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Sole-Wasser- / Erdwärmepumpe - das sollten Sie wissen

Bild: Sole-Wasser-WP mit Warmwasserspeicher
Sole-Wasser-WP mit Warmwasserspeicher | © Viessmann Werke

Die Erd-Wärmepumpe nutzt erneuerbare Energien als Wärmequelle und ist - vor allem in Kombination mit einer Fußbodenheizung - sehr effizient und umweltfreundlich. Daher erhält man auch bis zu 50 Prozent der förderfähigen Kosten - also maximal 30.000 Euro - als Förderung, wenn man eine Erd-Wärmepumpe als Einzelmaßnahme in einem Bestandsbau installieren lässt.

Erdwärmepumpen sind in verschiedenen Bauarten erhältlich, sodass sie fast überall installiert werden können. Wir zeigen Ihnen, welche Varianten es gibt, welche Vorteile und Nachteile diese haben, wie viel sie kosten, wie viel Förderung Sie 2022 erhalten können, welches die wichtigsten Fördervoraussetzungen sind und geben einen kleinen Überblick über die bedeutendsten Hersteller und ihre Produkte.

Inhalt


    Erdwärme zum Heizen nutzen

    Bild: Erdwärmepumpe mit Flächenkollektor
    Flächenkollektor einer Erd-Wärmepumpe | © Uroš Medved / shutterstock.com

    In Deutschland liegt die Temperatur der Erde ab einer Tiefe von 1,4 Metern ganzjährig über null Grad. Je tiefer man gräbt oder bohrt, desto höher ist sie. Dies macht sich die Erd-Wärmepumpe, auch als Sole-Wasser-Wärmepumpe bekannt, zunutze.

    Je nach Bauart entzieht sie - nach dem Prinzip eines umgekehrten Kühlschrankes - der Erde über eine Erdsonde, Erdwärmekörbe, Flächenkollektoren oder Grabenkollektoren die Wärme. Die Wärme wird dann über einen Wärmetauscher auf die sogenannte Sole übertragen.

    Diese verdampft dabei und gelangt über einen Solekreislauf zur eigentlichen Wärmepumpe. Dort wird sie unter Druck verdichtet, wodurch die Temperatur noch einmal erheblich steigt, bevor die Wärme über einen weiteren Wärmetauscher an den Heizkreislauf und die Warmwassererzeugung abgegeben wird. Dabei entwickeln Erd-Wärmepumpen einen Wirkungsgrad von bis zu 450 Prozent und generieren somit aus 1 Kilowattstunde Strom bis zu 4,5 Kilowattstunden Heizenergie.

    Bauarten und Erdtiefe im Vergleich

    Grafik: Grafische Darstellung einer Erd-Wärmepumpe mit Erdwärmekörben als Wärmequelle
    Erd-WP mit Erdwärmekörben | © Costazzurra / shutterstock.com

    Es gibt verschiedene Arten von Erd-wärmepumpen: Die effizienteste Variante ist eine mit Erdsonde. Dazu wird bis zu 100 Meter (meist jedoch nur 10 bis 15 Meter) tief gebohrt und eine Erdsonde im Bohrloch platziert. Durch die hohen Temperaturen in größerer Tiefe ist sie besonders effizient und wirksam. Allerdings ist eine Bohrung sehr teuer.

    Außerdem braucht man dafür Genehmigungen der Wasserbehörde und des Bergbauamts. Das wirkt sich ebenfalls auf die Anschaffungskosten aus. Wem das zu teuer ist, oder wer keine Genehmigung erhält, der kann aber auch auf alternative Bauarten ausweichen: Eine davon ist die Installation von Erdwärmekörben in ca. 1 bis 4 Metern Tiefe. Hierfür braucht man keine Genehmigung und die Installation ist nicht so teuer.

    Außerdem gibt es die Möglichkeit, in ca. 1,4 Metern Tiefe Flächenkollektoren zu installieren. Hierfür braucht man allerdings ein entsprechend großes Grundstück. Hat man das nicht, kann man auch auf einen sogenannten Ringgrabenkollektor zurückzugreifen. Dieser wird entlang der Grundstücksgrenze verlegt. Die drei Formen der oberflächennahen Wärmegewinnung lassen sich übrigens auch flexibel miteinander kombinieren.

    Energieheld-Hinweis

    Die Erd-Wärmepumpe hat einen sehr hohen Wirkungsgrad von 450 Prozent und generiert aus 1 Kilowattstunde Strom bis zu 4,5 Kilowattstunden Heizenergie. Das macht sie zu einer der effizientesten Heizungen überhaupt. Deshalb wird sie vom BAFA mit mindestens 35 Prozent der Investitionskosten großzügig gefördert.


    Erdwärmepumpe vom Fachmann

    Kosten einer Erdwärme-Heizung

    Bild: Kosten einer Erd-Wärmepumpe
    Kosten einer Erd-Wärmepumpe | © Romolo Tavani / shutterstock.com

    Die Kosten für eine Erd-Wärmepumpe teilen sich in Kosten für die Pumpe selbst, den Einbau, Bohrung oder Aushub sowie den Stromverbrauch und weitere laufende Kosten. Dabei hängen die Anschaffungskosten einer Erd-Wärmepumpe vor allem von der Art der Kollektoren ab.

    Wärmepumpen mit Erdsonde kosten gewöhnlich ca. 25.000 Euro, da Extra-Kosten für Bohrung und Genehmigungen anfallen. Sole-Wasser-Wärmepumpen mit oberflächennahen Kollektoren sind billiger und kosten üblicherweise ca. 18.000 Euro. Das gilt vor allem für Neubauten, wo der Bagger für den Aushub ohnehin schon vor Ort ist.

    Erd-Wärmepumpe Kosten inklusive Einbau (ohne Förderung)
    Mit Erdsonde (Bohrung) ab ca. 25.000 €
    Mit Flächenkollektor (Aushub) ab ca. 18.000 €
    Mit Erdwärmekörben (Aushub) ab ca. 18.000 €
    Mit Ringgrabenkollektor (Aushub) ab ca. 18.000 €

    Kosten für den Einbau und Bohrungen

    Die Kosten einer Bohrung für eine Erdsonde liegen inklusive Genehmigungsgebühren - je nach Tiefe der Bohrung - bei 6.000 bis 12.000 Euro. Die Höhe der Kosten für Flächenkollektoren, Erdwärmekörbe (Grundstückskosten nicht mit eingerechnet) und Ringgrabenkollektoren liegen bei ca. 3.000 bis 6.000 Euro. Für den Einbau sind weitere 2.000 bis 3.000 Euro zu veranschlagen. Das nötige Zubehör kostet ca. 500 bis 1.000 Euro.

    Service Kosten
    Bohrung 6.000 - 12.000 €
    Aushub 3.000 - 6.000 €
    Installation 2.000 - 3.000 €
    Zubehör 500 - 1.000 €

    Stromverbrauch und laufende Kosten

    Wärmepumpen nutzen zum Betrieb üblicherweise Strom zum sogenannten Wärmepumpentarif. Dadurch sind die Kosten dafür insgesamt recht niedrig. Lässt man eine Fußbodenheizung nachträglich fräsen, kann man die Effizienz zudem weiter steigern und die Stromkosten senken. Die Heizkosten für Strom betragen in einem 140 Quadratmeter großen Einfamilienhaus (Bestandsbau) mit 4-Personen-Haushalt und einem jährlichen Wärmebedarf von 28.000 Kilowattstunden ca. 1.300 Euro pro Jahr.

    Die Wartungskosten liegen bei ca. 50 Euro pro Jahr. Insgesamt ist also mit laufenden Kosten von jährlich ca 1.350 Euro zu rechnen. In einem gleich großen Neubau mit 4-Personen-Haushalt und einem Wärmebedarf von 7.200 Kilowattstunden muss man mit Stromkosten von knapp 400 Euro rechnen. Zusammen mit den Wartungskosten ergibt das einen Betrag von ca. 440 Euro und Jahr.

    Gebäudetyp Jährliche Stromkosten Jährliche Wartungskosten Jährliche Betriebskosten gesamt
    Altbau ca. 1.300 € 50 € ca. 1.350 €
    Neubau ca. 390 € 50 € ca. 440 €
    Bild: Infografik Wärmepumpen
    Partner: Spezieller Wärmepumpentarif von Polarstern Energie

    Schnell erklärt: Die Wärmepumpe im Überblick

    In diesem Energieheld-Whiteboard geben wir einen Überblick über die wichtigsten Informationen zur Wärmepumpe. Die Angaben zu den Kosten sind stets nur ungefähre Näherungswerte und sollen lediglich als grobe Richtwerte dienen.

    Achtung: Die Angaben zu Förderungen beziehen sich in den Energieheld-Whiteboards immer auf den aktuellen Stand bei Videoveröffentlichung und haben sich im Januar 2021 geändert. Alle Veränderungen im Überblick finden Sie hier.

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    Quelle: © Energieheld / youtube.com


    Vorteile, Nachteile und Besonderheiten

    Alle Varianten der Sole-Wasser-Wärmepumpe haben ihre Vorteile und Nachteile. Die Vorteile der Erdsonde liegen auf der Hand: Sie ist durch die vergleichsweise hohe Temperatur in größerer Tiefe mit Abstand am effizientesten und verursacht dadurch besonders niedrige Heizkosten. Man braucht aber Genehmigungen, um sie zu installieren, und wenn diese erteilt werden, ist sie durch die Bohrung in der Anschaffung auf den ersten Blick recht teuer. Im Vergleich dazu kommen Flächenkollektoren und Erdwärmekörbe ohne Genehmigung aus und erscheinen zunächst deutlich preiswerter.

    Allerdings darf man nicht vergessen, dass sie viel Grundstücksfläche brauchen, welche nicht überbaut werden darf - und das ist in einigen Gegenden auch sehr teuer. Insofern stellt der Ringgrabenkollektor eine preiswerte Alternative dar. Er wird in der Regel am Grundstücksrand entlang verlegt. Alle Alternativen haben den Nachteil, dass sie nicht überbaut werden dürfen und das Pflanzenwachstum infolge des Wärmeentzugs stark eingegrenzt ist. Der Ringgrabenkollektor sollte nicht zu nah am Gebäude verlegt sein, da der Wärmeentzug sonst den Keller auskühlen lässt.

    Erd-Wärmepumpe Vorteile Nachteile
    Mit Erdsonde Sehr effizient Bohrung ist genehmigungspflichtig
    Niedrigste Heizkosten aller Erd-Wärmepumpen Bohrung ist sehr teuer
    Mit Flächenkollektor / Erdwärmekörben Kann ohne Genehmigung installiert werden Kann nicht überbaut werden, Pflanzenwachstum eingeschränkt wegen Wärmeentzug der Erde
    Aushub deutlich billiger als Bohrung Grundstück braucht gewisse Größe um den Kollektor / Erdwärmekörbe verlegen zu können, in einigen Gegenden auch sehr teuer
    Mit Ringgrabenkollektor Kann ohne Genehmigung installiert werden Kann nicht überbaut werden, Pflanzenwachstum eingeschränkt wegen Wärmeentzug der Erde
    Aushub deutlich billiger als Bohrung Sollte nicht zu nah am Gebäude verlegt werden - sonst Auskühlung des Kellers
    Lässt sich im Vergleich zu Erdwärmekörben und Flächenkollektoren platzsparender / effizienter verlegen  
    Erdwärmepumpe vom Fachmann

    Förderung für Erd-Wärmepumpen

    Bild: Förderung für eine Erd-Wärmepumpe
    Erschwinglich dank Förderung - Erdwärmepumpe | © Tuzemka / shutterstock.com

    1Zu Jahresbeginn 2021 wurde die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) eingeführt. Für die Sanierung mit Einzelmaßnahmen wie die Heizungsmodernisierung in Bestandsbauten ist sie bereits seit 01.01.2021 erhältlich (BEG EM).

    Zuständig für die Zuschuss-Förderung der BEG EM ist das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Seit 01.07.2021 kann man mit dem Programm KfW 262 alternativ aber auch einen Kredit inklusive Tilgungszuschuss von der Kreditanstalt für Wiederaufbau erhalten falls man nicht über ausreichend Kapital zur Anschaffung einer Erd-Wärmepumpe verfügt.

    Der Zuschuss des BAFA bzw. Tilgungszuschuss der KfW für eine Erd-Wärmepumpe liegt bei mindestens 35 Prozent der förderfähigen Kosten bzw. der maximalen Kreditsumme von höchstens 60.000 Euro. Das entspricht einer Förderung bis zu 21.000 Euro pro Wohneinheit, bzw. pro Wärmepumpe. Wird eine alte Ölheizung durch eine Erd-Wärmepumpe ersetzt, erhält man im Rahmen der Öl-Austauschprämie 10 Prozent mehr, insgesamt also 45 Prozent der förderfähigen Kosten. Zusätzliche 5 Prozent Förderung erhält man für die Sole-Wasser-Wärmepumpe mit dem iSFP-Bonus.

    Dazu muss ihre Installation vorher in einem individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) angeraten worden sein. So kann man insgesamt bis zu 50 Prozent der Kosten bzw. der Kreditsumme - also max. 30.000 Euro - als Förderung erhalten. 50 Prozent der förderfähigen Kosten bzw. der Kreditsumme erhält man auch für Fachplanung und Baubegleitung von Einzelmaßnahmen im Gebäudebestand. Das entspricht einer Förderung von maximal 2.500 Euro. Außerdem werden Umfeldmaßnahmen wie die nachträgliche Installation einer Fußbodenheizung mit gefördert.

    Förderinstitut Programm Kosten Erd-Wärmepumpe Förderung gesamt Kosten abzgl. Förderung
    BAFA (Zuschuss) oder
    KfW 262 (Kredit)
    BEG EM Basisförderung ca. 18.000 - 25.000 € Zuschuss / Tilgungszuschuss von 35 % der förderfähigen Kosten** / der Kreditsumme** ca. 11.700 - 16.250 €
    BAFA (Zuschuss) oder
    KfW 262 (Kredit)
    BEG EM Öl-Austauschprämie Zuschuss / Tilgungszuschuss von 45 % der förderfähigen Kosten** / der Kreditsumme** ca. 9.900 - 13.750 €
    BAFA (Zuschuss) oder
    KfW 262 (Kredit)
    BEG EM iSFP-Bonus* Zuschuss / Tilgungszuschuss von 50 % der förderfähigen Kosten** / der Kreditsumme** ca. 9.000 - 12.500 €

    * individueller Sanierungsfahrplan ** pro Wohneinheit

    Wenn Sie eine Sanierung oder einen Neubau nach Effizienzhaus-Standard planen, können Sie für die Erd-Wärmepumpe in diesem Rahmen ebenfalls Förderung erhalten - allerdings nur anteilig an den Gesamtkosten. Mit dem Inkrafttreten der BEG WG für Wohngebäude am 01.07.2021, ist auch die Förderung der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) für Sanierungen und Neubauten nach Effizienzhaus-Standard gestiegen. Zudem gibt es für Sanierungen wahlweise den Kredit KfW 261 mit Tilgungszuschuss oder den einmaligen Zuschuss KfW 461.

    Im Neubau wird dagegen nach einer Überarbeitung der Förderung im April 2022 nur noch der Kredit KfW 261 angeboten. Förderung gibt es demnach nur noch für die Effizienzhaus-Stufe EH 40 Nachhaltigkeits-Klasse mit Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude (QNG). Seit der Einführung der Programme KfW 261 und KfW 461 kann man durch neu geschaffene, zusätzliche Effizienzhaus-Klassen für besonders energieeffiziente Technologien (sogenannte EE-Klassen) für Sanierungen einen Bonus von 5 Prozent erhalten.

    So kann man im Programm KfW 261 seit 01.07.2021 einen Kredit bis zu 150.000 Euro inklusive Tilgungszuschuss bis zu 75.000 Euro für eine Komplettsanierung zum Effizienzhaus erhalten. Alternativ steht im Programm KfW 461 auch ein einmaliger Zuschuss bis zu 75.000 Euro zur Verfügung. Eine erhöhte Förderung gibt es seit 01.07.2021 auch für die Energieberatung. Hier kann man mit den Programmen KfW 261 oder KfW 461 die Hälfte der Kosten bzw. der Kreditsumme von höchstens 10.000 Euro - also max. 5.000 Euro als Förderung erhalten.

    Förderinstitut Förderprogramm Kosten Erd-Wärmepumpe Förderung Kosten abzügl. Förderung
    KfW 261 (Kredit) BEG WG: Sanierung Bestandsbau ca. 18.000 - 25.000 € Tilgungszuschuss bis zu 50 % der Kreditsumme von höchstens 150.000 €, max. 75.000 €* ca. 9.000 - 12.500 €
    KfW 461 (Zuschuss) BEG WG: Sanierung Bestandsbau Zuschuss bis zu 50 % der förderfähigen Kosten von höchstens 150.000 €, max. 75.000 €* ca. 9.000 - 12.500 €
    KfW 261 (Kredit) BEG WG: Neubau Tilgungszuschuss bis zu 12,5 % der Kreditsumme von höchstens 150.000 €, max. 18.750 €* ca. 15.750 - 21.875 €
    KfW 461 (Zuschuss) BEG WG: Neubau Der Zuschuss wurde am 24.01.2022 eingestellt und kann nicht mehr beantragt werden ca. 18.000 - 25.000 €

    * pro Wohneinheit

    Im Neubau steht der Kredit KfW 261 mit einer Kreditsumme bis 150.000 Euro inklusive Tilgungszuschuss bis 18.750 Euro zur Verfügung (12,5 Prozent der Kreditsumme). Das Programm KfW 461 wurde dagegen wegen Budgetmangels am 24.01.2022 eingestellt und kann nach einer Überarbeitung der Förderprogramme nicht mehr beantragt werden.

    Weitere Förderungen werden ggf. auf Länderebene und auf regionaler Ebene angeboten. Wenn Sie hierzu Fragen haben, wenden Sie sich an unsere Berater. Sie haben einen Überblick über die bestehenden und die kommenden Förderungen und helfen Ihnen gerne.


    Hersteller und Wärmepumpen im Vergleich

    Wärmepumpen entwickeln sich - vor allem im Neubau - immer mehr zum Standard. Dementsprechend gibt es inzwischen zahlreiche Hersteller, sodass wir hier unmöglich einen vollständigen Überblick zum aktuellen Angebot wiedergeben können.

    Um Ihnen dennoch eine kleine Übersicht zu verschaffen, haben wir in der folgenden Tabelle einige bedeutende Hersteller von Erd-Wärmepumpen, ihre gängigsten Modelle und deren wichtigste Kennzahlen zusammengetragen.

    Hersteller Modell Energiequelle Kühlung möglich? Nennwärme-Leistung Jahresarbeitszahl (JAZ)
    AIT (alpha innotec) SW 102 H3 Strom ja ca. 10 kW bis 5,3*
    NIBE S1255-12 PC Strom ja ca. 12 kW bis 5,3*
    Viessmann Vitocal 222-G (BWT 221.B10) Strom ja ca. 10,5 kW bis 5,1*
    Vaillant flexoCOMPACT exclusive VWF 88/4 Strom ja ca. 9 kW bis 5,7*
    Bosch Junkers Supraeco STE 100-1 Strom ja ca. 10 kW bis 5,2*

    * Berechnet mit JAZ-Rechner Bundeswärmepumpenverband (BWP)

    Erdwärmepumpe vom Fachmann

    Alternativen zur Sole-Wasser-Wärmepumpe

    Bild: Alternative Luft-Wasser-WP
    Gute Alternative: Luft-Wasser-Wärmepumpe | © caifas / shutterstock.com

    Wenn Sie keine Genehmigung für eine Erdsonden-Bohrung erhalten und Ihr Haus das Grundstück vollkommen ausfüllt, sodass Sie auch keine andere Erd-Wärmepumpe installieren können, brauchen Sie trotzdem nicht auf eine Wärmepumpe zu verzichten. Alternativ können Sie auch auf eine Luft-Wasser-Wärmepumpe zurückgreifen.

    Sie ist in der Anschaffung sogar etwas billiger (Investitionskosten ca. 15.000 Euro ohne Förderung) als die Erd-Wärmepumpe. Leider ist sie aber nicht ganz so effizient wie diese und kostet daher im Betrieb etwas mehr (Differenz ca. 370 Euro / Jahr / Bestandsbau). Im Vergleich zu den Heizkosten der meisten anderen Heizungen ist sie damit allerdings immer noch sparsam und günstig.