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Inhaltsverzeichnis

Bauarten

Bei den gängigen Heizungssystemen, die mit Verbrennungstechnik arbeiten, gibt es im wesentlichen drei Bauarten: Den alten Konstanttemperaturkessel, den etwas moderneren Niedertemperaturkessel und den aktuell modernsten Brennwertkessel. Sie kommen bei Ölheizungen, Pelletheizungen und Gasheizungen sowie Gasthermen / Gas-Etagenheizungen zum Einsatz.

Konstantemperaturkessel

Der Konstanttemperaturkessel war bei seiner Markteinführung das Non-Plus-Ultra der damaligen Technik. Heutzutage ist er jedoch das genaue Gegenteil davon. Er hält Heizungs- und Brauchwasser permanent auf einer konstant hohen Temperatur und hat dadurch einen hohen Energieverbrauch. So treibt er die Kosten für Heizung und Warmwasser in die Höhe.

Der Konstanttemperaturkessel ist nach wie vor weit verbreitet. Vor allem in Mehrfamilienhäusern kommt er noch häufig zum Einsatz. Aus rechtlicher Sicht ist jedoch anzumerken, dass er nicht mehr verbaut werden darf. Außerdem ist die Herstellung inzwischen verboten und Modelle, die älter als 30 Jahre sind, müssen ausgetauscht werden. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bild: Energieheld Tipp

Es gibt viele Möglichkeiten die Heizkosten zu senken. Die größten Einsparungen bringt der Austausch eines alten Konstanttemperaturkessels gegen einen Brennwertkessel. Aber auch der Tausch einer Umwälzpumpe oder ein hydraulischer Abgleich sorgen bereits für merkliche Einsparungen bei niedrigem Kapitaleinsatz.

Niedertemperaturkessel

Der Niedertemperaturkessel war eine Weiterentwicklung des Konstattemperaturkessels. Ihm gegenüber hat er den Vorteil, dass er das Heizungs- und Brauchwasser nicht permanent auf einer hohen Temperatur halten muss. Ein Thermostat hält eine Mindesttemperatur vor, die bei Bedarf auf die gewünschte Temperatur aufgeheizt wird. Dadurch verbraucht er weniger Energie als der Konstanttemperaturkessel.

Da die Verbrennungsabgase wegen der niedrigeren Temperatur anfangen zu kondensieren und das Kondensat wichtige Bauteile korrodieren lässt, ist der Niedertemperaturkessel mit korrosionsbeständigen Bauteilen ausgestattet. Er entwickelt einen Wirkungsgrad von maximal 86 Prozent und bot bei Markteinführung hinsichtlich der Heizkosten ein erhebliches Einsparpotenzial gegenüber dem Konstanttemperaturkessel.

Heute ist er jedoch nicht mehr zeitgemäß, sodass seine Produktion inzwischen ebenfalls verboten ist. Altbestände dürfen aber noch verkauft und verbaut werden. Empfehlenswert ist das jedoch nicht. Mehr Informationen zum Niedertemperaturkessel finden Sie in unserem Artikel zum Thema.

Der Brennwertkessel

Bild: Gas-Brennwertheizung in Keller
Gas-Brennwertkessel | © Viessmann Werke

Der Brennwertkessel ist die modernste Variante der Verbrennungsheizungen und der aktuelle Stand der Technik. Gegenüber dem Niedertemperaturkessel unterscheidet er sich vor allem durch die thermische Nutzung der Verbrennungsabgase. So erreicht er einen Wirkungsgrad von mehr als 100 Prozent. Die Anschaffungskosten für einen Brennwertkessel sind verglichen mit dem Niedertemperaturkessel höher.

Eine Anschaffung ist aber dennoch zu empfehlen, da sich die Mehrkosten aufgrund der niedrigeren Heizkosten schnell amortisieren. Außerdem wird die Brennwerttechnik staatlich gefördert. Ausführlichere Informationen finden Sie in unserem Artikel zur Brennwerttechnik.

Die Umwälzpumpe

Die Umwälzpumpe ist ein wesentliches Bauteil einer jeden Verbrennungs-Heizung. Sie sorgt dafür, dass das erwärmte Heizungswasser zu den Heizkörpern transportiert wird. Betrieben wird sie mit Strom.

Ähnlich den verschiedenen Heizungstypen gibt es auch bei den Umwälzpumpen Unterschiede in Bauart und Funktion und daraus resultierend in der Energieeffizienz. Somit kann der Austausch einer alten Pumpe gegen eine Neue durchaus lohnenswert sein und zur Leistungsoptimierung Ihrer Heizung beitragen. Wann dies der Fall ist können Sie in unserem Artikel über die Umwälzpumpe nachlesen.

Der Hydraulische Abgleich

Eine weitere Möglichkeit der Heizungsoptimierung ist der hydraulische Abgleich. Er stellt sicher, dass sich das Heizungswasser und damit die Wärme in allen Räumen und Heizkörpern gleichmäßig verbreitet. Wann ein hydraulischer Abgleich empfehlenswert ist können Sie in unserem Artikel zum hydraulischen Abgleich nachlesen

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