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Styropor / EPS - Der Klassiker der Dämmung

Foto: Styropor Dämmplatten
Styropor ist ein sehr günstiger Dämmstoff | © Wolfgang Kruck / fotolia.com

Styropor, expandierter Polystyrolpartikelschaum (EPS) oder kurz Polystyrol, ist ein synthetischer Dämmstoff, welcher in Form von Platten angeboten wird. Der Begriff „Styropor“ ist jedoch rechtlich durch den Chemiekonzern BASF geschützt.

Styropor wird aus Mineral- bzw. Erdöl hergestellt. Dabei wird ein Granulat gebildet, welches im Anschluss über ein Treibmittel aufgeschäumt wird. Es dämmt gut, verrottet nicht, ist aber normal entflammbar. (Baustoffklasse E)

Erfahren Sie hier mehr über die Dämmung mit Styropor.


Was spricht für eine Dämmung mit Styropor / EPS?

Die Dämmung mit Styropor bzw. EPS hat verschiedene Vorteile und Nachteile, diese werden hier nun einmal kurz erläutert.

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Vorteile: Effiziente und günstige Dämmung

Generell verfügt Styropor über hervorragende Dämmeigenschaften. Es weist eine relativ geringe Wärmeleitfähigkeit von 0,032 - 0,040 W/(m K) auf. Dadurch ist der Wärmedurchgangskoeffizient (U-Wert) von Styropor ebenfalls gering. Um den Anforderungen der aktuellen staatlichen Energieeinsparverordnung (EnEV 2014) mit einem geforderten Wärmedurchgangskoeffizient von U = 0,24 W/(m²K) gerecht zu werden, muss die Dämmstoffdicke mit Styropor lediglich etwa 14 cm betragen.

Es gibt viele Dämmstoffe die diese Werte nicht erreichen. Es verfügt auch über eine hohe Feuchtigkeitsbeständigkeit und verwittert nur sehr langsam. Styropor wird auch in loser Form für die Einblasdämmung bei der Kerndämmung hergestellt. Anwendung findet es auch bei der Dach- und Fassadendämmung und ist damit vielseitig einsetzbar. Zudem sind Einblasdämmungen meistens günstiger als das Verbauen von Dämmstoffplatten. Nicht zu vernachlässigen sind die oftmals auch generell geringen Kosten gegenüber anderen Dämmstoffen. Je geringer die Wärmeleitfähigkeit des Dämmstoffes, umso besser dämmt er. Die Dämmwirkung ist höher, da weniger Wärme durch den Stoff geleitet wird. Die Wärme bleibt also im Raum.

Grafik: Vergleich der Wärmeleitfähigkeit von XPS und anderen DämmstoffenDie Wärmeleitfähigkeit ist die bedeutendste Eigenschaft für die Dämmung | © Energieheld GmbH

Nachteile: Ökologisch nicht nachhaltig

Unglücklicherweise ist Styropor "normal" entflammbar, im Brandfall ist von einer starken Qualmbildung auszugehen. Der Schmelzpunkt von Styropor liegt bei gerade einmal 240 °C. Bei einem Hausbrand werden allerdings schnell Temperaturen von über 1.000 °C erreicht. EPS wird immerhin mit einem Brandschutz versehen. Die Baustoffklasse einer Styropor-Dämmung wird daher auch häufig mit B2 "normal entflammbar" benannt. Hier gibt es Dämmstoffe mit besseren Werten, wie beispielsweise Glaswolle oder Perlit.

Foto: Styropor als Einblasdämmstoff EPS-Kügelchen bei einer Kerndämmung © Jan Janzen / NordDämm

Ein weiterer Nachteil dieses Dämmstoffes ist die begrenzte Verfügbarkeit des Rohstoffes Mineral- und Erdöl, welches bei der Styroporproduktion in großen Mengen genutzt wird. Zudem muss auch während der Produktion noch viel Energie aufgewandt werden, was eine hohe CO2-Emission nach sich zieht. Zur Herstellung von einem Kubikmeter EPS-Dämmung wird etwa 200 bis 750 kWh Primärenergie benötigt. Natürliche Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen beeinflussen das Klima weniger negativ. Vor allem, wenn die Rohstoffe regional erzeugt wurden. Hier wären vor allem Zellulose, Holzfaser/wolle und Hanf zu nennen.

Generell ist Styropor recht langlebig, jedoch gibt es auch hier zwei Nachteile: Styropor ist nicht sehr UV-beständig, was dazu führt, dass er bei hoher Strahlungsintensität der Sonne versprödet und vergilbt. Wird außerdem eine hohe Druckfestigkeit gefordert, so ist es ratsam, bei der Dämmung auf den Polystyrol Hartschaum XPS zurückzugreifen.


Preise für Styropor / EPS zur Dämmung

Die Preise des Polystyrols Styropor sind sehr niedrig und belaufen sich auf lediglich etwa 5 bis 20 Euro je Quadratmeter, abhängig von der gewünschten Dicke der Dämmung. Dabei handelt es sich um reine Materialpreise des Dämmstoffs.

Dämmstoffart und StärkeKosten pro m²
Dämmplatten 140 mm (Fassade) etwa 5 - 20 €
Schüttdämmung (Einblasdämmung in 4 - 12 cm Hohlraum) etwa 5 - 10 €

Einsatzgebiete in der Dämmung

Styropor und EPS sind vor allem in Form von Dämmplatten zu erhalten. Dadurch sind sie flexibel in der Dämmung einsetzbar. Sie werden häufig als Wärmedämmverbundsystemen (WDVS) sowie bei der Dachdämmung und der Innendämmung von Fassaden verbaut.

Häufig wird Styropor auch für Einblasdämmungen verwendet. Vor allem in der Kerndämmung der Fassade kommen die EPS-Kügelchen häufig zum Einsatz. In dem Bild oben links können Sie die Kerndämmung mit EPS sehen. Somit ist Styropor ein wirklicher Allround-Dämmstoff.

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Wenn Sie handwerklich geschickt sind, können Sie zum Beispiel das Dach (Zwischensparren), die oberste Geschossdecke (Dachboden) und auch die Kellerdecke selber dämmen. Wir raten dazu einen professionellen Fachbetrieb zu beauftragen, aber mit genügend Erfahrung ist dies auch in Eigenregie möglich. Bei Interesse können Sie in unserem Partnershop Dämmstoffe bestellen.

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Eigenschaften von Styropor

Wärmeleitfähigkeit einer Styropor / EPS Dämmung 0,032 - 0,040 W/(m K)
Dämmdicke bei einem U-Wert gemäß aktueller EnEV 0,24 W/(m²K) erfordern circa 14 cm
Baustoffklasse gemäß alter, nationaler Norm DIN 4102-1 B1, B2 (schwer entflammbar bzw. normal entflammbar)
Baustoffklasse gemäß neuer DIN EN-13501-1 E (normal entflammbar ohne extra Brandschutz)
Preise einer Styropor / EPS Dämmung (Material) ca. 5 - 20 Euro je m²

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Geschrieben von:
Stephan Günther


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