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Inhaltsverzeichnis

Allgemein: Aufladen von Elektroautos

Elektroautos können auf verschiedenste Arten aufgeladen werden und nicht immer kann man sich die beste aussuchen. Der Hersteller legt fest, welches System primär zum Einsatz kommt. Dabei gibt es Unterschiede hinsichtlich der Art des Steckers, aber auch bezüglich der Leistung, mit der geladen werden kann - Einheitlichkeit sucht man hier vergebens.

Wichtigste Merkmale der Elektroauto-Aufladung sind die Dauer der Aufladung, die damit verbundene Reichweite und auch die dabei entstehenden Kosten. Zu Letzterem sollten Sie auch wissen, dass viele Aufladungen an öffentlichen Stromtankstellen kostenlos sind. Das sollten Sie berücksichtigen, wenn die Anschaffung einer Photovoltaik-Anlage abgewogen wird.

Zu Hause werden Elektroautos entweder direkt über spezielle Wallboxen (schnelleres Laden) oder herkömmliche Schuko-Steckdosen aufgeladen, wie wir sie auch für alle anderen Elektrogeräte nutzen.

Quelle: © EnergieAgenturNRW / youtube.com

Partner: Die Ökostromtarife für das Elektroauto - von Polarstern Energie
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Grundlagen zum Aufladen mit Photovoltaik

Bild: Elektroauto beim Aufladen
Umsonst zuhause aufladen dank PV - stimmt das? | © IsmaelMarder / pixabay.com CC0

Photovoltaik-Anlagen erzeugen Strom aus Sonnenstrahlen - soweit zur Theorie. Da müsste sich doch auch ein Elektroauto mit diesem Strom aufladen lassen, oder nicht? Technisch und besonders auf dem Papier ist vieles möglich.

Zunächst müssen Sie jedoch wissen, dass PV-Anlagen Gleichstrom erzeugen und auch Elektroautos mit Gleichstrom betrieben werden. Im Alltag nutzen wir jedoch ansonsten nur Wechselstrom, weshalb die allermeisten PV-Anlagen über einen Wechselrichter sogenannten Wechselstrom erzeugen.

Es gibt Ausnahmen, aber für die meisten Ladungen wird Ihr PV-Strom erst in Wechsel- und dann wieder in Gleichstrom umgewandelt. Da sind Energieverluste vorprogrammiert, aber hier haben wir nicht das entscheidende Problem. Viel wichtiger ist die Diskrepanz zwischen Durchschnittsleistungen und dem realen Alltag. Eine normal große Photovoltaikanlage kann um die 5.000 Kilowattstunden Strom im Jahr erzeugen. Diesen Wert können wir jedoch nicht in beliebig viele kleine Einheiten teilen. Es gibt leistungsschwache und dann auch wieder leistungsstarke Zeiten.

Besonders das schnelle Laden von Elektroautos erfordert aber eine gewisse Leistung, die bei einer herkömmlichen PV-Anlage nur selten zu genau einem Zeitpunkt erreicht wird. Zur Unterstützung wird externer Strom aus der Leitung also meist ohnehin benötigt. Etwas anders sieht das in Verbindung mit Stromspeichern und einer guten Ladesteuerung aus. Hier müssen Sie allerdings mit hohen Anschaffungskosten und längeren Ladezeiten rechnen.

Vorteil / Nachteil Überlegung zur Photovoltaik-Aufladung Realität mit Elektroauto
Nachteil Strom wird direkt aus den Solarzellen in das Auto geladen. Die meisten Systeme wandeln erst Gleichstrom in Wechselstrom um und laden dann das Elektroauto wiederum mit Gleichstrom.
Nachteil Das Laden mit eigenem PV-Strom ist günstiger. Meist ist das Laden an öffentlichen Stromtankstellen schneller und günstiger oder sogar kostenlos.
Nachteil Mit eigenem PV-Strom für Elektroautos spart man am meisten im Alltag. Für das Heizen im Eigenheim werden weitaus mehr Energie und Geld benötigt.
Nachteil Es ist bequemer, das Elektroauto zu Hause zu laden. Im Regelfall befindet sich das Elektroauto gar nicht dann zu Hause, wenn der meiste Strom gewonnen wird.
Vorteil Das Elektroauto wird nur zu Hause und immer komplett aufgeladen. Sehr häufig ist ein guter Mix verschiedener Ladungen möglich, weshalb zu Hause auch nicht unbedingt viel Ladeleistung benötigt wird.

Unser Tipp: Sollten Sie die PV-Aufladung nutzen?

Bild: Wallbox - Elektroauto - Carport
Schnelle Aufladung mit PV-Strom - dank Wall-Box | © Jakob Härter | flickr.com CC BY-SA 2.0

Bisher haben wir ein sehr negatives Bild von der Elektroauto-Aufladung mit Photovoltaik gezeichnet. Das diente allerdings nur dazu, einige technische Illusionen aus dem Weg zu räumen. Um es hier noch mal auf den Punkt zu bringen:

Die Aufladung mit eigenem Photovoltaik-Strom ist bei Elektroautos kein Patentrezept zum Geld sparen und auch aus technischer Sicht kein Selbstläufer. Wer es richtig anstellt, spart aber auf jeden Fall gegenüber einem Benziner oder Diesel und schützt die Umwelt!

Hierfür sind jedoch ausreichende Planung mit einem Experten, die Nutzung von Ökostrom und auch eine selbstkritische Einschätzung des eigenen Ladeverhaltens notwendig. Zudem sollten auch andere grüne Alternativen wie der Kauf einer Wärmepumpe (in Kombination mit Photovoltaik) nicht ausgeblendet werden.

Bild: Energieheld Tipp

Der Umwelt tun Sie auf jeden Fall etwas Gutes, wenn Sie Ihr Elektroauto mit dezentral erzeugtem Photovoltaik-Strom aufladen. Um das Ergebnis nicht zu verfälschen, müssen Sie aber gleichzeitig einen geprüften Ökostromtarif für Leistungsspitzen nutzen. Finanziell hält sich das Ganze etwa die Waage.

Mit diesen Kosten sollten Sie rechnen

Bild: Taschenrechner, Geld
Genau kalkulieren lohnt sich | © Bru-nO / pixabay.com CC0

Vergleicht man die notwendigen Investitionen für die Aufladung mit Photovoltaik-Strom mit der Nutzung von öffentlichen Ladestationen, dann wird schnell klar, warum die Grundidee in der Praxis gar nicht so attraktiv ist. Theoretisch können Sie auf Wallbox und Stromspeicher verzichten, aber damit entfällt auch ein Teil der Anwenderfreundlichkeit.

Mit allen Anschaffungen inklusive Einbau sollten Sie also grob bei 17.000 Euro liegen - teurer geht es natürlich immer. Dazu kommen dann noch die Kosten für das Elektroauto, aber die kann man zunächst ignorieren, weil die Kosten für irgendein Auto (egal mit welchem Antrieb) ja ohnehin anfallen. Darüber hinaus ist noch fraglich, wie lange Stromspeicher tatsächlich aktiv nutzbar sind.

Für eine vorsichtige Rechnung sollten Sie also etwa alle 10 Jahre einen neuen Stromspeicher einplanen. Bedenken Sie aber auch, dass die Speicher in der Zukunft dann vermutlich deutlich günstiger sein werden. Obendrauf kommen noch die laufenden Kosten für das ganze System. Hier können Sie für Versicherungen, Reinigung, Wartung und Zählermiete etwa mit 200 bis 250 Euro pro Jahr rechnen.

Elektroauto mit Photovoltaik aufladen Kosten mit Einbau
Photovoltaik-Anlage ca. 8.000 - 9.000 €
Stromspeicher ca. 7.000 - 20.000 €
Wallbox ca. 1.500 - 3.000 €
   
Gesamtkosten
(realistischer Durchschnitt)
ca. 17.000 €

Wirtschaftlichkeit: Lohnt sich die PV-Aufladung zu Hause?

Eingangs hatten wir es bereits mehrfach angeschnitten: Das eigene Elektroauto auch mit dem eigenen Photovoltaik-Strom zu laden, ist nicht zwingend die wirtschaftlichste aller Optionen. Nimmt man eine jährliche Strecke von 30.000 Kilometern und einen durchschnittlichen Benziner als Referenz, dann fahren Sie so ziemlich am günstigsten, wenn Sie ganz normal Hausstrom "tanken" und bei Bedarf auch öffentliche Ladestationen nutzen.

Erhöht sich nämlich der eigene Strombedarf durch das Elektroauto, sinkt in der Regel auch der Strompreis pro bezogener Kilowattstunde (abhängig vom Tarif). Der eigene PV-Strom vom Dach ist mitunter also gar nicht viel günstiger und schon gar nicht umsonst, wenn man die notwendigen Investitionen berücksichtigt.

Das ist jedoch nur die Perspektive für alle, die auf jeden Cent schauen und auch nur ein alltagsnahes Szenario. Im Gewerbe oder bei Taxiunternehmen kann die Rechnung schon ganz anders aussehen. Alleine auf die Fahrtkosten bezogen, ist jede Variante günstiger als ein Benziner über die nächsten 20 Jahre. Und auch ökologisch leisten Sie mit dem eigenen Photovoltaik-Strom einen guten Beitrag zum Umweltschutz.

Bild: Wirtschaftlichkeit: Elektroauto mit Photovoltaik aufladen
Wirtschaftlichkeit: Elektroauto mit Photovoltaik aufladen | © Energieheld

Die richtige Größe und Leistung finden

Pauschale Größen gibt es bei Photovoltaik-Anlagen eigentlich nicht und besonders in Verbindung mit einem Elektroauto sollte eine genau Abstimmung stattfinden. Da Sie aber vermutlich ohnehin selten von 0 auf 100 laden und den Strom auch anderweitig nutzen möchten, empfiehlt sich etwa folgende Dimensionierung:

Rechnen Sie mit 1 Kilowatt-Peak (ca. 900 kWh pro Jahr) pro 1.000 Kilowattstunden Strombedarf - gerne auch mit etwas mehr kWp, wenn Ihr Budget das zulässt. Dazu passt in der Regel ein Stromspeicher mit 1 Kilowattstunde realer Speicherleistung. Bei 4.000 Kilowattstunden Strombedarf wären das also 4 bis 6 Kilowatt-Peak PV-Leistung und ein Stromspeicher mit 4 bis 5 Kilowattstunden Kapazität.

Strombedarf Größe PV Größe Stromspeicher Wirtschaftlicher Eigenverbrauch
4.000 kWh 4 - 6 kWp 4 - 5 kWh 60 %

Hersteller im Vergleich

Es gibt einige Hersteller von Stromspeichern und Ladetechnik, die sich auf die Photovoltaik-Ladung von Elektroautos spezialisiert haben. Hier funktioniert besonders die Steuerung etwas effizienter, sodass das Auto vornehmlich zu passenden Zeitpunkten geladen wird, um das System besser auszulasten und gleichzeitig nicht zu überfordern.

Wallbox Steckertyp Phasenanzahl Ladeleistung
E3/DC Wallbox Typ-2 3-phasig 22 kW
Entega Wallbox Typ-2 k. A. 11 kW
MENNEKES 1343400 Basic 3,7 AMTRON Typ-2 1-phasig 3,7 kW
MENNEKES 1344100 Xtra 3,7 C1 AMTRON Typ-1 1-phasig 3,7 kW
MENNEKES 1341202 Light 22 C2 AMTRON Typ-2 3-phasig 22 kW
Solar Paket KEBA Wallbox Typ-2 - 22 kW
MENNEKES 1345201 Premium 11 C2 AMTRON Typ-2 3-phasig 11 kW

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