Alten Öltank entsorgen?

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Der Heizöltank in Deutschland

Bild: Ölheizungen brauchen Heizöltank
Eine Öl-Brennwertheizung braucht einen Heizöltank | © dwphotos / shutterstock.com

Die Ölheizung war in vielen Gegenden Deutschlands lange Zeit alternativlos und ist es teilweise immer noch. Das gilt vor allem für den ländlichen Raum, wo es keinen Gasanschluss gibt und für Gebäude in denen es keine Möglichkeit zur Einrichtung eines Pelletsilos für eine Pelletheizung gibt. Hier spielt der Öltank als Bauteil der Ölheizung immer noch eine wichtige Rolle, denn er wird zur Lagerung des Brennstoffs dringend benötigt und macht die Ölheizung erst komplett.

Aber selbst wenn es möglich war einen Gasanschluss legen zu lassen und die Ölheizung gegen eine Gas-Brennwertheizung (oder eine andere Heizung) zu tauschen, ist der Heizöltank als Relikt vergangener Tage oft nicht entsorgt worden. Meist handelt es sich dabei um Gebäude-externe Heizöl-Erdtanks, die auf dem Grundstück vergraben sind und deren Entsorgung im Vergleich zu im Gebäude installierten Heizöltanks mit einigem Mehraufwand verbunden ist. Die Entsorgung ist jedoch dringend zu empfehlen, wenn der Heizöltank nicht mehr genutzt wird.

Bauarten des Heizöltanks

Heizöltanks gibt es in vielen verschiedenen Ausführungen. Sie unterscheiden sich dabei nach Größe, Material und Bauart. Zudem handelt es sich häufig um Maßanfertigungen, die auf die Gebäudegeografie zugeschnitten sind, da (große) Heizöltanks manchmal nicht in das vorhandene Gebäude passen. Das hat dazu geführt, dass sich vornehmlich drei Bauarten herauskristallisiert haben.

Batterietanks

Was macht man, wenn ein großer Heizöltank nicht durch die Kellertür passt? Man stellt ganz einfach viele kleine Tanks auf. Diese lassen sich meist problemlos an ihren Bestimmungsort transportieren und dann miteinander verbinden.

Diese sogenannten Batterietanks werden meist aus doppelwandigem Kunststoff gefertigt und benötigen deshalb bodenseitig keine zusätzliche Auffangwanne. So ein Öl Kunststofftank ist besonders günstig. Alternativ sind auch beschichtete Stahltanks erhältlich, die heutzutage als langlebiger eingestuft werden.

Standortgefertigter Heizöltank

Soll der vorhandene Platz im Keller optimal ausgenutzt werden, dann empfiehlt sich ein standortgefertigter Heizöltank. Auch hier kann zwischen doppelwandigem Kunststoff und (doppelwandigem) beschichtetem Stahl gewählt werden.

Stahltanks werden vor Ort geschweißt (kellergeschweißt), während Kunststofftanks laminiert werden. Der standortgefertigte Heizöltank erfordert jedoch ein höheres Budget, als dies bei Batterietanks der Fall ist. Das gilt vor allem für Heizöletanks aus Stahl.

Erdtanks

Bietet das Eigenheim tatsächlich keinen Platz für einen Heizöltank, so kann dieser auch als Erdtank im Garten installiert werden. Auf diese Weise lassen sich zudem deutlich höhere Speicherkapazitäten realisieren. Der Einbau ist jedoch mit recht hohem Aufwand verbunden, da erst entsprechende Erdarbeiten durchgeführt werden müssen. Außerdem gelten hier besonders hohe Sicherheitsanforderungen, die die Erdtank Kosten steigen lassen. Somit stellt der Erdtank die teuerste Variante des Heizöltanks dar.

Bauart Heizöltank Beschreibung Material Vorteil Nachteil
Batterietanks Viele kleine, aneinander gekoppelte Heizöltanks Kunststoff (doppelwandig) oder Stahl (kunststoffbeschichtet) doppelwandig oder mit Auffangwanne Preiswerte Lösung Lebensdauer auf ca. 30 Jahre begrenzt
Standortgefertigte Tanks Vor Ort maßgefertigter Heizöltank Kunststoff (doppelwandig) oder Stahl (kunststoffbeschichtet) doppelwandig oder mit Auffangwanne Kann an räumliche Gegebenheiten angepasst werden, optimale Raumnutzung Teuer
Erdtank Tank wird im Garten vergraben Kunststoff (doppelwandig), Stahl (doppelwandig, kunststoffbeschichtet) Tank braucht keinen Platz im Haus Sehr teuer, höhere Anforderungen an Überwachungseinrichtungen

Kunststoff oder lieber Stahl?

Das lässt sich nicht pauschal beantworten. Letztlich kommt es auf die Situation an. Weil es Stahltanks nur in genormten Größen gibt, können Sie nicht überall verbaut werden. Doppelwandige Plastiktanks lassen sich dagegen einfacher an die jeweiligen Anforderungen vor Ort anpassen und bieten sich für individuelle Lösungen besonders gut an. Außerdem sind die Kosten kellergeschweißter Öltanks aus Stahl sehr hoch.

Daher ist die Anschaffung eines gleichgroßen Kunststofftanks die billigere Lösung. Allerdings ist Stahl, wenn er kunststoffbeschichtet ist, das langlebigere Material. Bei korrekter Aufstellung sowie regelmäßiger Pflege und Wartung kann die Lebensdauer nahezu unbegrenzt sein, während die Lebenserwartung von Kunststofftanks bei korrekter Aufstellung und regelmäßger Wartung lediglich auf 30 Jahre ausgelegt ist.

Bild: Energieheld Tipp

Der Heizöltank ist ein wesentliches Bauteil der Ölheizung. Installation, Betrieb, Wartung, Reinigung, Stilllegung sowie Entsorgung unterliegen strengen Vorschriften, da es sich bei Heizöl um einen gefährlichen Stoff handelt, der die Umwelt schwer schädigen kann. Zuwiderhandlungen können mit hohen Geldstrafen belegt werden.

Wie groß sollte ein Heizöltank sein?

Die passende Größe eines Heizöltanks ist von verschiedenen Faktoren ab. Zum einen spielt die Größe des Gebäudes eine Rolle und zum anderen der Dämmstandard. Daraus ergibt sich der Heizöl-Verbrauch und daran muss die Größe angepasst sein. Bei einem Durchschnittsverbrauch von 15,5 bis 20 Litern Pro Jahr und Quadratmeter ergibt sich daraus in einem Haus mit 140 Quadratmetern eine Größe von ca. 3.000 bis 4.000 Litern inklusive einer kleinen Reserve. In einem gut gedämmten 140 Quadratmeter großen Haus kann ein doppelwandiger Öltank von 2.500 bis 3.000 Liter allerdings schon ausreichend sein.

Einbau-Bedingungen für Heizöltank Heizöltank Größe
Einfamilienhaus (140 m²) ungedämmt 3.000 - 4.000 Liter
Einfamilienhaus (140 m²) gedämmt 2.500 - 3.000 Liter
   
Verfügbarer Platz Der Heizöltank kann nicht größer als der verfügbare Platz im Keller oder Garten sein. In den meisten Fällen ist die sinnvollste Größe damit schon vorgegeben.
Ölbedarf der Heizung Der Heizöltank sollte bestenfalls nicht zu klein dimensioniert sein. Das persönliche Nutzungsverhalten und der Dämmzustand des Gebäudes bestimmen den Ölbedarf der Heizung maßgeblich.
Budget Ein größerer Tank verursacht beim Kauf und bei der Installation höhere Kosten. Dennoch können langfristig Einsparungen realisiert werden, wenn das Heizöl günstig und in ausreichender Menge eingekauft wird.

Wie viel ein Heizöltank kostet, hängt logischerweise auch von seiner Größe, dem verwendeten Material und der Bauart ab. Ein Heizöltank aus Kunststoff ist grundsätzlich billiger, als einer aus Stahl. Außerdem sind doppelwandige Heizöltanks teurer als einwandige. Ein 3.000 Liter großer doppelwandiger Kunststofftank für Heizöl kostet ca. 2.000 Euro. Für einen gleich großen Stahltank (doppelwandig) muss man mit Kosten von etwa 2.700 Euro rechnen. Wie viel ein doppelwandiger Heizöl Erdtank kosten kann, hängt ebenfalls in erster Linie vom Material ab. Hier ist mit Kosten ab 2.800 Euro zu rechnen.

Dazu kommen jedoch noch die Kosten für die fachgerechte Montage des Heizöltanks. Diese liegen für doppelwandige Tanks, je nach Monteur, bei ca. 500 Euro. Die Montage eines Heizöl-Erdtanks ist dagegen schon deutlich teurer, da hier auch noch die Kosten für die notwendigen Erdarbeiten sowie für eine Haftpflichtversicherung dazu kommen. Sie liegen bei 700 bis 1.000 Euro. Insgesamt kostet ein doppelwandiger Öltank aus Plastik also ca. 2.500 Euro, eine doppelwandiger Stahltank ca. 3.200 Euro und ein doppelwandiger Heizöl Erdtank ab 3.700 Euro.

Material Heizöltank Heizöltank Größe Heizöltank Preis Heizöltank Preis gesamt
(inkl. Montage)
Kunststoff, doppelwandig 3.000 Ltr. ab 2.000 € ca. 2.500 €
Stahl, doppelwandig ab 2.700 € ca. 3.200 €
Erdtank, doppelwandig ab 2.800 € ca. 3.800 €

Platzbedarf im Keller oder Garten

Der Platzbedarf hängt stark davon ab, wie z. B. der Keller geschnitten ist. Grundsätzlich lässt sich die benötigte Grundfläche in dem Maß begrenzen, in dem man den Tank in die Höhe bauen kann. Das heißt, dass man für einen 3.000 Liter großen Heizöltank in einem Keller ca. 1,5 Quadratmeter Stellfläche braucht, wenn dieser 2 Meter hoch ist. Für einen Heizöl Erdtank braucht man dagegen in der Praxis mehr Fläche, da man sonst sehr tief graben muss. Bei einer angenommenen Höhe von 1,5 Metern wären das bei 3.000 Liter Fassungsvermögen 2 Quadratmeter.

Kosten für Reinigung und Wartung

Die Kosten für die Wartung und Reinigung eines Heizöltanks sind von der Bauart, dem Aufstellungsort und der Größe sowie dem Standort des Gebäudes abhängig. Normale Heizöltanks (z. B. im Keller) müssen alle 5 Jahre gewartet und gereinigt werden, wenn sie sich in einem Überschwemmungsgebiet befinden. Das Gleiche gilt für Öltanks ab einer Größe von 10.000 Litern und Erdtanks unabhängig davon, wo sie aufgestellt wurden. Stehen sie in einem Überschwemmungsgebiet, halbiert sich der Intervall.

Dabei sind die Intervalle gesetzlich vorgeschrieben. Aber auch ohne Vorschrift empfiehlt es sich, den Tank wenigstens alle 5 bis 7 Jahre warten und reinigen zu lassen, da Materialverschleiß wie Korrosion und Verunreinigungen die Sicherheit und die Funktionsfähigkeit des Tanks beeinträchtigen können. Wird der Tank undicht und gelangt das Öl ins Erdreich, ist mit erheblichen Strafen zu rechnen. Die Wartung kostet gewöhnlich 80 bis 120 Euro. Die Reinigung ist deutlich teurer, sie kostet 350 bis 500 Euro.

Service Intervall Kosten
Öltank Wartung 2,5 - 5 Jahre 80 - 120 €
Öltank Reinigung 5 - 10 Jahre 350 - 500 €

Aktuelle Vorschriften für Heizöltanks (2020 / 2021)

Bild. Heizöltank wird befüllt
Einfüllstutzen von Heizöltank | © Tanja Esser / shutterstock.com

Die Wartung und Reinigung von Heizöltanks ist in der „Verordnung über Anlagen zum Umgang mit Wasser gefährdenden Stoffen” (AwSV & VAwS) geregelt. In ihr sind die Wartungs- und Reinigungsintervalle gemäß Bauart, Größe und Aufstellungsort sowie hinsichtlich der Fachbetriebspflicht gesetzlich festgelegt.

Hier ist vor allem die wiederkehrende Prüfpflicht für unterirdische Heizöltanks zu beachten. Die AwSV ( VAwS gilt für Heizöltanks ab 1.000 Liter Größe. Ferner gilt es Technischen Regeln wassergefährdender Stoffe (TRwS 791) einzuhalten.

Sie schreiben vor, dass der Füllstand eines Heizöltanks erkennbar sein muss, damit der der Heizöltank nachgefüllt werden darf. Zudem muss der Heizöltank - wie auch die Ölheizung selber - in Überschwemmungsgebieten hochwassersicher nachgerüstet werden. Grundsätzlich gilt: Der Eigentümer des Heizöltanks ist IMMER haftungspflichtig.

Doppelwandige Tanks als Pflicht?

Ob eine Pflicht zur Installation doppelwandiger Heizöltanks besteht, hängt stark vom Aufstellungsort ab. Erdtanks müssen - unabhängig vom Material - immer doppelwandig sein. Zudem fordert der Gesetzgeber hier eine Alarmeinrichtung, die Undichtigkeiten der Wände sofort durch einen lauten Signalton und auf dem Display anzeigt.

Für oberirdische Tanks gilt, dass sie in einem öldichten Auffangraum bzw. einer Auffangwanne aufgestellt werden müssen. Diese verhindern, dass Öl ins Erdreich gerät. Ist dies nicht der Fall müssen auch hier doppelwandige Öltanks inklusive Leckageanzeige zum Einsatz kommen. Außerdem müssen alle Heizöltanks ein Überfüllsicherung haben.

Ölheizung ist noch nicht verboten

Bis 31.12.2025 ist die Installation von Ölheizungen noch legal. Ab 2026 darf sie jedoch nur noch ausnahmsweise in Härtefallsituationen verbaut werden, wenn z. B. kein Gasanschluss verfügbar ist und für eine Holzheizung kein Silo eingerichtet werden kann. Aber selbst dann ist sie mit einer Solarthermie-Anlage zu kombinieren, wenn das möglich ist.

Wer also unbedingt seine alte Ölheizung noch mal modernisieren will, kann dies bis Ende 2025 problemlos tun. Zu empfehlen ist dies, wenn es Alternativen gibt allerdings nicht. Im Gegensatz zu Ölheizungen, kann man für Heizungen auf Basis erneuerbarer Energien hohe Förderungen erhalten während Ölheizungen nicht mehr gefördert werden.

Alten Heizöltank entsorgen

Bild: Alter Heizöltank
Alter Heizöltank - sauber entsorgt? | © lucky78 / shutterstock.com

Wer sich angesichts langfristig steigender Preise für Heizöl und der Einführung der CO2-Steuer zu Beginn 2021 oder aus ökologischen Gründen dazu entscheidet die Ölheizung zu ersetzen, steht vor dem Problem, diese zu entsorgen. Das gilt auch für den Heizöltank. Für alle Heizöltanks ab 1.000 Liter Größe gilt die sogenannte Fachbetriebspflicht.

Das bedeutet, dass sämtliche Arbeiten von der Installation über die regelmäßige Wartung und Reinigung bis hin zur Stilllegung und Entsorgung durch einen Fachbetrieb durchgeführt werden müssen. Für Tanks unter 1.000 Liter ist dies zumindest zu empfehlen, auch wenn es nicht gesetzlich vorgeschrieben ist. Der Fachbetrieb kann auch das Altöl fachgerecht entsorgen.

Professionelle Entsorgung - ab 500 Euro

Die Kosten einer Öltank-Entsorgung hängen stark von der Größe, dem Material und dem Aufstellungsort ab. Um ihn zu entsorgen muss der Heizöltank zunächst geleert und gereinigt werden. Die Kosten hierfür sind in der Entsorgung in der Regel enthalten. Am günstigsten ist die Entsorgung von Batterietanks aus Kunststoff.

Sie kostet in der Regel ca. 400 bis 1.300 Euro. Die Entsorgung von Stahltanks ist schon deutlich teurer - 500 bis 1.500 Euro fallen hier an. Am teuersten ist die Demontage und Entsorgung von Erdtanks. Sie ist in der Regel ab ca. 2.000 Euro zu haben.

Selber entsorgen - lohnt sich kaum

In einigen Bundesländern kann man den Öltank auch selber entsorgen, wenn er mehr als 1.000 Liter Fassungsvermögen hat. Die vorherige Entsorgung des Altöls und die Reinigung des Tanks muss jedoch durch einen Fachbetrieb durchgeführt werden. Da dies den Löwenanteil der Kosten ausmacht, ist von einer Entsorgung in Eigenregie abzuraten.

Meist erhält man von einem Fachbetrieb ein Komplettangebot, das kaum teurer als das Abpumpen und Entsorgen des Altöls sowie die Reinigung des Heizölanks ist. Das Einsparpotenzial ist also gering im Vergleich zum Aufwand. Die Entsorgung in Eigenregie lohnt deshalb nicht.

Weitere Tipps der Redaktion

Bild. Förderung von Rohöl
Der Heizölpreis hängt vom Rohölpreis ab | © Robert Lucian Crusito / shutterstock.com

Heizöl unterliegt - wie alle fossilen Brennstoffe - neben den globalen Schwankungen des Rohölpreises auch saisonalen Preisschwankungen. Letztere sind durch die Nachfrage bestimmt. Wer eine Ölheizung besitzt, hat dementsprechend den Vorteil, Heizöl bevorraten zu können.

Das Fassungsvermögen des Heizöltanks reicht üblicherweise, um einen Jahresvorrat zuzüglich einer Reserve aufzunehmen. Dadurch kann man den Schwankungen entgegenwirken indem man dann kauft, wenn der Preis niedrig ist.

Heizöl günstig einkaufen

Am teuersten ist Heizöl dann, wenn die Nachfrage am größten ist. Das ist üblicherweise zu Beginn der Heizsaison, während der Preis am Ende der Saison am billigsten ist. Ein Vorhersage auf den Monat genau ist allerdings nicht zu machen. Dementsprechend wäre also gegen Ende des Winters der richtige Zeitpunkt um den Heizöltank möglichst komplett zu füllen (logischerweise sollte er dann auch möglichst leer sein).

Das entspricht einem Jahresvorrat inklusive Reserve. Neben dem Preis für Heizöl ist die Bevorratung am Ende des Winters aber noch aus einem anderen Grund zu empfehlen: Wer zu Beginn der Heizsaison einen leeren Tank hat, muss unter Umständen warten, bis er beliefert wird. Da es zu dieser Jahreszeit eine besonders hohe Nachfrage gibt, kommt es immer wieder zu Lieferengpässen.

Öltank ist undicht

Ein undichter Öltank muss umgehend durch ein Fachunternehmen abgedichtet oder ausgetauscht werden. Wie oben bereits beschrieben, ist der Betreiber des Tanks voll Haftungspflichtig für (Umwelt-)Schäden, die durch auslaufendes Öl entstehen. Er ist auch verpflichtet, die Dichtheit von Heizöltank, Rohren und Heizung regelmäßig zu prüfen. Das gilt selbst dann, wenn alle vorgeschriebenen Prüfintervalle durch Fachbetriebe ordnungsgemäß eingehalten wurden.

Muss der Heizlötank ausgestauscht werden, weil er alt und marode ist, sollte man darüber nachdenken, die Ölheizung durch eine andere Heizung zu ersetzen. Da die Bundesregierung im Zuge ihrer Klimaschutzziele Ölheizungen wegen ihres schlechten ökologischen Fußabdrucks aus dem Verkehr ziehen will, wird der Austausch einer alten Ölheizung gegen eine Heizung, die teilweise oder ganz auf Basis erneuerbarer Energien arbeitet mit mindestens 40 Prozent der förderfähigen Kosten gefördert. Das entspricht einem Betrag bis zu 24.000 Euro.

Erhalten kann man die Förderung im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle BAFA oder von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Wenn sich keine sinnvolle neue Heizung als Alternative anbietet, sollte man aber zumindest auf Brennwerttechnik umstellen sofern das nicht schon geschehen ist. Der Umbau amortisiert sich innerhalb weniger Jahre durch Einsparungen bei den Heizkosten.

Alte Ölheizung ersetzen

Bild: illegale Altölentsorgung
Illegale Entsorgung von Altöl ist strafbar | © Leonid Ikan / shutterstock.com

Muss der Heizlötank ausgestauscht werden, weil er alt und marode ist, sollte man darüber nachdenken, die Ölheizung durch eine andere Heizung zu ersetzen. Der Austausch einer alten Ölheizung gegen eine Heizung, die teilweise oder ganz auf Basis erneuerbarer Energien arbeitet wird mit mindestens 40 Prozent der förderfähigen Kosten gefördert.

Das entspricht einem Betrag bis zu 24.000 Euro. Wird eine Holzheizung mit besonders niedrigen Feinstaubemissionen installiert, kann man mit verschiedenen Boni sogar bis zu 33.000 Euro Förderung erhalten. Das sind 55 Prozent der förderfähigen Kosten.

Erhalten kann man die Förderung im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle BAFA oder von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Wenn sich keine sinnvolle neue Heizung als Alternative anbietet, sollte man aber zumindest auf Brennwerttechnik umstellen sofern das nicht schon geschehen ist. Der Umbau amortisiert sich innerhalb weniger Jahre durch Einsparungen bei den Heizkosten.

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