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Solardachziegel: Kosten, Vorteile, Alternativen

Bild: Solardachziegel von Tesla
Solardach von Tesla | © Mit freundlicher Genehmigung von Tesla, Inc.

Die Optik einer herkömmlichen Aufdach-Photovoltaik-Anlage gefällt nicht jedem. Wer es unauffälliger mag, aber dennoch Solarstrom auf dem eigenen Dach gewinnen möchte, kann als Alternative auch Solardachziegel nutzen. Wir zeigen, was es dabei zu beachten gibt.

Was kosten Solarziegel? Welche Vorteile, Nachteile und Alternativen gibt es – und wie steht es um die Wirtschaftlichkeit? Außerdem: Hersteller und Produkte im Vergleich. Jetzt weiterlesen!

Inhalt


    Solardachziegel: Was ist das?

    Wie der Name vermuten lässt: Solardachziegel sind eine Art von Dacheindeckung, die Strom aus Sonnenenergie erzeugt. Das funktioniert technisch genau wie bei einer herkömmlichen Photovoltaik-Anlage, ist aber fürs Auge deutlich unauffälliger. Der Unterschied ist lediglich die andere Optik, die dafür jedoch meist mit höheren Kosten verbunden ist.

    Unterschied zur Indach-Photovoltaik-Anlage

    Weniger bekannt als Solardachziegel sind sogenannte Indach-Photovoltaik-Anlagen. Sie werden zwar auch anstelle von Dachziegeln verbaut und dichten das Dach ab. Man installiert sie jedoch als zusammenhängende Module, was in der Regel mit geringeren Kosten als bei Solardachziegeln verbunden ist.

    Optisch sind Indach-Anlagen aufgrund ihrer großen, zusammenhängenden Flächen etwas auffälliger als Solarziegel. Da die Module jedoch fast auf einer Höhe mit der übrigen Dacheindeckung sitzen, sorgt das für eine saubere Optik als bei einer klassischen Aufdach-Anlage.

    Bild: Energieheld-Tipps

    Solardachziegel sind besonders gut geeignet, wenn Sie größten Wert auf eine unauffällige Optik Ihres Solardaches legen oder Ihr Gebäude unter Denkmalschutz steht. Wirtschaftlich betrachtet sind Indach-Photovoltaik-Anlagen bei ähnlicher Optik deutlich günstiger.

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    Quelle: © autarq GmbH / youtube.com

    Photovoltaik vom Fachmann

    Solarziegel: Vorteile, Nachteile & Einsatzbereiche

    Bild: Vorteile und Nachteile von Solardachziegeln
    Dachdecken komplett mit Solardachziegeln | © Autarq GmbH

    Der größte Vorteil eines mit Solarziegeln gedeckten Daches ist, dass man ihm nicht auf den ersten Blick die PV-Anlage ansieht. Unauffälligkeit ist der größte Vorteil von Solardachziegeln – hier können weder Aufdach- noch Indach-Solaranlagen mithalten. Wer also Solarstrom gewinnen möchte, dabei aber größten Wert auf klassische Dach-Optik legt, sollte zu Solardachziegeln greifen.

    Unter Umständen können sie sogar die einzige Lösung für Photovoltaik auf dem Dach sein: Auf denkmalgeschützten Gebäuden sind auffällige Photovoltaikanlagen oft schlicht verboten, um das ursprüngliche Aussehen des Hauses nicht zu stark zu verändern. Hier lässt sich mit Solarziegeln Abhilfe schaffen.

    Wobei Solardachpfannen schlechter wegkommen als andere Photovoltaik-Lösungen, sind Wirtschaftlichkeit und Praktikabilität. Da jeder Ziegel einzeln verlegt und verkabelt werden muss, ist die Installation und Inbetriebnahme aufwändig und daher teuer. Dazu kommt die Störanfälligkeit der einzelnen Steckverbindungen – eine Fehlersuche kann hier lange dauern und kostspielig werden.

    Insgesamt ist die Bilanz für Solardachziegel zumindest im Neubau oder bei einer grundsätzlichen Neueindeckung jedoch nicht außerordentlich schlecht. Wirklich teuer wird es dagegen, wenn vorhandene Ziegel gegen die Solar-Variante getauscht werden sollen. Wem die Optik wichtig ist, der muss draufzahlen.

    Im Hinblick auf finanzielle Vorteile sind Aufdach- oder Indach-PV-Anlagen am wirtschaftlichsten. Neben der Optik bleibt bei Solarziegeln als Vorteil gegebenenfalls noch das gute Gewissen, sauberen Solarstrom zu nutzen – auch wenn dieser bei Solardachpfannen nicht günstiger ist als Netzstrom.

    Vorteile Nachteile
    Unauffälliges Aussehen Bei genauerer Betrachtung als Solardachziegel erkennbar
    Alle Ziegel lassen sich einzeln austauschen Jeder einzelne Solardachziegel ist störanfällig
    Nur ca. 14 % höhere Kosten im Neubau Ca. 140 % höhere Kosten im Bestandsbau
    Solardachziegel lassen sich auch im Denkmalschutz verwenden  

    Solar Dachziegel Preise: Damit müssen Sie rechnen

    Bild: So viel Kosten Solardachziegel
    Übliche Kosten für Solardachziegel (mit Einbau) | © Autarq GmbH

    Bei den Kosten für Solardachziegel kommt es ganz auf den Anbieter, die Größe der Ziegel und die Dachform an. Für unsere beispielhaften Berechnungen legen wir die Solardachziegel der Firma autarq zugrunde. Berücksichtigt man nur die Kosten für die Solardachziegel und das Verlegen selbst, dann kostet eine komplette Anlage etwa 24.000 bis 28.000 Euro inklusive Mehrwertsteuer (die seit 2023 null Prozent beträgt - dazu später mehr).

    Die Preise für einzelne Ziegel haben eigentlich wenig Aussagekraft, aber rechnet man die gesamten Kosten einer Anlage inklusive Einbau auf einen einzelnen Ziegel herunter, dann sollten Sie von mindestens 30 Euro pro Solardachziegel ausgehen. Pro Ziegel sind ca. 0,08 Quadratmeter Dachfläche realistisch.

    Solardachziegel Eigenschaften
    Kosten pro Ziegel (mit Einbau) mind. 30 € pro Stück
    Fläche pro Solardachziegel ca. 0,08 m² pro Ziegel
    Kilowatt-Peak pro m² ca. 0,13 kWp pro m²

    Auf 50 Quadratmetern Dachfläche findet also beispielsweise problemlos eine Solar-Anlage mit 6 bis 7 Kilowatt-Peak Platz. Ein durchschnittliches Einfamilienhausdach hat üblicherweise etwa 100 m² Fläche - minus eventuelle Dachfenster, Schornsteine und dergleichen. Hier noch einmal alle Kosten im Überblick:

    Photovoltaik-Anlage
    (50m² Solarfläche)
    Kosten der Anlage Dacheindeckung & Dämmung Gesamt-Kosten inkl. Einbau & MwSt.
    Neubau: Normale PV-Anlage 6,5 kWp 10.400 € 23.000 € 33.400 €
    Neubau: Solardachziegel 6,5 kWp 23.800 € 18.000 € ca. 42.800 €
    Bestandsbau: Normale PV-Anlage 6,5 kWp 10.400 € entfällt 10.400 €
    Bestandsbau: Solardachziegel 6,5 kWp 23.800 € ca. 1000 € für das Abdecken der alten Dachziegel 24.800 €

    Zwar erscheint der Preis aufgrund der Dacheindeckung und Dämmung bei einem Neubau deutlich höher. Zu bedenken ist dabei allerdings, dass diese Arbeiten hier ohnehin nötig sind und sich nicht vermeiden lassen. Diese Kosten entfallen zwar beim Bestandsbau, dafür sind die Kosten für die PV-Anlage ein „echter Aufpreis“, da hier eigentlich keine Neueindeckung nötig wäre. Hier ist eine Aufdach-PV-Anlage deutlich günstiger (9.500 bis 11.250 Euro mit Einbau).

    Förderung für Solardachziegel

    All diese Kosten lassen sich jedoch durch einige attraktive Fördermöglichkeiten verträglicher machen. Anlagenbetreiber und solche, die es werden wollen, können mit Steuereinsparungen, dem sogenannten KfW-270-Kredit sowie der Einspeisevergütung die Kosten ihrer PV-Anlagen abfedern. Hinzu kommen gegebenenfalls weitere Förderungen auf Ebene der Bundesländer.

    Neue Anlagen sind technisch gesehen nicht von der Mehrwertsteuer befreit, allerdings zahlen Sie bei einer neuen PV-Anlage nur noch 0 Prozent. Dieses sogenannte Nullsteuergesetz bezieht sich auf die Lieferung von Solarmodulen, wesentlichen Einzelteilen, Batteriespeichern (fest installiert mit mind. 5 kW), Installationsleistungen und die Lieferung von Komplettanlagen. Voraussetzung: Sie werden direkt an den Anlagenbetreiber geliefert.

    Auch Betreiber von 2022 ausgelieferten Anlagen profitieren von dieser Regelung und können sich die gezahlte Mehrwertsteuer über die Steuererklärung vom Finanzamt zurückholen. Egal ob neue oder alte Anlage – mehrwertsteuerbefreit ist eine Anlage nur, wenn sie „geliefert“ wird. Gemietete Solaranlagen sind also hiervon ausgenommen. Noch mehr Steuern können Sie sparen, indem Sie für Ihre Anlage ein Kleingewerbe anmelden und so Investition und laufenden Kosten absetzen.

    Die Kreditanstalt für Wiederaufbau fördert mit dem KfW-270-Programm den Erwerb und die Erweiterung von Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien. Mit diesem zinsgünstigen Kredit sollen unter anderem auch Solaranlagen als Energiegewinnungs-Alternative attraktiver gemacht werden.

    Hinzu kommt die sogenannte Einspeisevergütung: Produziert man mit einer Photovoltaikanlage mehr Strom als man selbst verbrauchen kann, wird dieser Überschuss ins Stromnetz eingespeist und pro Kilowattstunde vergütet. Die Vergütung wird ab Inbetriebnahme für 20 Jahre festgeschrieben. Speisen Sie nur Teile des produzierten Stroms ein, erhalten Sie Stand Januar 2024 bei einer Anlage bis 10 kWp 8,20 Cent pro kWh.

    Photovoltaik vom Fachmann

    Solardachziegel: Wirtschaftlichkeit im Vergleich zu normalen PV-Anlagen

    Bild: Haus mit Solarziegeln
    Gut aussehend, dafür nicht ganz so wirtschaftlich - Solardachziegel | © SolteQ

    Wie steht es um die Wirtschaftlichkeit der Solardachziegel? Wie viel günstiger oder teurer sind sie? Wir haben für Sie ein paar Szenarien beispielhaft durchgerechnet, um Ihnen einen Überblick zu geben. Letztendlich hängt die genaue Antwort aber immer von Ihren individuellen Umständen ab.

    Wir nehmen die oben erwähnte 6,5-kWp-Anlage auf einem durchschnittlichen Einfamilienhaus als Grundlage. In diesem wohnen vier Personen, die jährlich einen Stromverbrauch von 4.500 kWh haben. Die Anlage leistet unter günstigen Bedingungen zwischen 5.000 und 5.800 kWh pro Jahr und hat eine durchschnittliche Lebensdauer von 25 Jahren.

    Auch wenn es auf den ersten Blick so erscheint - den Strombedarf decken kann man in diesem Szenario damit leider nicht. Da in den meisten Haushalten der meisten Strom verbraucht wird, wenn eine Photovoltaikanlage gerade nicht viel produziert (beispielsweise abends), fällt der tatsächliche Eigenverbrauch wesentlich niedriger aus. Ein Stromspeicher kann hier Abhilfe schaffen, aber im Schnitt lassen sich nur rund 30 Prozent der Leistung, die vom Dach kommt, auch selbst nutzen.

    Das haben wir in unseren Berechnungen in Betracht gezogen, gleichzeitig aber auch die Einnahmen durch den Stromverkauf. Schließlich werden rund 70 Prozent des Solarstroms ins Netz eingespeist und entsprechend vergütet. Darüber hinaus haben wir in unseren Berechnungen auch die nötigen Dacharbeiten, die Stromkosten, Instandhaltungskosten sowie realistische Preissteigerungen über 25 Jahre berücksichtigt.

    Solardachziegel im Neubau

    Gehen wir von einem Neubau aus, der ohnehin mit einem Dach versehen werden muss, dann sind die Solardachziegel vergleichsweise günstig. Dennoch zahlt man im Vergleich zu einer Aufdachanlage deutlich drauf, die wesentlich schneller, wesentlich wirtschaftlicher läuft.

    Neubau
    (inklusive Dach-Kosten)
    Jahr 1 Jahr 10 Jahr 20 Jahr 25
    Ohne PV-Anlage 25.100 € 46.900 € 79.000 € 98.900 €
    Aufdach-PV-Anlage (6,5 kWp) 34.500 € 47.300 € 67.800 € 82.800 €
    Solardachziegel (6,5 kWp) 43.200 € 58.700 € 83.300 € 100.900 €

    Wirtschaftlich stehen Solarziegel nicht gut da. Trotz der hohen Netzstrompreise kommt man in diesem Szenario mit ihnen auch auf ihre durchschnittliche Lebensdauer von 25 Jahren gerechnet etwa 2.000 Euro teurer weg, als wenn man gar keine Solaranlage betreibt. Eine Aufdach-Anlage ist hier nach rund 15 Jahren günstiger als reiner Netzstrom.

    Solardachziegel im Bestandsbau

    Ist das Dach aber zum Beispiel erst 10 Jahre alt und es soll nun die Hälfte der Ziegel gegen Solardachziegel getauscht werden, dann steht es noch schlechter um die Wirtschaftlichkeit. Die alten Ziegel sind eigentlich „noch gut“ und müssen entfernt werden – hierfür zahlt man rund 1.000 Euro drauf. Eine Aufdach-Photovoltaik-Anlage kommt hier wesentlich besser weg, weil keine Neueindeckung notwendig ist.

    Bestandsbau
    (Dach ist 10 Jahre alt)
    Jahr 1 Jahr 10 Jahr 20 Jahr 25
    Ohne PV-Anlage 2.100 € 23.900 € 56.000 € 75.900 €
    Aufdach-PV-Anlage (6,5 kWp) 11.500 € 24.300 € 44.900 € 59.800 €
    Solardachziegel (6,5 kWp) 26.200 € 41.700 € 66.300 € 83.900 €

    Zwar ist Solarstrom deutlich günstiger als Netzstrom. Dennoch wird man in diesem Szenario auf die Lebensdauer der Solarziegel gerechnet immer noch rund 8.000 Euro mehr bezahlen als für reinen Netzstrom. Am wirtschaftlichsten ist auch hier eine Aufdach-Anlage, die in der Anschaffung günstiger ist und fast keine zusätzlichen Dacharbeiten außer einer vorherigen Dachreinigung bedarf. Auch im Bestandsbau ist sie nach rund 15 Jahren günstiger als Netzstrom.

    Photovoltaik vom Fachmann


    Solardachziegel: Verschiedene Hersteller

    Es gibt tatsächlich recht viele deutsche Hersteller von Solardachziegeln, auch wenn Tesla mit seinen Solardachziegeln (noch nicht in Deutschland verfügbar) vermutlich zu den bekanntesten Unternehmen gehört. Hier haben wir für Sie eine Übersicht der wichtigsten Anbieter zusammengestellt:

    Hersteller Produktname / Produkt Herkunftsland
    Aesthetic Green Power Sunslates; Tallslates / Solardachziegel; Solarschieferschindeln USA
    Autarq Autarq Solardachziegel / Solardachziegel Deutschland
    BMI Braas PV Premium / Solardachziegel Deutschland
    Hanergy Hantile Solar / Solardachziegel China
    Nelskamp G 10 PV, MS 5 2Power*, MS 5 PV / Solardachziegel Deutschland
    Gasser Ceramic Panotron PAN / Solardachziegel Schweiz
    Invent SRL Techtile Basic / Dachziegel mit Solarmodulhalterung Italien
    Megasol MATCH Slate / Solarschieferschindeln Schweiz
    Meyer Burger Tile / Solardachziegel Deutschland
    Paxos Solardachpfanne MH / Solardachpfanne Deutschland
    SolteQ Dachschindel Biber; Quad 20; Infinity / Dachschindeln Deutschland
    Tegola Tegosolar / Solardachziegel Italien
    Tesla Solar Roof / Solardachziegel - und Solarschieferschindeln USA
    Wienerberger Alegra 10 Wevolt / Solardachziegel Niederlande
    ZEP B.V. | Krannich Solar ZEP Solardachziegel / Solardachziegel Niederlande

    *Duales System, produziert sowohl Strom als auch Wärme

    (Stand Januar 2024)


    Solarziegel: Alternativen, Indach-Photovoltaik & Co.

    Bild: Indach-Photovoltaikanlage
    Günstige Alternative zu Solardachziegeln - Indach-PV | © vivintsolar / unsplash.com CC0

    Wie erwähnt, sind Solardachziegel nur dann die beste Lösung, wenn Sie großen Wert auf eine unauffällige Optik Ihrer Photovoltaik-Anlage legen – oder wenn wegen Denkmalschutz keine Alternative möglich ist. Möchten Sie einen guten Mittelweg zwischen Wirtschaftlichkeit und Optik beschreiten, kann eine Indach-Photovoltaik-Anlage die passende Lösung sein.

    Mit größeren, zusammenhängenden Modulen, die in die Dacheindeckung eingelassen werden, ist eine solche Anlage trotz ihrer Größe relativ unauffällig. Hinsichtlich der Kosten ist auch hier wieder das Anwendungsszenario entscheidend: Soll das Dach ohnehin neu gedeckt werden? Dann sind die Indach-Module unterm Strich nur etwa 10 bis 20 Prozent teurer als eine normale Aufdach-Photovoltaik-Anlage.

    Muss die Dacheindeckung jedoch extra für die Indach-Module entfernt werden, steigen die Kosten erheblich – ähnlich wie bei Solarziegeln. Wartung und Verschleiß haben Sie bei einer Indach-Photovoltaik-Anlage aber auf jeden Fall besser im Griff als bei Solardachziegeln. Das senkt wiederum die laufenden Kosten und macht diese Variante wirtschaftlicher.

    Die wirtschaftlichste, wenngleich optisch auffälligste Alternative ist und bleibt die klassische Aufdach-Photovoltaikanlage. Sie kann ohne große Extraarbeiten an der Dacheindeckung installiert werden und ist somit am günstigsten. Auch die Wartung ist hier einfach und vergleichsweise günstig, sodass Sie besonders auf lange Sicht finanziell am meisten sparen. Einziger „Preis“: Der Look, der nicht jedermann gefällt.

    Photovoltaik vom Fachmann

    Fazit und Empfehlung

    Bild: Solardachziegel
    Solardachziegel: Empfehlenswert unter richtigen Umständen | © Autarq GmbH

    Photovoltaik auf dem Dach ist eine gute Idee, egal, ob Ihnen Sparen bei den Stromkosten, ein nachhaltiger, umweltfreundlicher und zukunftsweisender Lebensstil oder Unabhängigkeit von Energieversorgern am Herzen liegt – oder alles davon. In welcher Form Sie eine Solaranlage auf Ihr Dach bringen sollten, hängt von Ihren Prioritäten ab.

    Möchten Sie Solarstrom vom eigenen Dach beziehen, ohne dass man Ihre PV-Anlage als solche erkennt, können Solardachziegel eine Lösung sein. Sie sorgen für einen sauberen Look und einige Hersteller bieten mittlerweile auch farbige Solarziegel an – diese erbringen jedoch oft etwas weniger Leistung als ihre schwarzen Schwestermodelle. Der Preis, den sie für diese unauffällige Optik bezahlen, sind jedoch die teilweise deutlich höheren Kosten.

    Ist Ihnen recht, dass Ihre Solarinstallation zumindest auf den zweiten Blick als PV-Anlage erkennbar ist? Dann können Sie mit einer Indach-Anlage die perfekte Gratwanderung zwischen Optik und Wirtschaftlichkeit schaffen. Eine solche Anlage ist deutlich günstiger als ein mit Solarziegeln gedecktes Dach, bleibt mit ihrem flachen Profil aber trotzdem unauffällig.

    Rein wirtschaftlich betrachtet ist die Aufdach-PV-Anlage empfehlenswert. Mit dieser sparen Sie am effizientesten und produzieren am wirtschaftlichsten sauberen Strom. Der Preis dafür ist die auch auf Distanz unverkennbare Photovoltaik-Optik. Eine deutlich als solche erkennbare Solaranlage kann jedoch auch ein starkes Statement für eine energiebewusste Haltung und Lebensweise sein – eventuell ein Wert für sich.

    Möchten Sie noch weitere Infos oder haben Sie konkrete Fragen, dann hilft Ihnen das Energieheld-Team gerne weiter. Füllen Sie einfach das Anfrageformular aus – wir finden dann die richtige PV-Anlage für Sie!