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Ölheizung Kosten: mit Förderung & Brennwerttechnik

Öl-Brennwertkessel
Eine Ölheizung mit Brennwertkessel | © Buderus

Dank moderner Brennwerttechnik hat die Ölheizung von heute gar nichts mehr mit den Brennstoffschleudern von einst zu tun. Besonders jene, die einen alten Konstanttemperaturkessel ersetzen, können sich über Kosten-Ersparnisse durch eine moderne Ölheizung freuen. Andererseits gibt es für Ölheizungen keine Förderungen mehr.

Es stellt sich also die Frage: Ist die Ölheizung trotzdem wirtschaftlich? In welchem Fall macht sie noch Sinn? Was kostet eine neue Ölheizung und wie hoch sind ihre Betriebskosten in 2024? Hier erfahren Sie alles zu den Kosten einer Ölheizung.

Inhalt


    Ölheizung Kosten: Ist eine Ölheizung noch wirtschaftlich sinnvoll?

    Sparschwein vor Hausmodell
    Kosten sparen mit Brennwerttechnik | © Fotomek / pixabay.com CC0

    Die Ölheizung ist beim Heizungstausch noch immer dann die erste Wahl, wenn kein Gasanschluss realisierbar ist oder für eine Pelletheizung zu wenig Platz vorhanden ist. Denn großer Vorteil einer Ölheizung ist, dass diese fast unabhängig von regionalen Gegebenheiten installiert werden kann. Sie benötigen eigentlich nur ausreichend Platz für die Öltanks. Das unterscheidet die Ölheizung von anderen Heizungen, für die man etwa einen aufwändigen und wartungsintensiven Gasanschluss oder ein Fernwärmesystem benötigt. Aus diesem Grund machen Ölheizungen teilweise noch Sinn.

    Zurzeit stellt solch eine Anlage teilweise noch eine praktische Alternative zu anderen Heizsystem dar. Man muss sich allerdings vor Augen halten, dass fossile Brennstoffe auf Dauer nicht günstiger werden, sondern tendenziell eher weiter im Preis steigen.

    Dank moderner Brennwertkessel kann der Verbrauch einer Ölheizung jedoch auf ein Minimum reduziert werden. Auch wenn eine Ölheizung nicht gerade die umweltfreundlichste Art zu heizen darstellt, lohnt sich die Anschaffung jedoch deutlich, wenn beispielsweise ein alter Konstanttemperaturkessel ersetzt werden soll.

    Im Zuge der Energiewende soll die Ölheizung allerdings auf lange Sicht aus deutschen Haushalten verbannt werden. Jedoch gibt es kein Ölheizungsverbot per se, sondern eher ein schrittweises Verbot von fossilen Energieträgern. Eine Ölheizung dürfen Sie immer noch einbauen, wenn diese ab 2029 mit 15 Prozent, ab 2035 mit 30 Prozent und ab 2040 mit 60 Prozent Erneuerbaren Energien betrieben werden kann.

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    Ölheizung Kosten für ein Komplettpaket

    Also, was kostet eine neue Ölheizung? Über die Gesamtkosten der neuen Ölheizung entscheiden viele Faktoren. Je nachdem, welchen Standard Sie wählen, kostet eine Ölheizung etwa für ein 140 Quadratmeter großes Einfamilienhaus mit einem jährlichen Wärmebedarf von 28.000 kWh inklusive Montage zwischen 8.750 und 11.250 Euro als Komplettpaket.

    Die jährlichen Heizkosten liegen bei ca. 2.100 Euro inkl. CO2-Steuer. Die Wartung schlägt mit weiteren 250 Euro jährlich zu Buche, sodass sich die Betriebskosten für eine Öl-Brennwertheizung pro Jahr auf ca. 2.300 Euro belaufen.

    Wärmebedarf EFH Anschaffung samt Einbau (Komplettpaket) Enthaltene Einbau-Kosten Laufende Kosten pro Jahr
    28.000 kWh / Jahr ca. 8.750 - 11.250 € 1.500 € Heizen: ca. 2.100 €*
    Wartung: ca. 250 €

    * inkl. CO2-Steuer


    Ölheizung Preise der einzelnen Komponenten

    Querschnitt eines Öl-Brennwertkessels
    Querschnitt eines Öl-Brennwertkessels | © Buderus

    Für einen besseren Überblick zeigen wir Ihnen im Folgenden die Preise der einzelnen Komponenten der Ölheizung. Dabei gilt es zwischen den drei Typen von Ölheizungen zu unterscheiden:

    • Konstanttemperatur-Ölheizung: Diese Technik gilt als veraltet und ein Einbau ist nicht zu empfehlen
    • Niedertemperatur-Ölheizung: Die Herstellung von Niedertemperaturkessel ist größtenteils verboten und ein Einbau nicht sinnvoll
    • Brennwert-Ölheizung: Brennwerttechnik verursacht höhere Kosten, ist jedoch auch am effizientesten

    Hier sehen Sie die möglichen Kosten einer Öl-Brennwertheizung. Da nicht immer das komplette Paket benötigt wird und die Qualitätsunterschiede der einzelnen Bauteile und Hersteller sich ebenfalls im Preis niederschlagen, findet man beim Kauf auch eine recht breite Preisspanne.

    Notwendige Bauteile Optionale Bauteile Kosten
    Ölkessel 3.750 - 6.250 €
    Öltank (Nur bei Neubauten oder Erstinstallation) 2.500 - 5.000 €
    Brennwerttechnik und Schornsteinsanierung 1.900 - 2.500 €
      Speicher (Warmwasser / Heizwasser) 1.250 - 3.750 €
    Zubehör / Verrohrung etc. 150 - 700 €
    Hydraulischer Abgleich 850 - 1.000 €
    Installation 1.500 - 4.000 €
    Gesamtkosten (ohne Förderung) 8.150 - 23.200 €
    Üblicher Durchschnittspreis (Komplettpaket) 9.250 - 11.250 €

    Ölheizung Kosten: Wie teuer ist ein neuer Ölkessel / Brennwertkessel?

    Bild: Brennwertkessel in Haustechnikraum
    Eine Ölheizung mit Brennwertkessel | © Viessmann Werke

    Beim Ölkessel entscheidet die Heizart maßgeblich über die Höhe des Preises. Heutzutage kommt jedoch meist nur noch die moderne Brennwerttechnik zum Einsatz. In der Anschaffung ist ein Brennwertkessel zwar teurer, spart jedoch in erheblichem Maße bei den laufenden Kosten. Dieser kostet etwa 3.750 bis 6.250 Euro. Ein Austausch lohnt also in jedem Falle.

    Eine Ölheizung mit Brennwerttechnik nutzt neben der normalen Verbrennung auch noch die eigenen Abgase, um Wärme zu gewinnen. Mit dieser Technologie werden dauerhaft Energie und somit auch Heizkosten eingespart. Anfänglich kostet die Brennwerttechnik etwas mehr als eine herkömmliche Heizwertanlage, da neben dem speziellen Ölkessel auch Arbeiten am Schornstein durchgeführt werden müssen. Die geringeren Heizkosten sorgen jedoch dafür, dass sich eine Ölheizung mit Brennwerttechnik schnell amortisiert.

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    Ölheizung Kosten: Wie teuer ist ein neuer Öltank?

    Die Anschaffung einer neuen Ölheizung bedeutet nicht zwangsläufig, dass auch ein neuer Öltank benötigt wird. Wird jedoch ein (neuer) Heizöltank benötigt, wie beispielsweise bei Neubauten oder bei gewünschtem Austausch des alten Öltanks, fallen mitsamt der Installation meist Kosten zwischen 2.500 und 5.000 Euro an. Die Kosten für eine professionelle Öltankentsorgung liegen etwa bei 400 bis 2.000 Euro oder mehr.


    Ölheizung Kosten: Wie viel kostet ein Wasserspeicher?

    In der heutigen Zeit verzichtet eigentlich kaum jemand auf einen Warmwasserspeicher. Obwohl er bei einer Ölheizung nicht zwangsläufig eine notwendige Anschaffung darstellt, kann der Warmwasserspeicher die Wohnqualität deutlich erhöhen, da beispielsweise beim Duschen sofort warmes Wasser zur Verfügung steht. 

    Aktuell verursacht ein einfacher Warmwasserspeicher etwa zusätzlich Kosten zwischen 1.250 und 1.900 Euro.


    Ölheizung Kosten für den Einbau

    Die Kosten für die Installation einer Ölheizung lassen sich nur grob einschätzen. Sie variieren je nachdem, welche Komponenten einer Ölheizung Sie in Ihrem Eigenheim verbauen lassen und wie viel Arbeitsaufwand und Materialkosten entstehen.

    Meist entstehen Montagekosten zwischen 1.500 und 4.000 Euro. Die zum Einbau nötigen Materialkosten liegen durchschnittlich bei 150 bis 700 Euro. Ein zusätzlicher hydraulischer Abgleich schlägt mit ca. 500 bis 1.500 Euro zu Buche. Und die zusätzliche Brennwerttechnik und die Schornsteinsanierung kosten nochmals ca. 1.000 bis 2.500 Euro.

    Arbeitsleistung und dazu nötiges Material Kosten
    Arbeitsleistung (Handwerker pro Stunde 40 - 60 €) 1.500 - 4.000 €
    Verrohrung, Schrauben, Schellen etc. 150 - 700 €
    Hydraulischer Abgleich500 - 1.500 €
    Brennwerttechnik und Schornsteinsanierung1.000 - 2.500 €

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    Ölheizung Kosten: laufende Kosten (Brennstoff & Wartung)

    Öltank LKW
    Öl muss vorrätig gekauft werden | © boldogsag / pixabay.com CC0

    Die laufenden Kosten einer Heizung setzen sich aus Heizkosten und Wartungskosten zusammen.

    Auf lange Sicht betrachtet wird die Ölheizung besonders durch ihre Heizkosten zu einer recht teuren Anschaffung, die sich im Vergleich mit klimafreundlichen Heizungen nicht mehr lohnt. Das liegt vor allem an den Preissteigerungen seit 2022. In Deutschland muss für Heizöl zudem eine Gassteuer bezahlt werden, die den Preis zusätzlich in die Höhe treibt.

    In einem durchschnittlichen Vier-Personen-Haushalt belaufen sich die jährlichen Heizkosten ausgehend von einem Wärmebedarf von 28.000 Kilowattstunden pro Jahr und einem Preis von 10,44 Cent pro Kilowattstunde auf etwa 2.923 Euro. Die Kosten für die Wartung inklusive Ersatzteilen liegen bei ca. 250 bis 300 Euro jährlich.

    Laufende Kosten verschiedener Heizungen im Vergleich

    In der untenstehenden Tabelle können Sie vergleichen, wie hoch die laufenden Kosten von Ölheizungen im Vergleich zu Gasheizung Kosten und Pelletheizung Kosten sind. Dabei kann bei der Gas-Brennwertheizung, genau wie bei der Öl-Brennwertheizung und der Pellet-Brennwertheizung, von einem Energiebedarf von 28.000 Kilowattstunden im Jahr ausgegangen werden.

    Die Energiekosten der Heizungen stellen sich wie folgt dar:

    • Preis für die Kilowattstunde Öl: 10,44 Cent
    • Preis für die Kilowattstunde Gas: 9,87 Cent
    • Preis für die Kilowattstunde Pellets: 6,29 Cent
    Heizung Wartungskosten / Jahr Heizkosten / Jahr Gesamt-Betriebskosten / Jahr
    Ölheizung ca. 300 € ca. 2.923 € ca. 3.223 €
    Gasheizung ca. 200 € ca. 2.764 € ca. 2.964 €
    Pelletheizung ca. 300 € ca. 1.761 € ca. 2.070 €

    Ölheizung Förderung

    Für eine neue Ölheizung erhalten Sie seit Beginn 2020 keine staatliche Förderung mehr. Im Zuge der Novellierung der Heizungsförderung durch die Bundesregierung ist die Förderung für Öl- und Gasheizungen eingestellt worden. Zudem soll der Einbau von Ölheizungen ab 2026 nur noch in Ausnahmefällen erlaubt sein oder wenn diese auf Basis von Erneuerbarer Energien laufen: Bis 2029 müssen sie zu 15 Prozent mit Erneuerbaren Energien betrieben werden können, ab 2035 dann zu 30 Prozent und ab 2040 zu 60 Prozent.        

    Für die Heizungsoptimierung zur Effizienzverbesserung hingegen können Sie weiterhin eine Zuschuss-Förderung von der BAFA erhalten. Und zwar 15 Prozent der förderfähigen Kosten von mindestens 300 Euro und höchstens 30.000 Euro, also maximal 4.500 Euro. Zusätzlich ist der iSFP-Bonus erhältlich, wenn die Maßnahme vorher in einem individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) eines dafür zertifizierten Energieberaters angeraten wurde. Dieser erhöht die Förderung um 5 Prozent sowie die höchstmöglichen förderfähigen Kosten auf 60.000 Euro. In der Theorie wären hier also maximal 12.000 Euro Förderung möglich. Eine Heizungsoptimierung zur Emissionsminderung wird sogar mit 50 Prozent von höchstens 30.000 Euro gefördert.

    Mit dem Kredit KfW 262 der KfW für die Optimierung einer bestehenden Ölheizung gab es ehemals eine Alternative zur BAFA in Form eines Kredits mit Tilgungszuschuss, dieser wurde jedoch mit einer Überarbeitung der BEG im Juli 2022 gestrichen. Einzelmaßnahmen können seitdem nur noch von der BAFA gefördert werden. Auch das Programm KfW 430 für Einzelmaßnahmen ist seit Anfang 2021 nicht mehr erhältlich.

    Programm Förderobjekt Förderung
    KfW 262 (BEG EM);
    Kredit + Tilgungszuschuss
    Optimierung der Heizung Seit 2022 nicht mehr erhältlich
    BAFA (BEG EM);
    Zuschuss
    zur Effizienzsteigerung: Zuschuss von bis zu 20 % der förderfähigen Kosten von höchstens 60.000 €, max. 12.000 € (inkl. iSFP-Bonus)

    zur Emissionsminderung: Zuschuss von bis zu 50 % der förderfähigen Kosten von höchstens 30.000 €, max. 15.000 €

    Die offizielle KfW-Produktinfo

    Diese kompakte Übersicht der KfW unterstützt Sie bei der optimalen Durchführung Ihrer Fördermittelbeantragung.

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    Ölheizung Kostenvergleich: Alternative Heizungen

    Pelletheizung im Betrieb
    Pellets sind billiger als Öl | © Mors / shutterstock.com

    Lässt sich keine andere Variante einbauen, dann ist eine Ölheizung auch heute noch eine Lösung. Etwa in einer ländlichen Region ohne Fernwärme- oder Gasnetz in einem denkmalgeschützten Altbau ohne ausreichend Platz für ein Pelletsilo wohnt, ist wohl weiterhin auf die Ölheizung angewiesen. Dann ist der Umstieg auf eine neue Ölheizung mit Brennwerttechnik eine Option.

    Doch im Hinblick auf die steigenden Preise von Heizöl und die Zukunftsfähigkeit der Ölheizung ist das nur wenig sinnvoll. Etwas teurer, aber auch umweltfreundlicher heizen Sie mit einem Gasbrennwertkessel. Am umweltfreundlichsten heizen Sie jedoch mit erneuerbaren Energien, wie etwa einer Wärmepumpe oder einer Pelletheizung. Gerade wenn Sie beim Umrüsten der Ölheizung auf die Wärmepumpe alle Kosten beachten, und nicht nur die anfänglichen Anschaffungskosten, lohnt sich diese auch finanziell.

    Wenn Sie eine Ölheizung nutzen müssen, sollten Sie eine moderne Brennwertanlage einbauen lassen. Auf diese Weise bleiben Ihre Heizkosten so gering wie möglich und selbst die Anschaffungskosten haben sich nach wenigen Jahren komplett amortisiert.

    Gesamtkosten verschiedener Heizungen im Langzeit-Vergleich

    Jahr Gesamtkosten Öl-Brennwertkessel Gesamtkosten Gas-Brennwertkessel Gesamtkosten Pellet-Brennwertkessel
    1 15.200 € 19.900 € 19.700 €
    5 32.700 € 36.500 € 34.600 €
    10 58.000 € 64.700 € 55.900 €
    15 86.900 € 97.000 € 80.600 €
    20 120.000 € 134.200 € 109.200€
    25 158.000 € 177.100 € 142.400 €

    Derzeitig amortisiert sich die Anschaffung einer Pelletheizung gegenüber einem neuen Öl-Brennwertkessel in einem 140 Quadratmeter Einfamilienhaus mit Vier-Personen-Haushalt und einem jährlichen Wärmebedarf von 28.000 Kilowattstunden schon nach ca. 6 bis 7 Jahren. Die Gasbrennwertheizung dagegen ist noch teurer als eine Öl-Brennwertheizung.

    Ursache sind die enormen Preissteigerungen für Öl und vor allem Gas seit 2022. Insgesamt schneidet die Öl-Brennwertheizung im Vergleich mit der Gas-Brennwertheizung allerdings nur wegen des niedrigeren Ölpreises gut ab. Schon eine geringe Steigerung des Ölpreises lässt sie vergleichsweise unrentabel werden.

    Ob Sie Ihre alte Ölheizung erneuern oder sie lieber durch eine umweltfreundliche Heizung ersetzen lassen, sollten Sie sich daher gut überlegen. Aktuell kann eine weitere Verteuerung von Öl durch weitere Verknappung des Weltmarkt-Angebotes nicht ausgeschlossen werden. Zudem sorgt die 2021 eingeführte CO2-Steuer dafür, dass der Ölpreis langfristig weiter steigen wird. Und die Anschaffung einer Ölheizung ist eine langfristige Investition.


    Ölheizung Kosten senken mit Solarthermie

    Solarthermieanlage auf Hausdach
    Spart Geld - eine Solarthermieanlage | © singhvp93 / pixabay.com CC0

    Wer seine Ölheizung weiterbetreiben, aber Heizkosten einsparen möchte, der kann über die zusätzliche Anschaffung einer Solarthermie-Anlage nachdenken. Mit einer Solarthermie-Anlage kann die tägliche Sonnenwärme aufgefangen und als Heizenergie nutzbar gemacht werden.

    Unsere Beispielfamilie mit einem jährlichen Energiebedarf von 28.000 Kilowattstunden kann sich mit einer heizungsunterstützenden Solarthermie-Anlage über gut 20 Prozent Einsparungen bei den Heizkosten freuen. Die Kosten einer kompletten Hybridheizung aus Solarthermie und Ölheizung belaufen sich im Durchschnitt auf rund 17.000 Euro Gesamtkosten. Dabei kann die Solarthermie-Anlage im Kombination mit einer Ölheizung mit bis zu 60 Prozent der förderfähigen Kosten gefördert werden.

    Förderung für Solarthermie

    Während die Ölheizung allein durchschnittlich 11.250 Euro kostet, fallen für eine kombinierte Solarthermie-Anlage (Warmwasser und Heizung) circa 13.750 Euro an. Somit wäre man bei einem Preis von 25.000 Euro. Die Solarthermie-Anlage jedoch von der KfW mit bis zu 60 Prozent der Kosten gefördert wird (30 Prozent Grundförderung + 30 Prozent Einkommensbonus), wenn Sie diese mit Ihrer bereits bestehenden Ölheizung kombinieren. So können 8.250 Euro gespart werden, sodass sich Gesamt-Kosten von ca. 16.750 Euro für eine Hybridheizung aus Ölheizung und Solarthermie-Anlage ergeben.

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    Fazit

    Die Ölheizung hat sich im Laufe der Jahre deutlich weiterentwickelt und ist heute dank mit moderner Brennwerttechnik deutlich effizienter als früher. Trotz fehlender staatlicher Förderungen können sie in bestimmten Situationen noch wirtschaftlich sein, besonders in abgelegenen ländlichen Gebieten, wo andere Heizoptionen möglicherweise nicht verfügbar sind. Die Gesamtkosten für eine neue Ölheizung, einschließlich Installation und laufender Betriebskosten, variieren je nach Hausgröße und Wärmebedarf.

    In den meisten Fällen ist die Ölheizung allerdings nicht mehr rentabel, wenn Sie die langfristigen Kostenentwicklungen berücksichtigen. Es lohnt sich, alternative Heizmethoden wie Gasbrennwertkessel oder erneuerbare Energien wie eine Pelletheizung oder Wärmepumpe in Betracht zu ziehen. Die Entscheidung für eine Ölheizung sollten Sie daher sorgfältig abwägen, insbesondere im Hinblick auf ihre langfristige Rentabilität. Möchten Sie sich eine neue Ölheizung anschaffen, müssen Sie ohnehin ein Beratungsgespräch führen. Wenden Sie sich dafür gerne an die Energieberater unserer Beratungsfirma RENEWA. Diese beraten Sie gerne individuell in einem persönlichen Gespräch und finden die für Sie beste Lösung.