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Holzfaser - ein natürlicher und effizienter Dämmstoff

Foto: Holzfaser-Probe
Der Dämmstoff Holzweichfaser | © Energieheld GmbH

Unter Holzfasern versteht man Holz, welches beispielsweise aus Altholz zerfast und mit Wasser zu einem Brei vermengt wurde. Die aufgeschlossene Holzfaser wird anschließen getrocknet oder zu Holz-Dämmplatten gepresst.

In der Regel werden dabei keine chemischen Zusätze als Bindemittel zugegeben, da das holzeigene Lignin die Fasern verklebt.

Holzfaser ist ein Natur-Dämmstoff und wird bei der Wärmedämmung sehr häufig verwendet.


Vor- und Nachteile von Holzfaser Dämmstoff

Foto: Holzfaser Holzfaser in der Nahaufnahme | © Energieheld GmbH

Die Verwendung von Holzfaser als natürlichen Dämmstoff hat diverse Vorzüge. Die Holzfasern werden sehr energiearm produziert und sind einfach zu entsorgen. Holzfaser ist ein fast reines Naturprodukt und bedarf daher keiner Sonderbeachtung bei der Entsorgung.

Ferner weisen Holzfasern eine sehr hohe spezifische Wärmekapazität auf. Durch diese ist es möglich das Hausinnere vor übermäßiger Sommerhitze zu schützen. Holzfaser-Platten besitzen gute Schallschutzeigenschaften. Ein weiter Vorteil hat der Dämmstoff mit der Fähigkeit eine gewisse Menge an Feuchtigkeit aufzunehmen ohne damit die dämmenden Eigenschaften der Holzfaser zu verschlechtern.

Die Dämmwirkung von Holzfaser ist im gehobenen Mittelfeld anzusiedeln. So beträgt die Wärmeleitfähigkeit ca. 0,04 - 0,055 W/(m K). Um den Anforderungen der Energieeinsparverordnung bezüglich der Wärmedurchgangskoeffizienten zu entsprechen, muss bei einer Fassadendämmung ein U-Wert von 0,24 W/(m²K) erreicht werden. Wird nur Holzfaser als Dämmstoff verwendet, müsste die Dämmschicht hierbei trotzdem lediglich 18 cm betragen.

Negativ ins Gewicht fallen jedoch die Preise für die Verwendung des Holzfaser Dämmstoff. Mit 40 bis 50 Euro je Quadratmeter sind die Fasern relativ teuer. Ein weiterer Nachteil ist die Tatsache, dass die Holzfasern gemäß der Norm DIN 4102-1 der Baustoffklasse B2 zugeordnet werden, also als normal entflammbar einzustufen sind. Es gibt also Dämmstoffe die hier höheren Temperaturen standhalten würden.


Anwendungsgebiete vom Holzfaser Dämmstoff

Der Holzfaser Dämmstoff wird als loses Material, oder zu Dämmplatten verarbeitet, angeboten. Häufig werden die Holzfaser-Dämmplatten auch als Holzweichfaserplatten oder Weichholzfaserplatten bezeichnet. Eingesetzt werden Holzfasern bei der Innendämmung, Zwischensparrendämmung oder einer witterungsgeschützten Aufdachdämmung.


Preis des Dämmstoffes

Wie zuvor beschrieben, betragen die Preise ca. 40 bis 50 Euro je Quadratmeter und liegen somit in den gehoben Preisregionen. Falls jedoch viel Wert auf die Verwendung von natürlichen Rohstoffen gelegt wird, stellen Holzfasern aufgrund der diversen positiven Eigenschaften, sowie vor allem der guten Dämmwirkung eine sinnvolle Alternative dar. In Deutschland gehören Holzfaser Dämmungen, neben der mit Zellulose, daher zu den am häufigsten ausgewählten Naturdämmstoffen. Und das auch zu Recht.

Eigenschaften von Holzfaser Dämmstoffen

Wärmeleitfähigkeit von Holzfaser Dämmplatten 0,04 - 0,055 W/(m K)
Dämmdicke bei einem U-Wert gemäß aktueller EnEV 0,24 W/(m²K) erfordern 18 cm
Baustoffklasse gemäß alter, nationaler Norm DIN 4102-1 B2 (normal entflammbar)
Baustoffklasse gemäß neuer DIN EN-13501-1 E (normal entflammbar)
Preise für Holzfaser Dämmstoffe ca. 40 - 50 € je m²

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Geschrieben von:
Stephan Günther


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