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Alles rund um den Solaranlagenbau

Bild: Dimensionierung einer PV-Anlage
Die optimale Größe sollte vom Experten berechnet werden | © Altrendo Images / shutterstock.com

Wir von Energieheld blicken auf viele Jahre Erfahrung in der Planung und Durchführung von Sanierungen zurück. Das gilt auch für die Installation von Solaranlagen - sowohl für PV-Anlagen als auch für Solarthermie-Anlagen zur Warmwasserbereitung sowie zur Heizungsunterstützung.

Aufgrund unserer Erfahrungswerte sind wir in der Lage, zuverlässige Fachbetriebe zu vermitteln - und das kostenlos. Diese Experten für Solaranlagenbau stehen Ihnen bei folgenden Fragen zur Seite:

Planung und Dimensionierung

Damit sich die Solaranlage später auch wirtschaftlich amortisiert, ist es sehr wichtig, dass schon bei der Planung auf die richtige Dimensionierung geachtet wird. Ist die Anlage zu groß oder zu klein für Ihren Bedarf, ist eine spätere Amortisation fast ausgeschlossen. Unsere Fachpartner sind aufgrund ihrer jahrelangen Erfahrung in der Lage, die teils komplexen Bedarfsberechnungen im Vorfeld auszuführen und so die richtige Dimensionierung für Ihre Anlage zu bestimmen.

Installation und Inbetriebnahme

Bild: Experten für Solaranlagenbau installieren Photovoltaik-Anlage
Die Installation einer PV-Anlage durch einen Fachbetrieb | © anatoliy_gleb / shutterstock.com

Solaranlagen sollten grundsätzlich immer von einem Fachbetrieb installiert werden. Nur so kann man das gesamte Potential einer Solaranlage ausschöpfen. Außerdem erhalten Sie nur so eine Garantie des Fachbetriebs bzw. des Herstellers. Zudem kann nur so die Sicherheit der Anlage garantiert werden.

PV-Anlagen zum Beispiel produzieren Strom und sollten deshalb IMMER von einem Fachmann installiert und in Betrieb genommen werden. Darüber hinaus erhalten Sie eine Förderung auch nur dann, wenn die Soalranlage von einem Fachbetrieb abgenommen bzw. in Betrieb genommen wurde.

Monitoring, Wartung und Reparaturen

Um eine neue Solarthermie-Anlage optimal einzustellen, benötigt man ein Monitoring, welches meist durch den installierenden Fachbetrieb für Solaranlagenbau durchgeführt wird. Zu diesem Zweck baut der Experte für Solaranlagenbau dann z. B. einen Wärmemengenzähler ein und steuert je nach Ergebnis nach. Aber auch für Photovoltaik-Anlagen ist ein Monitoring nötig, um den eingespeisten Strom messen und dem Netzbetreiber zur Einspeisevergütung in Rechnung stellen zu können.

Außerdem müssen die Anlagen natürlich regelmäßig gewartet werden. Dabei entdeckte Mängel oder Schäden müssen ggf. fachmännisch repariert werden. Außerdem ist die Garantie für eine Solaranlage häufig an eine regelmäßige Wartung durch den installierenden Fachbetrieb gekoppelt. Wird die Anlage regelmäßig gewartet und instandgehalten, ist dies meist preiswert. Ein Wartungsstau hingegen kann zu Funktionsstörungen der Anlage und somit zu Verdienstausfällen sowie kostenintensiven Folgeschäden führen. Im schlimmsten Fall amortisiert sich die Anlage nicht.

Bild: Energieheld Tipp

Wenn Sie planen Sich eine Solaranlage anzuschaffen, sollten Sie unbedingt einen Experten für Solaranlagenbau hinzuziehen um teure Fehler bei Planung, Installation und Betrieb zu vermeiden. Wir von Energieheld können Ihnen aufgrund unserer langjährigen Erfahrung in diesem Bereich zuverlässige Fachbetriebe aus Ihrer Region vermitteln. Nutzen Sie hierzu unser Angebotsformular.

Fachbetriebe direkt aus Ihrer Nähe

Bild: Fachbetrieb aus der Region
Energieheld vermittelt Fachbetriebe aus Ihrer Region | © justmarius_de / pixabay.com CC0

Energieheld findet Fachbetriebe direkt aus Ihrer Region. So unterstützen Sie die regionale Wirtschaft und sparen gleichzeitig Geld für die Anfahrt der Experten für Solaranlagenbau. Das ist auch bei späteren Wartungen und ggf. nötigen Reparaturen von Vorteil.

Das lässt man am besten von dem Betrieb machen, der die Anlage installiert hat. Ggf. kann man mit dem Betrieb auch gleich einen Wartungsvertrag abschließen. Das macht die Instandhaltung der Anlage für Sie einfacher. Außerdem sorgt die regelmäßige Wartung für eine hohe Lebensdauer. So steht der Amortisation der Anlage aus technischer Sicht nichts im Wege.

Kosten und Flächenbedarf für Solaranlagen

Bild. Solarthermie-Anlage vom Experten
Solarthermie für Warmwasser benötigt nur wenig Fläche | © cybercrisi / shutterstock.com

Zwei Fragen stellen sich zwangsläufig, wenn man sich mit dem Gedanken beschäftigt, eine Solaranlage anzuschaffen. Ist mein Dach dafür überhaupt geeignet (bzw. groß genug) und wie viel kostet die Anschaffung?

Für eine Solarthermie-Anlage müssen Sie - je nachdem ob Sie nur die Warmwasserbereitung oder auch die Heizung unterstützt - mit einem Platzbedarf von 5 bis 9 Quadratmetern rechnen. Die Kosten einer Solarthermie-Anlage liegen zwischen 4.500 und 11.000 Euro.

Für eine Photovoltaik-Anlage benötigen Sie dagegen mit 35 bis 80 Quadratmetern schon deutlich mehr Platz auf dem Dach. Die Kosten für eine PV-Anlage liegen zwischen 8.000 und 14.000 Euro. Dabei gilt, je größer die Anlage, desto niedriger die Kosten pro Quadratmeter. Das trifft umso mehr auf Anlagen im industriellen Maßstab zu. In der folgenden Tabelle finden Sie noch mal eine Übersicht zu den Kosten.

Solaranlage Kategorie Fläche Ertrag pro Jahr Kosten
Solarthermie (Warmwasser) Privathaushalte 5 - 6 m² ca. 2.200 - 2.800 kWh ca. 4.500 €
Solarthermie (Heizung) Privathaushalte 7 - 9 m² ca. 4.400 - 5.600 kWh ca. 7.500 - 11.000 €
Photovoltaik Privathaushalte 35 - 80 m² 5.400 - 9.000 kWh ca. 8.000 - 14.000 €
Photovoltaik Landwirtschaft Ø 400 m² 36.000 - 40.000 kWh ca. 65.000 €
Photovoltaik Industrie Ø 1.200 m² 108.000 - 120.000 kWh ca. 200.000 €

Solaranlagen im privaten Sektor

Wenn Sie die Installation einer Solaranlage auf dem Dach Ihres Eigenheims planen, gibt es einiges zu beachten wie etwa die Statik. Neben dem Gewicht der Anlage spielt aber auch die Leistung eine wichtige Rolle - zumindest bei PV-Anlagen. Hat die PV-Anlage mehr als 10 kWp Anlagen-Leistung, werden Sie vom Finanzamt steuerlich als Unternehmer veranschlagt und entsprechend besteuert. D. h. Sie müssen sogar für den Eigenverbrauch Umsatzsteuer bezahlen.

Allerdings sind die Photovoltaik-Module in den letzten Jahren so günstig geworden, dass die Verbraucherzentrale NRW empfiehlt, die Größe des Daches voll auszuschöpfen. So sei die Rentabilität am höchsten. Welche Anlagengröße am Ende am lukrativsten für Sie ist, hängt jedoch vom Einzelfall ab. Wenn Sie sich unsicher sind, welche Größe die Richtige ist, nutzen Sie unser Angebotsformular und wir vermitteln Ihnen kostenlos einen Experten für Solaranlagenbau.

Solaranlagen für Landwirtschaft und Industrie

Die Stromproduktion auf den eigenen Dächern (z. B. der Scheune) ist für Landwirte eine sinnvolle Investition. Die Eigenbedarfsabdeckung des landwirtschaftlichen Betriebes bis zu 100 Prozent und die Einspeisevergütung werfen lohnende Gewinne ab. Zudem entwickelt sich gerade das Geschäftsfeld der Agro-Photovoltaik (APV) - auch als Agri-PV oder Agri-Photovoltaik bekannt. Dabei werden PV-Anlagen auf Agrarland aufgestellt. Welche Dimensionierung der Anlage am geeignetsten ist, können Sie von einem Experten für Solaranlagenbau erfahren.

Für industrielle Betriebe lohnt der Einsatz von PV-Anlagen auf dem Firmendach ebenfalls. Die Deckung des Eigenbedarfs bis zu 100 Prozent macht vor allem produzierende Unternehmen unabhängig von schwankenden bzw. von steigenden Strompreisen. Dazu kommt die mögliche Direktvermarktung eingespeisten Stromes. Da letztere eine bestimmte Anlagengröße benötigt um lukrativ zu sein und der Eigenbedarf auch meist höher ist, haben PV-Anlagen für industrielle Betriebe meist eine Größe von mehr als 100 Kilowatt, häufig sogar mehr als 200 Kilowatt.

Förderung für Ihre Solaranlage

Bild: Förderung für eine Solaranlage
Die Installation durch einen Fachbetrieb wird mit gefördert | © Ri-Ya / pixabay.com CC0

Sowohl die Anschaffung einer Solarthermie-Anlage als auch die einer PV-Anlage werden in Deutschland gefördert. Für die Anschaffung einer Solarthermie-Anlage erhalten Sie immer mindestens 30 Prozent der Investitionskosten von max. 60.000 Euro.

Das entspricht einer Förderung bis zu 18.000 Euro. Mit Bonus sind es sogar 21.000 Euro, die Sie vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA-Zuschuss, BEG EM) oder der Kreditanstalt für Wiederaufbau KfW (Kredit KfW 262, BEG EM) erhalten können. In der folgenden Tabelle finden Sie eine Übersicht zu den möglichne Förderungen für eine Solarthermie-Anlage.

Solaranlage Programm Förderung Kosten mit Förderung
Solarthermie-Anlage KfW 262
(Kredit)
Kredit bis zu 60.000 € + Tilgungszuschuss von 30 % der Kreditsumme, max. 18.000 € ca. 5.600 €
BAFA BEG EM (Zuschuss) Zuschuss bis zu 30 % der förderfähigen Kosten von 60.000 €, max. 18.000 € ca. 5.600 €
KfW 261
(Kredit)
Altbau / Sanierung: Kredit bis zu 150.000 € + Tilgungszuschuss bis zu 50 % der Kreditsumme, max. 75.000 €
Neubau: Kredit bis zu 150.000 € + Tilgungszuschuss bis zu 25 % der Kreditsumme, max. 37.500 €
Altbau: ca. 2.800 €
Neubau: ca. 6.000 €
KfW 461 (Zuschuss) Altbau / Sanierung: Zuschuss bis zu 50 % der förderfähigen Kosten von 150.000 €, max. 75.000 €
Neubau: Zuschuss bis zu 25 % der förderfähigen Kosten von 150.000 €, max. 37.500 €
Altbau: ca. 2.800 €
Neubau: ca. 6.000 €

Förderung für eine Photovoltaik-Anlage

Für eine Photovoltaik-Anlage gibt es verschiedene Förderungen. Im Programm KfW 270 der KfW können Sie einen zinsgünstigen Kredit bis zu 50 Mio. Euro für Anschaffung und Installation einer PV-Anlage inklusive Stromspeicher in Anspruch nehmen. Ergänzend dazu steht Ihnen eine Einspeisevergütung nach Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) zur Verfügung. Die Höhe der Vergütung zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme gilt immer für die kommenden 20 Jahre und beträgt für Anlagen bis 10 kWp aktuell 7,14 Cent pro Kilowattstunde (Stand: Okt. 2021).

Alternativ kann man sich die Anschaffung einer PV-Anlage im Rahmen einer Sanierung oder eines Neubaus nach KfW-Effizienzhaus-Standard anteilig an den Gesamtkosten fördern lassen. Für eine Sanierung können Sie bis zu 150.000 Euro Darlehen, nebst (Tilgungs-) Zuschuss bis zu 75.000 Euro erhalten. Im Neubau beträgt der Zuschuss bis zu 37.500 Euro. Das Programm ist nicht mit dem Kredit KfW 270 oder der Einspeisevergütung nach EEG oder KWK-G kombinierbar.

Solaranlage Programm Förderung Kosten mit Förderung
Photovoltaik-Anlage KfW 270 zinsgünstiger Kredit bis zu 50 Mio. €kein Zuschuss ca. 9.100 €
Einspeisevergütung nach EEG 20 Jahre 7,14 Ct / kWh eingespeisten Strom (Stand 10/2021), ca. 5.400 € ca. 3.700 €
KfW 261 Altbau / Sanierung: Kredit bis zu 150.000 € + Tilgungszuschuss bis zu 50 % der Kreditsumme, max. 75.000 €
Neubau: Kredit bis zu 150.000 € + Tilgungszuschuss bis zu 25 % der Kreditsumme, max. 37.500 €
Altbau: ca. 4.600 €
Neubau: ca. 6.800 €
KfW 461 Altbau / Sanierung: Zuschuss bis zu 50 % der förderfähigen Kosten von 150.000 €, max. 75.000 €
Neubau: Zuschuss bis zu 25 % der förderfähigen Kosten von 150.000 €, max. 37.500 €
Altbau: ca. 4.600 €
Neubau: ca. 6.800 €

Welche Förderung am Besten ist, hängt stark vom Eigenverbrauch ab. Sollten Sie hierzu Fragen haben, nutzen Sie unser Kontaktformular. Unsere Berater haben viele Jahre Erfahrung in der Planung und der Berechnung von PV-Anlagen und helfen Ihnen gerne.

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