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Dachfenster Kosten - alle Arten mit Förderung und Einbau

Foto: Fenster in einem Dach
Dachfenster müssen nicht viel kosten | © creativemarc / fotolia.com

Sie wollen Ihren Dachboden ausbauen, um Ihn als Wohnraum zu nutzen? Oder Sie benötigen Dachfenster für Ihren Neubau? Vielleicht wollen Sie auch endlich etwas gegen die hohen Heizkosten tun und schlichtweg bessere Dachfenster verwenden.

Doch wie hoch sind die Kosten? Das ist leider nicht ganz pauschal bestimmbar, da verschiedene Faktoren auf den Preis einwirken.

Im Folgenden geben wir Ihnen einen Überblick über diese Kosten und was Sie beachten sollten.


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Allgemeines zum Dachfenster und den verschiedenen Arten

Wer mehrere oder auch nur ein neues Dachfenster benötigt, sollte sich vor dem Einbau darüber informieren, welche Art der Dachfenster benötigt werden. Über den Preis bestimmt letztlich neben der Art, auch das Material, die Verglasung und vor allem die Qualität des Dachfensters.

Zusätzlich zu den Kosten für das Dachfenster, dürfen die Kosten für den Einbau nicht vergessen werden. Um einen fachgerechten Einbau zu garantieren, ist ein absoluter Fachmann nötig, da der Einbau eines Dachfensters meist höhere Anforderungen an den Monteur stellt, als der normale Fenstereinbau.


Die gängigsten Dachfenster-Arten

Hier ein kurzer Überblick über die gängigsten Dachfenster-Arten mit ihren wichtigsten Eigenschaften und welche Vor- und Nachteile diese mit sich bringen. 

Schwingfenster

Bild: Dachfenster-Einbau Ein Dachfenster beim Einbau | © VELUX Deutschland GmbH

Schwingfenster können als stehende und liegende Dachfenster eingesetzt werden. Sie sind sehr beliebt, da sie platzsparend sind. Meistens verfügen Sie über einen Neigungswinkel von 15 bis 90 Grad. Die Kippfunktion ist mittig.

Kippfenster sind sehr robust und wartungsarm (Kosten belaufen sich zwischen 280 und 600 Euro). Wenn die Kippfunktion im oberen Drittel angebracht ist, besteht die Möglichkeit, aus dem Fenster (z.B. für Dacharbeiten) raus zu klettern.

Die Anbringung der Kippfunktion im oberen Drittel ist jedoch kostenintensiver und bedarf einer regelmäßigen technischen Wartung. Inzwischen gibt es auch Schwingfenster mit einer Klapp-Schwing-Funktion. Diese lassen die Kosten noch einmal ansteigen, erfreuen sich aber großer Beliebtheit bei bewohnten Dachböden (zwischen 600 und 1.100 Euro).

Dachflächenfenster

Dachflächenfenster sind liegende Dachfenster. Marktführer sind Velux und Roto. Der Einbau ist unkompliziert, da die Fenster bei nachträglichem Einbau einfach ins bestehende Dach eingebaut werden. Bei einem Neubau werden die Dachflächenfenster in der gleichen Neigung wie das Dach eingegliedert. Dachflächenfenster sind durch ihre Neigung wetterempfindlicher und benötigen eine höhere Traglastfähigkeit (z.B. bei Schnee) als stehende Dachfenster.

Gaubenfenster

Gaubenfenster sind stehende Dachfenster. Sie werden in Dachgauben eingebaut. Es kann frei zwischen Sprossenfenstern und Schwingfenstern gewählt werden. Sie sind sehr wetterbeständig. Die Anschaffungs- und Einbaukosten unterscheiden sich in der Regel nicht von Kosten für ein Fenster in anderen Stockwerken.  Eine Dachgaube sollte bereits vorhanden sein, denn der nachträgliche Einbau hat weitaus höhere Kosten zur Folge.

Dreiecksfenster

Dreiecksfenster passen perfekt in Dachgauben und Dachgiebel. Sie erhellen die Räume und sorgen für ein gutes Wohnklima. Sie werden meist individuell angefertigt und können daher teurer als andere Dachfenster sein. Um trotzdem zu sparen, kann jedoch auf einen Öffnungsmechanismus verzichtet werden.

Schiebedachfenster

Schiebedachfenster sind auf Grund ihrer platzsparenden Öffnungsart sehr beliebt. Das Schiebedachfenster ist in verschiedenen Ausführungen erhältlich. So gibt es sogar Panoramafenster als Schiebedachfenster.


Kosten für ein Dachfenster

Die Kosten für ein Dachfenster unterscheiden sich von Modell zu Modell. Die Kosten beginnen bei 100 Euro und können einen vierstelligen Bereich erreichen. Als Übersicht können Sie sich an dieser Kosten-Tabelle orientieren. Bei der Kalkulation sollten die Kosten für den Einbau nicht vergessen werden. Die Gesamtkosten lassen sich im Allgemeinen durch eine Fenster-Förderung noch weiter senken.

Dachfenster-ArtGrößeKosten samt Einbau
Schwingfenster Kunststoff 70 x 140 cm ca. 1.200 €
Schwingfenster Holz 70 x 140 cm ca. 1.500 €
Klappfenster Kunststoff 70 x 140 cm ca. 1.400 €
Klappfenster Holz 70 x 140 cm ca. 1.800 €

Kosten für den Einbau der Dachfenster

Der Einbau der Dachfenster ist kompliziert und sollte am besten von einem Fachmann durchgeführt werden, damit die  EnEV Richtlinien eingehalten werden können. Meistens bauen Dachdeckerfachbetriebe Dachfenster ein.

Die Kosten für den Einbau sind abhängig von der Dacheindeckung. Bei Ziegeldächern ist der Arbeitsaufwand gering. Dies führt zu geringeren Kosten für die Montage. Bei Schiefer- oder Foliendächern ist der nachträgliche Einbau komplizierter, da spezielle Werkzeuge benötigt werden. Dies gestaltet den Einbau kostenintensiver. In der Regel kostet die Montage zwischen 300 und 600 Euro.

Grafik: Die Kosten unterschiedlicher Dachfenster Die durchschnittlichen Kosten für verschiedene Dachfenster | © Energieheld GmbH

Förderung für Dachfenster

Wer beim Sanieren auch einen Fenstertausch vornimmt, der wird vom Staat mit einer Förderung belohnt. Grundsätzlich erhalten nur 3-fach verglaste Fenster diesen Zuschuss. Antragstellung und Auszahlung laufen über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW).

Die Richtlinien der Fenster-Förderung sehen vor, dass der Antrag vor dem Einbau und zusammen mit einem Energieberater gestellt wird. Sind diese Voraussetzungen erfüllt, werden Ihnen im Regelfall 10 Prozent (maximal 5.000 Euro) der anfallenden Kosten erstattet. Alternativ kann nach dem selben Verfahren auch ein Zinsgünstiger Kredit (Programm 151/152) über maximal 75.000 € beantragt werden.

DachfensterKfW ProgrammFörderungBetrag

3-Fach Verglasung

U-Wert 0,95W/(m²K)

Programm 430 (Investitionszuschuss) 10 - 25 % der Sanierungskosten max. 5.000 €

3-Fach Verglasung

U-Wert 0,95W/(m²K)

Programm 151 / 152 (Darlehen/Kredit) 0,75 % Zinsen 50.000 - 75.000 €

Welches Material eignet sich am besten für Dachfenster?

Foto: Rahmen für Dachfenster Verschiedene Materialien für Dachfenster | © kange_one / fotolia.com

Dachfenster bestehen aus drei Komponenten: Innenrahmen, Außenabdeckung und Verglasung. Bei bewohnten Dachräumen eignet sich als Innenrahmen Holz, da es am besten dämmt. Es benötigt jedoch auch eine intensivere Pflege. Holz muss regelmäßig gestrichen werden, ist anfälliger für Schimmel und teurer als Kunststoff.

Kunststoff ist hingegen pflegeleicht und robust. Die Außenabdeckung besteht normalerweise aus Aluminium. Teurere Varianten sind  Kupfer oder Titan-Zink Abdeckungen. Die Verglasung sollte über einen guten Wärmedämmwert zwischen 1,4 W(m²K) und 0,8 W(m²K) verfügen. Eine weitere Möglichkeit, das Eigenheim optimal zu dämmen, ist die Verwendung eines Eindeckrahmens. Der Eindeckrahmen schützt das äußere Dachfenster vor Witterungseinflüssen und leitet als Schutzmechanismus, z.B. Wasser am Fenster vorbei. Bei Ziegeldächern belaufen sich die Kosten zwischen 40 und 150 Euro. Bei Schieferdächern startet die Preisspanne ebenfalls bei 40 Euro und endet bei ca. 120 Euro.


Schimmelgefahr durch neue Dachfenster?

Nicht selten hört man von der Gefahr der Schimmelbildung in Wohnungen und Häusern. Dies kann in der Tat durch moderne Wärmeschutzverglasung gefördert werden. Die Wärmedämmung der Fenster und der Fassade müssen aufeinander abgestimmt sein. Ist das Gebäude sehr schlecht isoliert und sind hier neue, eventuell sogar dreifachverglaste Fenster eingebaut worden, besteht die Gefahr der Schimmelbildung, wenn nicht regelmäßig gelüftet wird.

Das liegt darin begründet, dass sich die Feuchtigkeit, welche sich ganz natürlich in der Luft befindet, nun nicht mehr an den Fenstern sammelt und kondensiert, sondern an den Wänden, weil diese die kälteste Fläche darstellen. Die Feuchtigkeit "zieht" quasi in die Wand.

Die Lösung: Dämmen und / oder Stoßlüften

Im Idealfall betrachtet man das Gebäude immer als Ganzes. Sehr stark wärmeisolierende Fenster und eine sehr schlechte Dämmung vertragen sich nicht, es ist dann sogar gefährlich. Neben der Überlegung, die Dämmung anzupassen, kann auch das richtige Lüftungsverhalten der Bewohner tatsächlich in fast allen Fällen die Bildung von Schimmel verhindern. 

Gutes Lüften der Zimmer macht es dem Schimmel unmöglich zu entstehen. Stoßlüften ist die Devise! Lesen Sie hier nach, wie Sie ihr Eigenheim vor Schimmel bewahren und richtig lüften. Befindet sich der Schimmel am Dachfenster selbst, dann kann dieser mit speziellen Lösungsmitteln entfernt werden. Kondenswasser kann ebenfalls einfach abgewischt werden.


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Geschrieben von:
Philipp Kloth


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