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Beratung zur Förderung

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Inhaltsverzeichnis

Förderung der KfW (Kredite / Zuschüsse)

Bild: KfW Logo
Förderung durch die KfW | © Kreditanstalt für Wiederaufbau

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) fördert viele Maßnahmen rund um die energetische Sanierung und den Kauf eines energieeffizienten Eigenheims. Im Gebäudebestand sind vor allem zwei Programme von Bedeuteung. Zum einen der Zuschuss KfW 430 und zum anderen der zinsgünstige Kredit KfW 151 / 152 inklusive Tilgungszuschuss.

Dabei stehen die Förderprogramme für Einzelmaßnahmen zur Dämmung der Gebäudehülle (z. B. das Dach oder die Fassade) und den Einbau neuer Fenster zur Verfügung. Für Einzelmaßnahmen (KfW 430 / KfW 152) stehen Förderungen bis zu 10.000 Euro zur Verfügung, der Kreditbetrag liegt bei maximal 50.000 Euro (KfW 152).

Im Rahmen der Effizienzhaus-Sanierung der KfW (KfW 430 / KfW 151) können neben der Gebäudehülle und Fenstern auch Solarthermie-Anlagen und Heizungen (keine Ölheizungen) gefördert werden. Hier sind Förderungen bis zu 48.000 Euro möglich, die maximale Kreditsumme (KfW 151) liegt bei 120.000 Euro. Die Programme KfW 430 und KfW 151 / 152 sind untereinander nicht kombinierbar. Auch mit den Programmen des BAFA sind sie nicht kumulierbar. Sie können allerdings mit dem Baukindergeld KfW 424  kombiniert werden. Darüber hinaus vergibt die KfW Förderungen für Brennstoffzellen (KfW 433).

Außerdem fördert die KfW den Bau energieeffizienter Häuser. Hierfür steht zum einen das Programm KfW 153 zur Verfügung. Zum anderen können Familien mit Kindern auf das Baukindergeld KfW 424 zurückgreifen. Diese Programme können auch untereinenader und mit den Förderungen des BAFA kombiniert werden. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, den zinsgünstigen Ergänzungskredit KfW 167 zur Finanzierung einer Heizung auf Basis erneuerbarer Energien zu nutzen. Dieser ist mit allen Heizungsförderprogrammen kombinierbar. Der Antrag auf Förderung muss bei der KfW immer vor Beginn der Bautätigkeiten vor Ort zusammen mit einem Energieberater gestellt werden.

Der offizielle KfW-Fahrplan zur energieeffizienten Immobilie

Dieser 6-Schritte-Fahrplan der KfW unterstützt Sie bei der optimalen Durchführung Ihrer Fördermittelbeantragung.

Förderungen des BAFA (Zuschüsse)

Bild: Bargeld
Förderung durch das BAFA | © stux / pixabay.com CC0

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (das BAFA) vergibt neben seinen vielen weiteren Aufgaben auch Zuschüsse für die Nutzung erneuerbarer Energien zum Heizen. Im Gegensatz zur KfW gibt es allerdings keine Kredite. Gefördert werden unter anderem Biomasse-Heizungen, Solarthermie-Anlagen, verschiedene Wärmepumpen, Blockheizkraftwerke (BHKW) und Brennstoffzellen.

Viele Eigenheimbesitzer schmeißen KfW und BAFA gerne in einen Topf - behält man aber im Hinterkopf, dass das BAFA nur für erneuerbare Energien und Hybride aus Heizungen auf Basis erneuerbarer Energien und Gas-Brennwertheizungen zuständig ist, dann fällt die Unterscheidung eigentlich recht leicht: Dämmungen, Fenster, Türen und Dachsanierungen fallen also in das Metier der KfW, während die zuvor genannten erneuerbaren Energien und Gas-Hybridheizungen vom BAFA bezuschusst werden.

Allerdings gibt es auch Kombinationsmöglichkeiten von Programmen beider Anbieter: So lassen sich z. B. das Programm "Heizen mit Erneuerbaren Energien" des BAFA mit den KfW Krediten 153 (Energieeffizient bauen) und 167 (Ergänzungskredit) kombinieren. Ein wichtiger Punkt ist die Antragstellung beim BAFA. Für einige Förderprogramme ist der Antrag vor der vertraglichen Auftragsvergabe zustellen, während andere Programme eine nachträgliche Antragstellung vorsehen. Mehr zum BAFA und den verschiedenen Antragsbedingungen finden Sie hier.

Steuern sparen

Steuerersparnisse sind eigentlich kein neues Instrument der Förderung energetischer Sanierungen. Bisher fristete diese Form der Förderung jedoch ein Schattendasein, da die möglichen Förderbeträge und die Auswahl der förderfähigen Maßnahmen verglichen mit den Förderungen von KfW und BAFA eher begrenzt waren. So wurde die steuerliche Förderung überwiegend dann genutzt, wenn Sanierer oder Hausbauer es versäumt hatten, die entsprechenden Anträge rechtzeitig bei KfW oder BAFA zu stellen und so keinen Anspruch mehr auf deren Förderungen haben.

Das hat sich mit dem Klimaschutzprogramm 2030 der Bundesregierung zu Beginn des Jahres 2020 geändert. In diesem Programm sind die Möglichkeiten Steuern zu sparen deutlich verbessert worden. Sie sind auch für sehr teure Einzelmnaßnahmen oder Kombinationen daraus geeignet. Gefördert werden können alle Gewerke, die auch beim BAFA oder der KfW förderfähig sind. Es gelten ähnliche Fördervoraussetzungen bzw. Mindeststandards wie bei der KfW. Insgesamt kann man so 20 Prozent der bei 200.000 Euro gedeckelten förderfähigen Kosten, also maximal 40.000 Euro Steuern sparen. Einen Haken hat die steuerliche Förderung allerdings.

Um sie vom Finanzamt zu erhalten, ist es sinnvoll einen Steuerberater hinzuzuziehen. Dieser ist jedoch kein Experte für energetische Sanierungen. Deshalb sollte man im Falle gewerkeübergreifender Maßnahmen zusätzlich einen Energieberater mit einbinden. Denn andernfalls muss man sich darauf verlassen, dass die ausführenden Fachunternehmer die Fördervoraussetzungen erfüllen. Da es in diesem Fall keine gewerkeübergreifende Planung eines Energieberaters gibt, kann es durchaus passieren, dass die Förderfähigkeit nicht gegeben ist. Außerdem fehlt die abschließende unabhängige Qualitätskontrolle der durchgeführten Maßnahmen. Für eine Einzelmaßnahme sollte allerdings die Fachunternehmererklärung genügen.

Regionale Förderung

Die Förderung der Bundesländer ist sehr viel spezifischer als die des Bundes. Häufig bietet sich die Möglichkeit der Kombination mit verschiedensten Programmen der KfW oder anderen bundesweit wirkenden Subventionen. Diese Förderungen machen aber oft nicht alles leichter, denn sie sind keineswegs nur an den geografischen Fakten gebunden, sondern beinhalten häufig eine Vielzahl von Sonderreglungen, Mindestanforderungen und fördern zum Teil nur speziell ausformulierte Maßnahmen.

Wichtig ist primär, dass die wichtigsten regionalen Förderungen bei der ersten Sondierung nicht unterschlagen werden, auch wenn sie auf den ersten Blick sehr kompliziert anmuten. Je mehr Zuschüsse man für eine Sanierung kombinieren kann, desto eher amortisieren sich die gewählten Maßnahmen.

Bundesland Förderinstitut
Hamburg IFB Förderung Hamburg
Mecklenburg-Vorpommern LFI Landesförderinstitut Mecklenburg-Vorpommern
Bayern LfA Förderbank; Energie-Atlas
Sachsen-Anhalt IB
Nordrhein-Westfalen NRW-Bank
Berlin/Brandenburg ILB
Berlin IBB
Bremen BAB
Hessen WI Bank
Thüringen Aufbaubank Thüringen
Baden-Württemberg L-Bank
Sachsen AufbauBank
Saarland SiKB
Rheinland-Pfalz ISB
Niedersachsen NBank
Schleswig Holstein IB.SH

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