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Dämmung mit Förderung

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Inhaltsverzeichnis

Allgemeines zur Förderung der Dämmung

Eine Dämmung senkt die jährlichen Heizkosten und trägt deshalb im Allgemeinen zur Einsparung fossiler Brennstoffe bei. Um Deutschlands Energieeffizienz flächendeckend zu steigern, belohnt der Staat private Sanierungen mit einer Förderung.

Dabei sind selbstverständlich feste Vorgaben einzuhalten, aber prinzipiell lässt sich sagen, dass eine Fassadendämmung, eine Dachdämmung, eine Geschossdeckendämmung oder eine Kellerdämmung stets bezuschusst werden. Üblicherweise stammt diese Förderung dann von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW).

Energieheld-Whiteboard: KfW-Förderung für die Gebäudehülle (Dämmung)

Quelle: © Energieheld / youtube.com

In diesem Energieheld-Whiteboard informieren wir über die KfW-Förderungen für die Gebäudehülle. Also für Dämmungen, Fenster und Dacharbeiten.

*ACHTUNG: Angaben zu Förderungen beziehen sich in den Energieheld-Whiteboards immer auf den aktuellen Stand bei Videoveröffentlichung und können sich mittlerweile geändert haben.

Überblick - Welche Förderung für eine Dämmung

Hier sehen Sie die verschiedenen Programme der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), die eine Förderung Ihrer Dämmung ermöglichen:

Programm Maßnahme Beschreibung Förderung
KfW 430 (Zuschuss) Fassadendämmung, Dachdämmung, Geschossdeckendämmung, Kellerdämmung Zuschuss in Höhe von 10 bis 30 % der Kosten max. 5.000 € pro Wohneinheit
KfW 152 (Kredit) Fassadendämmung, Dachdämmung, Geschossdeckendämmung, Kellerdämmung Zinsgünstiger Kredit für Einzelmaßnahmen (auch eine Dämmung) max. 3.750 € pro Wohneinheit
+ Tilgungszuschuss
von 7,5 %
KfW 151 (Kredit) Fassadendämmung, Dachdämmung, Geschossdeckendämmung, Kellerdämmung Zinsgünstiger Kredit bei einer Dämmung zum KfW-Effizienzhaus. max. 27.500 € pro Wohneinheit + Tilgungszuschuss
bis 27,5 %

So stellen Sie den Antrag für die Förderung Ihrer Dämmung

Wenn Sie eine Förderung für Ihre Dämmung beantragen möchten, dann sollten Sie sich zuerst an einen Energieberater aus Ihrer Nähe wenden. Dieser ist bei jeder Zusammenarbeit mit der KfW notwendig, um die letztendliche Verbesserung des energetischen Zustandes ihres Eigenheims zu garantieren.

Der Energieberater kann Ihnen auch ausrechnen, wie stark die benötigte Dämmung ausfallen muss, um die von der KfW geforderten Werte zu erreichen. Gemeinsam mit dem Sachverständigen gehen Sie dann alle weiteren Schritte bis zur Förderung und Umsetzung. Anträge müssen bei der KfW unbedingt vor Beginn der Sanierung gestellt werden.

Bild: Energieheld Tipp

Beachten Sie bei der Förderung, dass der Antrag auf Fördermittel in jedem Fall VOR Beginn der Dämmungsarbeiten gestellt werden muss. Im Nachhinein ist keine Förderung mehr möglich und Sie bleiben auf den Kosten sitzen.

Förderung der Dachdämmung (Steil- und Flachdach)

Bild: Dach ohne Dämmung
Dach ohne Dämmung | © Kincse_j / pixabay.com CC0

Die Dachdämmung ist eine sinnvolle Möglichkeit, um die Heizkosten in Ihrem Eigenheim spürbar zu senken. Die Aufsparrendämmung von außen ist dabei die teuerste, aber auch effektivste Variante.

Wenn Sie es günstiger mögen, kann auch stets auf die altbewährte Zwischensparrendämmung zurückgegriffen werden. Diese kann auch sehr kostengünstig per Einblasdämmung durchgeführt werden.

Die Kosten für diese Arbeiten werden gefördert: Ertüchtigung des Dachstuhls (Sparren und Lattung), Einbringen der Unterspannbahn sowie einer Dampfsperrfolie, Verbreiterung der Sparren bei der Zwischensparrendämmung, Dämmung/Erneuerung/Erstellung von Dachgauben, Erneuerung der Dachziegel (inklusive Versiegelung), Abdichtung des Daches, Neueindeckung des Flachdaches (Dachpappe, Schweißbahn, Gründach), Erweiterung des Dachüberstandes, Erneuerung des Regenwassersystems (Dachrinnen, Fallrohre, Einlaufbleche), Arbeiten im Rahmen von Rundfunkantennen und Blitzableitern, Neueinfassung des Schornsteinkopfes.

Förderung für eine Dämmung der obersten Geschossdecke (Dachboden)

Bild: Geschossdeckendämmung
Geschossdeckendämmung | © irin k / shutterstock.com

Die Dämmung der obersten Geschossdecke ist zwar in der Energieeinsparverordnung (EnEV) vorgeschrieben, wird darüber hinaus aber auch von der KfW gefördert. Bei der Umsetzung werden entweder Dämmplatten verlegt oder Dämmflocken in bestimmte Bereiche eingeblasen.

Die Kosten für diese Arbeiten werden gefördert: Notwendige Abbrucharbeiten, Bauwerkstrockenlegung, Aufbringen der Wärmedämmung, Maßnahmen zur Wärmebrückenreduktion an angrenzenden Bauteilen, notwendige Maler- und Putzarbeiten, Estrich, Trittschalldämmung, Bodenbelag (sofern Kellerdecke "von oben" gedämmt wird), Wiederherstellung der Begehbarkeit des neu gedämmten Bodens, notwendige Arbeiten an den Versorgungsleitungen, z. B. Verlegung, von Elektroanschlüssen, Erneuerung von energetisch relevanten Türen oder wärmedämmenden Bodentreppen z. B. zum Keller oder Dachboden sowie wärmedämmenden Bodenklappen zum unbeheizten Dachboden, hydraulischer Abgleich des Zentralheizungssystems inklusive Strangregulierung, Ventil und Pumpenerneuerung.

Förderung der Fassadendämmung

Bild: Fassadendämmung mit verschiedenen Dämmstoffen
WDVS mit Förderung | © Marcel S. / Wikimedia Commons CC-BY-SA

Bei der Fassadendämmung werden entweder Dämmplatten an die Außenwand geklebt (WDVS) oder ein loser Dämmstoff in die Fassade eingeblasen. Beides minimiert die Wärmeverluste eines Gebäudes deutlich und kann deshalb auch mit einer Förderung bezuschusst werden.

Die Kosten für diese Arbeiten werden gefördert: Erweiterung der Dachkante (Überhang muss bei dickerer Fassadendämmung erweitert werden), Bauwerkstrockenlegung als vorbereitende Maßnahme, Bohrmaßnahmen bei Kerndämmungen, fachgerechter Einbau neuer Fensterbänke/Rollläden oder anderer Sonnenschutzelemente, Dämmung der Rollladenkästen, Erneuerung der Briefkasten- und Klingelanlage, Erneuerung Windfang, Vordach, Geländer und Eingangsstufen des Gebäudes, Erneuerung Fallrohre (Regenwassersystem).

Förderung der Kellerdämmung

Bild: Kellerdämmung
Kellerdämmung mit Förderung | © Daniel Berk / madesmeisterstueck

Ein Keller kann innen wie auch außen und an der Decke sowie am Boden gedämmt werden. Bei Bestandsbauten lohnt es sich meist nur, die Kellerdecke dämmen zu lassen. Wird ein Haus neu errichtet, dann lohnt sich eine Kellerdämmung aber auch im Außenbereich.

Die Kosten für diese Arbeiten werden gefördert: Arbeiten zur Gebäudetrockenlegung, Folgearbeiten an angrenzenden Bauteilen, Estrich, Trittschalldämmung, Fußboden (bei Kellerdeckendämmung von oben), Wiederherstellung der Begehbarkeit, Arbeiten an den Versorgungsleitungen, Erneuerung von energetisch relevanten Türen oder wärmedämmenden Bodentreppen.

KfW - Förderungen für Ihre Dämmung

Bei der KfW-Bank gibt es eine Vielzahl von Förderprogrammen, welche Maßnahmen der energetischen Gebäudesanierung fördern. Im Falle einer Komplettsanierung kommen der Kredit 151 und der Zuschuss 430 in Frage.

Handelt es sich nicht um eine Komplettsanierung, sondern um Einzelmaßnahmen der Dämmung, so greifen die Förderprogramme 152 (Kredit) und ebenfalls 430 (Zuschuss). Förderfähig sind die Dachdämmung, Dämmung der obersten Geschossdecke, die Fassadendämmung und die Kellerdämmung. Dabei werden sowohl die Materialkosten als auch die Kosten für Handwerker gefördert.

Der offizielle KfW-Fahrplan zur energieeffizienten Immobilie

Dieser 6-Schritte-Fahrplan der KfW unterstützt Sie bei der optimalen Durchführung Ihrer Fördermittelbeantragung.

BAFA - Förderung für Ihre Dämmung

Auch wenn KfW und BAFA bezüglich der energetischen Gebäudesanierung zwar häufig in einen Topf geworfen werden, befasst sich das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) hauptsächlich mit der Förderung erneuerbarer Energien. Eine BAFA-Förderung erhalten Sie also nur, wenn beispielsweise gemeinsam mit der Dachdämmung auch eine Solarthermie-Anlage installiert wird.

Als alternative Solaranlage kann man noch eine Photovoltaik-Anlage installieren. Dies lohnt sich vor allem in Kombination mit einer Wärmepumpe, zu deren Betrieb sie Strom beisteuern kann. Allerdings wird die Anschaffung einer Photovoltaik-Anlage nicht vom BAFA gefördert.

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