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Neue Haustür mit Förderung

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Inhaltsverzeichnis

Förderung - neue Haustür als Einzelmaßnahme

Wer eine neue Haustür einbauen oder eine alte durch eine neue Tür austauschen lässt, verbessert im Regelfall auch gleichzeitig die Energieeffizienz seines Hauses. Deshalb steht für moderne neue Türen eine Förderung von 20 Prozent vom BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) oder ein zinsgünstiger Kredit der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) mit einem Tilgungszuschuss von ebenfalls 20 Prozent bereit (Stand Anfang 2021).

Mit der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) mit Einzelmaßnahmen (BEG EM) des BAFA bekommen Sie 20 Prozent der Investition von minimal 2.000 und maximal 60.000 Euro erstattet. Der Fördersatz erhöht sich auf 25 Prozent, wenn die energetische Maßnahme - zu der auch die neue Haustür gehören kann - zuvor Teil eines Individuellen Sanierungsfahrplans (ISFP) eines vom BAFA dafür zertifizierten Energieberaters war.

Alternativ dazu kann mit dem zinsgünstigen KfW-Förderkredit 152 ein Darlehen von bis zu 50.000 Euro in Anspruch genommen werden. Mit einem Tilgungszuschuss von 20 Prozent lassen sich so bis zu 10.000 Euro durch staatliche Förderung sparen. Wichtig: für den Erhalt staatlicher Förderung aus einem der beiden Programme ist die fristgerechte Beantragung unter Mitwirkung eines Energie-Effizienz-Experten (zertifizierter Energieberater  der dena-Expertenliste) Voraussetzung. Die beiden Möglichkeiten für die Einzelmaßnahme in der Übersicht:

Programm Türen-Förderung
BAFA BEG EM (Zuschuss) 20 % der Kosten, maximal 12.000 €pro Wohneinheit
ggf. + 5 % ISFP-Bonus (dann maximal 15.000 € pro Wohneinheit)
KfW-152 (Kredit) Kreditsumme von bis zu 50.000 €, dazu Tilgungszuschuss von 20 %, also max. 10.000 € pro Wohneinheit

Bedingungen & Beantragung

Bild: Traditionelle Haustür aus Holz
Traditionelle Haustür | © LesleyBradshaw / pixabay CC0

Für beide Optionen der Förderung benötigen Sie im Vorfeld die Unterstützung eines dena-zertifizierten Energieberaters. Für die BAFA-Förderung benötigen Sie den sogenannten Energie-Effizienz-Experten einmal, für den KfW-Förderkredit zweimal.

BAFA-Förderung: Bevor Sie die BAFA-BEG-Förderung beantragen können, benötigen Sie vor Beginn der Maßnahmen eine technische Projektbeschreibung (TPB) des zertifizerten Energieberaters (Energie-Effizienz-Experte). Erst mit der anschließend zugeteilten TBP-Nummer kann der Antrag auf BAFA-Förderung über ein Online-Formular gestellt werden. Dies können Sie selbst übernehmen oder wahlweise auch direkt dem zetrifizierten Energieberater als Bevollmächtigtem überlassen.

KfW-Förderung: Für die Beantragung der KfW-Förderkredite benötigen Sie den dena-zertifizierten Energieberater einmal ganz zu Beginn bei der Planung und einmal nach Abschluss der Arbeiten. Zunächst wird der Energieberater Ihrem Finanzierungspartner (z. B. Ihrer Hausbank) eine Bescheinigung übermitteln, mit Hilfe derer der Finanzierungspartner für Sie den Antrag einreicht. Nach Abschluss aller Arbeiten bestätigt der Energie-Effizienz-Experte (Energieberater) die Durchführung, damit Sie den Tilgungszuschuss ausgezahlt bekommen.

In jedem Fall muss die neue Haustür für eine Förderung einen Wärmedurchgangskoeffizienten, auch bekannt als U-Wert, von 1,3 W/(m²k) oder niedriger aufweisen. Achtung: Die Richtlinien des Gebäudeenergiegesetzes GEG (vormals Energiesparverordnung EnEV 2014) sehen zwar nur einen U-Wert von 1,8 W/(m²k) vor, dieser berechtigt Sie aber nicht zum Erhalt von Förderung!

Förderung - Einbruchschutz für mehr Sicherheit

Die Zahl der Einbrüche in Deutschland steigt seit Jahren an. Statistisch gesehen wird alle drei Minuten ein Wohnungseinbruch begangen. Der Bund will Einbrüchen in Häuser und Wohnungen nun durch finanzielle Förderung für Einbruchschutz stärker entgegenwirken. Die KfW stellt für verbesserten Einbruchschutz (Stand Anfang 2021) eine Zuschuss- und eine Kreditvariante bereit.

Programm Förderung Einbruchschutz
KfW-455-E (Zuschuss) Speziell für Privatpersonen, bis zu 1.600 € pro Wohneinheit
KfW-159 (Kredit) 0,78 % effektiver Jahreszins, bis zu 50.000 € Kredit pro Wohneinheit

Was kennzeichnet eine sichere Haustür?

Bei einbruchhemmenden Haustüren sind typische Schwachstellen wie Türblatt, Zarge oder Verglasung verstärkt, so dass sie gewalttätigen Einwirkungen von außen länger standhalten als herkömmliche Türen. Der Einbrecher verliert dadurch kostbare Minuten und die Wahrscheinlichkeit, dass er bei seiner Tat gestört wird oder dies abbricht, steigt.

Als zusätzliche Barriere können Sie Bauteile wie einen Sperrbügel an der Innenseite der Haus- oder Wohnungstür anbringen. Doch jede Tür ist nur so sicher wie ihr Schloss. Einbruchhemmende Türschlösser mit speziellen Zylindern, Schutzbeschlägen und Schließblechen bieten Einbruchswerkzeugen weniger Angriffspunkte.

Welche unabhängigen Zertifizierungen gibt es?

Bild: Haustür aus Glas
Eine Haustür aus Glas | © johansenaue / pixabay.com CC0

Für optimalen Schutz ist vor allem die Passgenauigkeit der einzelnen Bestandteile der Tür entscheidend. Orientieren Sie sich bei der Wahl Ihrer neuen Haus- oder Wohnungstür sowie der Schlösser an den ausgewiesenen Qualitätssiegeln und Widerstandsklassen.

Die Polizei empfiehlt geprüfte und zertifizierte Türen ab Wiederstandsklasse RC2. Die Wiederstandsklasse, oder Resistance Class (RC), gibt an, wie lange Türen einem Einbrecher mit entsprechendem Werkzeug standhalten können. Sie ist unabhängig vom Material.

Alle Außentüren, wie Eingangstüren, Balkon- und Terrassentüren sollten mindestens der RC 2 entsprechen - also etwa drei Minuten lang einem Einbruchsversuch mit einfachem Werkzeug standhalten können. Insgesamt gibt es 6 Wiederstandsklassen (RC1 bis RC6). Je höher die RC, desto länger halten die Türen den Eindringlingen und deren Werkzeugen stand.

Kosten für eine neue Haustür

Die Preise für Türen können, wie bei Fenstern, sehr stark variieren. Sie sind abhängig von mehreren Faktoren wie dem Einbauort, dem Material sowie individuellen Sonderanfertigungen. Prinzipiell bewegen sich die Preise für Haustüren in einer Spanne zwischen 1.000 Euro und 6.000 Euro.

Allerdings ist der Grenze nach oben offen. Beachten sie die Energiestandards und Sicherheitsstandards um finanzielle Förderung beantragen zu können. Damit Sie bereits im Vorfeld anstehende Kosten kalkulieren und ihre Entscheidungen abwägen können, ermöglichen wir Ihnen hier einen Überblick zu anfallenden Kosten.

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