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Inhaltsverzeichnis

Das zeichnet den Pelletofen aus

Der Pelletofen ist einem herkömmlichen Kaminofen gar nicht mal so unähnlich, wobei sich hauptsächlich die Brennstoffe unterscheiden. Beim Pelletofen werden Pellets verbrannt (daher auch der Name), während ein Kamin in der Regel mit Scheitholz befeuert wird. Pellets garantieren dabei einige Vorteile, die vor allem in Wohnzimmern einen entspannteren Umgang mit dem Ofen ermöglichen:

  • Pellets können Sackweise erworben und gelagert werden.
  • Beim Verbrennen entsteht nur wenig Asche (je nach Qualität der Pellets).
  • Pellets verbrennen gleichmäßig.
  • Ein ständiges Nachlegen wie beim Scheitholz ist nicht nötig. Mit Hilfe des Vorratstanks gelangen die Pellets automatisch in die Brennkammer.

Aufbau eines Pelletofens

Ein einfacher Pelletofen besteht aus einem Vorratstank für die Pellets, der eigentlichen Brennkammer und einem Zünddraht. Das gesamte Gebilde ist in der Regel mit Kacheln oder Specksteinen verkleidet, die eine Speicherfunktion für die Wärme übernehmen. Die Abluft gelangt dann über einen Schornstein nach draußen.

Im Unterschied zur Pelletheizung, gibt ein einfacher Pelletofen die produzierte Wärme direkt an den Wohnbereich und nicht erst an das Heizungswasser ab. Viele Besitzer eines Pelletofens empfinden diesen direkten Kontakt mit der Wärme als wohltuend und entspannend. Es schafft eben die Gemütlichkeit eines Ofens. Außerdem kostet der Pelletofen in der Anschaffung weitaus weniger als eine komplette Pelletheizung.

In der Regel leistet ein einfacher Pelletofen zwischen 2 und 8 Kilowatt und ist damit sogar für Räume bis 120 Quadratmeter geeignet. Die benötigte Heizleistung errechnet sich über Raumgröße und Gebäudeisolierung. Als Anhaltspunkt kann der Richtwert 0,7 Kilowatt pro 10 Quadratmeter für Neubauten bzw. 1,2 Kilowatt für Altbauten genutzt werden. Ein Pelletofen kann ein vollwertiges Heizungssystem aber in keinem Fall ersetzen. Insbesondere die Warmwasserbereitung ist damit nicht möglich.

Technische Möglichkeiten

Bild: Pufferspeicher mit Holzheizung in Keller
Ein Pufferspeicher (links) | © Andrey Sheldunov / fotolia.com

Neben dem einfachen Pelletofen, der nur über Strahlungswärme heizt, existieren noch ausgefeiltere Modelle, die eine deutlich höhere Effizienz und Nutzerfreundlichkeit aufweisen. Um den Brennvorgang weitestgehend zu automatisieren, können Regelungssysteme den Pelletofen vollkommen eigenständig steuern.

Die gewünschte Laufzeit wird dabei manuell angepasst und nur der Vorratsbehälter muss noch regelmäßig per Hand mit neuen Pellets versorgt werden.

Es besteht ebenfalls die Möglichkeit, den Pelletofen an das vorhandene Heizungssystem anzuschließen, oder mit einer Solaranlage zu kombinieren. Hierfür werden spezielle, wasserführende Öfen verwendet. Besonders lohnt sich diese Variante, wenn bereits ein Pufferspeicher vorhanden ist.

Der Unterschied zwischen Pelletofen und Pelletheizung

Ein Pelletofen wird normalerweise nur für kleine Wohnbereiche verwendet. Unter Pelletheizungen versteht man hingegen komplette Heizungsanlagen, die (in entsprechender Größe) ganze Gebäudekomplexe mit Wärme versorgen können. Zu einer Pelletheizung gehören immer auch Pufferspeicher und große Pelletsilos mit integriertem, automatischem Fördersystem. Eine Brennwertnutzung ist dabei ebenfalls möglich.

Pelletheizungen speichern die Wärmeenergie im Heizungswasser, sodass diese gezielt in jedem Raum abgerufen werden kann. Weitaus weniger effizient arbeitet hingegen der Pelletofen, welcher aber zumeist auch in einem anderen Kontext installiert wird. Er bietet eher eine bequeme und gemütliche Alternative zum Kaminofen, der in einigen Fällen viel Dreck verursachen kann.

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