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Inhaltsverzeichnis

Wann sollte man Kellerwände von innen dämmen?

Soll der Keller lediglich als Lager oder Abstellraum genutzt werden, so genügt es, die Kellerdecke zu dämmen. Sobald im Keller geheizt wird oder er zum Beispiel als Waschraum verwendet wird, ist eine komplette Innendämmung ratsam. Außerdem können durch eine Innen-Kellerdämmung die Bodenplatten von Altbauten isoliert werden - von außen ist dies nachträglich nicht möglich.

Was bei der Kellerdämmung von innen zu beachten ist

Bevor eine neue Kellerdämmung angebracht werden kann, muss von einem Fachmann überprüft werden, ob die Fläche trocken ist. Vor allem ältere Keller sind häufig feucht. Manchmal reicht es dann schon, gut durchzulüften und die Temperatur im Keller zu erhöhen. Bei stärkerer Feuchtigkeit kann auch ein Bautrockner eingesetzt werden.

Im schlimmsten Fall müssen die Wände freigelegt werden um auszutrocknen. Erst wenn Kellerwände, -boden und -decke vollständig trocken sind, kann mit der Kellerdämmung begonnen werden. Es ist sehr wichtig, dass Fenster, Türen, Boden und Decke sorgfältig an die Dämmung angeschlossen werden, ansonsten können Wärmebrücken entstehen.

Sammelt sich dort Feuchtigkeit, kann dies zu Schimmel führen. Die Kellerdämmung muss der Energieeinsparverordnung entsprechen. Diese besagt, dass für die Kellerdämmung ein maximaler U-Wert von 0,30 Watt pro Quadratmeter und Kelvin (W/m²K) gilt.

Kosten einer Kellerdämmung von innen

Je nach verwendetem Material belaufen sich die Kosten für eine Kellerdämmung (innen) auf circa 90 Euro pro Quadratmeter.

Kellerdämmung Kosten pro m² Kosten für 60 m² Keller
Dämmung der Kellerwand von innen ca. 80 - 100 € ca. 5.600 €

Wände als Teil der Kellerdämmung

Bild: PUR-Platten Dämmstoff
PUR-Platten | © thingermejig / Wikimedia Commons CC0

Die Wände spielen eine wichtige Rolle bei der Kellerdämmung. Bei Altbauten ist diese von außen zwar aufwendiger, aber auch verlässlicher. Bei der Kellerdämmung von innen entstehen häufig Wärmebrücken und unentdeckte Schwachstellen bleiben zurück.

Aus diesem Grund ist eine genaue Planung dringend notwendig. Für die Dämmung werden meistens Hartschaumplatten (PUR/PIR) verwendet. Diese sind besonders elastisch, wärmedämmend, wasser- und verwitterungsbeständig.

Verschiedene Methoden der Kellerdämmung

Um im Keller die Wände von innen zu dämmen, existieren zwei Möglichkeiten: Sie können entweder dampfdicht oder kapillaraktiv isoliert werden. Welche dieser Möglichkeiten die richtige für Ihren Keller ist, hängt davon ab, ob sich zwischen der Wand und der Dämmung Feuchtigkeit bzw. Tau bilden kann.

Hier ist die Einschätzung eines Fachmannes gefragt. Ist sicher, dass sich kein Tauwasser sammeln kann, darf eine dampfdichte Kellerdämmung angebracht werden, ansonsten ist eine kapillaraktive Dämmung zu installieren.

Dampfdichte Kellerdämmung

Bei einer dampfdichten Kellerdämmung werden Dampfbremsen eingesetzt. Diese lassen keinerlei Feuchtigkeit hindurch. Einerseits ist so sichergestellt, dass keine Feuchtigkeit oder Kälte aus dem Boden in den Keller gelangt.

Andererseits besteht die Gefahr, dass sich Feuchtigkeit zwischen der Dämmung und den Kellerwänden bzw. der Bodenplatte bildet und dort Schimmel verursacht. Bei diesem Verfahren werden feuchtigkeitsbeständige Gipskartonplatten verwendet, die an ihrer grünen Farbe zu erkennen sind.

Kapillaraktive Kellerdämmung

Die kapillaraktive Kellerdämmung ist teurer als die dampfdichte, bietet allerdings auch einen deutlichen Vorteil: Sie kann Feuchtigkeit aufnehmen und dann wieder an die Raumluft abgeben. So findet ein ständiger Feuchtigkeitsaustausch statt und die Kellerwände bleiben trocken. Als Dämmstoffe eignen sich Calciumsilikatplatten, Dämmplatten aus Mineralschaum und spezielle PUR-Platten.

Weitere Maßnahmen rund um die Kellerdämmung

Bild: Kellerdämmung Polystyrol
Kellerinnendämmung mit Polystyrol | © wfelden / flickr.com CC-BY

Neben den Wänden können zum optimalen Dämmschutz im Keller auch noch die Decke und die Bodenplatte gedämmt werden. Egal ob Sie Ihren Keller als Wohnraum oder als Lager nutzen - die Decke sollte auf jeden Fall gedämmt sein.

Sie verhindert, dass kalte Luft von unten in das Haus gelangt und so die Heizkosten in die Höhe treibt. Als Dämmstoffe eignen sich Mineraldämmplatten, Polystyrol-Hartschaum (EPS), Steinwolle und pflanzliche Dämmstoffe wie zum Beispiel Zellulose.

Kellerdecke dämmen

Für die Dämmung der Kellerdecke können Dämmplatten oder Verbundplatten eingesetzt werden. Die Dicke der Dämmung sollte 8 bis 12 Zentimeter (cm) betragen. Befinden sich viele Rohre, Leitungen oder andere Störgegenstände an der Decke, macht eine Einblasdämmung Sinn. Um Wärmebrücken zu vermeiden, ist es wichtig, dass die Dämmung noch 50 cm an der Kellerwand weitergeführt wird.

Kellerboden dämmen

Wurde beim Gebäudebau keine Außendämmung unter der Bodenplatte verlegt, so kann der Kellerboden im Nachhinein immer noch von innen gedämmt werden. Zuvor muss allerdings überprüft werden, ob sich Feuchtigkeit im Boden befindet.

Als Dämmstoff eignet sich Polyurethan (PUR). Der Hartschaum ist besonders elastisch, verwitterungsbeständig und wasserabweisend. Über den Hartschaumplatten kann der Bodenbelag dann ganz normal verlegt bzw. verklebt werden.