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Inhaltsverzeichnis

Funktionsweise der zertifizierten Passivhausfenster

Das Passivhausfenster nutzt die Solarenergie als passive Energiequelle um die Wohnräume zu heißen, gleichzeitig halten sie die Wärme im Raum. Außerdem ermöglichen sie einen ausreichenden Luftwechsel und hohen Lichteinfall. Die speziellen Fenster und die spezielle Bauweise des Passivhauses ermöglichen es quasi, das Haus über die Sonnenwärme in Form von Lichteinfall zu heizen.

Unbedingt auf Zertifizierung achten

Bild: Zertifikat Passivhaus Fenster
Passivhausfenster mit Zertifikat | © Porta Fenster

Damit Ihr Eigenheim später als zertifiziertes Passivhaus anerkannt wird, müssen auch zertifizierte Komponenten verwendet werden. In Deutschland übernimmt die Prüfung das Passivhaus Institut in Darmstadt, um sicherzustellen, dass nur wirklich energieeffiziente Bauteile für Ihr Passivhaus verwendet werden. Darüber hinaus prüft das Institut Verglasung und Rahmen separat.

Um keine bösen Überraschungen zu erleben, sollten Sie beim Kauf der Passivhausfenster unbedingt darauf achten, ob diese auch vom Passivhaus Institut zertifiziert wurden. So erleichtern Sie ebenfalls die Arbeit Ihres Architekten, weil sich dieser darauf verlassen kann, dass die angestrebten Richtwerte für Passivhausfenster garantiert eingehalten werden.

Aufbau zertifizierter Passivhausfenster

Bild: Querschnitt Fenster
Fenster-Querschnitt | © Porta Fenster

Passivhausfenster besitzen eine Dreifach-Wärmeschutzverglasung und gedämmte Fensterrahmen mit einem speziellen Randverbund. Die Hohlräume der Verglasung werden für eine optimale Wärmedämmung und Wärmespeicherung mit Gasen (Edelgas Argon, in seltenen Fällen Krypton) gefüllt.

Die Scheiben sind mit einer dünnen Metallschicht als Wärmeblocker beschichtet. Das Rahmenmaterial ist meistens aus Kunststoff. Hersteller versuchen den Rahmen so flach wie möglich zu bauen, um den Lichtgewinn über die Verglasung zu maximieren. 

Wichtig ist, dass die Fenster neben einer guten Isolierung (niedriger U-Wert),  auch über einen guten Energiedurchlassgrad (g-Wert) der Verglasung verfügen. Der U-Wert darf nicht größer als 0,8 W/(m²K) sein und der g-Wert sollte bei 0,5 liegen. So kann ungefähr die Hälfte des Sonnenlichts genutzt werden. Der g-Wert gibt dien solaren Wärmegewinn durch die Fenster an, je höher, je besser. Öffnungsmechanismen und Fenstertypen sind frei wählbar.

Wärmeschutzverlust und Solarer Wärmegewinn
Passivfenster: U-Wert < 0,8 W/(m²K) Standard-Fenster nach EnEV:
U-Wert ≤ 1,3 W/(m²K)
Passivfenster: G-Wert > 0,6 W/(m²K) Standard-Fenster nach EnEV:
G-Wert = 0,6 W/(m²K)

Vorteile und Nachteile zertifizierter Passivhausfenster

Der hauptsächliche "Nachteil" der Passivhausfenster ist bei den höheren Anschaffungskosten zu finden. Diese amortisieren sich natürlich mit der Zeit, sodass mit einem zertifizierten Passivhausfenster eigentlich nur dann ein Nachteil entstehen kann, wenn der Einbau nicht von ausgebildeten Fachbetrieben durchgeführt wird. Zu den Vorteilen zählen die wirklich niedrigen Heizkosten, die man mit Passivhausfenstern verzeichnen kann.

Vorteile Nachteile
Sehr gute Dämmeigenschaften - Kaum Heizkosten Teure Anschaffung
Sonnenlicht erwärmt Räume Sollten nur von Experten eingebaut werden
Abgestrahlte Energie von Bewohnern und Elektrogeräten wird zum Heizen genutzt  

Montage: Einbau zertifizierter Passivhausfenster

Der Einbau ist diffizil und sollte unbedingt vom Fachmann durchgeführt werden. Dieser benutzt spezielle Dichtungsbänder. Es ist wichtig, dass Luftdichtheit gewährleistet ist und keine Wärmebrücken vorhanden sind.

Die Fenster beim Passivhaus werden in der Regel nach Süden ausgerichtet, nur so wird die Solareinstrahlung optimal ausgenutzt und es kann ein optimaler Energiehaushalt erreicht werden. Deswegen ist bei Passivhäusern eine südliche Vollverglasung keine Seltenheit. Auf diese Weise ermöglichen Passivhausfenster auch im Winter eine positive Energiebilanz.

Preise für Passivhausfenster - Kosten im Vergleich

Die Quadratmeterpreise für ein einfaches Passivhausfenster fangen bei etwa 300 Euro samt Montage an. Die Kosten für Passivfenster belaufen sich auf ca. 122 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche und belegen damit fast 10 Prozent der gesamten Bauwerkskosten.

Öffnungsmechanismus Größe Kosten (inklusive Einbau)
Festverglasung 150x70 cm 300 €
Dreh-Kipp (Zweiflügelig) 150x70 cm 400 €
Dreh-Kipp (Zweiflügelig) 200x140 cm 800 €

Förderung für zertifizierte Passivhausfenster

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bietet Ihnen Zuschüsse oder zinsgünstige Kredite für die Anschaffung neuer und zertifizierter Passivhausfenster. Dabei haben Sie den Vorteil, die üblichen Vorgaben für neue Fenster deutlich zu unterschreiten, sodass Sie in jedem Fall Anspruch auf die Förderung haben.

Zur Förderung zählen nicht nur die Fenster selbst, sondern auch der Einbau und sonstige Nebenarbeiten. Die Förderung kann nur VOR der Umsetzung und zusammen mit einem Energieberater beantragt werden.

Regionale Förderung für Passivhausfenster

Neben der deutschlandweiten Förderung der KfW sind häufig noch regionale Programme für zertifizierte Passivhausfenster verfügbar. Diese können hier nicht dargestellt werden, da dies den Rahmen sprengen würde. Informieren Sie sich gegebenenfalls vor Ort.

Zertifizierte Passivhausfenster online kaufen

Bild: Neubau Passivhaus Fenster
Passivhausfenster im Neubau | © Porta Fenster

Grundsätzlich sollten Sie Passivhausfenster nicht in einem Onlineshop kaufen, da ansonsten die Gefahr zu groß ist, das falsche Produkt auszuwählen. Zudem ist es unwahrscheinlich, dass der ausführende Fensterbauer eine konkrete Grantie auf die fremd gekauften Passivhausfenster geben kann, selbst wenn diese zertifiziert sind.

Wenn Sie den Kauf über Energieheld abwickeln, dann vermitteln wir Ihnen kompetente Fensterbauer aus Ihrer Region, die sich die Einbausituation vor Ort noch einmal genau ansehen, bevor ein Kaufvertrag geschlossen wird. Alle Angebote und Kostenvoranschläge sind für Sie daher kostenlos!

Passivhausfenster für Altbau und Neubau

Zertifizierte Passivhausfenster können im Altbau und Neubau gleichermaßen eingesetzt werden. Obwohl der Name etwas anderes suggeriert, sind die Fenster nicht nur für Passivhäuser geeignet. Problematisch wird es nur, wenn die Fassade in einem Altbau nicht gedämmt wurde.

In solch einem Fall würde die Schimmelgefahr erheblich steigen, weil die Luftfeuchtigkeit im Inneren an den Wänden (kälteste Fläche) kondensiert. Ist die Fassade jedoch gedämmt, dann ist der Einbau zertifizierter Passivhausfenster wirklich empfehlenswert, um Ihre Heizkosten zu senken.