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BAFA-Förderung - Zuschüsse für Heizungen & Sanierungen

Bild: Fördergelder vom BAFA
Nutzen Sie die Förderung des BAFA | © stux / pixabay.com CC0

Wer in 2022 eine Heizungssanierung oder sonstige Einzelmaßnahmen zur energetischen Sanierung plant, kann von der Förderung des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) profitieren. Sie ist im Rahmen der Einführung der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) geändert worden und gestiegen.

Dabei fördert das BAFA ausschließlich mit Zuschüssen, die nicht zurückgezahlt werden müssen. Für welche Maßnahmen es Förderung gibt, wie hoch diese ausfällt, welche Anforderungen erfüllt werden müssen und ob sie mit Förderungen der KfW kombinierbar ist, können Sie im folgenden Artikel erfahren.

Inhalt


    Was versteht man unter einer BAFA-Förderung?

    Bild: BAFA-Förderung für Energiesparfenster
    Seit 2021: Fenster-Förderung vom BAFA | © alexandre zveiger / shutterstock.com

    Eine energetische Sanierung kann mitunter kostenintensiv sein, da ist jede finanzielle Unterstützung willkommen. Der Bund verspricht im Rahmen der 2021 eingeführten Bundesförderung für effiziente Gebäude - Einzelmaßnahmen (BEG EM) eben diese Unterstützung unter anderem mit der Förderung durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA).

    Man möchte damit Investitionsanreize schaffen, um den Energiebedarf deutscher Gebäude zu reduzieren und somit auch die gesteckten Klimaschutzziele erreichen zu können. Zu diesem Zweck wurde die Förderung 2020, 2021 und erneut 2022 (BEG) überarbeitet und geändert. Dadurch wurde sie beim BAFA im Zuge von Sanierungen für Einzelmaßnahmen häufig angepasst. Die Förderung von Einzelmaßnahmen im Neubau ist dagegen entfallen.

    Beratung zur Förderung erhalten

    Nur Zuschüsse - keine Kredite

    „Finanzielle Unterstützung ist ja schön und gut“, werden Sie sich denken, „aber ich muss den Kredit ja auch zurückzahlen.“ Genau dies ist beim BAFA nicht der Fall: Bei allen Förderungen handelt es sich um Zuschüsse, die Sie nicht zurückzahlen müssen! Das BAFA vergibt keine Kredite zur energetischen Sanierung, diese können Sie stattdessen bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) erhalten.

    Bild: Energieheld-Tipps

    Durch die Einführung und Überarbeitung der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) ist die staatliche Förderung für energetische Sanierungen zusammengefasst, neu strukturiert und vereinfacht worden. Dadurch kann man jetzt beim BAFA neben Förderung für Heizungen auf Basis erneuerbarer Energien auch Förderung für Anlagentechnik und Maßnahmen an der Gebäudehülle erhalten.


    Die mögliche BAFA-Förderung im Überblick

    Bild: Besonders hohe Förderung für Holzheizungen ist möglich
    Hohe Förderung nach BEG ist möglich - Holzheizungen | © caifas / shutterstock.com

    Die BAFA-Förderung besteht aktuell nur noch aus einem Programm (BEG EM) und fördert damit eine Vielzahl an Gewerken und Sanierungs-Maßnahmen in Bestandsbauten. Dabei werden konkrete bauliche Maßnahmen wie die Heizungssanierung oder die Dämmung der Gebäudehülle gefördert, aber auch verschiedene Beratungsleistungen durch einen Energie-Effizienz-Experten (dena-zertifizierter Energieberater).

    So gibt es mit der Bundesförderung für effiziente Gebäude für Einzelmaßnahmen (BEG EM) Förderungen für Biomasse, Solarthermie, Wärmepumpen und Hybridheizungen, die ausschließlich erneuerbare Energien zum Betrieb nutzen (keine Öl-, Kohle- und Gasheizungen). Außerdem werden auch weiterhin Heizungsoptimierungen vom BAFA gefördert.

    Außerdem ist im Rahmen der BEG EM die Verantwortlichkeit für Zuschuss-Förderungen für Sanierungs-Maßnahmen an der Gebäudehülle von der KfW an das BAFA übergegangen. Seit Januar 2020 werden keine festen Förderbeträge mehr vergeben. Stattdessen werden die förderfähigen Investitionskosten prozentual gefördert. Daran hat sich auch 2021 / 2022 nichts geändert. Allerdings wurde die Förderung im Zuge der BEG Novelle 2022 angepasst. Die maximale Höhe der förderfähigen Kosten liegt nach wie vor bei 60.000 Euro. Eine Übersicht über alle Fördermöglichkeiten, die direkt an bauliche Sanierungsmaßnahmen gebunden sind, finden Sie hier.

    Bundesförderung für effiziente Gebäude für Einzelmaßnahmen (BEG EM)

    Im Rahmen dieses Programmes wird die Anschaffung etlicher Heizungen auf Basis erneuerbarer Energien in Bestandsbauten gefördert. Die Förderbeträge können, abhängig von der jeweiligen Heizungsart, zwischen 10 und 40 Prozent der förderfähigen Investitionskosten liegen. Öl-, Kohle-, Gas- und Nachtspeicherheizungen werden gar nicht gefördert.

    Auch Gas-Hybridheizungen werden seit den Änderungen in der BEG nicht mehr gefördert. Für Hybridanlagen, die ausschließlich erneuerbare Energien verwenden, erhalten Sie eine Förderung von 25 Prozent. (Ausnahme: Hybridheizung mit Biomasse: 20 Prozent)

    Für Solarthermie-Anlagen erhält man 25 Prozent der förderfähigen Kosten. Und für eine Heizung, die ausschließlich auf Basis von Biomasse arbeitet, liegt die Förderung bei mindestens 10 Prozent der förderfähigen Kosten. Eine genauere Übersicht über die einzelnen Fördersätze und förderfähige Umfeldmaßnahmen sowie die Fördervoraussetzungen können Sie auf der Seite des BAFA finden.

    Heizungsart Gebäudeart Programm (Einzelmaßnahme) Übliche Kosten BAFA-Förderung
    Gas-Brennwertheizung „Renewable Ready" (inkl. Speicher und Regelungstechnik) Gebäudebestand keine 18.125 € Direktförderung am 15.08.2022 eingestellt
    Hybridheizung aus Gas-Brennwertheizung + EE*- Heizung (z. B. Solarthermie HU**) Gebäudebestand keine 22.500 € Direktförderung am 15.08.2022 eingestellt
    Pelletheizung Gebäudebestand BEG EM 25.000 € Zuschuss von 10 % der Kosten, ca. 2.500 €
    Hackschnitzelheizung Gebäudebestand BEG EM 27.500 € Zuschuss von 10 % der Kosten, ca. 2.750 €
    Scheitholzvergaser Gebäudebestand BEG EM 12.500 € Zuschuss von 10 % der Kosten, ca. 1.250 €
    Sole-Wasser-Wärmepumpe Gebäudebestand BEG EM mit Wärmepumpen-Bonus 31.250 € Zuschuss von 30 % der Kosten, ca. 9.375 €
    Wasser-Wasser-Wärmepumpe Gebäudebestand BEG EM mit Wärmepumpen-Bonus 37.500 € Zuschuss von 30 % der Kosten, ca. 11.250 €
    Luft-Wasser-Wärmepumpe Gebäudebestand BEG EM 18.750 € Zuschuss von 25 % der Kosten, ca. 4.690 €
    Luft-Luft-Wärmepumpe Gebäudebestand BEG EM 25.000 € Zuschuss von 25 % der Kosten, ca. 6.250 €
    Solarthermie (HU**) Gebäudebestand BEG EM 13.750 € Zuschuss von 25 % der Kosten, ca. 3.440 €
    BHKW (kein Öl) Gebäudebestand / Neubau keine ca. 44.000 € Direktförderung am 31.12.2020 eingestellt
    Heizungsoptimierung Gebäudesbestand BEG EM ca. 90 - 1.500 € Zuschuss von 15 % der Kosten von mindestens 300 €, 45 - 225 €
    Anlagentechnik Gebäudebestand BEG EM ca. 10.000 € Zuschuss von 15 % der Kosten, ca. 1.500 €

    * Erneuerbare Energien; ** Heizungsunterstützung

    Austauschprämie für Öl-, Kohle- und Nachtspeicherheizung

    Neben der Basisförderung der „BEG EM" gibt es eine weitere Förderung, die auf dieser aufbaut. Mit der sogenannten Heizungs-Austauschprämie will die Bundesregierung Hausbesitzer dazu bewegen, zum Beispiel ihre alte Ölheizung gegen umweltfreundlichere Alternativen auf Basis erneuerbarer Energien auszutauschen. Zu diesem Zweck gewährt sie höhere Fördergelder als Anreiz.

    So ist es möglich, für den Austausch einer Öl-, Kohle- oder Nachtspeicherheizung eine zusätzliche Förderung von 10 Prozent zu erhalten. Auch Gasheizungen sind in diesem Sinne förderfähig, sie müssen jedoch mindestens 20 Jahre in Betrieb gewesen sein. Eine Ausnahme ist die Gasetagenheizung, bei der unabhängig von der Betriebsdauer der Bonus gewährt werden kann. Zum Beispiel für eine effiziente Wärmepumpe erhält man dadurch 40 statt der üblichen 30 Prozent der förderfähigen Kosten.

    Heizungsart Bonus-Programm Übliche Kosten BAFA-Förderung
    Hybridheizung aus Gas-Brennwertheizung + EE*- Heizung (z. B. Solarthermie-Anlage) keine 22.500 € Keine Förderung seit 15.08.2022 erhältlich
    Wärmepumpe (mit Wärmequelle Luft) Heizungs-Austauschprämie (+ 10 % der förderfähigen Kosten) 18.750 - 25.000 € Zuschuss von 35 % der Kosten, ca. 6.560 - 8.750 €
    Wärmepumpe (mit Wärmequelle Wasser, Abwasser oder Erdreich)Heizungs-Austauschprämie (+ 10 % der förderfähigen Kosten)31.250 - 37.500 €Zuschuss von 40 % der Kosten, ca. 12.500 - 15.000 €
    HolzheizungHeizungs-Austauschprämie (+ 10 % der förderfähigen Kosten)12.500 - 27.500 €Zuschuss von 20 % der Kosten, ca. 2.500 - 5.500 €
    EE*- Hybridheizung (ohne Biomasse) Heizungs-Austauschprämie (+ 10 % der förderfähigen Kosten) 28.750 € Zuschuss von 35 % der Kosten, ca. 10.060 €
    EE*- Hybridheizung (mit Biomasse)Heizungs-Austauschprämie (+ 10 % der förderfähigen Kosten)28.750 €Zuschuss von 30 % der Kosten, ca. 8.625 €

    * Erneuerbare Energien

    iSFP-Bonus und Innovationsbonus

    Noch höher (+ 5 Prozent) fällt die Förderung aus, wenn die Baumaßnahme in einem individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) angeraten wurde. Dieser Bonus ist auf den Tausch der Heizungsanlage seit Juli 2022 nicht mehr anwendbar, jedoch weiterhin auf andere Maßnahmen der BAFA wie beispielsweise einer Dachdämmung.

    Für Biomasseheizungen mit besonders niedrigen Feinstaubemissionen erhielt man den sogenannten Innovationsbonus. Auch dieser ist seit Juli 2022 nicht mehr erhältlich.

    Heizung iSFP-Bonus Innovationsbonus Übliche Kosten Förderung inkl. aller Boni
    Gas-Hybridheizung mit emissionsarmer Biomasseheizung Seit 15.08.2022 nicht mehr erhältlich Seit 15.08.2022 nicht mehr erhältlich ca. 22.500 € Keine Förderung seit 15.08.2022 erhältlich
    Luft-Luft-Wärmepumpe n / a ca. 25.000 € 35 % der Kosten, ca. 8.750 €
    Heizungsoptimierung 5 % ca. 31.250 €

    20 % der Kosten von mindestens 300 €, ca. 60 - 300 €

    Optimierung der Lüftungsanlage ca. 25.000 € 20 % der Kosten, ca. 2.000 €
    Austausch der Fenster ca. 30.000 € 20 % der Kosten, ca. 2.000 €

    Gebäudehülle

    Mit der Einführung der BEG übernahm das BAFA das ehemalige KfW Programm 430, wodurch Zuschuss-Förderungen für Einzelmaßnahmen an der Gebäudehülle nun bei der BAFA beantragt werden können. So kann man für Dämmungen, Fenster, Türen oder Sanierungsmaßnahmen, die im Zusammenhang damit stehen, wie etwa Dach- oder Fassadensanierungen, inkl. iSFP-Bonus bis zu 20 Prozent der maximalen Investitionskosten von 60.000 Euro als Zuschuss erhalten.

    Das entspricht einer maximalen Förderhöhe von 12.000 Euro pro Wohneinheit. Weiterhin möglich ist auch die Förderung von Fachplanung und Baubegleitung. Hier können Sie mit der BEG EM im Gebäudebestand pro Ein- bzw. Zweifamilienhaus bis maximal 2.500 Euro erhalten. Für Mehrfamilienhäuser kann man maximal 10.000 Euro Förderung erhalten, jedoch nicht mehr als 1.000 Euro pro Wohneinheit. Eine Übersicht finden Sie in der folgenden Tabelle.

    Maßnahme Programm Förderung
    Dämmung BEG EM + iSFP-Bonus 20 % der Investitionskosten von 60.000 €, maximal 12.000 €
    Dach* 20 % der Investitionskosten von 60.000 €, maximal 12.000 €
    Fassade* 20 % der Investitionskosten von 60.000 €, maximal 12.000 €
    Fenster 20 % der Investitionskosten von 60.000 €, maximal 12.000 €
    Türen 20 % der Investitionskosten von 60.000 €, maximal 12.000 €
    Rollläden 20 % der Investitionskosten von mindestens 2.000 - 60.000 €, maximal 12.000 €
    Baunebenkosten + Umfeldmaßnahmen 20 % der Investitionskosten von 60.000 €, maximal 12.000 €
    Baubegleitung 50 % von maximal 5.000 €, maximal 2.500 € pro Ein- bzw. Zweifamilienhaus, bei Mehrfamilienhäusern insgesamt maximal 10.000 €, maximal 1.000 € pro Wohneinheit

    * Nur bei gleichzeitiger Montage einer förderfähigen Dämmung

    Beratung zur Förderung erhalten

    Kann ich BAFA- und KfW-Förderung kombinieren?

    Die Förderung durch das BAFA kann energetische Sanierungsmaßnahmen in erheblichem Umfang vergünstigen. Jedoch könnte man durch die Förderung aus verschiedenen Quellen natürlich noch mehr finanzielle Unterstützung erhalten und die geplanten Maßnahmen damit einfacher realisieren.

    Zulässige Kombinationen

    Bild: Förderung von KfW und BAFA kombinieren
    BAFA und KfW kombinieren | © stevepb / pixabay.com CC0

    Früher war es in einigen Fällen möglich, sowohl eine Förderung des BAFA als auch eine der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) zu erhalten. So konnte man bis Ende 2020 das Kreditprogramm KfW 153 für Neubauten mit der Heizungsförderung des BAFA kombinieren.

    Diese Möglichkeit ist jedoch zum 01.01.2021 ersatzlos gestrichen worden, sodass die BEG EM ausschließlich Einzelmaßnahmen im Rahmen von Sanierungen fördert. Dementsprechend entfällt auch die mögliche Kombination von KfW 153 und der BAFA-Förderung für Heizungen auf Basis erneuerbarer Energien.

    Bis zum 01.07.2021 war es dann noch möglich, den Ergänzungskredit KfW 167 mit der Heizungsförderung nach BEG EM zu kumulieren. Hier stand Sanierern, denen das notwendige Kapital zur Anschaffung einer Heizung fehlt, ein zinsgünstiger Kredit bis 50.000 Euro als Ergänzung zum BAFA-Zuschuss zur Verfügung. Einen Tilgungszuschuss enthielt der Kredit allerdings nicht. Er musste vollständig zurückgezahlt werden. 

    Nach der Überarbeitung der BEG im Juli 2022 ist die Förderung der KfW ausschließlich für die Sanierung und Neubau von Effizienzhäusern möglich und kann für Einzelmaßnahmen nicht mehr angewandt werden. Es muss jeder im Vorfeld entscheiden, ob eine Sanierung oder ein Neubau im Rahmen eines Effizienzhauses oder eine Einzelmaßnahme im Bestandshaus vorgesehen ist.

    Nicht zulässige Kombinationen

    Nicht kombinierbar ist die BAFA-Förderung nach BEG mit den aktuellen Programmen der KfW nach BEG. Dazu gehört auch das Sanierungsprogramm KfW 261. Mit der BEG Novelle vom 28. Juli 2022 wurden die förderfähigen Objekte auf die Förderinstitute aufgeteilt, also Einzelmaßnahmen werden nur noch von der BAFA und Sanierungen und Neubauten zum Effizienzhaus nur noch von der KfW gefördert. Dadurch ist eine Kombination prinzipiell nicht mehr möglich.


    Wie stelle ich den Antrag auf Förderung beim BAFA?

    Bild: Antragstellung für BAFA-Förderung nach BEG
    Ein Antrag für alles - Antragstellung nach BEG | © fizkes / shutterstock.com

    Handelt es sich um eine Heizungsförderung, oder die Förderung einer Heizungsoptimierung, muss der Antrag für diese zusammen mit einem Fachunternehmer („Fachunternehmererklärung”) gestellt werden. Ersatzweise kann aber auch ein zertifizierter Energieberater („Bestätigung zum Antrag”) die Einhaltung der technischen Mindestanforderungen bestätigen.

    Für Maßnahmen an der Gebäudehülle wie Dämmungen oder neue Fenster sowie für Maßnahmen in der Anlagentechnik - wie etwa die Installation von Lüftungen oder Klimaanlagen - muss der Antrag dagegen immer zusammen mit einem Energie-Effizienz-Experten (zertifizierter Energieberater) gestellt werden. Seine Tätigkeit kann mit der BEG EM Baubegleitung gefördert werden. Sollten Sie Fragen zum Antragsprozess haben, nehmen Sie Kontakt mit unseren zertifizierten Beratern auf. Sie kennen sich aus und helfen Ihnen gern.

    Wann muss der Antrag beim BAFA gestellt werden?

    Anträge auf das Programm Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) müssen immer vor Beginn der Baumaßnahme gestellt werden. Dabei gilt der Vertragsabschluss bereits als Beginn der Baumaßnahme. Planungsarbeiten sind jedoch erlaubt. Als Termin der Antragstellung gilt der Eingang des Antrags beim BAFA. Erfolgt der Antrag im Rahmen einer Maßnahme nach einem individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP), so ist dies entsprechend zu kennzeichnen.

    Wird die Förderung bewilligt, gilt sie für 24 Monate (Bewilligungszeitraum). In diesem Zeitraum sind die bewilligten Maßnahmen durchzuführen. Kommt es dabei zu Verzögerungen, die der Antragsteller nicht zu verantworten hat, kann die Bewilligung um weitere 24 Monate verlängert werden. Insgesamt hat man also maximal 48 Monate Zeit, die Maßnahmen umzusetzen. Sämtliche Anträge sind ausschließlich online zu stellen.