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Heizung mit Förderung

kostenlose Angebote | regionale Betriebe | 100% unverbindlich

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste zur Heizungs-Förderung

Bild: Wärmepumpe ersetzt Ölheizung
Wärmepumpen werden hoch gefördert | © Palatinate Stock / shutterstock.com

Wenn der Kauf einer neuen Heizung ansteht und Sie dafür Zuschüsse erhalten möchten, dann müssen Sie eigentlich recht wenig beachten, denn um die Details sollte sich ohnehin ein Energieberater kümmern. Es muss nur grob bekannt sein, welche neue Heizung es werden soll.

Der Energieberater wird Ihnen dann das weitere Verfahren aufzeigen oder eventuell zu einem anderen System raten, das besser gefördert wird bzw. besser für Ihre Immobilie geeignet ist. Von Vorteil ist es hier, gleich einen dafür zertifizierten Energieberater mit der Erstellung eines individuellen Sanierungsfahrplans (iSFP) zu beauftragen.

So können Sie später mehr Förderung erhalten. Im Schnitt können Sie so inklusive der Kosten für den Energieberater (900 bis 1.700 Euro) bis zu 34.300 Euro beim Kauf der neuen Heizung sparen. Wichtig ist insgesamt nur, dass Sie sich wirklich rechtzeitig vor dem Einbau um die Förderung kümmern - hinterher ist es immer zu spät! Nachträglich gestellte Anträge werden nicht berücksichtigt und erhalten keine Förderung.

Abwrackprämie für alte Heizungen?

In manchen Kontexten wird immer mal wieder von einer Abwrackprämie für alte Heizungen gesprochen. Dieser Begriff ist allerdings nicht immer ganz passend, denn außer bei Ölheizungen bekommen Sie für das Ausmustern alter Heizungsanlagen keine Austauschprämie. Die Förderung gilt nur für den Kauf einer neuen Heizung die teilweise oder ganz auf Basis erneuerbarer Energien arbeitet.

Beispiel: Zuschuss Heizung Abwrackprämie Förderung vom BAFA
Neue Erd-Wärmepumpe keine bis zu 21.000 €* (35 % der förderfähigen Kosten von höchstens 60.000 €)
Neue Erd-Wärmepumpe ersetzt eine Ölheizung bis zu 6.000 € (10 % der förderfähigen Kosten von höchstens 60.000 €) bis zu 21.000 € (35 % der förderfähigen Kosten von höchstens 60.000 €), inkl. Abwrackprämie also bis zu 27.000 €*

* pro Wohneinheit

Bild: Energieheld Tipp

Die Förderung für neue Heizungen kann auf den ersten Blick ein erschreckend komplexes Thema sein. Wer keine Zuschüsse verpassen möchte, der sollte sich unbedingt an einen Energieberater wenden oder den Energieheld-Service nutzen. Primär ist wichtig, dass Sie die Förderung immer VOR der schriftlichen Auftragsvergabe für den Einbau der neuen Heizung beantragen.

Zuschüsse für Heizungen vom BAFA

Bild: Bargeld
Förderung durch das BAFA | © stux / pixabay.com CC0

Wenn Sie bei einer Sanierung einen Zuschuss für den Kauf einer neuen Heizung suchen, dann ist das BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) immer die erste Anlaufstelle. Hier werden im Rahmen der Anfang 2021 eingeführten Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) alle Einzelmaßnahmen (Heizung, Dämmung, Dach, Fenster etc.) mit einem Zuschuss gefördert.

Förderfähig sind alle modernen Heizungen auf Basis erneuerbarer Energien und Gasheizungen, wenn diese mit einer der nachhaltigen Technologie kombiniert werden. Es müssen jedoch weitere Fördervoraussetzungen erfüllt werden, um die Förderung vom BAFA zu erhalten. In der nachfolgenden Tabelle finden Sie einen groben Überblick über die wichtigsten Bedingungen. Sollten Sie hierzu Fragen haben, nutzen Sie unser Kontaktformular. Unsere zertifizierten Berater helfen Ihnen gerne und beantworten Ihre Fragen kostenlos.

Neue Heizung Bedingungen BAFA Zuschuss (Basis-Förderung)
Gasheizung Brennwerttechnik, Kombination mit einer Heizung auf Basis erneuerbarer Energien, hydraulischer Abgleich 20 - 30 % der förderfähigen Kosten von höchstens 60.000 €, bis zu 12.000 - 18.000 €*
Wärmepumpe hydraulischer Abgleich, zertifizierte Einzelprüfung nach EN 14511 / EN 14825 35 % der förderfähigen Kosten von höchstens 60.000 €, bis zu 21.000 €*
Holzheizung Emssionsobergenze für Feinstaub + CO2, Kesselwirkungsgrad mindestens 90 %, Pufferspeicher 35 % der förderfähigen Kosten von höchstens 60.000 €, bis zu 21.000 €*
Fernwärme Mindestens 25 % (55 %) der Fernwärme muss mit erneuerbaren Energien erzeugt worden sein 30 % (35 %) der förderfähigen Kosten von höchstens 60.000 €, bis zu 18.000 €*  (21.000 €*)
Solarthermie Zertifizierung nach ISO 17025, Jährlicher Kollektorertrag von mindestens 525 kWh/m², transparente Abdeckung der Frontseite, Pufferspeicher 30 % der förderfähigen Kosten von höchstens 60.000 €, bis zu 18.000 €*

* pro Wohneinheit

Zuschüsse für Gasheizungen - bis zu 27.000 Euro

Gasheizungen sind in Deutschland noch immer sehr weit verbreitet und verursachen im Vergleich zu Öl geringere CO2-Emissionen. Als valide Übergangstechnologie werden Gasheizungen daher noch immer bezuschusst, wenn sichergestellt ist, dass die Anlage nach maximal 2 Jahren mit erneuerbaren Energien zu einer Hybridheizung ausgebaut wird.

Zuschüsse für Wärmepumpen - bis zu 30.000 Euro

Die Zuschüsse für Wärmepumpen gehören mittlerweile zum Standard beim BAFA, obgleich diese seit 2021 nur noch bei Sanierungen ausgezahlt werden. Früher konnten bei Wärmepumpen im Neubau KfW Kredite und BAFA Zuschüsse kombiniert werden. Das geht mittlerweile nicht mehr - die BAFA-Förderung für Wärmepumpen als Einzelmaßnahme im Neubau ist zum Jahresbeginn 2021 eingestellt worden.

Zuschüsse für Holzheizungen - bis zu 33.000 Euro

Holzheizungen bzw. Biomasse-Heizungen gehören ganz klar zu den erneuerbaren Energien und werden deshalb vom BAFA gefördert. Für einen durchschnittlichen Haushalt sind die meisten Holzheizungen jedoch zu überdimensioniert, weshalb es sich eher um eine Nischen-Technologie handelt. Sie eignen sich vor allem für Gebäude mit schlechtem Dämmstandard, deren Dämmung unverhältnismäßig teuer oder aus bautechnischen oder optischen Gründen problematisch ist.

Zuschüsse für Fernwärme - bis zu 21.000 Euro

Wenn Sie Fernwärme nutzen, dann wird keine eigene Heizung mehr benötigt, da sämtliche Energie zum Beispiel von einem Kraftwerk aus Ihrer Umgebung kommt. Trotzdem müssen Sie erst einmal an das Fernwärme-Netz angeschlossen werden, was gewisse Kosten verursacht und genau diese werden vom BAFA gefördert, wenn die Fernwärme zu mindestens 25 Prozent aus erneuerbaren Energien stammt. Noch mehr Förderung erhalten Sie, wenn die Frenwärme zu 55 Prozent mit erneuerbaren Energien hergestellt wird.

Zuschüsse für Solarthermie - bis zu 18.000 Euro

Mit einer Solarthermie-Anlage können Sie die tägliche Sonnenwärme zum Heizen nutzen. Als alleinige Heizung ist die Solarthermie-Anlage jedoch nicht geeignet. In Kombination mit einer anderen Heizung ist ihre Installation allerdings sehr sinnvoll. Besonders die Kombination mit einer Holzheizung lohnt sich, da diese unter Volllast am effizientesten ist und so im Sommer nicht dauernd hochgefahren werden muss und unnötig viel Energie verbraucht. Das spart viel Geld bei den Brennstoffkosten.

Grafik: RENEWA Fördermittelservice
RENEWA bietet Ihnen eine professionelle Fördermittelberatung | © RENEWA GmbH

Zuschüsse und Kredit von der KfW

Bild: KfW Logo
KfW-Förderkredite für Sanierung und Neubau | © Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW)

Die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) ist seit 2021 für alle Zuschüsse und Kredite im Bereich Neubau und Komplettsanierung nach Effizienzhaus-Standard zuständig (BEG WG Kredit und Zuschuss). Künftig sollen auch alle Kredite für Einzelmaßnahmen über die KfW abgewickelt werden (BEG EM Kredit).

Das früher viel genutzte Programm 430 ist übrigens ausgelaufen. Die reinen Zuschüsse für einzelne Heizungen laufen mittlerweile alle über das BAFA. Lediglich die Brennstoffzelle (KfW 433) und Fernwärme (KfW 152) werden noch als Einzelmaßnahme von der KfW gefördert.

Neue Heizung Zuschuss (ab 01.07.2021) Kredit (ab 01.07.2021)
Im Neubau Zuschuss von 25 % der förderfähigen Kosten von höchstens 150.000 €*, bis zu 37.500 €** Kredit bis 150.000 € + Tilgungszuschuss von 25 % der Kreditsumme*, bis zu 37.500 €**
Komplettsanierung Zuschuss bis 50 % der förderfähigen Kosten von höchstens 150.000 €*, bis zu 75.000 €** Kredit bis 150.000 € + Tilgungszuschuss von 50 % der Kreditsumme*, bis zu 75.000 €**

* pro Wohneinheit; ** Zuschuss / Tilgungszuschuss kann durch iSFP-Bonus um 5 Prozent steigen

Heizung im Neubau fördern lassen

Wenn Sie einen Neubau planen, dann muss ein sogenannter Effizienzhaus-Standard mit der Summe aller Maßnahmen erreicht werden, damit Sie Förderung von der KfW erhalten. Aktuell läuft noch eine Übergangsphase, aber ab Mitte 2021 können Sie dann zwischen Krediten und Zuschüssen für Ihren Neubau wählen. Die Heizung wird dabei als Teil des ganzen Hauses gesehen und nicht im Einzelnen gefördert.

Neue Heizung bei Komplettsanierungen im Altbau

Werden bei einer Altbausanierung mehrere Maßnahmen sinnvoll kombiniert, dann lässt sich auch hierbei ein Effizienzhaus-Standard erreichen, der von der KfW in Summe mit einem Zuschuss oder einem Kredit gefördert wird. Die Heizung wird auch hier nicht gesondert, sondern als Teil der Gesamtsanierung gefördert.

Der offizielle KfW-Fahrplan zur energieeffizienten Immobilie

Dieser 5-Schritte-Fahrplan der KfW unterstützt Sie bei der optimalen Durchführung Ihrer Fördermittelbeantragung.

Regionale Förderungen für Heizungen

Bild: Regionale Förderung für Heizungen
Vergessen Sie nicht die regionalen Förderungen | © flyupmike / pixabay.com CC0

Neben den bundesweiten Heizungs-Förderungen von KfW und BAFA gibt es noch viele weitere regionale Programme, von denen wir hier einige prominente Beispiele auflisten möchten.

Häufig lassen sich regionale Zuschüsse mit denen von der KfW oder dem BAFA kombinieren. So können Sie am Ende enorm viel beim Kauf Ihrer neuen Heizung sparen. In der folgenden Tabelle finden Sie einen Überblick.

Region / Stadt Anbieter Förderung Art der Förderung Förderung
Aachen StädteRegionAachen Zuschuss für die Errichtung von Solarthermie-Anlagen und Heizungen auf Basis erneuerbarer Energien, Heizungsoptimierung z. B. 360 € für die Installation einer Solarthermie-Anlage (Brauchwassererwärmung) + 20 € / m² Kollektorfläche
STAWAG Brennstoffzelle 1.500 €* über 10 Jahre verteilt (150 € / Anno)
Berlin ENEO Energieberatung für Effizienz und Optimierung 500 - 750 € / Wohneinheit
Bremen BreMo GbR Hydraulischer Abgleich 300 €*
Hamburg IFB Erneuerbare Wärme Heizung: z. B. Erdwärmepumpe / Wasser-Wasser-Wärmepumpe mindestens 4.200 €*
Hannover Region Hannover; Dach-Solar-Programm 50 % der förderfähigen Kosten von höchsten 50.000 € max. 25.000 €*
proKlima z. B. Wärmepumpe Luft-Wärmepumpe 1.000 €* Erd-Wärmepumpe 3.000 €*
Köln „Altbausanierung und Energieeffizienz - klimafreundliches Wohnen" Solarthermie-Anlagen Flachkollektoren 200 € / m² Röhrenkollektoren 250 € / m²; max. 50 % der Investitionskosten
München Münchner Förderprogramm Energieeinsparung Solarthermie-Anlagen Anlagenerweiterung: 90 - 150 € / m² Aperturfläche Neuerrichtung: 120 - 200 € / m² Aperturfläche
Stuttgart Stuttgarter Energiesparprogramm; Heizungsaustauschprogramm (Basis- Förderung) Zuschuss beim Ersatz alter Kohle- und Ölheizungen bis zu 25 % der Bruttoinvestitionskosten*
Stuttgarter Energiesparprogramm; Maßnahmen zur technischen Gebäudeausrüstung Zuschuss Förderung für Heizungen, z. B. Brennstoffzelle 2.000 € / Anlage*
Stuttgarter Energiesparprogramm; zusätzliche Maßnahmen Zuschuss für Infrastruktur (z. B. Errichtung Brennstofflager / Bohrung für Erdwärme) 2.000 / 5.000 €*

*pro Wohneinheit

Alle Heizungen samt Förderung im Überblick

Hier finden Sie noch einmal alle gängigen Heizungen im direkten Vergleich. So können Sie genau erkennen, wie welche Heizungen gefördert werden. Für Ölheizungen und Elektroheizungen gibt es übrigens gar keine Zuschüsse! Bei der Berechnung der Kosten gehen wir von einem 140 Quadratmeter großem Haus mit 4 Personen Haushalt und mittelmäßiger Dämmung aus.

Heizung Kosten Förderung Kosten inklusive Förderung
Gas-Brennwertheizung „Renewable Ready" ca. 14.500 € BAFA BEG EM: 20 % der förderfähigen Kosten, 2.900 € ca. 11.600 €
Gas-Hybridheizung (mit Solarthermie) ca. 18.000 € BAFA BEG EM: 30 % der förderfähigen Kosten, 5.400 € ca. 12.600 €
Solarthermie-Anlage (Heizungsunterstützung) ca. 8.000 € BAFA BEG EM: 30 % der förderfähigen Kosten, 2.400 € ca. 5.600 €
Scheitholzvergaser ca. 10.000 € BAFA BEG EM: 35 % der förderfähigen Kosten, 3.500 € ca. 6.500 €
Pelletheizung ca. 20.000 € BAFA BEG EM: 35 % der förderfähigen Kosten,7.000 € ca. 13.000 €
Hackschnitzelheizung ca. 22.000 € BAFA BEG EM: 35 % der förderfähigen Kosten, 7.700 € ca. 14.300 €
Luft-Wasser-Wärmepumpe ca. 15.000 € BAFA BEG EM: 35 % der förderfähigen Kosten, 5.250 € ca. 9.750 €
Erd-Wärempumpe (mit Bohrung) ca. 25.000 € BAFA BEG EM: 35 % der förderfähigen Kosten, 8.750 € ca. 16.250 €
Erd-Wärempumpe (mit Flächenkollektor) ca. 17.000 € BAFA BEG EM: 35 % der förderfähigen Kosten 6.000 € ca. 11.000 €
Wasser-Wasser-Wärmepumpe ca. 30.000 € BAFA BEG EM: 35 % der förderfähigen Kosten, 10.500 € ca. 19.500 €
Luft-Luft-Wärempumpe ca. 15.000 € BAFA BEG EM: 35 % der förderfähigen Kosten, 5.250 € ca. 9.750 €
EE-Hybridheizung (z. B. Pelletheizung & Solarthermie) ca. 20.000 - 28.000 € BAFA BEG EM: 35 % der förderfähigen Kosten, 7.000 - 9.750 € ca. 13.000 - 18.250 €
Brennstoffzelle (0,75 kWel) ca. 34.000 € KfW 433: 6.800 € + 550 € / 100 Wattel, 11.200 € ca. 22.800 €
BHKW ca. 35.000 € Direkte Förderung ab 2021 eingestellt ca. 35.000 €
Fernwärme ca. 6.000 € BAFA BEG EM: 30 - 35 % der förderfähigen Kosten, 1.800 - 2.100 € ca. 3.900 - 4.200 €

Planung und Antragstellung

Bild: Förderung ist da
Förderung bewilligt! | © tsyhun / shutterstock.com

In der Regel ist der Kauf einer neuen Heizung auf lange Zeit absehbar, auch wenn diese Investition gerne verdrängt wird. Damit Sie die höchstmöglichen Zuschüsse beim Kauf erhalten, sollten Sie sich also rechtzeitig mit dem Thema Förderung auseinandersetzen.

Nur wenn alles rechtzeitig und korrekt beantragt wurde, werden die Boni ausgezahlt. Da das ganze Thema für Laien sehr komplex sein kann, empfiehlt sich wie erwähnt immer der Gang zum Energieberater. Dieser wird ohnehin benötigt, wenn Sie vorab einen sogenannten iSFP (individuellen Sanierungsfahrplan) erstellen lassen wollen um so mehr Förderung zu erhalten.

Mehr Zuschüsse mit Sanierungsfahrplan

Wie bereits erwähnt, können Sie mehr Förderung erhalten, wenn Sie eine in einem individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) empfohlene Maßnahmen umsetzen. Dazu muss der individuelle Sanierungsfahrplan zunächst von einem vom BAFA eigens dafür zertifizierten Energieberater erstellt und die Umsetzung der Maßnahme zudem nach deren Abschluss von einem Energie-Effizienz-Experten (zertifizierter Energieberater der dena-Expertenliste) bestätigt werden. Der iSFP-Bonus beträgt 5 Prozent der förderfähigen Kosten der neuen Heizung.

Kosten für den Energieberater

Auch Energieberater müssen von irgendetwas leben, weshalb für Eigenheimbesitzer gewisse Kosten anfallen, wenn sie einen Sanierungsfahrplan erstellen lassen oder Förderung beantragen möchten. Der reine Förder-Antrag kostet meist um die 250 Euro, während der Sanierungsfahrplan (iSFP) unterm Strich etwa 1.300 - 1.700 Euro kostet. Gleichzeitig wird wiederum die Beratung im Rahmen der Erstellung des iSFP durch einen zertifizierten Energieberater mit 80 Prozent der förderfähigen Kosten (max. 1.300 Euro) gefördert.

Für die Bestätigung der Umsetzung des iSFP durch einen Energie-Effizienz-Experten (zertifizierter Energieberater) erhalten Sie 50 Prozent der Beratungs-Kosten - maximal 2.500 Euro. Nimmt man den Kauf einer Wärmepumpe als Beispiel, dann fallen insgesamt zwischen 1.900 und 2.300 Euro für den Energieberater an. Durch die Förderung sinkt der Betrag jedoch auf 560 bis 700 Euro. Bei den Kosten für die neue Heizung sparen Sie durch die Umsetzung des iSFP allerdings bis zu 3.000 Euro! Durch die Auswahl der für Ihre Immobilie am besten geeigneten Heizung sparen Sie auf lange Sicht allerdings noch sehr viel mehr Geld bei den Heizkosten.

Das gilt besonders dann, wenn die Sanierung der Heizung mit anderen Einzelmaßnahmen kombiniert wird. Der Energie-Effizienz-Experte hat die nötigen Kenntnisse, um eine geeignete Heizung mit der passenden Größe (Leistung) zu finden und auf sinnvolle Art und Weise in weitere Sanierungsmaßnahmen zu intergrieren. Außerdem prüft er nach der Installation der Heizung die Qualität (Förderfähigkeit) der geleisteten Arbeit. Die Investition in eine professionelle Energieberatung eines Energie-Effizienz-Experten lohnt sich also in den allermeisten Fällen.

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