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Über Photovoltaik im Jahr 2019

Photovoltaik hat eine wechselhafte Geschichte in Deutschland. Noch vor 10 Jahren gab es eine sehr lukrative Einspeisevergütung für neue Anlagen, was einen regelrechten Boom auslöste. Damals wie heute galt die festgeschriebene Vergütung im Jahr der Inbetriebnahme stets auch für die nächsten 20 Jahre.

Mit der Zeit sanken die Vergütungssätze jedoch immer weiter und der Kauf einer Photovoltaik-Anlage wurde weit weniger wirtschaftlich. Gleichzeitig stieg jedoch auch der Strompreis, sodass Photovoltaik im Jahr 2019 wieder voll im Trend ist - diesmal jedoch eher mit Fokus auf Eigenverbrauch des Solarstroms.

Entsprechend dieser Entwicklung gab es auch einige Änderungen hinsichtlich sinnvoller Größen und der Dachausrichtung. 100 Prozent Südausrichtung zur reinen Stromeinspeisung ist heute daher nicht mehr allgemeiner Standard.

Bild: Energieheld Tipp

Der Trend geht bei Photovoltaik in Richtung Eigenverbrauch. Zwischen 5 und 10 kWp (4.500 bis 9.000 kWh pro Jahr) machen Sie bei einer neuen Anlage nichts falsch. Auch bei der Dachausrichtung ist man heute sehr flexibel. Jede Anlage wird trotzdem immer individuell geplant!

Die richtige Größe für Ihre Photovoltaik-Anlage

Bild: So wird die richtige Größe für Photovoltaik-Anlagen berechnet
Bis 10 kWp haben Sie freie Hand | © pruzi / pixabay.com CC0

Eine pauschal richtige Größe für Photovoltaik-Anlagen gibt es nicht. Sie sollten in jedem Fall mit einem Experten genau planen, welche Dimensionierung in Ihrem Fall in Frage kommt. Heutzutage steht meist der Eigenverbrauch im Vordergrund, der für mehr Wirtschaftlichkeit durch einen gewissen Anteil von eingespeistem Strom ergänzt wird.

Im Grunde machen Sie im privaten Bereich mit Photovoltaik-Anlagen bis 10 Kilowatt-Peak nichts falsch, da Sie so noch als Kleinunternehmer durchgehen und eine höhere Einspeisevergütung bekommen. Als Kleinunternehmer sparen Sie sich viel Aufwand bei der Steuererklärung und müssen auch den Eigenverbrauch nicht versteuern. Wer das Geld übrig hat, kann bis 10 Kilowatt-Peak ruhig so groß bauen, wie es einem gefällt. Auch die Dachfläche (60 bis 80 m²) macht dabei keine Probleme.

Sie sollten sich jedoch darüber im Klaren sein, dass ohne Stromspeicher meist nur 30 Prozent des PV-Stroms wirklich selbst verbraucht werden können - gleichzeitig sind größere Anlagen jedoch pro Kilowatt-Peak günstiger. Hier gilt es also, ein wirtschaftliches Optimum zu finden. Achtung: In der Praxis wird die Anlage immer knapp unter 10 Kilowatt-Peak angesiedelt, um bei etwaigen Mehrerträgen nicht die Grenze zu überschreiten.

Photovoltaik-Größe Ertrag pro Jahr Dachfläche Kosten mit Einbau Einschätzung
4 kWp ca 3.600 kWh 25 - 30 m² 6.000 - 7.000 € Gut für hohen Eigenverbrauch und wenn man häufig zu Hause ist.
6 kWp ca. 5.400 kWh 35 - 50 m² 8.000 - 9.000 € Mittelweg zwischen Eigenverbrauch und Einspeisung.
9 kWp ca. 8.100 kWh 55 - 70 m² 11.000 - 12.000 € Für alle, die die Investition nicht scheuen. Mitunter die kürzeste Amortisation.

10 Kilowatt-Peak als Grenze?

Die Grenze von 10 Kilowatt-Peak bildet kein Verbot, sondern nur eine Hürde. Sie dürfen auch größere Photovoltaik-Anlagen installieren, aber damit steigt auch der bürokratische Aufwand, während die Einspeisevergütung und der Eigenverbrauchsanteil sinken. Wer also nur etwas über 10 Kilowatt-Peak bauen möchte, der sollte sich lieber auf eine kleinere Anlage festlegen. 30 bis 40 Kilowatt-Peak sind dann schon wieder eine andere Geschichte, aber auch eigentlich nicht mehr für private Haushalte interessant.

Größe mit Stromspeicher, Wärmepumpe oder Elektroauto

Wenn Sie einen Stormspeicher, eine Wärmepumpe oder ein Elektroauto besitzen, wirkt sich das in der Regel sehr positiv auf den Eigenverbrauch aus. Aus wirtschaflicher Sicht lohnt sich die Kombination aus Photovoltaik und Wärmepumpe am meisten. An der sinnvollen Größe der Anlage ändert das eigentlich wenig - bis 10 Kilowatt-Peak machen Sie auch hier nichts falsch.

Geht es nur um Stromspeicher, dann können Sie etwa mit 1 Kilowatt-Peak pro 1.000 kWh Strombedarf und dazu 1 Kilowattstunde Speicherleistung planen. Einen ausführlichen Beitrag über die richtige Stromspeicher-Größe finden Sie hier.

Die richtige Größe für Strom-Autarkie (Inselanlagen)

Vorweg: Inselanlagen mit vollkommener Strom-Autarkie lohnen sich in Deutschland überhaupt nicht. So ein Szenario ist eher für eine abgelegene Waldhütte oder Forschungseinrichtung denkbar. Sie müssen sich zudem darüber im Klaren sein, dass die durchschnittlichen Erträge einer Photovoltaik-Anlage niemals auf einzelne Zeitpunkte gemünzt werden können, sondern im Jahresdurchschnitt entstehen.

Bei Spitzenlast wird über kurze Zeit viel Energie benötigt, die eine herkömmlich dimensionierte PV-Anlage kaum liefern kann. Um alle erdenklichen Fälle abdecken zu können, muss eine Photovoltaik-Inselanlage inklusive Stromspeicher entsprechend groß dimensioniert sein. Für ein normales Einfamilienhaus benötigen Sie ungefähr 7 bis 14 Kilowatt-Peak PV-Leistung und einen Stromspeicher mit etwa 20 bis 40 Kilowattstunden Speicherleistung.

Das sind ganz grobe Überlegungen, da auch das eigene Verhalten und eine entsprechende Steuerung eine wichtige Rolle spielen. Rechnen Sie für so eine Inselanlage mindestens mit 40.000 bis 80.000 Euro! 25 Jahre reiner Strombezug kosten für das selbe Haus inklusive Preissteigerungen nur knapp 50.000 Euro - da fällt die Entscheidung vermutlich recht leicht.

Bild: Energieheld Tipp

Reine Inselanlagen sind mit Photovoltaik zwar technisch realisierbar, aber enorm unwirtschaftlich. Auch hier hat man eben nicht die Aussicht auf ein Perpetuum mobile. Eigenkonstruktionen sind darüber hinaus brandgefährlich. Sämtliche Experten, Elektriker und Versicherungsvertreter können von so etwas nur abraten.

Welche Dachausrichtung ist wirtschaftlich?

Bild: Korrekte Dachausrichtung für PV-Anlagen
Heute sind viele Ausrichtungen wirtschaftlich | © stux / pixabay.com CC0

Bei der Dachausrichtung hat man lange Jahre nur auf Süden gesetzt. Mittlerweile sind wir mit der Technik, aber auch mit unseren Erfahrungen, etwas weiter, sodass auch Ost-West-Ausrichtungen bei Photovoltaik-Anlagen kein Problem sind.

Wer zudem verstärkt auf Eigenverbrauch setzt, kann durchaus profitieren, wenn mehrere Himmelsrichtungen mit der eigenen Photovoltaik-Anlage abgedeckt sind. So haben Sie nicht nur mittags einen starken Ertrag im Süden, sondern auch vor- und nachmittags ein gutes "Grundrauschen". Ein Experte wird Ihnen in Kombination mit Ihren persönlichen Wünschen und Lebensverhältnissen genau sagen können, welche Dachausrichtung für Ihre Photovoltaik-Anlage am besten geeignet ist.

Praktisch erfahrbar wird das Ganze für Laien ohnehin immer erst am Ende eines Jahres mit einen Blick auf den gesamten bzw. durchschnittlichen Ertrag. Da muss man sich den eigenen Kopf nicht zwingend über mögliche Sonnenstunden und dergleichen zerbrechen.

Die beste Dachausrichtung und Dachneigung

Soll der gesamte Strom einer Photovoltaik-Anlage eingespeist werden, dann ist eine gute Südausrichtung immer noch am besten. Je nach Region erzielen Sie die besten Erträge mit einer Ausrichtung nach Süden oder Südwesten und einer Dachneigung von ca. 30 Grad. Selbst bei 45 Grad ist der jährliche Ertrag aber auch nicht drastisch geringer.

Großanlagen für Investoren

Aufgrund der gesunkenen Einspeisevergütung sind große Photovoltaik-Anlagen nicht mehr unmittelbar interessant für Investoren oder Landwirte. Trotzdem gibt es einige Geschäftsmodelle, die gute Gewinne einfahren. Bedenken Sie dabei jedoch auch immer, dass bei solch großen Investitionen eigentlich immer ein Kredit im Spiel ist, dessen Zinsen den Gewinn schmälern.

Wer als Landwirt viel von dem erzeugten Strom selbst nutzen kann, wird sicherlich von Anlagen um die 20 bis 40 Kilowatt-Peak profitieren. Darüber sind besonders Anlagen weit über 200 Kilowatt-Peak wieder wirtschaftlich interessant, weil die durchschnittlichen Baukosten geringer sind. Hier setzt man dann aber nicht mehr auf die Vergütung des EEG, sondern weicht auf andere Modelle aus. Zum einen gibt es das Marktprämienmodell, zum anderen sind auch Verträge über Direkteinliferungen möglich.

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