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Inhaltsverzeichnis

Allgemeines über den Rollladen

Die ältesten Vorläufer des Rollladens waren Holzklappläden, die man so an die Außenwand montierte, dass sie das Fenster verdeckten, wenn man sie schloss. Sie dienten in erster Linie als Sichtschutz und sind schon seit vielen Jahrhunderten in Gebrauch. Ihnen folgten Jalousien, die zunächst mit Bändern zusammengezogen wurden, bis Jalousien entwickelt wurden, die auf einer Welle aufgerollt werden konnten. Aus diesen Jalousien entstand dann der Rollladen in seiner heutigen Form.

Aufbau des Rollladens

Bild: Rollladen außen
Erstklassiger Sonnenschutz - der Rollladen | © Hans / pixabay.com CC0

Der Rollladen besteht im wesentlichen aus miteinander verbundenen Stäbchen, sogenannten Profilen. Sie bilden zusammen den Rollbehang oder auch Rollpanzer, also den Teil des Rollladens, der die Maueröffnung verschließt. Die Profile lassen sich auf einer über dem Fenster oder der Tür angebrachten oder im Mauerwerk eingebauten Welle aufrollen. Deswegen auch der Name Rollladen.

Die Rollladenprofile können aus verschiedenen Materialien bestehen, je nachdem, welchen Zweck der jeweilige Rollladen erfüllen soll. Gängige Materialien sind Holz, Aluminium, Kunststoff, Stahl oder Edelstahl. Häufig sind sie auch doppelwandig und mit Polyurethan ausgeschäumt.

Die Welle ist der Teil des Rollladens, an dem der Rollpanzer befestigt ist. Sie ist im Rollladenkasten befestigt. In ihm findet der gesamte Rollladen im aufgerollten Zustand Platz. Bedient werden kann die Welle über Kordeln, Riemen, Ketten oder Zahnräder. Dies kann entweder manuell oder per Elektromotor stattfinden.

Holz

Bei einem Rollladen aus Holz sind die einzelnen Profile meist durch eine Kette miteinander verbunden. Dabei hat ein Holz-Rollladen zahlreiche Vorteile. So bietet er einen guten Einbruchsschutz. Außerdem besteht er aus einem nachwachsenden Rohstoff, der eine gute Ökobilanz gewährt. Vor allem überzeugen er aber beim Sonnenschutz, denn im Gegenteil zu Rollläden aus Kunststoff oder Aluminium heizt er sich nicht so stark auf.

Unter diesem Aspekt ist es empfehlenswert, Fenster, die nach Süden zeigen, mit einem Rollladen aus Holz zu bestücken. Allerdings hat Holz als Rohstoff für die Rollprofile auch seine Schattenseiten. Denn es ist witterungsanfällig und braucht deshalb viel Pflege. Außerdem ist es vergleichsweise teuer in der Anschaffung und nur wenige Anbieter stellen noch Rollläden aus Holz her.

PVC / Kunststoff

Rollläden aus Kunststoff sind meist ausgeschäumt. Dadurch sind sie recht leicht und biegbar, weshalb sie für den Einbruchsschutz nicht so geeignet sind. Allerdings bieten sie die beste Wärmedämmung. Außerdem sind sie günstig in der Anschaffung und sehr pflegeleicht. Lässt man kleine Luftschlitze zur Luftzirkulation im Rollpanzer, können sie auch dem Sonnenschutz dienen.

Aluminium

Es gibt zwei Rollladen-Typen aus Aluminium: Stranggepresste Aluminiumstäbe und rollgeformte. Letztere sind dünnwandiger und gewöhnlich ausgeschäumt, damit sie ein gewisses Maß an Stabilität erhalten. Stranggepresste Rollläden sind dickwandiger und deutlich stabiler. Sie kommen häufig als Sicherheitsrollladen zum Einsatz. Außerdem bieten sie neben dem hohen Einbruchsschhutz, eine gute Schalldämmung. Allerdings sind stranggepresste Profile auch deutlich teurer als rollgeformte.

Stahl / Edelstahl

Stahl kommt beim Rollladen nur selten zum Einsatz. Rollläden aus Stahl werden eigentlich nur im Einbruchsschutz eingesetzt, da sie extrem teuer sind.

Kosten eines Rollladens

Die Kosten für einen Rollladen werden von vielen Faktoren bestimmt und lassen sich nicht pauschal benennen. Zunächst ist der Preis natürlich von der Größe des jeweiligen Rollladens und der benötigten Anzahl der Rollläden abhängig. Je größer das Fenster oder die Tür, desto teurer der Rollladen.

Ein weiterer Faktor ist der Rollladenkasten. Ober er im Mauerwerk integriert ist oder aber nur auf das Mauerwerk aufmontiert, spielt eine wichtige Rolle. Zudem sind wärmegedämmte Rollladenkästen teurer als ungedämmte. Und schließlich spielt die Auswahl des Materials auch eine wesentliche Rolle für den Preis. Außerdem gibt es große Unterschiede bei den Bedienelementen. So ist die Preispanne zwischen einfachen, manuellen Bedienelementen und solchen mit Motor groß.

Obwohl genaue Preisangaben für die Anschaffung eines Rollladens angesichts der genannten Vraiablen nur schwer möglich sind, möchten wir Ihnen hier am Beispiel von manuell bedienten Aluminium-Rollläden einen ungefähren Eindruck vermitteln, was an Kosten auf Sie zukommen kann.

Bauart Breite Höhe Preis
Vorbaurollladen 1,2 m 1,6 m 150 - 180 €
Vorbaurollladen 3,0 m 1,8 m 430 - 570 €
Unterputzrollladen 1,2 m 1,6 m 180 €
Unterputzrollladen 3,0 m 1,8 m 570 €

Die genannten Preise sind als gerundete Mindestpreise zu verstehen. Ein größerer Rollladen von 3 mal 4 Metern kann auch schnell 1.500 - 2.000 Euro kosten. Schaffen Sie sich einen gedämmten Rollladenkasten an, kommen weitere Kosten in Höhe von 150 - 900 Euro auf Sie zu. Allerdings sollte man dabei bedenken, dass durch die Dämmung erheblich an Heizkosten gespart werden kann und der Einbau eines solchen Rollladenkasten wegen seiner emissionssenkenden Wirkung staatlich gefördert wird.

So bietet die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) mit dem Programm 430 einen einmaligen Zuschuss über 10 Prozent der förderfähigen Kosten (maximal 5.000 Euro). Alternativ stehen auch verschiedene Kredite wie z. B. KfW Programm 151/152 zur Verfügung, um den Effizienzhausstandard zusammen mit anderen Maßnahmen zu erhöhen. Allerdings sind die Förderungen der KfW an Bedingungen geknüpft.

Fazit: Die Kosten für den Einbau eines Rollladens sind angesichts der zahlreichen Möglichkeiten ebenso unübersichtlich, wie die Förderbdingungen. Wenn Sie weiterführende Informationen haben wollen, nutzen Sie unser Angebotsformular und wenden Sie sich vertrauensvoll an einen unserer Berater. Die Beratung erfolgt kostenlos und ist absolut unverbindlich.

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