Diese Webseite verwendet Cookies. Durch die Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Datenschutzinformationen
Ich stimme zu
ssl-certificate

Angebote für Innenausbau

kostenlose Angebote | regionale Betriebe | 100% unverbindlich

Inhaltsverzeichnis

Allgemeines zum Innenausbau

Bei einer Sanierung Ihres Eigenheimes kommen natürlich nicht nur Arbeiten an der Gebäudehülle, wie zum Beispiel dem Dach, infrage. Der Innenausbau umfasst alle Maßnahmen, bei denen es - wie der Name vermuten lässt - um die Gestaltung des Innenraumes geht. Dies umfasst im Wesentlichen den Trockenbau.

Allerdings ist der Begriff „Innenausbau“ sehr allgemein und kann daher noch viele weitere Renovierungsmaßnahmen, wie zum Beispiel Sanitärinstallationen, Elektroinstallationen oder Heizungsinstallationen einschließen. Auch Bodenbeläge, Fliesen, Fensterbänke, Türen, der Innenputz und die Wandgestaltung sowie beispielsweise Treppenbau und Klimatisierung gehören in diesen Bereich .

Maßnahmen und Kosten im Vergleich

Bei einem Innenausbau können Sie an vielen möglichen Punkten ansetzen. Wichtig hierbei ist es, eine genaue Idee davon zu haben, welche Maßnahmen Sie umsetzen möchten und welches Ziel Sie dabei verfolgen. Damit Sie zunächst einmal einen Überblick über die Kosten der einzelnen Maßnahmen erhalten, haben wir diese Tabelle für Sie zusammengestellt.

Doch lassen Sie sich von den Kosten einer energetischen Modernisierung Ihrer Innenräume nicht abschrecken, denn es handelt sich hierbei lediglich um eine Investition, die sich nach ein paar Jahren amortisiert und daher auf lange Sicht sehr lohnenswert ist. Noch dazu haben Sie die Möglichkeit, Fördergelder für Ihre Innenausbau-Maßnahmen zu beantragen.

Maßnahme Kosten (inkl. Einbau)
Trockenbau-Wand ca. 30 - 70 € pro m²
abgehängte Decke ca. 50 € pro m²
Spanndecke 120 - 150 € pro m²
Trockenbau-Boden ca. 60 € pro m² (stark materialabhängig)
neue Innentüren ab 200 € pro Tür
neue Außentüren ab 1800 € pro Tür
neue Treppe ab 2.000 €
neuer Bodenbelag 20 - 200 € pro m² (stark materialabhängig)
neue Elektrik ab 90 € pro m²

Förderung für Renovierungen

Eine staatliche Förderung für Renovierungen gibt es nur in Verbindung mit einer energetischen Sanierung, beispielsweise bei einer neuen Heizung oder Dämmung, durch die viel Energie eingespart werden kann, denn diese Einsparungen tragen erheblich dazu bei, die Umwelt zu entlasten. Doch die Sanierungen von Gebäudehülle und Innenraum hängen oft zusammen, sodass Sie unter den richtigen Bedingungen auch für den Innenausbau Fördergelder beantragen können.

Generell gilt: Alle Arbeiten, die im Rahmen einer energetischen Sanierung unverzichtbar sind, erhalten eine Förderung. So ist zum Beispiel die Dämmung des Dachgeschosses förderfähig und Sie können diese mit den Förderprogrammen KfW 430 oder KfW 152 sanieren. Hierbei können Sie dann auch Förderung für den Innenausbau bekommen, wenn dieser ein fester Bestandteil der Maßnahme ist. Das gleiche gilt beispielsweise für das Verlegen neuer Heizungsrohre, wenn dies im Rahmen der Heizungsmodernisierung unumgänglich ist.

Förderprogramm Förderung
KfW 430 (Investitionszuschuss)

10 - 15 % der förderfähigen Kosten, max. 5.000 - 7.500 € (je nach Maßnahme)

KfW 151/152 (zinsgünstiger Kredit) bei Einzelmaßnahmen bis 50.000 € pro Wohneinheit, 0,75 % effektiver Jahreszins, mindestens 7,5 % Tilgungszuschuss
bei Sanierung eines Effizienzhauses bis 100.000 €, 0,75 % effektiver Jahreszins, bis zu 27,5 % Tilgungszuschuss

Trockenbau

Trockenbau-Maßnahmen gehören zu den günstigsten Lösungen, um in einem bereits bestehenden Gebäude neuen Wohnraum zu schaffen. Da die Trockenbau-Wände belastbar, aber nicht tragend sind, können sie nach Belieben eingesetzt und auch wieder entfernt werden.

Es gibt diverse Maßnahmen, die durchgeführt werden können. Am bekanntesten ist wohl die Trockenbau-Wand, die in der Regel aus Rigipsplatten gebaut wird, aber auch aus Holz bestehen kann und es ermöglicht, Trennwände zu ziehen und Räume neu aufzuteilen. Je nach verwendetem Material und Arbeitsaufwand liegen die Gesamtkosten für eine 30 Quadratmeter Trockenbau-Wand ungefähr zwischen 1.000 und 2.000 Euro.

Eine weitere Maßnahme ist die abgehängte Decke, welche oft zur Verringerung des Wärmebedarfs und somit der Heizkosten eingesetzt wird. Die Kosten für eine 30 Quadratmeter Decke inklusive Einbau liegen bei etwa 1.600 Euro. Eine andere Art der Deckenverkleidung sind die Spanndecken, welche hauptsächlich eine schöne Optik schaffen sollen. Die Kosten für diese Decken variieren stark, je nach Modell und Ausführung, liegen jedoch meistens zwischen 120 und 150 Euro pro Quadratmeter.

Trockenbau-Böden dienen dazu, eine Grundlage für den Bodenbelag zu schaffen und so den Fußboden begehbar zu machen. Beim Bau eines solchen Bodens können verschiedene Fertigelemente eingesetzt werden, zum Beispiel Gipskartonplatten, XPS-Dämmplatten, Holzfaserplatten und Holzwolleplatten. Die Kosten der verschiedenen Elemente unterscheiden sich stark, pro Quadratmeter können je nach Material zwischen 5 und 90 Euro anfallen.

Sowohl in Trockenbau-Böden als auch in Trockenbau-Wänden und Trockenbau-Decken kann problemlos ein Schallschutz integriert werden. Außerdem ist bei allen Maßnahmen eine staatliche Förderung durch die KfW möglich. Weitere detaillierte Informationen zum Thema Trockenbau sowie eine Aufstellung der Vorteile und Nachteile der verschiedenen Maßnahmen finden Sie hier.

Neue Treppen

Bild: Verschiedene Treppen
Treppen aus Metall und Holz | © Life-Of-Pix , Falkenpost / pixabay.com CC0

Bei Größe, Material, Bauart und Anfertigung einer neuen Treppe stehen Ihnen sehr viele Optionen zur Verfügung. Dementsprechend setzen sich auch die Kosten einer Treppe aus vielen verschiedenen Faktoren zusammen. Die Anfertigung ist hierbei ein sehr wichtiger Aspekt, denn vorgefertigte Standardmodelle sind deutlich günstiger als Sonderanfertigungen, welche Ihnen hingegen mehr Wahlmöglichkeiten bieten. Eine Beratung vor Ort inklusive Planung und Ausmessung ist in der Regel im Gesamtpreis enthalten.

Das gilt allerdings nicht für Bodentreppen oder Raumspartreppen, die im Baumarkt zum Selbsteinbau angeboten werden. Der Einbau durch einen Fachmann ist aber dringend anzuraten, denn der Treppenbau ist oft wesentlich komplizierter als gedacht, sodass ein Heimwerker schnell an seine Grenzen stößt. Wenn Sie eine kostenlose und unverbindliche Beratung rund um das Thema Treppenbau wünschen, helfen Ihnen unsere professionellen Kundenberater gerne weiter.

Eine Zusatzkosten verursachende Unterkonstruktion aus Beton ist nicht bei allen Treppen nötig. Weitere Zusatzkosten werden zum Beispiel durch Lackierung und Anstriche verursacht. Grundsätzlich setzen sich die Kosten für eine neue Treppe aus folgenden Faktoren zusammen:

  • Planung und Ausmessung
  • Anfertigung
  • Unterkonstruktion aus Beton
  • Material (Holz, Glas, Stein, Metall, Beton)
  • Lieferung und Einbau
  • Art des Geländers
  • Putz, Lackierung oder Anstrich
  • Stufen und Stufenbelag
  • Bauart (Gerade Treppe, Wendeltreppe etc.)

Die Kosten für eine Treppe können stark variieren. Je mehr Sonderwünsche und je komplizierter die Konstruktion, desto höher der Preis. Diese Tabelle bietet Ihnen einen ersten Überblick über die Kosten für Treppen aus unterschiedlichen Materialien. Die Einbau-Kosten sind in den Gesamtkosten enthalten.

Material Vorteile Nachteile Gesamtkosten
Holztreppe in der Regel die kostengünstigste Variante Materialveränderungen möglich (Holz kann ausbleichen oder nachdunkeln) ab 2.000 €
macht den Raum warm und lebendig empfindlich gegenüber Wasser und Schädlingen
vielfältige individuelle Gestaltungsmöglichkeiten regelmäßige Pflege nötig
langlebig  
belastet die Statik weniger durch geringeres Gewicht  
Betontreppe schalldämmend statische Probleme durch hohes Gewicht möglich 4.000 - 15.000 €
auch langfristig sehr stabil kann im Innenraum klobig und erdrückend wirken
kann nach Belieben verkleidet oder auch lackiert werden filigrane Optik eventuell nicht umsetzbar
diverse unterschiedliche Konstruktionen möglich (Elementtreppen, Balkentreppen etc.)  
Steintreppe besonders lange Lebensdauer Rutschgefahr bei Granit oder Marmor 3.000 - 10.000 €
sowohl natürliche als auch edle Optik möglich kann je nach Steinart sehr teuer werden
strapazierfähig und witterungsbeständig  
Metalltreppe preiswerter als andere Varianten laut 2.000 - 10.000 €
einfache Installation können korrodieren
stabil und haltbar Metall kann kühle Raumatmosphäre verursachen
sicherer als andere Treppen  
komplett recyclebar  
unendlich viele Gestaltungsmöglichkeiten (z. B. Kombination mit anderen Materialien)  
Glastreppe wirkt sehr filigran und edel teuer, da Statik, Planung und Einbau sehr anspruchsvoll ab 5.000 €
wertet den Raum extrem auf anfällig für Kratzspuren
trotz außergewöhnlicher Designs stabil und sicher Rutschgefahr
sehr leichte Reinigung  

Wände und Farben

Bild: Farbpalette
Farbpalette für Wandfarbe | © kaboompics / pixabay.com CC0

Die Farbgestaltung der eigenen vier Wände können Sie natürlich ganz nach Ihrem Geschmack vornehmen. Doch auch hier sollte man ein paar Dinge bedenken. Grundsätzlich gilt: Weniger ist mehr.

Bei bunten Mustern oder kräftigen Farben ist es empfehlenswert, nur ein bis zwei Wände mit den auffälligen Farben und Mustern zu versehen. Die restlichen Wände sollten weiß bleiben oder in einem dezenten Design gestaltet werden. So vermeiden Sie, dass der Raum am Ende zu drückend wirkt.

Auch die Decke sollte man weiß lassen, da dadurch der Raum größer und heller scheint. Generell bietet Ihnen die Wandgestaltung, richtig umgesetzt, die Möglichkeit, einen Raum vollkommen anders wirken zu lassen. Bei der Wahl der Lieblingsfarbe darf außerdem nicht vergessen werden, dass jede Farbe einen bestimmten Einfluss hat.

Während zum Beispiel Blau eher kühl, ruhig und raumerweiternd wirkt und sich somit am ehesten für das Schlaf- oder Badezimmer eignet, passen warme und anregende Farben wie Orange, Rot oder Braun besser zu Wohn- und Esszimmern. Haben Sie Ihre Farbe ausgewählt, ist die nächste Frage, wie Sie sie an die Wand bringen möchten.

Neben den klassischen Methoden, Tapezieren und Streichen, gibt es diverse andere Gestaltungstechniken, durch die Sie den von Ihnen gewünschten Raumeffekt erzielen können. Zu diesen Techniken gehören unter anderem die Tupftechnik, die Wischtechnik und die Reibetechnik, welche zu den Schwammtechniken gehören. Zur Umsetzung dieser Techniken werden Naturschwämme, Tupfschwämme, runde Quastenpinsel oder auch Tupfringe verwendet.

Für die Wickeltechnik wird ein Lappen benutzt, für die Spachtelputztechnik und Streichputztechnik benötigen Sie Spachtel-Cremes oder Dekor-Spachtel, eine Glättkelle, einen Dreiecksspachtel und eine Bürste. Ihrer Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Eine Regel sollten Sie jedoch bei allen Gestaltungstechniken beachten: Eine mit diesen Techniken in Szene gesetzte Wand ist genauso individuell wie die Person, die sie gestaltet. Für ein harmonisches Gesamtergebnis sollte deshalb eine Person die gesamte Wand oder auch den gesamten Raum vollständig bearbeiten.

Boden und Fliesen

Die Verlegung von Fliesen erfordert viel Erfahrung und handwerkliches Geschick, weshalb es sich auf jeden Fall empfiehlt, einen Fachmann zu Rate zu ziehen. Das gleiche gilt für Parkett oder das Verlegen in unebenen oder schiefen Räumen. Beim Verlegen von einfacheren Bodenbelägen wie Teppich, Laminat oder PVC in einem rechteckigen Raum darf der geschickte Heimwerker auch selbst Hand anlegen und kann so Kosten sparen.

Dies sind die häufigsten Bodenbeläge und ihre Material-Kosten im Überblick:

Bodenbelag Material-Kosten pro m²
Teppichboden 10 - 80 €
Fliesen 20 - 130 €
Laminat 10 - 25 €
Parkett 30 - 70 €
Vinyl 15 - 30 €
Holzdielen 10 - 50 €
Kork 15 - 50 €

Die Preise variieren herstellerabhängig, große Unterschiede in Preis und Qualität sind vor allem zwischen dem Kauf im Baumarkt und dem Bezug über einen Fachhändler zu bemerken. Außerdem kann es auch hier zu Zusatzkosten kommen, wenn zum Beispiel Sockel- oder Scheuerleisten nötig sein sollten.

Für das reine Verlegen des Bodens unterscheiden sich die Kosten stark, abhängig von Betrieb und Material. Während die Kosten für das Verlegen von PVC oder Teppich bei 6 bis 10 Euro pro Quadratmeter liegen, muss man für das Verlegen von Fliesen schon 50 bis 80 Euro pro Quadratmeter kalkulieren.

Badezimmer und Küche

Bild: Barrierefreies Badezimmer
Barrierefreies Badezimmer | © jarmoluk / pixabay.com CC0

Nach einem Hauskauf oder einem Umzug besteht oft der Wunsch, Bad und Küche zu sanieren, vor allem, wenn diese bereits ein wenig in die Jahre gekommen sind. Man sollte zunächst damit beginnen, eine Skizze des Raumes mit allen Maßen, Elektroanschlüssen und Wandanschlüssen, Fenstern, Türen und Heizungen anzufertigen. Hierfür empfiehlt sich die Beratung durch einen Fachmann. Anschließend müssen einige Entscheidungen zur Badsanierung oder Küchensanierung getroffen werden, um die Kosten realistisch zu kalkulieren.

Fliesen, Wanne oder Whirlpool, Dusche, Armaturen, WC, Waschbecken und Beleuchtung sollten bei einer Badsanierung ebenso berücksichtigt werden wie ein neuer Wasseranschluss oder die Installation eines Anschlusses für Trockner und Waschmaschine. Und falls Sie Ihr Bad sanieren möchten, um es barrierefrei zu gestalten, ist auch hierfür eine Förderung durch die KfW mithilfe des KfW-Zuschusses 455 B möglich. Durch dieses Programm können Sie bis zu 5.000 Euro Zuschuss für Ihr barrierefreies Badezimmer bekommen.

Bei der Küche stellt sich die Frage, ob Sie einen kompletten Umbau oder lediglich ein kleines „Facelifting“ vornehmen möchten. Das Augenmerk sollte einerseits, wie auch beim Badezimmer, auf eine eventuelle Erneuerung der Anschlüsse und Armaturen gelegt werden, doch auch eine neue Arbeitsplatte und neue, energetisch modernisierte Elektrogeräte sollten in Betracht gezogen werden. Aber ob nun Küchensanierung oder Badsanierung, für beide gilt: Eine gute Planung ist das A und O.

Wohnungstüren und Innentüren

Türen sind in den unterschiedlichsten Ausführungen, Farben und Formgebungen erhältlich. Das bedeutet auch, dass es im Hinblick auf Kosten und Qualität große Unterschiede geben kann. Eine neue Innentür kann inklusive Einbau, je nach erforderlicher Arbeit und Material, zwischen 200 und 2.000 Euro kosten. Für Außentüren wie Wohnungstüren oder Haustüren müssen ca. 1.800 bis 8.000 Euro kalkuliert werden, da diese höhere Anforderungen an Sicherheit und Robustheit sowie Witterungsbeständigkeit erfüllen müssen.

Auch das benötigte Zubehör wie Zarge, Türblatt und Schloss hat Einfluss auf den Preis. Außerdem können Sie die Schallschutz- und Klimaklasse der Tür bestimmen. Je besser die Klasse, desto höher sind die Schalldämmung und der Temperaturunterschied, dem die Tür standhält, aber auch der Preis. Mehr Informationen und Details zu den Einbau- und Materialkosten der verschiedenen Türarten finden Sie hier. Zusätzlich bieten wir Ihnen in der folgenden Tabelle einen ersten Überblick über die Einbau-Kosten von Türen.

Tür Einbau-Dauer in Std. Einbau-Kosten (inkl. Kleinteile)
Innentür 1 - 2 40 - 100 €
Haustür 5 - 10 200 - 600 €
Balkontür 8 - 12 300 - 800 €
Terrassentür 8 - 16 300 - 1.000 €

Türen bestehen in der Regel aus Holz, Glas, Kunststoff oder aus einer Mischung dieser Materialien. Glastüren sind schön, aber teuer, Holztüren sind das günstige Beispiel für eine klassische Innentür.

Da Außentüren robust, sicher, und wetterfest sein müssen, wird hier oft auf Kunststoff in Kombination mit Aluminium oder Stahl gesetzt, da dieses Material pflegeleichter ist als Holz. Eine richtige Sicherheitstür mit Isolierverglasung und Riegelschloss kann schonmal 11.000 Euro kosten, während eine einfache Innentür ohne Aussparungen bereits für 100 Euro zu haben ist. Doch auch hierfür können Sie Förderungen von der KfW beantragen. Welche genau das sind, haben wir in der folgenden Tabelle einmal für Sie aufgelistet.

Art der Förderung Bedingung Förderprogramm Förderung
Förderung für Dämmung der Türen mindestens 3.000 € Gesamtkosten KfW 430 (Zuschuss) 10 % der Kosten, max. 5.000​ €
  KfW 151/152 (Kredit) 0,75​ % Zinsen mit 7,5 % Tilgungszuschuss, max. 50.000​ € pro Wohneinheit
Förderung für barrierefreie Türen Mindestinvestition 2.000 € KfW Zuschuss 455 B bei Einzelmaßnahmen 10 % der Investitionssumme, max. 5.000, bei Umsetzung der Maßnahme "Standard Altersgerechtes Haus" 12,5 % der Investitionssumme, max. 6.250
Förderung für einbruchsichere Türen einbruchhemmende Tür nach DIN 1627 oder besser KfW Zuschuss 455 E speziell für Privatpersonen, bis 1.600 € pro Wohneinheit, für die ersten 1.000 € der Kosten erhalten Sie einen Zuschuss über 20​ %, für jeden weiteren Euro gibt es 10​ % der Kosten
  KfW Kredit 159 ab 0,75​ % der effektiven Jahreszins, bis 50.000​ € pro Wohneinheit, ideale Ergänzung zum Produkt Energieeffizientes Sanieren (Kredit 151/152 oder Zuschuss 430)

Wichtig für alle Kredite und Zuschüsse: Der Antrag auf Förderung muss unbedingt VOR Baubeginn gestellt werden! Für Kredit 151/152 und Zuschuss 430 muss hierfür ein Energieberater beauftragt werden, bei Kredit 159 können Sie den Antrag bei einem Finanzinstitut Ihrer Wahl stellen. Für den Zuschuss 455 können Sie einen Antrag über das KfW-Zuschussportal stellen, ein Energieberater ist hierfür nicht notwendig.

Während Sie Ihre Innentüren sehr frei wählen können, kann es sein, dass Sie sich bezüglich Ihrer Außentür an gewisse Vorgaben halten müssen. Es sollte nicht nur darauf geachtet werden, dass die Wärmedämmung der Außentür zu der der Wände Ihres Hauses passt, es kann auch vorkommen, dass Farbgebung und Design der Außentüren durch Ortssatzungen geregelt sind. Informieren Sie sich vorab darüber.

Elektrik erneuern lassen

Wenn es um Energiesparen geht, ist die Elektrik oft einer der ersten Ansatzpunkte. Es gibt viele Möglichkeiten, die Elektrik im Eigenheim erneuern zu lassen und so langfristig Strom und Geld zu sparen. Man muss nicht zwangsläufig die komplette Elektrik sanieren, man kann auch bei kleineren Dingen wie Steckdosen oder Lampen ansetzen.

Sein Haus mit energieeffizienter Beleuchtung auszustatten kann schon viel bewirken. Auch eine Erneuerung der Elektrogeräte, wie Herd, Ofen, Waschmaschine oder Fernseher, kann viel Energie sparen. Falls Sie eine komplette Erneuerung der Elektrik in Betracht ziehen, müssen sie bei einem 140 Quadratmeter Haus für Material und Arbeitsaufwand mit Kosten von insgesamt circa 10.500 bis 13.500 Euro rechnen.