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Inhaltsverzeichnis

Über Holz als Brennstoff

Holz wird schon seit Jahrhunderten zum Heizen eingesetzt, war aber zwischenzeitlich etwas in Vergessenheit geraten. Öl und Gas sind für die meisten Menschen im Alltag eben praktischer - gleichzeitig aber auch teurer. Mit steigenden Energiekosten wurden auch Holzheizungen wieder attraktiver.

Gleichzeitig sollte man aber nicht vergessen: Wir können nicht alle mit Holz heizen, denn dann kommen wir wieder in einen Bereich, wo mehr Holz verbrannt wird als nachwächst. Die Holzheizung kommt jedoch auch nicht für jeden Haushalt in Frage und wird damit weiterhin ein gewisses Nischenprodukt bleiben.

Bild: Energieheld Tipp

Da es sich um ein Naturprodukt handelt, gibt es nicht einfach nur Brennholz zu kaufen. Sie müssen auch zwischen verschiedenen Holzsorten und Wasseranteilen unterscheiden. Dazu kommen dann noch unterschiedliche Maßeinheiten wie Kilogramm, Tonnen, Ster, Srm und Festmeter. Für die hier aufgeführten Zahlen berufen wir uns auf Werte des Bayrischen Landesamtes für Wald-und Forstwirtschaft.

Holz als Brennstoff Vorteile Nachteile Übliche Maßeinheit
Pellets Leicht zu lagern Teurer als anderes Holz Tonnen oder kg
Wenig Platzbedarf Herstellung aufwendiger
Einheitliche Qualität Muss vorsichtig gelagert werden
Hackschnitzel Einfacher als Pellets herzustellen Mehr Platzbedarf als Pellets Tonnen oder kg
Günstiger als Pellets Meist extra Lager zur Trocknung nötig
Scheitholz Sehr günstig Bestückung der Heizung muss manuell erfolgen Schüttraummeter (Srm)
Leichte Herstellung Viel Platz und Aufwand für Lagerung notwendig
Stammholz Am günstigsten Muss erst weiterverarbeitet werden Festmeter (Fm)
Kann aus eigenem Wald stammen Maschineller Aufwand lohnt sich für private Haushalte nicht

Holzverbrauch und Heizkosten pro Jahr berechnen

Bild: Hackschnitzel
Billigster Brennstoff überhaupt - Hackschnitzel | © fcja / pixabay.com CC0

Wir haben hier für Sie die ungefähren Mengen von Brennholz (luftgetrocknet) zusammengetragen, die pro Jahr für verschiedene Szenarien benötigt werden. Es geht wirklich nur um Annäherungen - im Endeffekt werden Sie sicher nicht haargenau diese Werte erreichen.

Dabei sollte man zudem nicht vergessen, dass die meisten Haushalte das Holz nicht für genau ein Jahr bevorraten und frisches Material ohnehin 1 bis 2 Jahre getrocknet werden muss. Für eine durchschnittliche Familie mit einer richtigen Holzheizung werden etwa 6 bis 10 Tonnen Brennholz bzw. Hackschnitzel oder Pellets benötigt. Soll nur ein Kaminofen beheizt werden, genügen in der Regel 800 Kilogramm, also etwa 2,8 Schüttraummeter. Hier noch einmal der übliche Pellet-Verbrauch, Hackschnitzel-Verbrauch und Brennholz-Verbrauch in einer praktischen Übersicht:

Heizung Verbrauch Schüttraummeter Tonnen / kg Preis pro kWh
Pelletheizung 140 m² Wohnfläche, 15 kW Nennleistung, 28.000 kWh jährlicher Wärmebedarf 10 Srm pro Jahr 5.500 kg pro Jahr 5,63 Cent pro kWh
Hackschnitzelheizung 40 Srm pro Jahr 8.000 kg pro Jahr 3,1 Cent pro kWh
Holzvergaser 25 Srm pro Jahr 8.000 kg pro Jahr 3,22 Cent pro kWh
Kaminofen (ohne Wassertaschen) 500 Stunden Betrieb im Jahr, 2.500 kWh abgegebene Wärme 2,8 Srm pro Jahr 800 kg pro Jahr 3,22 Cent pro kWh

Wie viele Pellets pro Jahr?

Der Pelletverbrauch liegt ganz grob bei knapp 0,2 Kilogramm pro Kilowattstunde. Für ein unsaniertes Einfamilienhaus sollten Sie also 5.000 bis 6.000 Tonnen Pellets pro Jahr einplanen - das entspricht etwa 10 Schüttraummetern (m³). Bezüglich der Heizkosten liegen Sie mit Pellets im 3-Jahres-Durchschnitt (2017 bis 2019) etwa bei 5,63 Cent pro Kilowattstunde. Für eine Tonne zahlen Sie gegenwärtig (2019) je nach Jahreszeit zwischen 260 und 290 Euro pro Tonne (bei einer Mindestabnahme von 6 Tonnen oder mehr).

Wie viele Hackschnitzel pro Jahr?

Hackschnitzel haben eine geringere Dichte und einen anderen Heizwert als Pellets. Für dieselbe Energiemenge wird also ein größeres Volumen benötigt, weil mitunter auch andere Holzarten zum Einsatz kommen. Rechnen Sie hier mit 40 Schüttraummetern (m³) bzw. etwa 8 bis 10 Tonnen Hackschnitzell-Verbrauch pro Jahr (0,29 kg pro kWh).

Preislich liegen Sie so etwa bei 4 Cent pro Kilowattstunde. Wer eigene Maschinen besitzt oder größere Mengen abnimmt, wird mit Hackschnitzeln im Schnitt (2017 bis 2019) etwa bei 3,1 Cent pro Kilowattstunde oder sogar deutlich darunter liegen. Das heißt, der Schüttraummeter kostet durchschnittlich 20 bis 40 Euro.

Wie viel Scheitholz oder Brennholz pro Jahr?

Herkömmliches Brennholz wird häufig in Schüttraummetern verkauft, welche natürlich nicht immer vollkommen homogen sein können. Sie kaufen also immer auch ein bisschen Luft pro Srm. Die Energiedichte ist jedoch höher als bei Hackschnitzeln, sodass nur etwa 25 Schüttraummeter Scheitholz pro Jahr für einen Holzvergaser benötigt werden. Das entspricht wiederum etwa 8 bis 10 Tonnen bei luftgetrocknetem Holz.

Bei größeren Mengen oder der Beschaffung im eigenen Wald kostet der Schüttraummeter derzeit rund 30 bis 40 Euro, sodass das jährliche Brennholz für einen Scheitholzvergaser etwa 750 bis 1.000 Euro kostet. Damit liegen Sie im Schnitt (2017 bis 2019) bei grob 3,22 Cent pro Kilowattstunde.

Für einen kleinen Kamin-Ofen wird selbstverständlich weniger Brennholz für einen Winter benötigt. Wer jedoch zum Beispiel Kleinstmengen im Baumarkt kauft, bezahlt in der Regel deutlich zu viel - etwa 7 Cent pro Kilowattstunde. Rechnen Sie für einen einzelnen Kamin-Ofen pro Jahr mit rund 2,8 Schüttraummetern Brennholz, was rund 800 Kilogramm entspricht. Lagern sollten Sie aber natürlich deutlich mehr, um die Konditionen beim Einkauf zu verbessern.

Quelle: © Landesschau Baden-Württemberg / youtube.com

Heizwert und Wassergehalt von Holz

Bild: Blick in die Brennkammer einer Holzheizung
Der Heizwert variiert mit dem Wassergehalt des Holzes | © Viessmann Werke

Der Heizwert gibt die Menge der Energie an, die beim Verbrennen eines Stoffes freigesetzt werden kann. Daneben gibt es noch den Brennwert, der aber maßgeblich von der Art der Heizung bestimmt wird. Jede Holzart hat einen anderen Heizwert, der wiederum vom Wassergehalt abhängt.

Etwas verwirrend: Bezogen auf das Gewicht, haben viele Holzarten ähnliche Heizwerte, aber pro Raummeter gibt es dann wieder große Unterschiede. Das hängt primär mit der Dichte des Holzes zusammen. Ein Raummeter Buche (hohe Dichte) bietet daher deutlich mehr Energie als ein Raummeter Fichte.

Durch Lagerung und Trocknung kann der Wassergehalt zwar beeinflusst werden, aber viele Holzheizungen sind mit zu trockenem oder zu feuchtem Holz überfordert - es muss also immer genau richtig sein. Auch beim Kauf spielt der Wassergehalt eine Rolle, denn bei hohen Werten bekommen Sie vergleichsweise wenig Heizwert für Ihr Geld - seien Sie also ruhig etwas kritisch!

Brennstoff Holzart Heizwert Heizwert
50 % Wassergehalt (frisch geschlagen) 20 % Wassergehalt (luftgetrocknet)
Pellets, Hackschnitzel, Scheitzholz Buche 2,16 kWh pro kg 3,86 kWh pro kg
1.687 kWh pro Rm 1.885 kWh pro Rm
1.205 kWh pro Srm SH¹ 1.346 kWh pro Srm SH¹
964 kWh pro Srm HS² 1.077 kWh pro Srm HS²
2.410 kWh pro Fm 2.700 kWh pro Fm
Eiche 2,16 kWh pro kg 3,86 kWh pro kg
1.727 kWh pro Rm 1.929 kWh pro Rm
1.233 kWh pro Srm SH¹ 1.377 kWh pro Srm SH¹
987 kWh pro Srm HS² 1.102 kWh pro Srm HS²
2.467 kWh pro Fm 2.755 kWh pro Fm
Fichte 2,26 kWh pro kg 4,02 kWh pro kg
1.199 kWh pro Rm 1.333 kWh pro Rm
778 kWh pro Srm SH¹ 865 kWh pro Srm SH¹
685 kWh pro Srm HS² 762 kWh pro Srm HS²
1.710 kWh pro Fm 1.900 kWh pro Fm

¹SH = Scheitholz
²HS = Hackschnitzel

Kilowattstunden pro Maßeinheit (kg, Rm, Srm, Fm)

Bild: Schüttraummeterweise gepackte Brennholzscheite
Kilowattstunden lassen sich für Brennholz nicht genau bestimmen | © Hans / pixabay.com CC0

Jede Maßeinheit für Holz hat (abhängig von der Holzart) einen gewissen Energiegehalt. Dieser lässt sich meistens nicht vollkommen exakt bestimmen, da Raummaße wie der Ster nicht immer dieselbe Holzmenge enthalten.

Zudem stellt sich die Frage nach der Referenzmenge im Bezug zum Feuchtigkeitsverlust. Hat man einen Schüttraummeter mit frisch geschlagenem Holz, dann ist dieser nach der Trocknung weniger gefüllt, weil das Holz an Volumen verliert - theoretisch müsste man hier also "nachfüllen", um die genaue Energiemenge für einen Srm zu erhalten, aber das ist nicht sehr praxisnah.

Am besten stellen Sie sich einfach darauf ein, dass ein natürlicher Brennstoff wie Holz nicht immer zu 100 Prozent genormt werden kann. Zudem hat es im Alltag teilweise wenig Einfluss, ob Sie nun 4,02 oder 3,86 Kilowattstunden aus einem Kilogramm Holz herausholen, weil nicht jede Heizung und jeder Ofen perfekt eingestellt ist bzw. im Leistungsoptimum genutzt wird.

Bild: Energieheld Tipp

Holz ist ein natürlicher Brennstoff und Sie werden selten die Möglichkeit haben, den genauen Energiegehalt zu bestimmen. Wenn das Brennholz 1 bis 2 Jahre an der Luft getrocknet wurde, erhalten Sie in der Regel den besten Zustand zum Heizen (Wassergehalt unter 20 %).

Umrechnung der verschiedenen Holz-Einheiten

Bei Holz hat man es mit verschiedensten Maßeinheiten zu tun. Was auf den ersten Blick unnötig und verwirrend erscheint, ist ganz pragmatischen Gründen geschuldet. Je nach Preisklasse und Rahmenbedingungen wird das Brennholz eben unterschiedlich gelagert. Ein Schüttraummeter ist natürlich weniger präzise als ein Festmeter, aber in dieser Form leichter zu lagern und zu verkaufen.

Bild: Schüttraummeter Holz

Schüttraummeter

Holz wird lose aufgeschüttet. Größere Zwischenräume.

Bild: Raummeter Holzscheite

Raummeter

Aufwendig geschichtetes Holz. Kleinere Zwischenräume.

Bild: Gestapelte Baumstämme

Festmeter

Holz im ganzen Stamm. Volumen = (Pi/4 × D²) × L

Schüttraummeter umrechnen (Srm)

Der Schüttraummeter (Srm) ist das gebräuchlichste Maß für den Verkauf von Brennholz. Ein solcher Schüttraummeter umfasst das Holz in einem Rauminhalt von 1 Kubikmeter (1m x 1m x 1m) inklusive Zwischenräume, weil die Scheite ja nur lose geschüttet sind.

Abhängig vom Holz und von der Schüttung fällt also nicht jeder Srm identisch aus - im Allgemeinen findet sich aber immer ein guter Mittelweg. Rechnet man den Srm um, dann ist etwa 1 Schüttraummeter ein halber Festmeter und etwa 1,5 Schüttraummeter entsprechen 1 Raummeter mit sauber geschichtetem Holz. Beim Gewicht liegt ein Schüttraummeter etwa bei 250 bis 400 Kilogramm (abhängig vom Holz).

Raummeter umrechnen (Ster)

Ein Raummeter (Ster) bezeichnet einen Kubikmeter mit sauber geschichtetem Holz. Hier sind die Zwischenräume erheblich kleiner als beim Schüttraummeter, sodass Sie mehr Holz und damit Heizwert pro Einheit bekommen. Damit steigt natürlich der Preis - nicht zuletzt auch, weil das Brennholz ja erst einmal sauber geschichtet werden muss.

Ein Raummeter entspricht etwa 1,5 Schüttraummetern mit Holzscheiten und 0,7 Festmetern im ganzen Stamm. Pro Raummeter sollten Sie mit einem Gewicht zwischen 350 und 550 Kilogramm rechnen (abhängig vom Holz).

Festmeter umrechnen (Fm)

Der Festmeter kommt immer bei ganzen Stämmen und daher bei Privatleuten eher selten zum Einsatz. Natürlich hat nicht jeder Baumstamm denselben Durchmesser, weshalb entweder die Formel (Volumen = (Pi/4 × D²) × L) oder eine Rundholzkubiktabelle zur Hilfe genommen wird, um den Festmeter zu berechnen. Ein Festmeter entspricht etwa 1,4 Raummetern und 2,1 Schüttraummetern. Das Gewicht liegt je nach Holzart zwischen 500 und 800 Kilogramm pro Festmeter.

Rundholz Schichtholz (100 cm) Holzscheite (33 cm)
ungespaltene Rundlinge gespaltene Scheite geschichtet lose geschüttet
1,0 Fm 1,4 Rm 1,6 Rm 1,4 Rm ca. 2,1 Srm
0,7 Fm 1,0 Rm 1,2 Rm 1,0 Rm ca. 1,5 Srm
0,5 Fm 0,6 Rm 0,7 Rm 0,6 Rm ca. 1,0 Srm

Tonnen und Kilogramm

Am genauesten sind natürlich Gewichtsangaben, um die Holzmenge zu bestimmen. Hierbei muss jedoch auch der Wassergehalt bekannt sein, da dieser das Gesamtgewicht und damit den Preis enorm beeinflussen kann. Tonnen oder Kilogramm lassen sich nicht wirklich gut in andere Maßeinheiten umrechnen, obgleich folgende Richtwerte (im Durchschnitt) ungefähr hinkommen:

325 Kilogramm Holz entsprechen etwa einem Schüttraummeter, 450 Kilogramm Holz entsprechen etwa einem Raummeter und 650 Kilogramm Holz entsprechen etwa einem Festmeter. In der Praxis kommt diese Umrechnung jedoch nicht zum Einsatz.

Holz Festmeter Raummeter Schüttraummeter
Wassergehalt: 20 %
Birke 660 kg 470 kg 335 kg
Buche 760 kg 550 kg 390 kg
Eiche 720 kg 520 kg 370 kg
Esche 680 kg 490 kg 350 kg
Fichte 510 kg 365 kg 260 kg
Kiefer 560 kg 400 kg 285 kg
Lärche 610 kg 440 kg 315 kg
Pappel 480 kg 340 kg 245 kg
Weide 460 kg 325 kg 230 kg

Welche Holzart liefert das beste Brennholz?

Bild: Schüttraummeterweise Buche
Buche gehört zu den gängigen Brennhölzern | © Monsterkoi / pixabay.com CC0

Bei der Auswahl des passenden Brennholzes gibt es viele theoretische und einige sehr praktische Überlegungen. Auf der theoretischen Seite steht der Heizwert des Holzes. Mit einem guten Heizwert müssen Sie insgesamt weniger Holz beschaffen und verheizen - klingt doch toll, oder?

In der Praxis gibt es dann aber einige wichtige Punkte, die den Heizwert meist etwas in den Hintergrund rücken. Zum einen wären da die Verfügbarkeit und der Preis. Manche Holzarten wie Ahorn werden einfach selten gehandelt und bieten damit preislich auch gewisse Nachteile. Steht der eigene Wald aber voll mit einer bestimmten Baumart, wird man diese vermutlich vornehmlich verfeuern.

Dann gibt es wieder Anwendungsbereiche wie offene Kamine oder Feuerschalen, wo starker Funkenflug (zum Beispiel bei Eichenholz) ungern gesehen wird oder sogar zu einer echten Gefahr werden kann. Aus diesen Gründen überwiegen in der Regel die praktischen Aspekte bei der Auswahl des Brennholzes, sodass man meist zwischen folgenden Klassikern wählt:

Brennholz Heizwert (20 % Wassergehalt) Vorteile Nachteile
Birke 1759 kWh pro Rm Kein Funkenflug, angenehmer Duft Trocknet langsam, schwer zu spalten
Buche 1.885 kWh pro Rm Starke Glut, keine Funken, lässt sich gut spalten Trocknet langsam
Eiche 1.929 kWh pro Rm Verbrennt langsam Unangenehmer Geruch, starker Funkenflug
Esche 1.885 kWh pro Rm Schönes Flammenbild Trocknet langsam
Fichte 1.333 kWh pro Rm Günstig, trocknet und brennt schnell Geringer Heizwert, starker Funkenflug
Kiefer 1.516 kWh pro Rm Siehe Fichte Siehe Fichte

Brennholz richtig trocknen

Bild: Überdachter Scheitholzstapel
Kann im Freien überdacht getrocknet werden: Brennholz | © hrohmann / pixabay.com CC0

Brennholz darf ohnehin immer nur mit einem maximalen Wassergehalt von 20 Prozent oder einer maximalen Restfeuchte von 25 Prozent verheizt werden (BImSchV), aber auch wirtschaftlich spricht alles dafür, Brennholz ordentlich zu trocknen.

Entweder kaufen Sie direkt passendes Brennholz oder trocknen die frischen Holzscheite selbst. Für eine ausreichende Trocknung sollte das Brennholz für Sonne und Wind zugänglich, aber vor Regen geschützt sein. Zwischen den Holzscheiten, dem Boden und angrenzenden Gebäuden muss ausreichend Platz sein, damit die Luft zirkulieren kann. Unter optimalen Bedingungen dauert die Trocknung so mindestens 1 Jahr - rechnen Sie also lieber mit 2 Jahren.

Überprüfen können Sie den Feuchtigkeitsgehalt mit einem Messgerät, aber mit etwas Erfahrung kann man den richtigen Zustand auch am Gewicht und am Klang des Holzes erkennen. Sie können ohnehin nicht jeden Holzscheit einzeln prüfen.

Holzfeuchte und Restfeuchte vs. Wassergehalt

Holzexperten unterscheiden beim Feuchtigkeitsgehalt zwischen verschiedenen Begriffen. Die Holzfeuchte bzw. Restfeuchte bezieht sich prozentual stets auf maschinell getrocknetes Holz, das absolut keine Feuchtigkeit mehr besitzt (Darrgewicht). Der Wassergehalt bezieht sich wiederum auf den Wasseranteil beim Nassgewicht (Wassermasse : Trockenmasse x 100 = Wassergehalt in %).

Die beste Feuchtigkeit für Holz

Der Umgang mit einem natürlichen Brennstoff wie Holz kann im Alltag nicht immer eine exakte Wissenschaft sein. Ganz grob sollte das Brennholz eine Restfeuchte zwischen 10 und 20 Prozent besitzen (max. 25 % sind erlaubt). Diese Werte lassen sich jedoch ohnehin nur stichprobenartig überprüfen, also sollten Sie lieber im Allgemeinen auf gute Lagerbedingungen achten.

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