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Inhaltsverzeichnis

Allgemeines zur Energieberatung

Energieberater ist keine geschützte Berufsbezeichnung. Das bedeutet, jeder der etwas vom Fach versteht, kann und darf sich Energieberater nennen und Hauskäufer und -besitzer in energetischen Fragen beraten. Anders sieht es aus, wenn eine Sanierung geplant wird und eine Förderung von Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) oder Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) ewünscht ist.

In beiden Fällen muss ein in der dena-Expertenliste geführter, zertifizierter Energieberater (Energie-Effizienz-Experte) eingebunden werden, weil Sie sonst keine Förderung bekommen können (beim BAFA nur für Einzelmaßnahmen an der Gebäudehülle und Anlagentechnik außer Heizung). Dabei liegt der Unterschied zwischen einem zertifizierten und einen nicht-zertifizierten Energieberater also nicht unbedingt in der Qualifikation, sondern in der Berechtigung bestimmte Dokumente auszustellen, die dem Förderantrag beigefügt werden müssen.

Bild: Energieheld Tipp

Selbstverständlich helfen wir Ihnen gerne weiter, einen Energieberater zu finden, der Sie kostengünstig, unabhängig und persönlich berät. Füllen Sie dafür einfach unser Angebots-Formular aus. Wir vermitteln Ihr Anliegen dann an einen dena-zertifizierten Energieberater (Energie-Effizienz-Experte) aus Ihrer Nähe, der sich schnellstmöglich mit Ihnen in Verbindung setzt.

Kosten für einen Energieberater

Bild: Energieberater Nutzen
Kosten für Ihren Energieberater | © Vrublevski / Shutterstock.com

Das durchschnittliche Honorar eines zertifizierten Energieberaters (Energie-Effizienz-Experte) für umfassende Beratungsleistung liegt bei etwa 1.000 Euro für ein Einfamilienhaus. Das wirkt auf den ersten Blick teuer, rechnet sich aber durchaus, wenn Sie planen, eine Sanierung an Ihrem Eigenheim durchführen zu lassen.

Sie benötigen den zertifizierten Energieberater der dena-Expertenliste zwingend, wenn Sie für Ihre Sanierung eine staatliche Förderung von der KfW bekommen möchten. Auch für Einzelmaßnahmen an der Gebäudehülle und eine BAFA-BEG-Förderung werden Dokumente benötigt, die Ihnen nur ein Energie-Effizienz-Experte ausstellen kann.

Zudem kann er Ihnen völlig wertneutral aufzeigen, welche Sanierungsmaßnahmen sich für Ihr Haus lohnen. Wenn Sie diese Beratung von jemandem durchführen lassen, der zwar prinzipiell auch qualifiziert ist, aber an einer potenziellen Sanierung mitverdienen kann, laufen Sie Gefahr, am Ende unnötige oder zu teure Maßnahmen durchzuführen.

Preisbeispiel anhand eines EFH Kosten
Beratung durch zertifizierten Energieberater 1.000 €
Förderung: Zuschuss durch das BAFA 800 € (80 %)
Effektive Kosten 200 €

Blower-Door-Test und Thermographie

Sowohl der Blower-Door-Test als auch die Thermographie sollen Schwachstellen der Wärmedämmung aufzeigen. Die Thermographie erstellt dabei ein Bild der Gebäudehülle im infraroten Bereich und zeigt dadurch Wärmebrücken und schlechte Dämmung auf. Reelle Kosten für die Erstellung thermischer Bilder betragen zwischen 100 und 400 Euro.

Der Blower-Door-Test zeigt undichte Stellen in der Gebäudehülle auf. Mit der dort entweichenden Luft geht auch Wärme verloren. Die Kosten für einen solchen Test betragen meist zwischen 300 und 600 Euro für ein Einfamilienhaus.

Förderung für eine Energieberatung

Je nachdem, welche Leistungen des Energie-Effizienz-Experten (zertifizierter Energieberater) Sie in Anspruch nehmen möchten, können Sie sich diese entweder von der KfW oder dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) fördern lassen. Die KfW fördert mit dem Programm KfW 431 die Baubegleitung durch einen dena-zertifizierten Energieberater mit 50 Prozent der förderfähigen Kosten, maximal aber mit 4.000 Euro. Voraussetzung hierfür ist jedoch, dass der Bauherr andere Förderprogramme der KfW in Anspruch nimmt, z. B. den Förderkredit 151/152 oder den Zuschuss KfW 430.

Alternativ kann man den Energie-Effzizienz-Experten (zertifizierter Energieberater) durch das BAFA fördern lassen. Die Bundesförderung für effziente GEbäude (BEG) fördert Fachplanung und Baubegleitung ebenfalls mit 50 Prozent der förderfähigen Kosten, maximal also 2.500 Euro für Ein- und Zweifamilienhäuser. Außerdem fördert das BAFA  mit der Bundesförderung für Energieberatung für Wohngebäude (EBW) die Beauftragung eines vom BAFA dafür zertifizierten Energieberaters finanziell mit 80 Prozent des förderfähigen Beratungshonorars beziehungsweise bis zu 1.300 Euro für Ein- und Zweifamilienhäuser und bis zu 1.700 Euro für Mehrfamilienhäuser ab 3 Wohneinheiten.

Förderantrag stellen

Selbstverständlich können Sie auch Ihre Förderung vom Energie-Effizienz-Experten (Energieberater) beantragen lassen. Die Kosten dafür betragen bei seriösen Anbietern rund 200 bis 250 Euro. Ihr Vorteil: Sie müssen sich nicht selbst mit dem oft unübersichtlichen Antrags-Prozedere auseinandersetzen, sondern lassen das den Profi erledigen.

Wichtig ist, dass die Anträge auf Förderung VOR Baubeginn gestellt werden. Im Falle der KfW-Förderung muss der zertifizierte Energieberater anfangs ein bestimmtes Dokument ausstellen und nach Abschluss der Maßnahme nochmals die Durchführung bestätigen. Für die BAFA-Förderung wird im Voraus eine technische Projektbeschreibung (TPB) des Energieberaters (Energie-Effizienz-Experte) benötigt.

Energieberater für KfW-Förderungen

Für viele Förderanträge bei der KfW benötigen Sie einen Energie-Effizienz-Experten (zertifizierter Energieberater), der gewissermaßen die Qualitätssicherung übernimmt und bescheinigt. Er garantiert der KfW die Sinnhaftigkeit und auch die Richtigkeit der geplanten Maßnahmen schriftlich.

Für einen KfW-Förderkredit beispielsweise muss der zertifizierte Energieberater vorab dem Finanzierungspartner (z. B. Ihrer Hausbank) eine „Bestätigung zum Antrag" vorlegen. Wenn alle Arbeiten abgeschlossen sind, muss er nochmal eine „Bestätigung nach Durchführung" ausstellen, damit Sie den Tilgungszuschuss ausbezahlt bekommen können.

Energieberater für BAFA-Förderungen

Auch für BAFA-Förderungen - etwa für Einzelmaßnahmen zur Sanierung - ist die Einbindung eines Energie-Effizienz-Experten (zertifizierter Energieberater) Pflicht. Dies gilt allerdings nur für Maßnahmen an der Gebäudehülle. Für die Heizungs-Förderung beispielsweise reicht eine sogenannte Fachunternehmererklärung aus, die prinzipiell auch der Heizungsbauer ausstellen kann.

Entscheiden Sie sich für eine neue Dämmung oder neue Fenster und möchten die 2021 neu eingeführte BEG-Förderung des BAFA in Anspruch nehmen (20 Prozent Zuschuss), muss der dena-zertifizierte Energieberater vorab eine technische Projektbeschreibung (TPB) erstellen. Erst mit der daraufhin zugeteilten TPB-Identifikationsnummer kann anschließend der Förderantrag beim BAFA gestellt werden.

Die Antragstellung beim BAFA können Sie grundsätzlich selbst übernehmen oder dem zertifizierten Energieberater überlassen. Die Beantragung durch Bevollmächtigte ist im zugehörigen BAFA-Online-Portal explizit als Option vorgesehen. Der Vorteil: Sie müssen sich nicht selbst mit Fachbegriffen und für Laien oft unklaren Abfragen auseinandersetzen.

Grafik: RENEWA Fördermittelservice
RENEWA bietet Ihnen eine professionelle Fördermittelberatung | © RENEWA GmbH

Energieausweise vom Energieberater

Bei Verkauf und Vermietung von Immobilien wird seit einigen Jahren ein sogenannter Energieausweis benötigt. Obwohl es auch andere Anbieter gibt, ist ein Energieberater eigentlich immer die beste Anlaufstelle, wenn es um die Erstellung solcher Ausweise geht.

Zum einen erfahren Sie genau, welcher Energieausweis benötigt wird (Verbrauchsausweis ab 70 Euro oder Bedarfsausweis ab 400 Euro) und zum anderen darf ein Energieberater den komplexen Bedarfsausweis auch tatsächlich ausstellen - viele günstige Angebote im Internet beziehen sich nämlich nur auf die einfachen Verbrauchsausweise. Förderung für den Energieausweis gibt es derzeit leider nicht (Stand: Anfang 2021).

Individueller Sanierungsfahrplan

Wenn Sie wissen, dass in Kürze eine Sanierung ansteht oder Sie bereits eine Sanierung planen, können Sie einen sogenannten individuellen Sanierungsfahrplan (ISFP) bei einem vom BAFA dafür zertifizierten Energieberater (meist auch als Energie-Effizienz-Experte zertifiziert) in Auftrag geben. In dem Dokument wird der Ist-Zustand des Hauses sehr viel genauer beschrieben als in einem Energieausweis und Sie bekommen ganz konkrete Empfehlungen für eine Sanierung.

Für Sie als Hausbesitzer eignet sich der Energieausweis mehr zur verpflichtenden Vorlage bei Mietern und Mietinteressenten, der ISFP eher zu Ihrer eigenen tiefergehenden Information. Besonders dann, wenn Sie bereits konkrete Sanierungsschritte im Blick haben, kann Ihnen der Energieberater bei der Abstimmung der nächst-sinnvollen Schritte helfen.

Die Kosten für eine Energieberatung mit ISFP beginnen bei ca. 900 Euro. Abzüglich der BAFA-Förderung, die dafür in Anspruch genommen werden kann (80 Prozent) bleiben Ihnen effektive Kosten von 180 Euro.

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Mit dem kostenlosen Service von Energieheld können Sie ganz unverbindlich einen passenden Energie-Effizienz-Experten (zertifizierter Energieberater) aus Ihrer Nähe finden. Nutzen Sie dafür einfach unser Angebotsformular und wir prüfen dann genau, welcher Energieberater für Ihr Vorhaben in Frage kommt.

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