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Inhaltsverzeichnis

Der Ratgeber rund um Türen

Lohnt sich die Investition in neue Türen oder können die alten noch ausreichend saniert werden? Gibt es gesetzliche Vorgaben zur Wärmeisolierung von Türen? Reicht es, die Dichtungen zu erneuern oder Thermovorhänge anzubringen? Wie lackiere ich eine Tür richtig? Entsprechen Türen aus Polen dem deutschen Qualitätsstandart oder sind sie billig produzierte Massenware? Was ist beim Kauf zu beachten? Diese und andere Fragen beantworten wir in unserem Ratgeber.

Neue Türen

Bild: Fotomontage aus Thermografie und Geldscheinen
Wärmebildkamera zeigt Sparpotenzial | © Gina Sanders / fotolia.com

Die Haustür ist die Visitenkarte eines Hauses. Aber sie sollte nicht nur optischen Ansprüchen entsprechen, sondern auch energieeffizient, schallisolierend und gegen Einbruch geschützt sein. Wärmeisolierte Türen tragen maßgeblich zu einem angenehmen Wohnklima bei. Alte Türen bestehen hingegen oft aus nicht geeignetem Material, insbesondere was die Glaseinsätze betrifft.

Außerdem schließen sie meist nicht richtig ab und lassen Wärme entweichen. Mit neuen Türen können Heizkosten gespart, die CO2-Emmission gesenkt und der Wohnkomfort gesteigert werden. Nicht zuletzt um die Vorgaben der EnEV (Energiesparverordnung der Bundesregierung) einzuhalten und dabei den Wert Ihrer Immobilie zu steigern, sollten Sie also handeln.

Lärm ist nicht nur störend, er kann auf die Dauer sogar krank machen. Deswegen sind Schallschutztüren eine Überlegung wert. Durch mehrschichtige Türblätter, die perfekt in den Rahmen eingepasst werden und zusätzliche Dichtungen gelangt so kein Straßenlärm mehr in das Haus.

Angst ist dabei nicht immer ein schlechter Ratgeber. Tests haben ergeben, dass sich die meisten Türen mit handelsüblichem Werkzeug aufbrechen lassen. Einbruchshemmende Türen mit stabilem Türblatt, Sicherheitsbeschlägen und -schlössern verhindern dies. Sicherheitsglas erhöht den Einbruchschutz noch weiter.

Dichtung austauschen - kleiner Aufwand, großer Effekt

Die Zeit geht nicht spurlos an Türen vorbei, sodass sich besonders Modelle aus Kunststoff oft verziehen. Auch Scharniere und Dichtungen nutzen sich kontinuierlich ab. Dadurch entstehen sogenannte Wärmebrücken, also Bereiche durch die Wärme nach außen dringt. Nicht nur Außentüren, sondern auch Innentüren sollten gut gedämmt sein, damit nicht etwa durch die Windfangtür Wärme in das unbeheizte Treppenhaus entweicht.

Die gute Nachricht: Nicht jede Tür muss ausgetauscht werden. Oft erfüllt schon eine erneuerte Dichtung den erwünschten Effekt. Lassen Sie sich im Einzelfall bei der Entscheidung von einem Fachmann helfen. Wir beraten Sie gerne und stellen den Kontakt zu einem Handwerker aus Ihrer Region her.

Thermovorhang für Türen - eine günstige Übergangslösung im Winter

Ein Thermovorhang ist eine weitere kostengünstige und simple Zusatzmaßnahme für die Wärmeisolierung an Türen und Fenstern. Er wird von Innen angebracht und hilft, die Heizkosten zu senken. Die meisten Thermovorhänge werden aus Chenille gefertigt, aber auch Wollstoffe und Loden sind geeignet.

Der Stoff sollte in der Weite zwei bis drei Mal so breit sein wie die Tür und in der Länge eine Handbreit auf dem Boden aufliegen, damit eine ausreichende Dämmwirkung erreicht wird. Helle Farben wirken freundlicher, Rot- und Orangetöne sorgen für eine gemütliche Atmosphäre. Ein Thermovorhang ist allerdings keine dauerhafte Alternative zu ausreichender Isolierung von Türen und Fenstern.

Türen lackieren - Tipps und Tricks

Bild: Frisch lackierte Innentür
Fast wie neu: Frisch lackierte Tür | © StockSnap / pixabay.com CC0

Kleine Schönheitsfehler, Macken vom Umzug und grobe Gebrauchsspuren an Zimmertüren sind ärgerlich und beeinträchtigen die Atmosphäre eines Raumes. Oft reicht zum Glück schon eine neue Lackierung und sie sind wie neu.

Wer es sich leisten kann, beauftragt dafür einen Fachbetrieb und lässt sich die Türen lackieren. Der Vorteil: Der Fachbetrieb garantiert für eine fachgerechte Ausführung der Lackarbeiten. Allerdings hat die Arbeit eines Fachmannes ihren Preis.

Wer dagegen sein Geldbeutel schonen will, der kann die Arbeiten auch selber ausführen. Allerdings sollte man dabei ein Mindestmaß an handwerklichem Geschick ein paar Fachkenntnisse mitbringen. Außerdem muss man genügend Zeit einplanen, da die notwendigen Arbeiten in verschiedenen Schritten ausgeführt werden müssen. Die Arbeitsschritte können grob aufgeteilt werden:

  • Vorbereitung: Blättert der Lack schon ab, sollte er ganz entfernt werden. Sonst reicht es, die Oberfläche aufzurauen. Dabei die Staubentwicklung beachten.
  • Aufbessern: Erst Staub und Schmutz gründlich entfernen. Dann kleine Unebenheiten mit Lackspachtel ausbessern.
  • Grundieren: Dünne Schicht Grundierung mit einem Flachpinsel auftragen und trocknen lassen.
  • Lackieren: Mit Lackierroller in mehreren dünnen Schichten arbeiten. Zwischendurch gut durchtrocknen lassen!

Türen aus Polen - eine gute Alternative?

Die offenen Grenzen der EU mach es möglich: Preisgünstige Türen aus Polen werden immer öfter importiert, wobei Deutschland mit 20 Prozent der Hauptabnehmer ist. 2012 wurden erstmals mehr als eine Milliarde Türen und Fenster exportiert. Die Produktion ist in Polen erheblich günstiger, weshalb die niedrigen Preise keinen Rückschluss auf minderwertige Qualität geben können.

Aber sind Türen aus Polen wirklich eine preiswerte, vernünftige Alternative zu denen deutscher Herstellern? Wie sieht es mit Garantie aus? Wer haftet, wenn die Türen auf dem Transportweg beschädigt werden? Ist der Einbau inklusive? Wir helfen Ihnen gerne dabei, einen seriösen polnischen Hersteller zu finden und unterstützen Sie vom Kauf bis zu Einbau.