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Wärmedämmverbundsystem (WDVS) - die Thermohaut für das Haus

Aussendämmung wird angebracht
WDVS wird an ein Haus angebracht | © utoplec78 / shutterstock.com

Kalte Wände sind in der Regel Folgen einer schlechten oder fehlenden Außendämmung der Fassade.

Um eine Fassade von außen zu dämmen, stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Am häufigsten kommen dabei Wärmedämmverbund-Systeme (WDVS) zum Einsatz, die sowohl bei Neubauten als auch bei Bestandsgebäuden angewandt werden können und eine Außendämmung der Fassade gewährleisten.


Wofür sind WDVS geeignet?

Besonders geeignet sind WDVS für Bestandsgebäude, an denen Baumaßnahmen im Rahmen einer Fassadenerneuerung angedacht sind. Bei der Außendämmung der Fassade eignet sich das Wärmedämmverbundsystem besonders für einschalige Außenwände und Wände mit Vormauerschale.

Für Gebäude mit  Ornamenten oder denkmalgeschützte Häuser stellen WDVS keine Alternative dar. Hierfür sollte statt auf eine Außendämmung der Fassade eher auf eine Einblasdämmung oder eine Innendämmung zurückgegriffen werden.

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Lohnt sich die WDVS-Dämmung für Ihr Eigenheim?

Die Lebensdauer  einer Außenfassade mit WDVS beträgt mindestens 40 Jahre. Zur Instandsetzung des WDVS muss einfach die Wand neu verputzt werden. Die Außendämmung der Fassade lohnt sich also. Zumal die Kosten für die WDVS-Dämmung bereits nach etwa der Hälfte der Lebenszeit wieder über die geringeren Energiekosten eingespart wurden. Eine Investition in die Fassadendämmung kann daher recht ertragreich sein. Hinzu kommt noch der Vorteil der Verringerung der CO2-Emission.

Das Anbringen von WDVS

Das Dämmmaterial des WDVS, meist Dämmplatten oder -lamellen, werden mit einem speziellen Zementkleber von außen auf der Wand festgeklebt oder mit einem speziellen Schienen-System an der Wand gehalten.

Grafik: Duebel des WDVS Montage des WDVS | © CSImagemakers / shutterstock.com

Je nach Tragfähigkeit des Putzes bzw. der Anforderungen an das WDVS (vor allem Windstärke der Region, Höhe des Gebäudes) müssen Dübel zur Befestigung des WDVS hinzugezogen werden. Heutige WDVS-Dübel sind aus speziellem Kunststoff, so dass die entstehenden Wärmebrücken minimiert werden.

Auf dem Dämmmaterial  wird  eine Armierungsschicht aufgebracht, wobei ein Armierungsgewebe und robuste Kantenschienen in einem Armierungsmörtel eingeputzt werden. Diese Schicht dient als Unterputz für die darauf aufgebrachte Außenputzschicht. Dabei können sogenannte Wärmedämmputze zum Einsatz kommen, welche ebenfalls gute Dämmeigenschaften besitzen und das Eindringen der Feuchtigkeit verhindern.

Achtung - kompliziertes Verfahren

Es ist sehr wichtig, dass das WDVS zur Außendämmung der Fassade vom Fachmann angebracht wird. Nur so kann eine Verbesserung der Energieeffizienz nach bauphysikalischen Anforderungen des Gebäudes gewährleistet werden. Zudem wird ein Nachweis über die Verwendbarkeit der Materialien durch die AbZ gefordert. Die AbZ ist die allgemeine bauaufsichtliche Zulassung und wird  vom Deutschen Institut für Bautechnik vergeben.

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Worauf muss bei einem WDVS geachtet werden?

Bei der Anwendung eines WDVS muss besonders auf die Detailanschlüsse (Fensterbänke, Abwasserrinnen, etc.) geachtet werden. An den Anschlüssen kann es zu Wärmebrücken kommen. Wärmebrücken haben Kondensationsfeuchte zur Folge und das wiederum bedingt  Schimmelpilzbildung.

Des Weiteren sollte auf einen optimalen Anschluss des WDVS an die Dach- und Kellerdämmung geachtet werden. Stellt die Außendämmung der Fassade nur eine Teildämmung dar, so sollte diese 20 cm - 30 cm an der Kellerdecke vorbei geführt werden, um Wärmebrücken am Sockel zu vermeiden.


Was sind die Vor- und Nachteile von einem WDVS?

VorteileNachteile

WDVS steigern Energieeffizienz und Wert des Gebäudes

Einbau von WDVS ist aufwendig (Gerüst, Schalung, etc.)

WDVS senken Heizkosten

bei Bestandsgebäuden muss die Wand neu verputzt werden

dadurch sinkt auch die CO2-Emission

WDVS-Dämmungen sind relativ kostenintensiv

Anforderungen an das WDVS

Nach der aktuell gültigen EnEV 2014 darf eine gedämmte Außenwand einen Wärmedurchgangskoeffizienten von maximal U=0,24 W/(m²K) erreichen. Dies entspricht ungefähr einer Dämmstärke von 200 mm Mineral- oder Steinwolle. Ebenfalls könnten auch Dämmplatten aus Polystyrol oder Polyurethan verwendet werden. Das ist aus brandschutztechnischen Aspekten jedoch nicht unbedingt empfehlenswert.


Wie hoch sind die Kosten für ein WDVS?

Die Kosten für Wärmedämmverbundsysteme für die Außendämmung können stark schwanken. Hier sind Quadratmeterpreise von 100 bis 150 Euro möglich.

Kosten pro Quadratmeter WDVSKosten für ein Einfamilienhaus
ca. 120 € ca. 13.200 €

Pro Quadratmeter können die Preise für Polystyrol-Platten, die besonders häufig verwendet werden (v.a. bei der Altbausanierung), auf 120 Euro einkalkuliert werden. Für die Außendämmung einer 110 m² großen Fassade würden die Kosten dementsprechend bei 13.200 Euro liegen. Das entspräche in etwa einem Einfamilienhaus mit einer Wohnfläche von 120 Quadratmetern. Diese Mehrkosten für eine Außendämmung der Fassade amortisieren sich jedoch, da auf lange Sicht Heizkosten eingespart werden.


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Geschrieben von:
Philipp Kloth


Wärmedämmverbundsysteme (WDVS)
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