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Inhaltsverzeichnis

Werden KfW und BAFA in 2021 abgeschafft?

Bild: Die KfW
Die KfW fördert auch im Rahmen der BEG | © Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW)

Die Frage lässt sich einfach beantworten: Nein. Weder die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) noch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) wurden abgeschafft.

Allerdings wurden die bisher bestehenden Förderprogramme von KfW und BAFA bis zum Juli des Jahres 2021 aufgelöst. Sie wurden stattdessen in der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) neu strukturiert und zusammengefasst.

Sowohl die KfW als auch das BAFA werden also auch weiterhint Träger der staatlichen Förderung für energetische Sanierungen sowie für Sanierungen und Neubauten nach Effizienzhaus-Standard sein. Lediglich die Aufgabenverteilung und die Höhe der Förderung haben sich teilweise geändert.

Ziel: Förderung für Sanierungen einfacher gestalten

Ziel der Neustrukturierung ist es, die Attraktivität der Förderungen zu steigern. Das soll Immobilienbesitzer und Häuslebauer zu Investitionen in besonders energieeffiziente oder nachhaltige Technologien motivieren und so die CO2-Emissionen senken.

Zu diesem Zweck sollen z. B. die Antragsverfahren bei KfW und BAFA deutlich vereinfacht werden. Außerdem steigen die Förderbeträge für besonders nachhaltige oder energieeffiziente Gebäude bzw. Technologien. So ist es zukünftig möglich, bis zu 55 Prozent der förderfähigen Investitionskosten als Förderung zu erhalten.

Rückblick und Ausblick

Bis 2020 wurden Heizungen sowohl vom BAFA als auch von der KfW gefördert. Alleine beim BAFA gab es für Heizungen auf Basis erneuerbarer Energien unterschiedliche Förderbausteine, deren Kombinationsmöglichkeiten für Laien kaum zu verstehen waren. Außerdem wurde damals noch mit pauschalen Beträgen in Form von einmaligen Zuschüssen gefördert. Alternativ konnte man bei der KfW auch Förderung für Brennwertheizungen auf Basis fossiler Brennstoffe erhalten. Die Dämmung der Gebäudehülle und Anlagentechnik wurden dagegen nur von der KfW gefördert. Bei der KfW standen wahlweise zinsgünstige Kredite und Zuschüsse zur Verfügung.

Zum Jahreswechsel 2020 wurde die Förderung dann erstmals vereinfacht. So ging die Heizungsförderung fast ausschließlich in die Hände des BAFA über, während sich die KfW auf die energetische Sanierung der Gebäudehülle sowie Sanierungen und Neubauten nach Effizienzhaus-Standard konzentrierte. Heizungen auf Basis fossiler Brennstoffe wurden vom BAFA nur noch als Hybrid mit erneuerbarer Komponente und nur noch im Altbau gefördert. Außerdem wurde auf prozentuale Förderung umgestellt, wodurch die Förderbeträge beim BAFA deutlich attraktiver wurden.

In 2021 wurde die Förderung mit der Einführung der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) nun nochmals vereinfacht, neu strukturiert und zusammengefasst. Außerdem sind die Förderbeträge gestiegen. Dadurch sollen Sanierungen und Neubauten nach modernstem Stand der Technik bzw. Effizienzhaus-Standard für Hausbesitzer und Bauherren noch attraktiver sein. Ziel ist eine deutliche Senkung der CO2-Emissionen. 2023 wird dann die Wirksamkeit der Programme und Maßnahmen geprüft und ggf. nachgebessert. Außerdem übernimmt das BAFA 2023 sämtliche Zuschussvarianten der BEG.

Bild: Energieheld Tipp

Durch die Einführung der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) wurde die Förderung für energetische Sanierungen und energetisch optimierte Neubauten deutlich vereinfacht. Gleichzeitig wurden die Programme erweitert und die Förderung erhöht. In einigen Fällen kann man so bis zu 55 Prozent der Investitionskosten als Förderung erhalten.

Die wichtigsten Änderungen im Überblick

Bild: Förderung einer Wärmepumpe
Hohe Förderung für Wärmepumpen | © klikkipetra / shutterstock.com

Zu den wichtigsten Änderungen gehört die Zusammenlegung der 10 bisherigen Förderprogramme zu drei Förderprogrammen. Dabei handelt es sich um die Vollsanierung und den Neubau von Wohngebäuden (BEG WG), von Nichtwohngebäuden (BEG NWG) sowie um Einzelmaßnahmen an Wohngebäuden (BEG EM). Das BAFA ist für die Zuschuss-Förderung der BEG EM zuständig.

Damit übernimmt das BAFA auch die Zuschuss-Förderung von Einzelmaßnahmen zur Sanierung der Gebäudehülle von der KfW. Im Gegenzug hat die KfW im Rahmen der BEG EM mit dem Inkrafttreten des Programms KfW 262 seit 01.07.2021 die Kredit-Förderung für Heizungsanlagen übernommen, sodass seit diesem Datum die KfW für alle Kredite der BEG EM zuständig ist, während das BAFA für alle Zuschüsse der BEG EM verantwortlich zeichnet.

BEG 2021 Gültig ab Träger Zuschuss Träger Kredit
Einzelmaßnahme (BEG EM) 01.01.2021 BAFA (BEG EM) KfW 262*
Komplettsanierung & Neubau Wohngebäude (BEG WG) 01.07.2021 KfW (Programm KfW 461)** KfW (Programm KfW 261)
Komplettsanierung & Neubau Nichtwohngebäude (BEG NWG) 01.07.2021 KfW (Programm KfW 461)** KfW (Programm KfW 261)

* Gültig seit 01.07.2021; ** Wird ab 2023 vom BAFA übernommen

Seit 01.07.2021 wird die Förderung von Neubauten und Sanierungen nach Effizienzhaus-Standard auch umgestellt und es gilt dann die BEG für Wohngebäude (BEG WG) und für Nichtwohngebäude (BEG NWG) der KfW. Die KfW bietet die Förderung entweder als Zuschuss KfW 461 oder als zinsgünstigen Kredit inkl. Tilgungszuschuss (Programm KfW 261) an. 2023 wird dann nochmals umstrukturiert und das BAFA übernimmt sämtliche Zuschuss-Varianten der KfW.

Alle Zuschüsse und Kredite aus einer Hand

Zukünftig wird es ein zentrales Antragsformular für alle Förderprogramme geben. Dadurch soll die Antragstellung vereinfacht werden und die Attraktivität der Förderprogramme für Sanierer und Bauherren steigen. Eine Förderung für Energieberatung z. B. für eine energetische Sanierung kann in Zukunft also in einem Formular beantragt werden.

Grafik: RENEWA Fördermittelservice
RENEWA bietet Ihnen eine professionelle Fördermittelberatung | © RENEWA GmbH

Höhere Förderung für Energieeffizienz und Nachhaltigkeit

Mit der Einführung des BEG ist auch eine Erhöhung der Förderungen vorgesehen. Für die Förderung mit Einzelmaßnahmen wurde der Kredit- bzw. Investitionsrahmen deutlich erhöht wodurch auch die Fördersätze steigen. Außerdem erhält man Bonus-Förderung für Maßnahmen, deren Durchführung in einem individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) angeraten wurde. Bestehen bleibt die erhöhte Förderung für den Austausch einer Ölheizung. Zudem gibt es einen neuen Innovationsbonus für besonders emissionsarme Holzheizungen.

Für Komplettsanierungen und Neubauten nach Effizienzhaus-Standard ist die Förderung für besonders nachhaltige oder energieeffiziente Gebäude bzw. Technologien ebenfalls gesteigen. Zu diesem Zweck wurden Effizienzhaus-Klassen für besonders effiziente (EE-Klasse) und Nachhaltigkeits-Klassen (NH-Klasse) für besonders nachhaltige Technologien eingeführt. Diese wurden mit einem erhöhten Kredit- bzw. Investitionsrahmen ausgestattet. Dadurch sind auch die Fördersätze im Vergleich zur alten Förderung nach KfW 151/152 oder KfW 153 nochmal deutlich gestiegen.

Förderung für Energieberatung

Die Förderung für Energieberatung (Fachplanung und Baubegleitung) wurde bei der KfW am 01.07.2021 erhöht. Seit dem ist es möglich sein, mit den Programmen KfW 261 oder KfW 461 bis zu 10.000 Euro Beratungskosten fördern zu lassen. Dabei liegt die Förderung bei 50 Prozent der förderfähigen Kosten von 10.000 Euro, also bei maximal 5.000 Euro wenn es sich um eine Förderung nach BEG WG handelt. Die Programme KfW 261 bzw. KfW 461 haben damit das alte Förderprogramm KfW 431 ersetzt.

Geht es um eine Förderung nach BEG EM, liegt die maximal förderfähige Summe für Fachplanung und Baubegleitung bei 5.000 Euro, der Zuschuss bzw. Tilgungszuschuss bei 2.500 Euro. Die Förderung nach BEG EM erhält man vom BAFA bereits seit Januar 2021. Von der KfW kann man sie im Programm KfW 262 seit 01.07.2021 erhalten - es hat also ebenfalls das Programm KfW 431 ersetzt.

Die Förderung des BAFA für die Erstellung eines individuellen Sanierungsfahrplans (iSFP) bleibt liegt auch weiterhin bei max. 1.300 Euro für Ein- und Zweifamilienhäuser sowie bei max. 1.700 Euro für Gebäude ab 3 Wohneinheiten. Setzt man im iSFP empfohlene Maßnahmen binnen 15 Jahren um, erhöht sich die Förderung zusätzlich um 5 Prozent der Maßnahmekosten, bzw. der Kreditsumme.

Alle Förderungen für Sanierungen ab 2021

Bild: Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG)
Förderung bewilligt | © Antonio Guillem / shutterstock.com

Trotz Zusammenführung und Vereinfachung der Förderung, ist es für Normalverbraucher nach wie vor schwierig, den Förderdschungel zu durchschauen. Um Ihnen dennoch eine Übersicht zu verschaffen, haben wir in diesem Kapitel alle Änderungen der Förderprogramme in 2021 in Tabellen zusammengetragen.

In der folgenden Tabelle finden Sie eine Übersicht zu Sanierungen mit Einzelmaßnahmen (BEG EM). Als Zuschuss-Förderung steht sie bereits seit 01.01.2021 beim BAFA zur Verfügung. Seit 01.07.2021 ist sie nun auch als zinsgünstiger Kredit inkl. Tilgungszuschuss von der KfW erhältlich (KfW 262). Die Programme ersetzen damit das Programm KfW 430 und das Programm KfW 152 für Einzelmaßnahmen.

Bauteil BAFA BEG EM (Zuschuss) KfW 262 BEG EM (Kredit)
Gas-Brennwertheizung „Renewable Ready"* 20 % der förderfähigen Kosten von höchstens 60.000 €, max. 12.000 € 20 % der Kreditsumme von höchstens 60.000 €, max. 12.000 €
Gas-Hybridheizung 30 % der förderfähigen Kosten von höchstens 60.000 €, max. 18.000 € 30 % der Kreditsumme von höchstens 60.000 €, max. 18.000 €
Solarthermie-Anlage 30 % der förderfähigen Kosten von höchstens 60.000 €, max. 18.000 € 30 % der Kreditsumme von höchstens 60.000 € max. 18.000 €
Wärmepumpe 35 % der förderfähigen Kosten von höchstens 60.000 €, max. 21.000 € 35 % der förderfähigen Kosten von höchstens 60.000 €, max. 21.000 €
Holzheizungen 35 % der förderfähigen Kosten von höchstens 60.000 €, max. 21.000 € 35 % der förderfähigen Kosten von höchstens 60.000 €, max. 21.000 €
EE-Hybridheizungen 35 % der förderfähigen Kosten von höchstens 60.000 €, max. 21.000v€ 35 % der förderfähigen Kosten von höchstens 60.000 €, max. 21.000 €
Baunebenkosten + Umfeldmaßnahmen der Heizungssanierung Immer so hoch, wie die Förderung der jeweiligen Heizung, max. 21.000 € Immer so hoch, wie die Förderung der jeweiligen Heizung, max. 21.000 €
Fernwärmeanschluss (Fernwärme muss zu mindestens 25 % aus erneuerbaren Energien stammen) 30 % der förderfähigen Kosten von höchstens 60.000 €, max. 18.000 € 30 % der Kreditsumme von höchstens 60.000 €, max. 18.000 €
Fernwärmeanschluss (Fernwärme muss zu mindestens 55 % aus erneuerbaren Energien stammen) 35 % der förderfähigen Kosten von höchstens 60.000 €, max. 21.000 € 35 % der Kreditsumme von höchstens 60.000 €, max. 21.000 €
Fenster / Türen 20 % der förderfähigen Kosten von höchstens 60.000 €, max. 12.000 €** 20 % der Kreditsumme von höchstens 60.000 €, max. 12.000 €**
Dämmung 20 % der förderfähigen Kosten von höchstens 60.000 €, max. 12.000 €** 20 % der KReditsumme von höchstens 60.000 €, max. 12.000 €**
Dach 20 % der förderfähigen Kosten von höchstens 60.000 €, max. 12.000 €** 20 % der Kreditsumme von höchstens 60.000 €, max. 12.000 €**
Baunebenkosten + Umfeldmaßnahmen an der Gebäudehülle 20 % der förderfähigen Kosten von höchstens 60.000 €, max.12.000 €** 20 % der Kreditsumme von höchstens 60.000 €, max. 12.000 €**
Fachplanung & Baubegleitung 50 % der förderfähigen Beratungskosten von höchstens 10.000 €, max. 5.000 €** (BEG WG) bzw. von höchstens 5.000 €, max. 2.500 €** (BEG EM) 50 % der Kreditsumme von höchstens 10.000 €, max. 5.000 €** (BEG WG) bzw. von höchstens 5.000 €, max. 2.500 €** (BEG EM)
Bundesförderung für Energieberatung für Wohngebäude max. 1.300 €, bzw. max. 1.700 € bei Häusern mit mindestens 3 Wohneinheiten oder mehr

* Wird zum späteren Ausbau zur Hybridheizung mit EE-Komponente vorbereitet; ** pro Wohneinheit

Eine erhöhte Förderung können Sie erhalten, wenn die durchgeführte Maßnahme zuvor von einem dafür zertifizierten Energieberater in einem individuellen Sanierungsfahrplan empfohlen wurde. Dann erhalten Sie zusätzlich 5 Prozent der förderfähigen Kosten bzw. der Kreditsumme als Förderung. Ein Beispiel zum besseren Verständnis: Ein Hausbesitzer plant den energetischen Status Quo seiner Immobilie zu verbessern um die hohen jährlichen Energiekosten zu senken.

Da er von energetischer Sanierung kaum Ahnung hat, beauftragt er einen Energieberater mit der Erstellung eines iSFP. Dieser empfiehlt den Einbau einer Wärmepumpe inkl. Fußbodenheizung. Die Kosten hierfür liegen insgesamt bei ca. 25.000 Euro. Als Grundförderung erhält er 35 Prozent der förderfähigen Kosten, also 8.750 Euro vom BAFA. Da die Maßnahme im iSFP empfohlen wurde, erhält der Hausbesitzer weitere 5 Prozent Förderung. Das entspricht 1.250 Euro. So erhält er insgesamt 10.000 Euro Förderung.

Sollte Ihre Immobilie eine Komplettsanierung benötigen, können Sie diese auch zum Effizienzhaus sanieren lassen. Dafür erhalten Sie dann - je nach erreichtem Effizienzhaus-Standard - eine erhöhte Förderung. Dabei können Sie zwischen dem einmaligen Zuschuss KfW 461 oder dem Kredit KfW 261 mit Tilgungszuschuss wählen. Die neue Förderung ist seit 01.07.2021 gültig und ersetzt die Programme KfW 430 und KfW 151. Eine Übersicht dazu finden Sie in der nachfolgenden Tabelle.

Effizienzhaus-Standard nach BEG WG KfW 461 Zuschuss (BEG WG)
seit 01.07.2021
KfW 261 Kredit (BEG WG)
seit 01.07.2021
Denkmal Zuschuss von 25 % der förderfähigen Kosten von max. 120.000 €, max. 30.000 €* Kredit bis 120.000 € inkl. Tilgungszuschuss von 25 % der Kreditsumme, max. 30.000 €*
Denkmal EE Zuschuss von 30 % der förderfähigen Kosten von max. 150.000 €, max. 45.000 €* Kredit bis 150.000 € inkl. Tilgungszuschuss von 30 % der Kreditsumme, max. 45.000 €*
KfW-Effizienzhaus 100 Zuschuss von 27,5 % der förderfähigen Kosten von max. 120.000 €, max. 33.000 €* Kredit bis 120.000 € inkl. Tilgungszuschuss von 27,5 % der Kreditsumme, max. 33.000 €*
KfW-Effizienzhaus 100 EE Zuschuss von 32,5 % der förderfähigen Kosten von max. 150.000 €, max. 48.750 €* Kredit bis 150.000 € inkl. Tilgungszuschuss von 32,5 % der Kreditsumme, max. 48.750 €*
KfW-Effizienzhaus 85 Zuschuss von 30 % der förderfähigen Kosten von max. 120.000 €, max. 36.000 €* Kredit bis 120.000 € inkl. Tilgungszuschuss von 30 % der Kreditsumme, max. 36.000 €*
KfW-Effizienzhaus 85 EE Zuschuss von 35 % der förderfähigen Kosten von max. 150.000 €, max. 52.500 €* Kredit bis 150.000 € inkl. Tilgungszuschuss von 35 % der Kreditsumme, max. 52.500 €*
KfW-Effizienzhaus 70 Zuschuss von 35 % der förderfähigen Kosten von max. 120.000 €, max. 42.000 €* Kredit bis 120.000 € inkl. Tilgungszuschuss von 40 % der Kreditsumme, max. 42.000 €*
KfW-Effizienzhaus 70 EE Zuschuss von 40 % der förderfähigen Kosten von max. 150.000 €, max. 60.000 €* Kredit bis 150.000 € inkl. Tilgungszuschuss von 40 % der Kreditsumme, max. 60.000 €*
KfW-Effizienzhaus 55 Zuschuss von 40 % der förderfähigen Kosten von max. 120.000 €, max. 48.000 €* Kredit bis 120.000 € inkl. Tilgungszuschuss von 40 % der Kreditsumme, max. 48.000 €*
KfW-Effizienzhaus 55 EE Zuschuss von 45 % der förderfähigen Kosten von max. 150.000 €, max. 67.500 €* Kredit bis 150.000 € inkl. Tilgungszuschuss von 45 % der Kreditsumme, max. 67.500 €*
KfW-Effizienzhaus 40 Zuschuss von 45 % der förderfähigen Kosten von max. 120.000 €, max. 54.000 €* Kredit bis 120.000 € inkl. Tilgungszuschuss von 45 % der Kreditsumme, max. 54.000 €*
KfW-Effizienzhaus 40 EE Zuschuss von 50 % der förderfähigen Kosten von max. 150.000 €, max. 75.000 €* Kredit bis 150.000 € inkl. Tilgungszuschuss von 50 % der Kreditsumme, max. 75.000 €*

* Pro Wohneinheit

Eine wesentliche Neuerung der BEG WG ist - wie bereits erwähnt - die Einführung der sogenannten Energieeffizienz Klassen (EE-Klassen) für Sanierungen. Hier steigt der Kreditrahmen bzw. die Summe der maximal förderfähigen Kosten auf 150.000 Euro. Gleichzeitig wird die prozentuale Förderung um weitere 5 Prozent erhöht. Dadurch steigt die Förderung im Vergleich zur alten Förderung sehr deutlich.

Ein Beispiel: Bislang konnte man für die Sanierung eines Hauses auf Effizienzhaus-Standard (EH) 55 40 Prozent der Kosten bzw. der Kreditsumme, also maximal 48.000 Euro als Förderung erhalten. Sofern das Gebäude 55 Prozent oder mehr des Energiebedarfs zur Erzeugung von Wärme oder Kälte mit erneuerbaren Energien erzeugt, erreicht es nach BEG die EE-Klasse und erhält somit 5 Prozent mehr Förderung.

Dadurch erhält man für eine Sanierung zum Effizienzhaus mit EH 55 EE eine Förderung von 45 Prozent der Kosten bzw. der Kreditsumme. Gleichzeitig steigt der Kreditrahmen bzw. die maximal förderfähige Investition auf 150.000 Euro. Insgesamt erhält man nach BEG somit eine Zuschuss-Förderung von  67.500 Euro - also knapp 20.000 Euro mehr als bisher! Seit 01.07.2021 können Sie also deutlich mehr Förderung erhalten, als das früher der Fall war.

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