 70 Tilgungszuschuss von 35 % der Kreditsumme von höchstens 120.000 €, max. 42.000 €**
KfW-Effizienzhaus 85 EE* Tilgungszuschuss von 35 % der Kreditsumme von höchstens 150.000 €, max. 52.500 €**
KfW-Effizienzhaus 85 Tilgungszuschuss von 30 % der Kreditsumme von höchstens 120.000 €, max. 36.000 €**
KfW-Effizienzhaus 100 EE* Tilgungszuschuss von 32,5 % der Kreditsumme von höchstens 150.000 €, max. 48.750 €**
KfW-Effizienzhaus 100 Tilgungszuschuss von 27,5 % der Kreditsumme von höchstens 120.000 €, max. 33.000 €**
KfW-Effizienzhaus Denkmal EE* Tilgungszuschuss von 30 % der Kreditsumme von höchstens 150.000 €, max. 45.000 €**
KfW-Effizienzhaus Denkmal Tilgungszuschuss von 25 % der Kreditsumme von höchstens 120.000 €, max. 30.000 €**

* Erneuerbare-Energien-Klasse; erhöhte Förderung für den Einsatz erneuerbarer Energien (mindest. 55 % der erzeugten Wärme); ** pro Wohneinheit

Sollten Sie einen Neubau anstreben, dann müssen Sie mindestens den Effizienzhaus-Standard 55 erreichen, um eine Förderung bewilligt zu bekommen. Neu: Neben dem Kredit KfW 261 mit Tilgungszuschuss steht im Neubau mit dem Programm KfW 461 seit 01.07.2021 auch erstmalig eine reine Zuschuss-Förderung als Alternative zur Verfügung. In der folgenden Tabelle finden Sie einen Überblick zur Förderung im Neubau.

Effizienzhaus-Standard KfW 261 Kredit + Tilgungszuschuss KfW 461 Zuschuss
Effizienzhaus 40 Plus Tilgungszuschuss von 25 % der Kreditsumme von höchstens 150.000 €, max. 37.500 €** Zuschuss von 25 % der förderfähigen Kosten von höchstens 150.000 €, max. 37.500 €**
Effizienzhaus 40 EE* Tilgungszuschuss von 22,5 % der Kreditsumme von höchstens 150.000 €, max. 33.750 €** Zuschuss von 22,5 % der förderfähigen Kosten von höchstens 150.000 €, max. 33.750 €**
Effizienzhaus 40 Tilgungszuschuss von 20 % der Kreditsumme von höchstens 120.000 €, max. 24.000 €** Zuschuss von 20 % der förderfähigen Kosten von höchstens 120.000 €, max. 24.000 €**
Effizienzhaus 55 EE* Tilgungszuschuss von 17,5 % der Kreditsumme von höchstens 150.000 €, max. 26.250 €** Zuschuss von 17,5 % der förderfähigen Kosten von höchstens 150.000 €, max. 26.250 €**
Effizienzhaus 55 Tilgungszuschuss von 15 % der Kreditsumme von höchstens 120.000 €, max. 18.000 €** Zuschuss von 15 % der förderfähigen Kosten von höchstens 120.000 €, max. 18.000 €**

* Erneuerbare-Energien-Klasse; erhöhte Förderung für den Einsatz erneuerbarer Energien (mindest. 55 % der erzeugten Wärme); ** pro Wohneinheit

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